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Wie viele km, um Alu-Mehrenergieverbrauch auszugleichen? AUSGERECHNET!!!!!


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Geschrieben

Schönen guten Abend zusammen!

 

Endlich habe ich ausgerechnet, wonach ich schon lange gesucht habe!

 

Ich bin vermutlich nicht der einzige, der sich schon lange gefragt hat, ob es sich von der Energiebilanz her ĂŒberhaupt lohnt, ein Alu-Auto zu fahren. Schließlich wird bei der Aluminiumproduktion auch wesentlich mehr Energie benötigt.

Das beim Fahren dann gespart wird, ist klar. Aber lohnt sich das ĂŒberhaupt?

Ich habe im Netz zig Werte recherchiert und bin auf ein erfreudiges Ergebnis gekommen:

 

Ein FSI-Fahrer muss 5155,56 km fahren, um den Mehrenergieverbrauch zu tilgen!

 

Ein Benziner muss 5395,35 km fahren, um den Mehrenergieverbrauch zu tilgen!

 

Ein TDI-Fahrer muss 4734,69 km fahren, um den Mehrenergieverbrauch zu tilgen!

 

Ich finde, die Werte sind viel niedriger, als man erwarten konnte. Ich hatte mit dem Zehnfachen gerechnet. Aber wie bin ich ĂŒberhaupt zu den Ergebnissen gekommen?

 

Die A2 Karosserie wiegt 156kg.

Laut Audi Homepage wiegt ein vergleichbares Stahlauto 150kg mehr.

 

Eine Tonne Alu benötigt 14000kWh zur Herstellung.

Eine Tonne Stahl benötigt 6000kWh zur Herstellung.

 

156kg Alu: 2184kWh

306kg Stahl: 1836kWh

 

Differenz: 348kWh

 

Energiegehalt je Liter Super Plus: 9.0kWh/l

Energiegehalt je Liter Super: 8,6kWh/l

Energiegehalt je Liter Diesel: 9,8kWh/l

 

Fausformel:

100kg Mehrgewicht = 0,5L Mehrverbrauch

 

Mehrverbrauch: 0,75L/150km

0,75*9.0kWh=6,75kWh/100km Mehrverbrauch

 

5155,56 km muss ein FSI Fahrer fahren!!!!

 

0,75*8,6kWh=6,45kWh/100km Mehrverbrauch

 

5395,35 km muss ein Benziner fahren!!!

 

0,75*9,8kWh=7,35kWh/100km Mehrverbrauch

 

4734,69 km muss ein TDI Fahrer fahren!!!

 

 

NatĂŒrlich sind diese Daten in keinster Weise genau. Meine Quellen waren verschiedenste Internetseiten, und wer weiß, wie korrekt die sind. Auch bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich die Werte alle richtig verwertet habe.

Des weiteren sei angemerkt: Der Energiegehalt je Liter ist nur der reine Energiegehalt, nicht jedoch, wieviel kWh benötigt wurden, um den Liter zu erzeugen.

 

Auch gehe ich von einer Neuproduktion des Aluminiums aus. Alu kann aber immer wieder recycled werden und benötigt dafĂŒr nur 800kWh/t. Stahl benötigt immer im Schnitt 6000kW/h.

 

Beides wĂŒrde aber zu einer noch geringeren "km-Pflicht" fĂŒhren.

 

 

Was haltet ihr von dieser Rechnung? Schreibt mir eure Meinung!

Geschrieben

Moin, moin,

ich fĂŒhle mich doch bestĂ€tigt nicht den schwereren und technisch anfĂ€lligeren Golf IV gekauft zu haben und bin bei dem sparsamen Verbrauch schon vom ersten Tag an ins schwĂ€rmen geraten; da stört auch nicht die fehlenden 1/3-2/3 klappbaren RĂŒcksitze...........

sparen macht halt viel Freude

Geschrieben

Motor, Fahrwerk, RĂ€der, Under der ganze Innenraum, Sitze, Kabel, usw.. Nicht zu vergessen Der Tank.

 

Das Alles wiegt nicht wenig.

 

MĂŒtze - der 1.2er fĂ€hrt (945 kg)

Geschrieben

Hallo!

 

Ich finde der A2 (zumindest meiner) braucht mit ca 5,5 l/100km fĂŒr ein kleines und leichtes Auto zu viel.

Ein A4 TDI mit 85 kw und Stahlkarosse braucht nur unwesentlich mehr!

 

Ich weis natĂŒrlich, dass der A2 aufgrund seines kleineren Motors einen kleineren optimalen Drehzahlbereich besitzt usw. finde aber trotzdem den Verbrauch zu hoch!

 

Gruß

Benjamin

Geschrieben
Original von Bisher Mopedman

Wiegt die Karosse wirklich nur so wenig? Was ist denn dann noch so schwer???

 

Ich finde die Karosserie sehr schwer, wenn man bedenkt, dass sie aus Alu ist. Wer schon mal richtig große AlutrĂ€ger in der Hand hatte (z.B. fĂŒr eine Beleuchtungsanlage), die vom Volumen her grĂ¶ĂŸer sind, als der Space Frame des A2, weiß, dass der Rahmen eigentlich nur 10kg wiegen mĂŒsste. Die 156kg kommen vermutlich durch Verwendung anderer Aluarten zustande, die den Anforderungen einer Karosserie besser nachkommen.

 

Der Motor wiegt auch wenig, der ist doch glaube ich auch aus einer Mischung von Alu und Magnesium. Sehr viel wiegt die ganze Elektronik, die Verkleidung, die Airbags, das ganze Plastik, die RĂ€der, das Fahrwerk, die Scheiben, der Tank (beim Leergewicht ist der Tank voll und ein Fahrer mit 75kg (oder 70??) ist mit einberechnet).

 

Interessant finde ich den "neuen" VW Fox in der Beziehung. Der hat ziemlich genau die gleichen Ausmaße wie unser A2, aber natĂŒrlich eine Stahlkarosserie. Trotzdem wiegt der unter einer Tonne! Das liegt an der fehlenden Elektronik und der fehlenden Sicherheit.

 

Edit:

 

Ich wĂŒrde das ganze auch gerne mal von der finanziellen Seite ausrechnen. Dazu brĂ€uchte ich aber einen Wert:

 

Wieviel weniger wĂŒrde ein A2 kosten, wenn er aus Stahl wĂ€re? Z.B. 1500€ weniger. Der Wert sollte aber nicht nur die Materialkosten berĂŒcksichtigen, sondern auch die ganzen Entwicklungskosten der Alukarosserie, die sonst nicht wĂ€ren. Auch die ganzen Maschinen, die neu gekauft werden mussten.

Geschrieben
Original von benja78

Hallo!

 

Ich finde der A2 (zumindest meiner) braucht mit ca 5,5 l/100km fĂŒr ein kleines und leichtes Auto zu viel.

Ein A4 TDI mit 85 kw und Stahlkarosse braucht nur unwesentlich mehr!

 

Gruß

Benjamin

 

Fest steht aber, dass auch dann, wenn dein A2 10L verbrauchen wĂŒrde, auch dann wĂŒrde er mit Stahlkarosserie nochmals mehr verbrauchen.

 

5.5L beim TDI ist aber auch verdammt viel. Vielleicht solltest du deinen Fahrstil mal etwas hinterfragen? Mit dem Stil, mit dem man beim A2 1,4TDI 5,5L verbraucht, wĂŒrde man beim A4 nĂ€mlich nicht 5,7L oder so verbrauchen, sondern 7,5 oder mehr!!

Geschrieben

wenn ich konsequent auf der AB 120 Fahre, komme ich auf knapp unter fĂŒnf liter.

Normale Fahrweise ist bei mir meist konstant 140 und dazu noch etwas landstrasse und Stop'n'Go. Damit komme ich dann auf die 5,5. Ich wĂŒrde mich nicht als Heizer bezeichnen. Sonst hĂ€tte ich mir keinen A2 gekauft, sonder meinen MX-5 behalten ;-)

Geschrieben

Hmm, ok... dann liegts an etwas anderem. Vielleicht ein verstopfter Luftfilter?

 

Zitat:

 

Mehrverbrauch: 0,75L/150km

 

 

Das muss natĂŒrlich "0,75L/150kg" heißen ;)

Geschrieben

Eine genaue Energie-Bilanz wĂŒrde mich auch interessieren.

Das Audi Selbststudienprogramm zur A2 Karosserie hat das thematisiert, aber nur verbal ohne genaue Zahlen zu nennen. Die haben eine Grafik veröffentlicht, dass beim Einsatz von PrimĂ€raluminium nach ca 50 TSD KM der Energiemehraufwand eingespart ist. So genau lĂ€sst sich das auf der Grafik leider nicht erkennen, mĂŒsste jedoch ein Wert zwischen 50 unt 70 TSD Km sein.

Bei Einsatz von Recycling Aluminium ist der A2 von Anfang an gĂŒnstiger als eine vergleichbare Stahlkarosserie. Eine Formel wird nicht nĂ€her erleutert.

Geschrieben

Welchen Faktor habe ich denn dann nicht berĂŒcksichtigt? Ein solcher Unterschied ist schon nicht gering....

 

Wo ich schon mal am Rechnen bin: Hier die nÀchste Rechnung:

 

Wieviel Benzin verbraucht man mehr, wenn man mit Licht fÀhrt?

 

Antwort: 0,11L/100km

 

Gehen wir von 145Watt Stromverbrauch aus, in einer Stunde also

 

0,145kWh

 

Bei einem Wirkungsgrat von 25% bei der Verbrennung macht das

 

0,58kWh ungefÀhr = 0,6kWh

 

Super Plus hat 9,0kWh / L

 

--> 0,06L/h

 

Durchschnittsgeschwindigkeit: 60km/h

 

--> 0,11L/100km

 

oder

 

0,077L/100km/100W

 

Ein wichtiger Faktor wurde noch nicht berĂŒcksichtigt: Ich gehe von 25% Effizienz aus. Der Wert ist richtig. Aber bei der Erzeugung der Energie in der Lichtmaschine, der Speicherung und dem Wiederabrufen in der Batterie geht nochmals sehr viel verloren. Der Faktor mĂŒsste dann noch mit dem 0,077L verrechnet werden.

 

Und noch eine Rechnung:

 

Wenn ich die vollen 110PS abrufe, werden pro Sekunde 0,0136 L eingespritzt!

Denn um die 110kw zu erhalten, werden vom 9,0kWh Sprit 12,2L in der Stunde eingespritzt. Aber da wir nur 25% Effizienz haben, sind es ganze 48,8L/h.

 

Fahre ich also theoretisch 200km/h bei 110PS Leistung (mĂŒsste in etwa stimmen, also mit Vollgas), verbrauche ich

 

22,18L/100km.

 

.... Stimmt das in etwa mit den Werten des FIS ĂŒberein??? Einfach bei 5400 U/min im 5. Gang mal den Momentanverbrauch ablesen

Geschrieben
Original von benja78

Hallo!

 

Ich finde der A2 (zumindest meiner) braucht mit ca 5,5 l/100km fĂŒr ein kleines und leichtes Auto zu viel.

Ein A4 TDI mit 85 kw und Stahlkarosse braucht nur unwesentlich mehr!

 

Ich weis natĂŒrlich, dass der A2 aufgrund seines kleineren Motors einen kleineren optimalen Drehzahlbereich besitzt usw. finde aber trotzdem den Verbrauch zu hoch!

 

Gruß

Benjamin

 

Die genannten Verbrauchswerte bei gemĂ€ĂŸigter Fahrweise, hatten wir bei unserem 1,4er TDi auch. Wir waren ebenfalls sehr enttĂ€uscht darĂŒber, zumal sich unser 97er A3TDi (90PS, ebenfalls Klima und 205er Reifen) auf genau den selben Strecken, auch nur ca. 5,8 L/100km reingezogen hatt.

Allerdings hatte der A3 noch keinen PD-Motor, denn letztere sind anscheinend weniger sparsam als die alten TDi!

 

Ich bin ĂŒbrigens ĂŒberzeugt, das, wenn man z.B. den 1,4er TDi so fĂ€hrt, wie es der 1,2er lehrt, braucht der nur unwesentlich mehr! Schließlich erzieht der 1,2er doch sehr zu defensivem Fahren, die Fahrdynamik ist automatisch geringer.

FĂ€hrt Josch (A2Speedster) seinen 1,4er TDi nicht mit ca. 4,2L/100 km?

Geschrieben

jou - genau so ist es - von karfreitag bis heute mal wieder einen tank durchgelassen - amberg - mĂŒnchen (4,2 liter, BAB A93/A9 mit 120 (limit!), mĂŒnchen - chiemsee 3,7 liter (BAB A8 mit 80- 95 (Osterreiseverkehr), chiemsee - amberg landstraße 100/BAB 120- 180 4,9l.

 

ich kann den A2 auch mit 5,8 oder 6,9 liter bewegen - aber das schöne ist, dass man auch deutlich weniger brauchen kann - um 4 liter ist im A3 einfach nicht möglich.

 

v.a. merkt man einen großen unterschied, wenn man viele beschleunigungsvorgĂ€nge hat - z.b. stadt, oder landstraße mit vielen dörfern oder viele, die man ĂŒberholen muss - da spielt der A2 seinen gewichtsvorteil aus - auf der BAB bei konstanter fahrweise zĂ€hlt halt nur cw wert - und so unterschiedlich ist der nicht zu anderen autos.

Geschrieben

@Frany:

 

Bitte erklĂ€re deine Bemerkung. So ist sie, zumindest fĂŒr mich, nicht verstĂ€ndlich.

Inwiefern ist Stahl oder Kunststoff in der Herstellung je aufgewandter Energieeinheit weniger umweltbelastend als Alu?

 

(Nebenbei: Kunststoff betseht aus Erdöl. Der Rohstoff fĂŒr Alu ist Bauxit, das es auf dieser Erde buchstĂ€blich wie Sand am Meer gibt.)

Geschrieben

@abi2004

 

Danke fĂŒr Deine Rechnung/Herleitung. Endlich mal Jemand der sich die MĂŒhe gemacht hat. Ich selber bin auch wie Du vom Ergebnis ĂŒberrascht. Leider steigen die Energiekosten zu Herstellung von Stahl bzw Alu ins "Uferlose". Das hĂ€ngt aber u.a. mit der teuren Zwangsabnahme aus WindmĂŒhlen oder Solar/Photovoltaik zusammen. Aber die Kraftstoffkosten steigen ja auch etwas.

Naja, am Ende bezahlen dass schon die Endverbraucher!

Das Mehrgewicht der Karosserie begrĂŒnde ich auch mit zusĂ€tzlichen Versteifungen, die zur Sicherheit (Crash-Absorbtion der Energie....) eingebaut wurden.

 

Gruss Dirk

Geschrieben
Original von a2_tdi

@abi2004

 

Leider steigen die Energiekosten zu Herstellung von Stahl bzw Alu ins "Uferlose". Das hĂ€ngt aber u.a. mit der teuren Zwangsabnahme aus WindmĂŒhlen oder Solar/Photovoltaik zusammen.

 

Gruss Dirk

 

Das verstehe ich jetzt nicht, Elektrostahlwerke und AluminiumhĂŒtten werden doch nicht ausschließlich mit Ökostrom betrieben.

 

lespauli - der gaaanz billigen Strom macht*

 

 

 

*) sorry, MĂŒtze!

Geschrieben
Original von Frany

Hast du auch mit einkalkuliert, wieviel Gifte und gewaltige Umweltzerstörung bei der Gewinnung von Aluminium anfallen?

 

Sowas kann man nicht wirklich mit einberechnen. Schließlich gibt es da keine wirklichen Werte... die wird man erst in ein paar hundert Jahren haben, wenn es zu spĂ€t ist.

 

Zur Erleuterung:

 

Der Bauxitgewinn erfolgt nicht in modernen Bergwerken. Das meiste Bauxit wird in Brasilien gefördert. Die Arbeitsweise könnte aus dem Europa des frĂŒhen 19. Jahrhunderts stammen. FĂŒr einen (unter-) Hungerlohn werden die Arbeiter von morgens bis abends gequĂ€lt und mĂŒssen extrem schwere Handarbeit machen. Aus mehren hundert Meter tiefen Löchern mĂŒssen sie ĂŒber 50kg schwere Körbe an Leitern hochtragen - in einer stickigen, schwĂŒlen und durch die Höhe relativ dĂŒnnen Luft. Die Bergwerke sind im Prinzip Ă€hnlich unseren Braunkohlebergwerken. Es wird einfach ein Loch in den Boden gebuddelt, nur halt in Handarbeit. Aber anders als bei uns wird da absolut keine Sekunde an die Natur gedacht. Die gesamte Gegend wird verseucht, verpestetes Wasser fließt einfach in die FlĂŒsse. Hinterher werden die Löcher einfach so gelassen, wie sie sind, die Halden bleiben als Giftberge liegen.

 

Gerne hĂ€tte ich neben den Energiemehraufwandsberechnungen und Stromverbrauchsrechnungen und den Spritverbrauchsrechnungen noch die Umweltrechnung gemacht, aber fĂŒr sowas gibt es einfach keine Daten.

 

EDIT:

 

@ cer:

Stahl ist da schon wesentlich schonender, auch wenn man nicht wirklich sagen kann, dass es ein Segen fĂŒr die Natur wĂ€re.

Von Kunststoff wurde ja gar nicht geredet, hier gehts ja nicht um Alu als Kunststoffersatz, sondern als Stahlersatz.

 

Das Bauxit in Brasilien gefördert wird, besagt vermutlich auch, dass es Bauxit zwar wie Sand am Meer gibt.... aber - um die Metapher zu behalten - dein Meer ist eine SteilkĂŒste, an der nur ein paar Sandkörner zusammenhĂ€ngend zu finden sind. Meist ist alles verstreut. Nur in manchen Gegenden - wie Brasilien - hast du eine richtige SteilkĂŒste. So denke ich es mir jedenfalls, sonst wĂ€ren ja ĂŒberall Bauxitbergwerke.

Geschrieben
Original von MĂŒtze

MĂŒtze - der dem Lespauli (fast) alles verzeiht. Wir Ickes mĂŒssen doch zusammenhalten. Deinem Avatare zu urteilen, hast Du mit Yellow-Strom zutun.....

 

...fast richtig. Kleiner versteckter Tip...:

Brennstoffzellenfahrzeug_PF.jpg.64dbb1f9a219f739e72982f33d5ddef9.jpg

Geschrieben

@ cer

 

Bitte informiere dich hier:

 

Hab mich bemĂŒht, möglichst neutrale, seriöse wissenschaftliche Seiten und nicht von radikalen UmweltverbĂ€nden und Lobbyisten gelenkte Seiten zu finden.

 

Umweltlexikon / Aluminiumherstellung

 

KlimabĂŒndnis

 

Aluminiumherstellung T-Online

 

Landschaftszerstörung

 

Gewinnung in Brasilien (mit EinschrÀnkung, weil e. V.)

 

Oko-Fair

 

Mit EinschrÀnkung (Greenpeace-Meldung)

Geschrieben

@ abi2004

 

 

Da bin ich anderer Meinung!

 

Die moderne Wissenschaft ist heute sehr wohl in der Lage ungefĂ€hr zu berechnen, was ein Produkt kosten mĂŒsste, wenn der volkswirtschaftliche Schaden auf die Warenpreise aufgerechnet wĂŒrde.

 

Nur so werden die Lasten, weil eben volkswirtschaftlicher Schaden, auf alle Menschen der Erde verteilt.

 

Nur wir Endkonsumenten mit unserem begrenzten Horizont können das natĂŒrlilch nicht so errechnen.

 

Wir sehen nur den Kaufpreis und - Fertig :D

 

Wen interessiert da schon das große Loch im Urwald von Neuguinea und die rote Farbe auf den Satelitenbildern vor den KĂŒsten?

 

Nur, nicht jeder bezifferte Schaden lĂ€ĂŸt sich mit Geld tilgen. Das hast du schon richtig erkannt. Die genauen Werte lassen sich erst in ein paar Hundert Jahren feststellen, ..... wenn's noch welche gibt, die's zur Kenntnis nehmen können.

 

Letztendlich kommen im Moment die Kosten alle wieder auf uns zu:

 

Entwicklungshilfe, Spenden bei Naturkatastrophen, BĂŒrgerkriege, Umsiedelung, Völkerwanderungen, Zerstörung intakter sozialer Strukturen und und und.

 

 

Gruß

Frany, der sich trotzdem nicht abbringen ließ, ein Alu-Auto zu kaufen, aber verspricht, sich beim nĂ€chsten mehr Gedanken darĂŒber zu machen.

Geschrieben

Hallo Alu-Fans,

 

muß man denn wegen ca. 250kg Aluminium statt Stahl am Auto gleich ein schlechtes Gewissen bekommen? Fragt mal uns Kanzler oder seinen Tritt-Ihn, deren Audis haben noch mehr davon. Oder wiegt das Alu der Jets, mit denen wir in den Urlaub fliegen.

Ist beruhigend, daß es noch Leute gibt, die ĂŒber Ihr Konsumverhalten nachdenken, aber muß A2 gleich SĂŒnde sein?

[sCHILD=14]...is' nicht bös gemeint![/sCHILD]

Geschrieben

@lespauli

 

Denkst Du die Energiekonzerne, die gesetzlich verpflichtet sind den teuren Ökostrom abzunehmen, bezahlen das aus eigener Tasche?!?

 

Preiserhöhungen sind dann somit begrĂŒndet und der Standort Deutschland wird nicht nur fĂŒr die Industrie immer teurer,

 

und teurer,

 

und......

 

Gute Nacht, Dirk

Geschrieben

@abi2004: Deine Betrachtung enthÀlt doch einige Schönheitsfehler.

Z.B. betrachtest Du nur den PrimĂ€renergieverbrauch zur Herstellung des jeweiligen Rohstoffs. Aber wie hoch ist der benötigte Energieverbrauch zur Herstellung des Bauteils? Stahlkarosseriebleche werden ĂŒber Umformung hergestellt. Wie hoch ist der Energieverbrauch zur Herstellung der Bleche, und weiter, wie hoch der zur Verarbeitung benötigte? Wie sieht es bei den gegossenen Aluminiumteilen aus, wie bei den Strangpreßprofilen, den Alu-Blechen?

Wie viel bleibt ĂŒbrig vom Blech und muß dem Recycling zugefĂŒhrt werden? Wieviel Kreislauf entsteht beim Guss-Alu-Teil?

Wie sieht es mit u.U. benötigter WÀrmebehandlung aus? Zwar stellen einige moderne Stahlkarosseriebleche ihre hohen Festigkeiten wÀhrend des Lackeinbrennens her, aber wie sieht es beim Aluminium aus, werden die Teile warmausgelagert?

Was ist mit dem durchschnittlichen Bauteilausschuss? Wieviel kann gleich wieder eingeschmolzen werden? Auch das muß mit eingehen in die Betrachtung.

Heutige KarosseriestĂ€hle enthalten einen betrĂ€chtlichen Anteil Legierungselemente. Was kostet deren Herstellung? Was das Recycling dieser Stahlbauteile? Ein großer Teil der Überbleibsel von der Stahlverarbeitung ( Blechpakete, die Reste der BlechbĂ€nder) können heute noch einfach eingeschmolzen werden in Eisenguß-Gießereien, fĂŒhren aber schon heute zu großen Problemen bei der Graphit- und GefĂŒgeausbildung. Wie will man in Zukunft diese Bleche aufbereiten, und auch erst mal Zerkleinern und Trennen, es kommen ja viele verschiedene Stahlsorten in einem Auto zum Einsatz.

 

Mir sind an der UniversitĂ€t Kilometer-Zahlen genannt wurden, die im unteren sechsstelligen Bereich lagen fĂŒr den Bereich des Treffpunktes der Energiebilanzkurven Stahl- und Alu-Auto. Inwieweit die richtig und wie sie zustande gekommen sind, kann ich nicht beurteilen.

Allerdings ist es richtig, dass recycltes Aluminium sehr gĂŒnstig wegkommt in der Energiebilanz, da nur etwa 4-5% des Energiebedarfs der Herstellung fĂŒr die weitere Verwendung gebraucht werden.

 

Ich möchte nur davor warnen, diese zahlen am Stammtisch zu verwenden, vielleicht noch mit Angabe der zweiten Nachkommastelle... ;)

Geschrieben
Original von a2_tdi

@lespauli

 

Denkst Du die Energiekonzerne, die gesetzlich verpflichtet sind den teuren Ökostrom abzunehmen, bezahlen das aus eigener Tasche?!?

 

Preiserhöhungen sind dann somit begrĂŒndet und der Standort Deutschland wird nicht nur fĂŒr die Industrie immer teurer,

und teurer,

 

Gute Nacht, Dirk

 

Ah, so meinst Du das! Ich weiß, das die Energiekonzerne nicht den Ökostrom subventionieren, einer davon zahlt schließlich mein Gehalt :)

Aber eigentlich wollte ich zu Deiner Betrachtung nur anmerken, dass Stahl- und Aluminiumhalbzeuge auch nur da gekauft werden, wo sie am preiswertesten sind und das wird nicht unbedingt Deutschland sein.

 

lespauli

Geschrieben

@ andré:

 

Das stimmt natĂŒrlich. Die Zahlen ĂŒber den Energieverbrauch bei der Herstellung von Alu stammen aus einem SchĂŒlerreferrat ( :D ), sind aber richtig. Angegeben war allerdings nicht, welche Faktoren da mit einfließen. Mittlerweile weiß ich, dass dies sich nur auf die Elektrolyse bezog, nicht aber auf den gesamten Abbau etc. Das hatte ich aber erst gedacht und so kam es im Referat rĂŒber.

 

Deshalb mĂŒssten die Sachen, die du noch aufgelistet hast, auch einberechnet werden. Solche Zahlen hat aber einzig Audi oder evtl. noch die Unis, die von Audi die Daten bekommen.

 

Das diese Faktoren die Kosten aber verzwanzigfachen, kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Geschrieben

An lespauli

 

Jo, da haste Recht.

Da wissen ja, warum die meisten europÀischen LÀnder einen wirtschaftlichen Aufschwung haben, im Gegensatz zu Deutschland!!!! (nicht nur immer Lohnnebenkosten).

 

Und weil im Ausland ja alles billiger ist(besonders fĂŒr unsere Industrie), werde ich mein nĂ€chstes Auto auch nicht in Deutschland kaufen,

sondern als Reimport.

 

Gruss Dirk

Geschrieben

... und dann ĂŒber die schlechten, unfreundlichen und inkompetenten WerkstĂ€tten klagen...

 

(und die steigende Arbeitslosigkeit)

Geschrieben

Weil u.a. die Industrie im Ausland billig einkauft darf ich als Kunde dies nicht?!?

Außerdem erhalte ich trotz Reimport deutsche ArbeitsplĂ€tze (solange ich auch Autos kaufe, die in D gefertigt wurden).

Wo ist das Problem?

 

Gruss Dirk

Geschrieben

Die Stahlpreise steigen weil China, weltweit allen Stahl aufkauft der zu bekommen ist. Stahl ist aktuell Mangelware auf dem Markt!

Preise fĂŒr alternative Energien sind unerheblich bei der aktuellen Stahlpreisproblematik

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