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3LFan

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Alle erstellten Inhalte von 3LFan

  1. Ja klar, aber da ändert sich nichts. Das System wird erst Probleme machen, wenn der Kupplungsnehmerzylinder an einen Anschlag kommt. Der Kriechpunkt wird mit der GGE in 4 bzw. 5 Stufen, also relativ grob eingestellt. Die feinen Korrekturen während des Normalbetriebs sind viel kleiner. Darum ist das System ohne GGE eher besser im "Lot". Aber jeder kann ja so viele GGE`s durchführen, wie man möchte, wenn man meint, damit etwas zu verbessern. Einziges Problem ist der Stress, wenn es dann nicht auf Anhieb klappt. Darum rate ich nicht dazu, dieses Prozedere ohne wirklichen Grund durch zu führen.
  2. Na gut, man kann ja verschiedener Meinung sein. Aber was soll denn sonst noch angepasst werden, was nicht eh angepasst wäre? Darum: Wenn der Kupplungswert noch im vertretbaren Bereich liegt, ist mit dieser Überprüfung die Grundeinstellung bereits abgeschlossen. Alle anderen Werte würden durch erneute komplette GEE nicht verändert. Also kann man es auch lassen... Ob eine GGE fällig ist, oder nicht, da reicht als Entscheidungskriterium einzig und alleine der Kupplungswert. Natürlich angenommen, es hat sich am restlichen System nichts verändert. (Teiletausch, Verstellung des Ganggestänges etc.)
  3. Natülich ist das normal. Trotzdem, meiner ist so dicht, dass es nach einem Tag manchmal ohne Pumpen los geht. Ventile haben immer Leckage, aber mehr oder weniger...
  4. Ja, richtig. Das VW-Tool kenne ich nicht, ich arbeite mit VCDS. Aber ich nehme an, dass die Anzeige möglich ist.
  5. Ging der Rückwärtsgang nicht rein, nach dem der Wagen nach einer Standzeit gestartet wurde? Läuft nach einem Tag Stand die Pumpe an, wenn die Fahrertüre geöffnet wird? Im Idealfall läuft die Pumpe nicht an, da der Druck noch vorhanden ist. Meistens aber ist der Druck mehr oder weniger verloren gegangen. Das hängt davon ab, wie dicht die diversen Ventile sind. Geringe Leckage ist normal. Muss man nach dem Einsteigen halt etwas Abwarten mit dem Anlassen. Selten geht der Rückwärtsgang bei meinem auch bei vollem Druck nicht rein, dann stehen vermutlich die Zahnräder mal ungünstig auf „Stoß“. Dann blinkt das R ein paar mal, dann geht er aber rein. Zur Getriebegrundeinstellung: Sinnvoll ist erst mal, den Kupplungswert zu prüfen, soll so etwa bei 1,85V sein. Im Bereich von 1,8V bis 1,9V sehe ich keinen Handlungsbedarf, da sich alle anderen Werte eh selbst laufend während der Fahrt einstellen. Mit diesem Check ist quasi die Grundeinstellung schon durchgeführt. Ist der Wert unter 1,7V oder über 2,0V, wird der Handlungsbedarf schon dringlicher. Dann wird das komplette Prozedere notwendig. Sollte die Software während der Grundeinstellung mal die Verbindung verlieren, ist das eigentlich egal. Die Software stößt nur die Grundeinstellung an. Das Verfahren macht dann das Getriebesteuergerät alleine, die Software ist nur noch „Anzeige“. Man kann die GGE auch ohne Anzeige „blind“ zu ende durchführen. Das sind so meine Erfahrungen, nur, damit Du bei den Anfängen nicht unnötig in Stress gerätst…
  6. Offiziell wird der BLS folgendermaßen eingestellt: Bremspedal betätigen, Stift aus dem BLS raus ziehen, dann Bremspedal loslassen. Das wars...
  7. Habe mit ihm telefoniert, aber er hat meine Hilfe kategorisch abgelehnt, da er meinte: "150 km sei zu weit". Habe dann noch Angeboten, wenn jemand am Auto wurschtelt, könnte ich auch telefonisch Hilfestellung geben. Er hat sich meine Telefonummer notiert, das wars dann.
  8. Ja, lass mal kommen, dann werd ich sehen, was sich machen lässt.
  9. Von mir sind es 150 km nach Gensingen. Könnte er evtl. zu mir kommen? Hebebühne und sämtliches Equipment vorhanden! Bei einem Auto, dessen Geschichte ich nicht kenne, würde ich eigentlich gerne auch den Gangsteller im Langloch einstellen. Falls er aus technischen bzw. persönlichen Gründen eine solche Strecke nicht fahren kann, wäre es für mich denkbar, ihm einen Besuch ab zu statten. So jemanden muss geholfen werden.
  10. Meine Empfehlung ist, zu einem Reifenhändler gehen, ihm in Aussicht stellen, dass man die Reifen bei ihm kaufen wird, von ihm ein Gutachten des Wunschreifens besorgen lassen bzgl. dynamischen Reifenumfangs. Dann einen Termin machen, wenn der Werktsatt - TÜF im Hause ist. Dann sollte es funzen, da so am ersten Motivation bei allen Beteiligtn zu induzieren ist.
  11. In dem Gutachten von Conti stand, dass die Dimension 165/70 R14 auf 4" bis 6" breiten Felgen montierbar ist. Unsere Felgen haben 4,5", damit war der TÜF-Mann zufrieden.
  12. Der Mensch vom GTÜ hatte einige Alternativen in 15" auf den Bildschirm, als er meine Fahrgestellnr. von meinem 1.2 tdi eingegeben hat. Laut der Datenbank beim TÜV gibt es aber keine Alternative Freigabe, daher Sondereintrag. Ich nehme an, dass die 15" Reifen eher für die anderen Motorvarianten gelten. Ist alles verwirrend. Wenn Audi eine Freigabe veröffentlicht hätte, hätte der TÜV diese Alternative auf dem Bildschirm. Ist aber leider nicht so. Von Bridgestone kenne ich nur den Alternativvorschlag. Ist aber nichts offizielles. Wenn Du da mehr hast, dann bitte Quelle und Text...
  13. Habe nun neben der Originalgröße die Reifengröße 165/70 R14 81 T eingetragen. Dieser Sondereintrag konnte nicht von GTÜ durchgeführt werden, wo ich sonst meistens hin fahre. Ich musste dazu direkt zum TÜV. Nur die Sachverständigen vom TÜV können ein solches Gutachten ausstellen, aber sie müssen nicht. Der TÜV-Mensch holte ein Buch aus dem Schrank, schaute nach den Umfängen der Reifen gegenüber der Originalgröße. Laut diesem Buch ist der 165/70 R14 ner kleiner. Darum müsse die alte Größe gestrichen werden und es würde eine Tachoangleichung notwendig. Die Abgaswerte wären mit +7% noch im Rahmen. Die originale Felge könne verwendet werden. Mein Hinweis, dass sämtliche Reifenrechner im Netz sagen, dass die Größen fast gleiche Umfänge haben, wurde abgewiesen. Internet interessiere nicht. Mein Hinweis, dass dieses Buch einen Druckfehler habe, kam nicht gut an. Es war nichts zu machen. Weiter geholfen hat mir ein großer Reifenhändler vor Ort. Er hat bei Conti schriftlich angefragt, welchen Umfang die Reifengröße 165/70 R14 hat. Die Antwort ergab den gleichen Umfang, den laut TÜF im Buch die Originalgröße hat. Daraufhin hat mir der „Werkstatt-TÜV“ beim Reifenhändler ein Gutachten ausgestellt. Kosten: TÜV 170,00 € Straßenverkehrsamt: 11,70 € Wäre super, wenn Audi für diese Größe eine allgemeine Freigabe veröffentlichen würde. Hat jemand eine Idee, wie man Audi Druck machen kann, dass dies geschieht?
  14. Das sehe ich genau andersrum: Ein guter Druckspeicher gibt mehr Öl ab, bevor der Einschaltdruck erreicht wird und die Pumpe wieder anläuft. Gerade ein defekter Druckspeicher gibt eine kleinere Menge Öl ab, da reicht es irgendwann nicht mal mehr, einen Schaltvorgang zu versorgen, ohne dass ein Mindestdruck unterschritten wird. Das bedeutet Notlauf.
  15. Hallo Audiraner55, ich würde den Druckspeicher überprüfen. Wenn der nicht mehr gut ist, wird beim Schalten der Druck kurzfristig unterschritten, dann kommt der Notlauf. Prüfen kannst Du den Druckspeicher in dem Du bei eingeschalteter Zündung, Motor aber aus, den Hydraulikstand beobachtest. Da KNZ leicht spielt, wird dort Druck verbraucht, und die Pumpe läuft ab und an. Hier sollte beobachtet werden, wie viel der Hydraulikölstand wieder steigt, während die Pumpe läuft. Bei neuem Druckspeicher sind es ca. 15 mm. Ist es deutlich weniger, dann Druckspeicher tauschen. Kannst Du selber machen, musst nur den Stecker an der Hydraulikeinheit ziehen, damit die Pumpe auf keinen Fall anlaufen kann. Dann tauschen. Der Druckspeicher kostet nicht viel, die Teilenummer habe ich gerade nicht, steht aber auf dem alten Druckspeicher drauf. Achtung, den alten Druckspeicher erst etwas lösen, dann kommt aller Druck raus, dann erst ganz herausdrehen.
  16. 3LFan

    Gangsteller gekillt?

    Und suche im Netz mal nach SSP221
  17. 3LFan

    Gangsteller gekillt?

    Also, ich gehe davon aus, dass die schwächste Stelle eine oder beide Wellendichtungen der Kipphebel sind und raus gedrückt wurden. Normalerweise haben die Kammern dahinter keinen Druck und sind auf Potiential der Rücklaufleitung. Die untere Wellenabdichtung in der Wanne lässt sich einfach wieder einbauen. Am oberen Kipphebel weiß ich nicht, hab ich noch nicht montiert.
  18. Bei dieser Fehlerbeschreibung würde ich spontan einen Wackelkontakt/Kabelbruch vermuten. Als erstes würden mich die elektrischen Verbindungen zwischen Getriebesteuergerät und den Ventilen am Gangsteller interessieren. Vornehmlich die Drähte von Ventil 4. Es gibts schon mal, dass das Kupfer nicht sichtbar in einem Draht einen Bruch durch Vibrationen erlitten hat. Da wird eine Getriebegrundeinstellung zum Risiko, wenn ein Wackelkontakt akut ist, wird diese nicht durch laufen und das Auto evtl. gar nicht mehr fahrtauglich sein. Da muss jemand sehr motiviert sein, diesen Fehler zu finden...
  19. Ich habe Dir eine PN geschickt...
  20. Geht das überhaupt? Hast Du das schon ausprobiert? Nach einer GGE ist das Anlernen des Kriechpunktes, denke ich, unabdingbar, damit das System richtig arbeitet. Ich würde niemanden empfehlen, ohne diesen Schritt auch nur einen Meter zu fahren. Aber hier ein paar Werte, wie es sich normalerweise beim Anlernen einstellen sollte: MWB 25 1 Kriechpunkt 55 - 65% 2 Schleifpunkt 55 - 85% Der Schleifpunkt sollte größer/gleich Kriechpunkt sein.
  21. Zur Grundeinstellung: Wenn am Gangsteller nicht gearbeitet wurde, der KNZ noch im Bereich von 1,85 und 1,95 V liegt, gilt diese Überprüfung bereits als durchgeführte Grundeinstellung. Denn alle anderen Werte werden ständig im Betrieb nach justiert. Das sogar feinfühliger, als es sich durch eine komplette Grundeinstellung einstellt. Manchmal gelingt das Suchen des Schleifpunktes nicht so ganz genau, da das Suchen in Stufen erfolgt. Das Schleifen ist manchmal etwas zu hart. Das regelt sich dann über den beschriebenen Vorgang über die nächsten ca. 50 km von alleine wieder in den "Normalzustand".
  22. Bei mir war Teil 9, an der Bohrung, in der Zeichnung in der Nähe von Teil 15.
  23. Im Schaltplan ist nicht ersichtlich, welcher Pin Masse ist, bzw. welcher + ist. Pin 2 ist der Abgriff. Muss man ausprobieren, ob die Spannung dann gegen Pin 1 oder 3 die richtige ist. Wenn man am Seil zieht, muss die Spannung kleiner werden. Hier die Zuteilung der Pins zu Leitungsfarbe am Stecker am KNZ:1 gn/ws 2 sw/gr 3 ws/br Gib mal Rückmeldung, ob man so messen kann. Habe es bisher nur übers Auslesen gemacht.
  24. Wenn das Getriebe schlecht rein rutscht, war evtl. die Kupplung nicht mit einem geeigneten Werkzeug zentriert. So wie ich den "Ausrückmechanichtsnutz" kenne, ist es eher unwahrscheinlich, dass da was verbogen wurde. Das mit dem Bruch des Hebelbruch (In der Kröpfung mit dem Loch) habe ich auch schon gehabt. Der Wagen war allerdings dadurch komplett liegen geblieben. Konnte geschweisst werden und war dann wieder gut. Um den Spannungswert am Kupplungsnehmerzylinder zunächst mal grob ein zu stellen, gibt es folgenden Trick: Stecker von der Hydraulikeinheit abziehen. Druckkugel durch geringes Lösen entleeren. Dabei klettert der Hydraulikölstand an. Der KNZ ist jetzt garantiert nicht mehr angesteuert. Dann den Spannungswert von ca. 1,9 V einstellen. Wenn das jetzt nicht geht, ist mechanisch was verkehrt. Jetzt Druckkugel wieder festziehen und Stecker drauf und Grundeinstellung versuchen. Überprüfen der Druckkugel: Beobachten, um wie viel der Ölstand nach dem Laufen der Pumpe wieder abgesunken ist. Sollten so min. ca. 5 cm sein. Ansonsten Druckkugel erneuern. Viel Erfolg!
  25. Ich bin noch mal auf das Lastwechselproblem gestoßen. Es hat sich herausgestellt, dass die Gummiklötze nicht lange vor Ort blieben. Später hat sich herausgestellt, dass dieses Problem eine nicht gut eingestellte Nockenwelle zur Ursache hatte. Nach einem Zahnriemenwechsel mit sorgfältigem Abstecken war das Problem auch ohne Modifikationen an der Pendelstütze nicht mehr aufgetreten. Dies zur Info, wenn sich hier hin jemand verirrt über die Suche.
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