pancho

Radlager und Antriebswelle lieben sich zu innig

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...und wollen sich nicht trennen. Nun habe ich da mal schönes Werkzeug (hydraulischen Ausdrücker zum Anschrauben ans Radlager) und trotzdem kann ich die Antriebswelle nicht ausdrücken, anscheinend sehr gut geklebt.

Was gibts denn da noch für Möglichkeiten ausser einer Flex?

Ach ja, kaputt ist das Radlager, der Rest soll heil bleiben...:-)

 

TIA Pancho

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Möglich wäre, bei sorgfältiger und ständiger Kontrolle, eine Fahrt mit "eingeweichter" Achswelle, mittels WD40, und gelöster oder entfernter Befestigungsmutter.

Dann sollte man aber die Verzahnung im Auge haben, dass die Antriebswelle nicht aus der Radnabe heraus wandert.

 

Dies ist aber nur mit wirklicher und ständiger Überwachung möglich.

 

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vor 56 Minuten schrieb Papahans:

Dies ist aber nur mit wirklicher und ständiger Überwachung möglich.

 

Keine Sorge, die wandert nicht weit genug raus - sonst käme man ja um das lästige demontieren des Querlenkers zum Radlagertausch herum.

Die Erfahrung sagt, dass das nicht funktionieren wird, wenn die Hydraulische Presse schon am Ende ist.

 

Kann man auf das Werkzeug draufklopfen? Impulse helfen, aber ob das Werkzeug das mag? Verspann das Ganze mal 1-2 Tage,  und erhöhe sofern möglich währenddessen den Druck.


Seit ich mir den "Caramba Rostlöser" zugelegt habe, kann ich nichts anderes mehr empfehlen... dagegen ist WD40 Spielzeug.

 

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Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Cola auch ein Rostlösemittel sein könnte???

 

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vor 20 Minuten schrieb Papahans:

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Cola auch ein Rostlösemittel sein könnte???

 

Cola = Phosphorsäure... ich kenne Phosphorsäure als Rostumwandler.... es reagiert mit Rost zu einer Eisenverbindung - wird dann schwarz. Es würde zumindest etwas mit dem Rost machen, ob das hilft die Welle rauszubekommen müsste man ausprobieren. Schlimmer kann es ja nicht werden. B|

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Das hatte ich auch mal, Caramba u.A. , 3-Arm-Abzieher gesprengt, neuen besorgt, und geklopft und  ..

dann ruft die bEvA zum Mittagessen. Nach dem Mahl geh ich ohne Illusion in die Garage - und die Welle war lose.

Einfach mal stehenlassen mit dem gespannten Ausdrücker

 

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Ich vermute mal du hast das alte Lager mitsamt der Welle schon aus dem Radträger gepresst.

Wenn also die üblichen Tips (mit Caramba unter Spanung lassen ) nicht den Erfolg bringt würde ich mal das Lager mit einem Gasbrenner erhitzen durch die Ausdehnung des Lagersitzes unter Hitze löst sich so manche Unlösbare Verbindung .

Natürlich nur den Lagersitz erhitzen versteht sich von selber is klar nic ;)

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ja, nicht die Welle sondern den Lagersitz erwärmen. Das löst ggf. den Kleber, und die Passung sitzt nicht mehr so fest wegen der Ausdehnung des Lagersitzes.

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Hallo alle,

danke für die Tips! werde mal das ganze Ding einspannen und erst mal warten und zwischendurch einsprühen mit allem, was so vorgeschlagen wurde.

Warmmachen werde ich erst am am Schluß probieren, ich hab nur nen mickrigen Gasbrenner und einen WIG-Brenner, der erste ist schlapp, der zweite eher heftig, aber das Lager ist eh hin...

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Möglicherweise ist die Passung schon lose und du presst die Welle ins Getriebe.

Schau mal mit einem Spiegel die Innenseite des RL an, ob die Welle noch anliegt oder schon ein Spalt sichtbar ist.

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Leider hat wohl hier eine übereifrige Werkstatt es zu gut gemeint und die gesamte Verzahnung mit Schraubensicherung bestrichen. Dies ist völlig bescheuert, da durch Formschluss ausreichend Sicherheit gewährleistet ist und es keines Stoffschlusses bedarf. 

Meine Wellen werde überhaupt nicht eingeklebt sondern nur von der Blechmutter und Rost während ihrer Lebenszeit verbunden. 

Wie so eine komplettverklebung aussieht kann man sich so vorstellen, daß weder Cola, noch WD40, noch eine 20to Presse ihr etwas anhaben können. Eher zerbricht das Radlagergehäuse. 

Erst erhitzen bis zur rotglut, aufflexen und ein Vorschlaghammer haben es nach zeitraubender Tortour geschafft das Teil zu lösen. 

Im Idealfall würde ich diese Arbeit der Werkstatt überlassen welche diese zuletzt getauscht hat und den Fortschritt im Campingstuhl mit Popcorn und Bier, genussvoll beobachten. 

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bearbeitet von Lupo_3L

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vor 54 Minuten schrieb amoA4:

Möglicherweise ist die Passung schon lose und du presst die Welle ins Getriebe.

Schau mal mit einem Spiegel die Innenseite des RL an, ob die Welle noch anliegt oder schon ein Spalt sichtbar ist.

Nee, der Lenkkopf ist schon von der Auchsaufhängung getrennt, da blockiert nichts...

 

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Nach dem RL-Tausch habe ich nur die Verzahnung der Gelenkwelle von den Resten befreit und ohne wieder eingebaut.

Kleber/Sicherung ist an dieser Stelle sinnlos, die Anpresskraft der Mutter reicht völlig aus.

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vor 31 Minuten schrieb Lupo_3L:

Leider hat wohl hier eine übereifrige Werkstatt es zu gut gemeint und die gesamte Verzahnung mit Schraubensicherung bestrichen. Dies ist völlig bescheuert, da durch Formschluss ausreichend Sicherheit gewährleistet ist und es keines Stoffschlusses bedarf. 

Meine Wellen werde überhaupt nicht eingeklebt sondern nur von der Blechmutter und Rost während ihrer Lebenszeit verbunden. 

Wie so eine komplettverklebung aussieht kann man sich so vorstellen, daß weder Cola, noch WD40, noch eine 20to Presse ihr etwas anhaben können. Eher zerbricht das Radlagergehäuse. 

Erst erhitzen bis zur rotglut, aufflexen und ein Vorschlaghammer haben es nach zeitraubender Tortur geschafft das Teil zu lösen. 

Im Idealfall würde ich diese Arbeit der Werkstatt überlassen welche diese zuletzt getauscht hat und den Fortschritt im Campingstuhl mit Popcorn und Bier, genussvol beobachten. 

 

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ja, ich glaube auch, dass da jemand zu gut geklebt hat....

Wenn ich mir dein Bild da anschaue, dann graut es mir schon, dass mir sowas auch bevorsteht.

Hast du den ganzen Achsschenkel ausgebaut? Wahrscheinlich das einfachste, unten ist er eh schon lose, oben zum Federbein noch, dann sollte er ja samt der Gelenkwelle rausgehen. Dann könnte ich noch die Werkstattpresse probieren, die drückt ein paar Tonnen mehr

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Ja, Ausbau war Pflicht.

Ist halt nur etwas nervig da man für den Einbau der Antriebswelle dann das Auto auf die Hebebühne oder Rampe fahren muss. Der Rest ging von der Seite.

Für die Presse (wie gesagt haben bei mir 20t nicht gereicht) ist es wichtig dass der Achsschenkel nicht einfach auf die Presse gelegt wird sondern auf eine Passende Unterlage, bevorzugt ein massives Rohr mit Duchmesser etwas grösser als Antiebswellengelenk damit nicht zuviel Druck auf den Aschsschenkel kommt und ihn verformt oder beschädigt. Man darf nicht vergessen dass man hier am Fahrwerk herumwerkelt und da ein Riss oder Bruch eines der Bauteile bei 180 auf der Bahn Tödlich sein wird. Safety first! Im Zweifel ein leeres Achsschenkelgehäuse vom Verwerter und dann kann man sich die nächsten Jahre Gedanken drüber machen wie man sein altes Lager rausbekommt.

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Hallo,

warum geht mal nichts einfach....

nachdem ich das Radlager und die Gelenkwelle nicht so leicht auseinanderbekomme war ich nun dabei, den ganzen Achsschenkel abzuschrauben. Soweit so gut, vorher hatte ich ihn unten aus dem Kegel gedrückt, nun auch die beiden Schrauben oben am Federbein aufgemacht, die hatte ich noch nie offen.

 

...und nun wunder ich mich, das kann meines Erachtens doch nicht stimmen! Die Schrauben und die Bohrungen am Federbein passen ja gar nicht zusammen, die Bohrung ist schätzungsweise 2mm größer als die Schraube und man bekommt ja einen ganz anderen Sturz der Räder!

Ich hab mal ein video gedreht, damit man es sieht. Da passt doch das Federbein nicht, was sagt ihr dazu? Mir kommts fast kriminell vor...

 

hier der link zum video auf youtube:

 

IMG_0133.JPG

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Ich kenne diese Klemmung von anderen Fahrzeugen, hier kann man in der Tat den Sturz einstellen - passt so...voraussetzt du hast nen 1.2er....

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Ja, ist alles normal so. Sie es als Vorteil, dass sich so beim 1.2er der Sturz einstellen lässt.

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Na ich weiß nic aber bei den Aufnahmen mit Einstellmöglichkeit ist ein Langloch unten und unter der unteren Schraube sind Exenter gab es mal in den 70ger Jahren bei den ersten Golf 1 und Scirocco aber das da schaut mir eher nach Fusch einer Freien Werkstatt aus :-((

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Auserdem ist es sehr Bedenklich derart in die Struktur des Achsträgers einzuwirken .

 

Ich würde da eher zu mach neu raten den wenn dier Später mal die ganze Geschichte wegen Materialermüdung auseinander bricht hat das oft schwere Gesundheitliche Folgen Du Verstehst ;)

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Auch wenn du es nicht glauben willst @Bluman, aber das ist so beim 1.2er. Kein Pfusch irgendeiner Werksatt. Weitere Bemerkungen zu deinem "Geschreipsel" spare ich mir mal.

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nun denn, dann vertrau ch mal drauf, dass es die richtigen Schrauben sind, ich hätte eher drauf getippt, das da jemand zu dünne Schrauben reingekloppt hat. So eine Wurfpassung sieht man nicht oft...

frag mich nur, wie der Sturz eingestellt wird. leicht anziehen, messen und mit einem Hammer in Position klopfen?

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Scheidung ist erfolgt, Lager und Welle haben sich getrennt! Nachdem ich viel Rostlöser und viel Kraft aufgewendet habe. Die hydraulische Presse hält mehr aus als man denkt-Mit 60cm Verlängerung ist die Druckschraube nicht abgerissen und über Nacht geschah dann das Wunder!

 

Die Werkstattfee kam mit ein paar Schrauberzwergen und hat ein wenig mit Ihrem Zauberstab gewirbelt und die Zwerge haben das Radlager festgehalten und die Fee hat dann an der Achse geogen....ja so wars bestimmt .... und alles war gut.

Nur hätte die Fee den Zwergen auch noch sagen können, dass sie das ganze Werkzeug aufräumen sollen und sie hätte derweil mit ihrem Zauberstab ein bisserl zusammenkehren können. Naja, Feen halt...

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vor 2 Stunden schrieb pancho:

über Nacht geschah dann das Wunder!

 

na also hab ich doch gesagt!

Wenn du natürlich bei der Fee NUR das Lösen bestellst, darfst du dich nicht beschweren, dass sie nicht aufgeräumt hat ...

Hättest das halt auch bestellen sollen! :)

 

 

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Glückwunsch zur Erfolgreichen Materialschonenden Trennung :D.

 

Und Ernsthaft mal zu manchen Komentaren lohnt keine Antwort >:(

 

Ich will Helfen und nicht in Foren dieser Art Beleidigt werden .

Wer es nicht will tut es nicht aber Spar dir solche Äußerungen für die Spelunke in deinem Dorf DerWeißeA2:mad:

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Der Tipp kommt jetzt vielleicht zu spät, aber erhitzen ist der richtige Weg. Es muss nicht bis zur Rotglut sein, aber mit einer Gasflamme kann man die Teile auf 200-300°C erhitzen, sodass sich der Kleber verflüchtigt. Das kann man auch sehen, wenn kurz mal ne kleine Rauchwolke entsteht.

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Also, werter Bluman, 

 

ich darf doch sehr bitten, und zwar um etwas mehr Anstand hier in diesem Forum, gerade gegenüber geschätzten Urgestein-Mitgliedern mit schier grenzenlosem A2-Knowhow. Auch bitte ich im Sinne aller Beteiligten (Themenersteller, Mithelfer und Mitleser wie mich) um etwas mehr Respekt von Rechtschreibung und Grammatik. Dann hält sich unser aller Kopfschütteln in Grenzen. 

 

Hilfe nimmt hier niemand um jeden Preis. 

bearbeitet von Trizz
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Jop die Rechtschreibung mag mein nic sein aber die Technik um so mehr :D

Danke Bedalein für die Bestätigung ;)

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vor 7 Stunden schrieb Bluman:

Jop die Rechtschreibung mag mein nic sein aber die Technik um so mehr

Quo probare esset...

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Moderator:

So, jetzt aber bitte wieder zurück zum Thema. Das waren jetzt genug Sticheleien in diesem Thread.

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Weiter gehts, das neue Radlager ist nun im Achsschenkel, das Werkzeug zum Aus- und Eindrücken hat super funktioniert! Achsschenkel mit 160°C und Lager mit -20°C und es flutsche bis zum Klick.

Nun habe ich da so ein Werkstatthandbuch in Englisch als pdf, und da ist der Achsschenkel mit seiner Aufnahme zum Federbein ein rundes Sackloch, in das man das Federbei steckt und mit einer Schraube befestigt. Ich habe aber die Wackelnummer vom Video weiter oben und ein Problem, wie ich nun einen Sturz bestimmen soll.

Die Bohrung am Achsschenkel ist 12mm, die Schraube auch, am Federbein sind es 13mm in Hochachse und 17mm quer, da hat man viel Spiel!

 

Wie also den Sturz bestimmen auf eine einfache Methode ohne Einstelllehre?

 

nachdem sich bei mir der Reifen auf der anderen Seite einseitig abnudelt kann ich das ganze dann dort auch gleich machen, hier hat anscheinend keiner drauf geachtet und das Ding einfach irgendwie zusammengeschraubt.

 

... und noch ein ganz anderes Thema: Spezialwerkzeug sammelt sich bei mir an und könnte mehr Verwendung finden. Wäre es keine Idee, hier eine googlemapskarte mit "Werkzeugsorten" zu implementieren die man verleiht? bei mir gäbe es nun schon eingen Kram aber keine Einstelllehre...

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Spur/Sturz einstellen (lassen) geht am einfachsten bei einer Achsvermessung.

Eine einfache DIY-Methode ist mir nicht bekannt.

 

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Wenn du selber keine Spur und Sturz einmessen kannst würde ich das machen lassen .

So übern Daumen ist zu ungenau kostet dich mehr Reifen wie das Vermessen .

Aber das ist mal wieder nur meine Persönliche Erfahrung ;)

 

 

bearbeitet von Bluman

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Du hättest vorher mit einer Sturzwaage den Wert ermitteln müssen, jetzt wirst du um eine professionelle Achseinstellung nicht herumkommen. Eine einseitige Abnutzung kann sowohl an einer fehlerhaften Sturz- wie auch Spureinstellung liegen. Mit der berühmt-berüchtigten "polnischen Handkantenvermessung" wirst du keine brauchbaren Ergebnisse erzielen können (habe ich alles schon durch :Hofnarr:)

Gruß

Frank

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na denn, wo kann man in München das am besten machen lassen? Wird´s halt provisorisch was in der Mitte. Hab mir nun schon mal die andere Seite angesehen und bin promt fündig geworden. Zusammengeschraubt in maximaler Position für den Sturz, korrespondierend mit abfahren der Innenflanke, der hat also auch nicht gestimmt...

 

also vermessen...

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ach so, Anzugsmomente: nachdem ich hier in meinem Reparaturhandbuch was anderes drin habe...

 

die beiden Schrauben zum Federbein, ich gehe mal von Güte 10,9 aus und 145Nm,  liege ich da richtig oder sind es 12,9er?

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Anzugsmoment für die 2 Schrauben Radlagergehäuse an Federbein: 70Nm + 90°

Neue Schrauben verwenden.

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Aber jetzt noch nicht voll anziehen, wenn die Schrauben bei der Achsvermessung noch mal zum Sturzeinstellen gelöst werden sollen. Oder jetzt noch mal die alten Schrauben nehmen und bei der Spurvermessung gegen die neuen tauschen.

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...habe eh noch keine neuen, darum mussten die alten noch herhalten ;-)

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vor 9 Stunden schrieb Phoenix A2:

Spur/Sturz einstellen (lassen) geht am einfachsten bei einer Achsvermessung.

Eine einfache DIY-Methode ist mir nicht bekannt.

 

Vorher die Position des achsschenkels am Stoßdämpfer anritzen hat bei mir immer gut geholfen die Originale Position wieder zu finden. 

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Hier noch mal zwei Bilder zum Thema Spiel der Schrauben zwischen Radlagergehäuse und Stoßdämpferaufnahme: Es muss sich niemand Sorgen machen, dass ihm die Vorderachse auseinander fällt, wie hier fälschlicherweise angedeutet. Die Führung im Achsschenkel ist minimal größer als die Schraube und die Stoßdämpferaufnahme ist mit Langlöchern versehen. Fakt.

 

 

IMG_5588.jpg

IMG_5596.jpg

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Geschafft, beide Radlager sind nun getauscht und der Wagen fährt erstmal wieder. Sturz ist nun erstmal auf die Mitte der Einstellmaxima festgezurrt und nun steht eine Vermessung des Fahrwerks an.

 

vielen Dank für die vielen und guten Tips, ihr habt mir sehr geholfen und ich hoffe ich kann mich mal revanchieren und auch mal Wissen austeilen... :-)

 

pancho

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