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1.4 TDI: Turbolader Defekt ???


Wolly1985
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Hallo ich habe seit ein paar Wochen zwei Probleme zum einen, der Blinker geht nicht mehr richtig. Er Blinkt 2-3 mal und geht dann aus, manchmal bei bestimmtem Lenkereinschlag läuft er durch, aber das auch nur selten. Auf jeden fall hatte ich hier gelesen das es am Relais liegt, den man einfach austauschen muss und dann klappt es wieder.

Wo bekomme ich das Ersatzteil günstig her? Ist der Einbau schwer oder muss das ein KFZ Mechaniker machen?

 

So das 2te Problem ist angeblich der Turbolader, mein A2 1.4 TDI (75 PS) fällt alle 3-4 Tage mal in den Notlauf, ich fahre jeden Tag 200 km und es kommt halt hin und wieder vor, dass der Wagen auf einmal nicht schneller als 100-120 kmh fährt. Eine Motorleuchte gibt es nicht, ich fahre dann auf die Raststätte und starte den Motor neu und das Problem ist weg. Ich muss dazu sagen ich bin Student und bin sehr auf den Wagen angewiesen und viel Geld habe ich nicht deswegen möchte ich am liebsten teure Werkstätte meiden. Auf jeden fall war ich bin mir in der nähe in einer freien Werkstatt und die hatten wegen dem Notlauf mal eine Fehlerdiagnose gestartet, ich sollte den Wagen nach 2 Std wieder abholen. Nach den 2 Std sagte mir der Mitarbeiter, dass der Turbolader defekt sei und die Reparatur ca. 1800€ kostet :eek:. Danach war ich erstmal nicht mehr ansprechbar, weil ich eher den Wagen verkaufen würde als das zu reparieren. Das sagte ich dem Verkäufer dann auch und der sagte mir "Tut mir leid, aber wir bekommen denoch 30€ für die Diagnose".

 

Dachte sowas machen die Leute immer um sonst oder für ein paar euro für die Kaffeekasse. Naja da geh ich auf jeden fall nicht noch mal hin.

 

Mir kam das mit dem Turbolader nur so komisch vor, weil er sich so sicher war und nicht erstmal drüber nachgedacht hat das es was anderes sei. Ich kann aber mit dem Wagen 180 kmh fahren müsste nicht bei einem Defekt der Wagen deutlich langsamer sein???

 

Naja ein ehemaliger Kollege von mir hatte sich da jetzt mal rangetraut da er auch Kfz Mechaniker ist, was ich aber vorher nicht wusste. Der hatte nach dem auslesen den Turbolader nicht ausschließen können, aber er meinte es könnte auch was anderes sein. Es waren wohl mehrere Fehler drin und er tauschte erstmal den Temperaturfühler weil der Defekt war, der hat auch ein paar Fehler vermindert. Ich sollte erstmal weiter fahren und mich melden wenn er wieder in den Notlauf geht und dies ist heute nach 1 Woche ohne Beschwerden, leider wieder passiert. Jetzt lese ich hier im Forum das es auch an dem Unterdruck liegen kann, der Kollege ist erstmal 2 Wochen im Urlaub daher wollte ich das mal erfragen, aber er meinte schon das, dass Magnetventil und der Unterdruckschlau auch defekt seien und er das als nächstes austauschen würde. Also meint ihr es wird das Problem sein oder doch der Turbolader??

 

Hoffe jemand kann mir aus Erfahrung helfen!!!

 

Wie teuer wären die Ersatzteile für Relais, Magnetventil und Unterdruckschlauch? Er würde mir das nämlich kostenlos einbauen müsste nur die Teile bezahlen. Aber das Relais wollte ich selber einbauen, da er noch gar nichts davon weiß, wollte ihn das nicht auch noch aufbrummen.

 

EDIT: Der Wagen hat 106.000 km auf dem Buckel und bj 2001!!!

 

Gruß

Edited by Wolly1985
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Zum Blinkerrelais: Hier ist eine Anleitung zum Tausch. Wenn Du eh' ran gehst, kannste auch grad das Komfortblinkerrelais (1x tippen, 3x blinken) verbauen.

 

Zum Turbo: Erstmal den Fehlerspeicher auslesen und hier posten. Dann wird's einfacher den Fehler einzugrenzen und Tips zu geben...

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Ich wette der Schlauch vom Wastgate ist abgerutscht oder undicht. Dies verursacht Ladedruck überschritten und den Notlauf ab 130.

 

Im Motorraum Beifahrerseitig sitzen die ganzen Ventile dort gehen ein Grüner und ein Schwarzer Schlauch hinter dem dicken Ladeluftschlauch runter Richtung Turbo. Bei mir war der Schwarze Schlauch abgerutscht.

 

Reparatur:

-Ladeluftschlauch abschrauben

-Zwei Kunststoffrohre an der Spritzwand prüfen

-Schläuche auf festen Sitz prüfen

weiter gehts dann unter dem Auto:

-Unterbodenschutz ab

-Schläuche suchen und auf festen Sitz prüfen

-Stange vom Wastegate auf Beweglichkeit prüfen, lässt sich reindrücken

 

Falls das nix hilft Ersatzschläuche nehmen und quasi Bypass legen.

 

Bei Durness gab es auch schon den Fall, dass der Schlauch für AGR durchgescheuert war und dadurch der Unterdruck nicht richtig gehalten wurden. Selbes Phänomen. Den Schlauch findest du zwischen Ventilblock und Mitte des Motors.

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  • 1 month later...

Aus einem anderen Forum. Passt vielleicht auch hier. Manche Tubolader-Defekt-Diagnose dürfte danach ja wohl nicht stimmen.

 

Einmal hier und der entsprechende 2Taktöl-Thread

 

7. Gängigmachen der VTG-Verstellung

Idealerweise sollte man den Turbo auseinanderbauen, um den Verstellmechanismus zu reinigen. Durch geduldiges hin- und herbewegen kann man den Ruß davon überzeugen, die Lagerstellen zu verlassen und so die Leichtgängigkeit wieder herstellen. Man kann den Verstellmechanismus mit der Hand hin- und herbewegen. Einfacher ist es jedoch ein Stück Draht am VTG-Gestänge befestigen. Am anderen Ende des Drahtes kann man ein stück Holz befestigen, so dass sich ein T-Griff bildet. Dann ist es leichter, daran zu ziehen. Damit sich das Gestänge von Hand bewegen lässt, muss der Schlauch von der VTG-Membrandose abgezogen werden.

 

Dann ungefähr 200 Mal (mehr ist besser) kräftig an dem Draht ziehen, so dass das VT-Gestänge von einem Anschlag zum anderen bewegt wird. Anfangs wird das Gestänge vielleicht nur sehr wenig und sehr schwer beweglich sein. Mit der Zeit wird es dann immer einfacher gehen. Es ist nicht sinnvoll, beim Gängigmachen Kriechöl zu benutzen. Es kann die Lagerstellen sowieso nicht erreichen und führt eher dazu, dass eine Russ-Schmiere entsteht. Ziel der Übung ist jedoch, dass der Russ aus den Lagerstellen geschüttelt wird, und dann beim Fahren aus dem Auspuff geblasen wird. Nicht vergessen, am Ende der Prozedur den Schlauch wieder auf die Membrandose zu stecken.

Quelle: www.sgaf.de

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Aus einem anderen Forum. Passt vielleicht auch hier. Manche Tubolader-Defekt-Diagnose dürfte danach ja wohl nicht stimmen.

 

Einmal hier und der entsprechende 2Taktöl-Thread

 

7. Gängigmachen der VTG-Verstellung

Idealerweise sollte man den Turbo auseinanderbauen, um den Verstellmechanismus zu reinigen. Durch geduldiges hin- und herbewegen kann man den Ruß davon überzeugen, die Lagerstellen zu verlassen und so die Leichtgängigkeit wieder herstellen. Man kann den Verstellmechanismus mit der Hand hin- und herbewegen. Einfacher ist es jedoch ein Stück Draht am VTG-Gestänge befestigen. Am anderen Ende des Drahtes kann man ein stück Holz befestigen, so dass sich ein T-Griff bildet. Dann ist es leichter, daran zu ziehen. Damit sich das Gestänge von Hand bewegen lässt, muss der Schlauch von der VTG-Membrandose abgezogen werden.

 

Dann ungefähr 200 Mal (mehr ist besser) kräftig an dem Draht ziehen, so dass das VT-Gestänge von einem Anschlag zum anderen bewegt wird. Anfangs wird das Gestänge vielleicht nur sehr wenig und sehr schwer beweglich sein. Mit der Zeit wird es dann immer einfacher gehen. Es ist nicht sinnvoll, beim Gängigmachen Kriechöl zu benutzen. Es kann die Lagerstellen sowieso nicht erreichen und führt eher dazu, dass eine Russ-Schmiere entsteht. Ziel der Übung ist jedoch, dass der Russ aus den Lagerstellen geschüttelt wird, und dann beim Fahren aus dem Auspuff geblasen wird. Nicht vergessen, am Ende der Prozedur den Schlauch wieder auf die Membrandose zu stecken.

Quelle: www.sgaf.de

 

Sehr gut Raki !

Habe ich bei meinem auch immer profilaktisch gemacht.:)

Nur hat der Themenstarter keinen Lader mit variabler Turbinengeometri.:D

Der 75 PS Lader hat keine verstellbaren Leitschaufeln.

 

so long

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Aus einem anderen Forum. Passt vielleicht auch hier. Manche Tubolader-Defekt-Diagnose dürfte danach ja wohl nicht stimmen.

 

Einmal hier und der entsprechende 2Taktöl-Thread

 

7. Gängigmachen der VTG-Verstellung

Idealerweise sollte man den Turbo auseinanderbauen, um den Verstellmechanismus zu reinigen. Durch geduldiges hin- und herbewegen kann man den Ruß davon überzeugen, die Lagerstellen zu verlassen und so die Leichtgängigkeit wieder herstellen. Man kann den Verstellmechanismus mit der Hand hin- und herbewegen. Einfacher ist es jedoch ein Stück Draht am VTG-Gestänge befestigen. Am anderen Ende des Drahtes kann man ein stück Holz befestigen, so dass sich ein T-Griff bildet. Dann ist es leichter, daran zu ziehen. Damit sich das Gestänge von Hand bewegen lässt, muss der Schlauch von der VTG-Membrandose abgezogen werden.

 

Dann ungefähr 200 Mal (mehr ist besser) kräftig an dem Draht ziehen, so dass das VT-Gestänge von einem Anschlag zum anderen bewegt wird. Anfangs wird das Gestänge vielleicht nur sehr wenig und sehr schwer beweglich sein. Mit der Zeit wird es dann immer einfacher gehen. Es ist nicht sinnvoll, beim Gängigmachen Kriechöl zu benutzen. Es kann die Lagerstellen sowieso nicht erreichen und führt eher dazu, dass eine Russ-Schmiere entsteht. Ziel der Übung ist jedoch, dass der Russ aus den Lagerstellen geschüttelt wird, und dann beim Fahren aus dem Auspuff geblasen wird. Nicht vergessen, am Ende der Prozedur den Schlauch wieder auf die Membrandose zu stecken.

Quelle: www.sgaf.de

 

Wäre das nicht ein Beirag fuers wiki ?

Besser und kuerzer kann man das eigentlich nicht zusammenfassen.:)

Gegen den Verschleiss vom ZMS,Pumpe-Dueseeinheiten,Getriebe und Antriebswellengelenken kann man beim A2 mit 90 PS tdi nicht viel machen,wenn man den Fahrspass,den diese Motorisierung bietet auch nutzen möchte.

Die Haltbarkeit des Laders kann man mit dieser Anleitung aber deutlich verlängern,wenn man diesen auch noch zusätzlich, immer schön kalt und warm fährt.:)

Einfach alle 6 bis acht Wochen das Gestänge manuell etwas hin und her bewegen.

Gar nicht erst warten,bis die ersten Probleme kommen.

Der :) tauscht uebrigens immer gerne,da er auch Garantie leisten muss.:rolleyes:

 

so long

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  • 11 months later...

Ich hatte letzte Woche bei meinem 66 kW-TDI das gleiche Problem. Beim ersten Werkstattaufenthalt wurde ein Unterdruckschlauch getauscht, jedoch fiel mein A2 am nächsten Tag bei Tempo 170 wieder in den Notlauf (= max. 2.500 U/min) bzw. 120 km/h. Das Audi Zentrum prüfte erneut alles durch und sagte mir folgendes:

- der Turbolader hat nach jetzt 160.000 km (ist bereits der 2. Turbo, beim ersten ist nach 61.000 km die Laderachse gebrochen) nicht mehr seine volle Leistung. Dies bemerkt die Motorsteuerung immer dann wenn der Turbo auf der BAB seine maximale Leistung bringen sollte. Als Folge fällt der Wagen in den Notlauf, um einen Schaden zu verhindern.

- Nach meinem ersten Werkstattaufenthalt passierte o.g. Situation am Folgetag erneut. Nach dem Fehlereintrag fiel der Motor in den Notlauf. Die Werkstatt hat diesen Fehlereintrag jetzt nicht gelöscht, weil der Motor sonst beim nächsten Eintrag wieder in den Notlauf fällt.

- Sollte der Wagen wider erwarten wieder in den Notlauf fallen, reicht es wenn der Motor kurz abgestellt und wieder neu gestartet wird, dann sollte er wieder normal laufen.

 

Die ganze Situation ist für mich etwas unbefriedigend, weil mir jederzeit auf der BAB die Leistung wieder wegsacken könnte. Abhilfe könnte nur ein Turbotausch bringen, was aber 1800 - 2000,- € kosten würde. Das möchte ich für so einen alten Wagen nicht mehr unbedingt investieren. Ich werde jetzt abwarten wie sich mein A2 im Alltag verhält. Wenn er durch diesen Fehler leistungsmäßig unberechenbar wird, muß ich mich entscheiden zwischen einem neuen oder einem anderen, gebrauchten Turbo oder sogar einem Autoverkauf.

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Das ist ganz sicher nur eine Kleinigkeit. Bin am Sonntag 600km mit einem 257.000km gelaufenen ATL gefahren. Erster Lader, Tacho 195 waren immer problemlos drin. Dass ein Lader nach 100.000km so verschlissen sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Maximal könnte es sein, dass die Verstellung der variablen Schaufeln fest ist und diese somit den Ladedruck nicht mehr bringen.

 

Häng mal ne Diagnose an und provozier den Fehler. Da steht dann bestimmt was von Ladedruck Regelgrenze unterschritten im Speicher. Dann versuch mal, am Turbo die Schubstange der Schaufelverstellung (kommt aus ner Unterdruckdose) von Hand zu bewegen. Ist diese fest, sollte die Verstellung "gangbar" gemacht werden.

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Wenn man den Luftfilter nicht wechselt, kann der Turbo schon fertig aussehen :D

 

Aber ich stimme dem Nachtaktiven zu. Könnte nur ne Kleinigkeit sein - und wird es sicher auch sein. Eine Werkstatt wird den Turbo aber aus Gewährleistungsgründen eher nicht zerlegen wollen um ihn zu reinigen.

Hat Audi das Ladeluftsystem abgedrückt um Lecks auszuschließen?

 

Wenns doch der Turbo sein sollte geht das aber auch um Welten billiger... Audi wiegt den neuen Turbo mit Gold auf ( aktuell 1386,35EUR). Im Zubehörhandel gibts das gute Stück für 700-800EUR (es ist identisch zum Auditeil), eine freie Werkstatt kann den Tausch ebenfalls durchführen.

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