arosar

6 Ganggetriebe Umbau im AMF

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Hallo

 

Nach langer Terminfindung ist es jetzt endlich soweit der Einbau eines 6 Ganggetriebes (MYP), aus einem Passat 1,6 tdi bluemotion Bj.2010, geht los.

Viele wissen wahrscheinlich dass der Versuch einer Sammelbestelung eines 6 Ganggetriebes an den verschieden Wünsche gescheitert ist habe ich nun auf Anraten von Bala zu einem MYP Getriebe aus der O2S Serie gegriffen.

 

Die Übersetzung ist bis auf den kürzeren ersten Gang annähernd gleich zum originalen Getriebe.

 

1. 4,11

2. 2.12

3. 1,36

4. 0,97

5. 0,733

6. 0,592

Diff. 3,39

 

Allzuviel muss für den Einbau nicht geändert werden aber da komme ich dann im einzelnen noch zu.

 

 

Hier ein Bild vom MYP

 

 

 

 

image.jpeg

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Für den Umbau müssen ein paar Teile vom originalen Getriebe wie das Wiederlager der Seilzugschaltung, die Flansche der Antriebswellen (die vom Passat sind kleiner) und das Oberteil des Gangstellers übernommen werden.

Wobei das Wiederlager am MYP angepasst werden muss das dort die Schraubenlöcher anders liegen.

Da die Lage der oberste Schraube bei beiden Getrieben gleich ist ist das anpassen aber kein großes Problem.

Siehe Bilder

 

 

image.jpeg

 

Gut zu zu sehen das das Wiederlager etwas verlängert werden muss.

 

image.jpeg

 

Dazu zu habe ich ein 3x30 Flacheisen verwendet in das ich 2x20 Löcher gebohrt habe.

wer keine 20'er Bohrer hat kann auch die Originale passend abtrennen und wieder verwenden.

 

image.jpeg

 

Hier schon passend geschnitten und gebogen.

 

image.jpeg

 

Geschwiesst habe ich es am Getriebe. Hier schon die Schweißnähte verschliffen.

 

image.jpeg

 

Und passt😜

 

image.jpeg

 

lackiert und gut ist.

 

bearbeitet von arosar
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Die Antribswellenflansche sind mittig mit einer Schraube befestigt. Lösen, vorsichtig rausziehen (Simmerring!), die originalen Flansche und die Dichtlippe des Simmerringes etwas mit Getriebeöleinstreichen und vorsichtig einführen.

Da die Flasche mit einer Feder auf der Welle versehen sind müsst ihr sie kräftig rein drücken ansonsten fassen die Schrauben nicht!

 

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Hier er schön zu sehen...die kurze Spiralfeder.

links übrigens MYP rechts EWQ

 

 

image.thumb.jpeg.4abe6a576861edc61ecfafd8476055cc.jpeg

 

Hier zum Grössenvergleich. Oben MYP Flansch unten EWQ.

 

image.thumb.jpeg.4c313cd91ce14095760977650c00fd8e.jpeg

 

Und so sollte es dann aussehen👍

 

 

 

bearbeitet von arosar
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Hey arosar,

 

vielen Dank für die Doku!

 

Hast du dir neue Antriebswellenflansche besorgt? Die schauen so ungebraucht aus.... Wenn ja, kannst du was zu den Kosten dafür sagen?

 

Gruß Andreas

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vor 4 Stunden schrieb A2Hesse:

Wenn ja, kannst du was zu den Kosten dafür sagen?

 

 

Ich hab mal selbst recherchiert...(schlimme Tugend, diese Ungeduld)

 

Kosten:

 

Flansche jeweils 95,10 Euro (x2) = 190,20; Teilenummer: 02A 409 355 H

zentrale Befestigungsschrauben jeweils 2,80 Euro(x2) = 5,60; Teilenummer: 02J 409 359

Wellendichtring links (48x62x8) = 3,00; Teilenummer: 02J 409 189 A

Wellendichtring rechts (ist ein anderer als links, 48x60x26,6) = 17,90; Teilenummer: 02J 409 528 A

 

Ich hoffe, meine Recherchen passen...

 

Mein Gefühl sagt mir, dass es nicht das Dümmste ist, die Teile lieber zu erneuern, als vom gebrauchten Getriebe zu übernehmen. Was meint ihr? Sind gut 200 Euro mehr, aber dafür sind Dichtungen und Flansche auch fabrikfrisch...

 

Gruß A2Hesse

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Wellendichtringe ja, aber die Flansche doch nicht, ich glaube arosar hat die nur neu lackiert.

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Ja, die Flansche sind nur entrostet und neu lackiert worden.

Simmerringe würde ich erneuern, da meines nur 7000 km gelaufen hat erspare ich mir aber den Wechsel.

 

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Es gibt mindestens drei verbrauchsgünstige Lastpunkte im 6. Gang (Geschwindigkeiten lt. GPS):

 

80 km/h in der Ebene - 3 l/100 km

96 km/h in der Ebene - 3,3...3,5 l/100 km

126 km/h in der Ebene - 3,6...3,8 l/100 km

IMG_20170408_171140.jpg

 

Der Motor ist wg. fester Ladergeometrie sehr ineffizient bei transienten Vorgängen.

bearbeitet von Bala_de_plata

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Noch eine Anmerkung zum Thema Getriebeumbau. Fährt man dauerhaft schnell (>3000 1/min) im 6. Gang, wird man feststellen, dass Motoröl zu heiß wird (>105 °C). Man könnte mutmaßen, dass Volumenstrom der Ölpumpe bei der im Vergleich mit Serie geringeren Motordrehzahl nicht ausreicht. Daher würde ich empfehlen, beim Getriebeumbau (6. Gang bzw. langer 5. Gang) einen größeren Ölkühler einzubauen. Vermutlich ist dieser bei der 90PS TDI ab Werk drin. Teilenummern:

1) Ölkühler 038117021A/B/C/E, alternativ Hella Behr 8MO 376 778 021 oder NRF 31168.

2) Satz KW-Leitungen 022121049A

3) Deckel 038117061B.
4) O-Ringe 038117070А und 038117070, alternativ Febi Bilstein 18778 bzw. 18776.

 

Ich habe Teile da, überlege aber jetzt, ob das ausreicht...

 

bearbeitet von Bala_de_plata

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Bei mir zeigt das MiniFIS auch Öltemperaturen von 110° an beim Autobahndauerbetrieb.

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Es geht auch nicht mehr viel höher, auch bei hohen Außentemperaturen, scheint also völlig normal zu sein

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Wenn mans ein bisschen länger übertreibt, kommt der AMF mit 5 Gang auch mal gegen 120°.

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Was sind 120°C Öltemperatur? Eigentlich nichts!

Bei meinen 5-Zylindern sind das auf der Autobahn, bei Bummeltempo

150, normale Temperaturen. Nach 20-30 Km Vollgas sind 150°C normal....

Bei den heutigen Vollsynthetischen Ölen ist dies auch kein großes Problem.

 

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Gibt es einen besonderen Grund dafür oder gefällt dir nur die Zahl besser? :-D

Finde ich gerade beim Turbo eher kontraproduktiv wenns nicht sein muss, dadurch wird die Warmlaufzeit nicht unbedingt kürzer...

 

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Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie heiß das Motoröl sein darf/soll/muss. Und will an der Stelle niemandem was einreden. Es geht um mein Auto und Umbaumaßnahmen, die m.M.n. sinnvoll sind. Mehr nicht. Warum Fa. Audi damals nur dem ATL den großen Ölkühler spendierte, ist mir unklar.

 

4-Takt-Dieselmotoren sind unabhängig von der Größe her konstruktiv sehr ähnlich. Ein Pkw-Motor ist ein Wegwerfprodukt, das auf 200...300.000 km ausgelegt ist. Der Fa. Audi ist s...egal, was nach dem Ablauf der Garantie mit dem passiert. Für mich war eine Motorüberholung sehr kostspielig. Ich will den Motor länger betreiben bis die 48V-Technik serienreif ist. Das ist das Ziel.

 

Anhand eigener Erfahrungen mit Bauteilerprobungen/Dauerläufen/Betriebsdaten aus dem Feld kann ich jedoch sagen, dass langlebige Motoren

a) langsamer laufen (mittlere Kolbengeschwindigkeit)

b) konstante Drehzahl haben (weniger Lastaufschaltungen bzw. -abwürfe)

c) tiefere Öltemperaturen haben

 

Wenn der größere Ölkühler nicht ausreicht, bestelle ich den Umbaukit der Fa. Racimex (50081THS) und lasse einen 9R-Ölkühler einbauen. Ich hätte gern eine größere Ölpumpe einbauen lassen, habe auf die Schnelle keine passende gefunden.

bearbeitet von Bala_de_plata

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Dann aber bitte darauf  achten, daß ein Thermostat verbaut ist, im Ölkühlerkreislauf.

Sonst besteht die Gefahr, daß das Öl im Normalbetrieb nie die 70 Grad erreicht. Unsere

Nageltiere brauchen eh schon ewig, bis das Öl mal auf Betriebstemperatur kommt.

Vieleicht mal als Anmerkung: Unsere Alukugeln sind nicht dafür konzipiert worden um

200Km am Stück, mit 220Km/h über die Autobahn geprügelt zu werden. Dafür gibt es

andere Fahrzeuge.

Aber, lasst uns wieder zum Topic zurückkehren.....

 

MfG Chris

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Der Thermostat wäre da (80 °C Öffnungstemperatur).

 

Ja, lass uns. Hoffentlich kann ich bald was Spezielles testen...

 

IMG_20170401_143050.jpg

bearbeitet von Bala_de_plata

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Wenn man sich vor Augen hält, dass der Ölkühler ein Wärmetauscher ist, durch den Kühlwasser und Motoröl fließt sobald der Motor läuft wird klar, dass dieser Ölwärmetauscher als Heizung für das Motoröl fungiert, solange das Motoröl kälter als das Kühlwasser ist.Erst wenn es umgekehrt ist, kühlt das Bauteil das Öl.

 

So gesehen hat der größere Kühler in zweierlei Richtung Vorteile. Das Öl dürfte theoretisch schneller Betriebstemp erreichen und die maximale Öltemp etwas senken.

 

Ich würde sagen, es ist völlig egal welchen Kühler man einbaut, solange man die Öltemp nicht unter den Siedepunkt von Wasser drückt.

 

 

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Beide Medien befinden sich unter Druck (dynamischer Druck, erzeugt durch Öl- bzw. KW-Pumpe), daher liegt der Siedepunkt von beiden über 100 °C, oder?

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Der von Öl sowieso. Aber auch der vom Wasser, ja. Nur so funktioniert der Trick vom FSI mit 110°C Kühlwassertemperatur zu arbeiten.

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Na hier gehts ja schön OT rund :D

 

Um mal wieder back to topic zu kommen:

 

Ich weiß vom Threadersteller, dass er mit dem Umbau so gut wie fertig ist. Einzig die Schaltseile müssen noch eingestellt werden, dann ist der nächste MYP-A2 auf der Bahn. Da ich momentan im Werkstattumbau feststecke, kann ich mit meine MUJ-Umbau noch nicht loslegen, aber dieser Thread hier ist quasi die Umbauanleitung auch für meinen anstehenden Umbau... Ich finds toll, dass sich arosar die Mühe macht, dass hier alles für die "Nachbauer" festzuhalten. Danke dafür!

 

Gruß A2Hesse

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Kann als Wiederlager auch das originale, vom MYP-Getriebe verwendet werden?

Nicht jeder will/kann eines zusammenbruzzeln. Evtl. kann ja jemand dann die

Teilenummer posten. Auf den ganzen russischen Seiten finde ich das Wiederlager

nicht.  Meine Zugriffsmöglichkeit hört ein paar Jahre vorher auf....

Ich schiele inzwischen auch auf ein solches Getriebeupdate, obwohl ich bei den

Platzverhältnissen, im Motorraum des A2, wohl einen Vogel bekomme:bur:

 

MfG Chris

 

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Ich bin mal so frei.

 

 

EWQ_vs_MYP.pdf

GRJ_vs_MYP.pdf

 

Edit: Wofür haben wir eigentlich die Kategorie Ausstattungen und Umbauten im Forum? ;)

 

Edit2: OT:

Am 17.4.2017 um 20:04 schrieb Bala_de_plata:

Beide Medien befinden sich unter Druck (dynamischer Druck, erzeugt durch Öl- bzw. KW-Pumpe), daher liegt der Siedepunkt von beiden über 100 °C, oder?

 

Am 17.4.2017 um 22:34 schrieb Nagah:

Der von Öl sowieso. Aber auch der vom Wasser, ja. Nur so funktioniert der Trick vom FSI mit 110°C Kühlwassertemperatur zu arbeiten.

 

In der Tat hab ich nicht betrachtet, dass Kühlwasser heißer als 100°C wird, weil der Kreislauf geschlossen ist (und deshalb auch unter Druck steht), als auch Kühlmittelzusatz den Siedepunkt anhebt. Dementsprechend wird das Öl eben etwas stärker aufgeheizt.

 

Ob der Öldruck zwischen Ölpumpe und den ganzen zu schmierenden Stellen bzw. der Wassergehalt im Öl in dieser Strecke eine Rolle spielt weiß ich nicht. Könnte natürlich zu Dampfblasen im Ölkreislauf führen, wenn der das Kühlwasser in dieser Strecke in die Gasphase übergeht.

 

 

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@A2-D2

 

Nice! Höchstdrehzahl beim Diesel ist 4000 1/min, von der roten Farbe kriegt man bestimmt Augenkrebs! :-D

 

Hausaufgabe: PTW aus A3 1.6 TDI ultra / Golf VII 1.6 TDI BM :)

 

1. 3,78

2. 1,94

3. 1,27

4. 0,97

5. 0,773

6. 0,625

Achsübersetzung: 3,158

 

Optisch absolut identisch mit MYP... ;)

 

9fb257es-960.jpg

bearbeitet von Bala_de_plata

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Am 18. April 2017 um 13:24 schrieb 5-ender:

Kann als Wiederlager auch das originale, vom MYP-Getriebe verwendet werden?

Nicht jeder will/kann eines zusammenbruzzeln.

 

 

Hallo Chris

 

nein, leider nicht! Die Schaltseile am MYP werden am original Wiederlager durchgesteckt und dann mittels Klemmfeder befestigt.

Die A2 Schlatseile werden, wie auf den Bildern zu sehen, von oben eingesteckt und dann mittels Rastnasen die man rein und rausdrehen kann arretiert.

Platzprobleme.....mein Kumpel schraubt an an allen Autos von Fiat Panda bis BMW 7er mit V12 Motor und er sagt immer "Es gibt kaum ein Auto was so durchdacht ist....man kommt überall ran!

bearbeitet von arosar

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Das MYP ist übrigens komplett fertig eingebaut und Schlaubi hat inzwischen gute 50 km hinter sich gebracht.

Alles funktioniert prima. Nochmals VIELEN DANK an bala das er mir mit Rat zur Seite stand? Heute Abend versuche ich dann einmal den Rest vom Umbau zu posten.

 

bearbeitet von arosar
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Wohooo... Glückwunsch arosar... Wie arg ist eigentlich die Fummelei, Schaltseile einzustellen? Wie geht man da vor? Wird das alles im Stand gemacht, muss man da fahren zwischendrin? Ich hab sowas noch nie gemacht, daher die unqualifizierte Frage ;)

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Das hört sich alles gut an:P Dumm nur das ich im Februar mein Ersatzgetriebe einbauen musste jetzt hat der Umbau auf 6 Gang noch ein wenig Luft!

Was ich nun zum einstellen der Schaltseile sagen kann, ist das das einwandfrei geklappt hat, 6er Bohrer rein Enden einschnappen und es hat das erste mal direkt Super gepasst sollte ja dann zum 6 Gang keinen unterschied machen....

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Am 25. April 2017 um 10:16 schrieb A2Hesse:

Wohooo... Glückwunsch arosar... Wie arg ist eigentlich die Fummelei, Schaltseile einzustellen? Wie geht man da vor? Wird das alles im Stand gemacht, muss man da fahren zwischendrin? Ich hab sowas noch nie gemacht, daher die unqualifizierte Frage ;)

 

Musst halt im Forum suchen, hier gibt es eine Super Anleitung für Dummies😜

Bis auf den zu ändernden Halter für die Seizüge ist der Umbau genauso als ob du die Kupplung wechseln oder das 5 Gang Getriebe tauschen tust.

bearbeitet von arosar

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So ich versuche einmal ob ich den Umbau noch zusammen bekomme😀

 

GANZ WICHTIG! ALS ERSTES DIE BATTERIE ABKLEMMEN!

 

Als erstes habe ich den Wagen auf der Bühne hoch gefahren um die Vorderäder, die Bodenplatte und die Linke Radhausverkleidung auszubauen.

Danach habe ich mit einem Schlagschrauber beide Antriebwellenmuttern gelöst, wer keine Schlagschrauber hat kann zur Not eine lange Knarre nehmen und die Radnabe blockieren in dem er einen Schraubendreher in die Bremsscheibenbelüftung steckt.

image.thumb.jpeg.30098fb42b5c4b7a4be41bb55fbe96b5.jpeg 

 

Zum lösen braucht ihr eine 36 Vielzahnnuss. Wenn noch eine Blechmutter mit Sechskant verbaut ist, Glückwunsch noch die erste Radnabe = Antriebswelle verklebt! Ohne Presse geht die nicht raus.

Ach, übrigens das Verwenden von Blechmuttetn ist inzwischen VERBOTEN!

Anschliessend das Traggelenk und den Spurstangenkopf lösen um das Federbein von der Antriebswelle zu ziehen.

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Wenn sie so nicht rausrutscht alte Mutter wieder etwas drauf drehen und mit gezieltem Schlag lösen.

Danach die sechs Imbusschrauben am Getriebe lösen und die Antriebswellen gut weg legen.

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PS. Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt um über eine Erneurung der Antriebswellenmanschetten nach zu denken.

 

Nun könnt ihr noch die Pendelstütze und die untere Schraube des Anlassers lösen. Es ist die wo ein Massekabel drauf geht.

 

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Und schon sind wir unten ersteinmal fertig.

 

bearbeitet von arosar

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So, nun geht es oben im Motorraum weiter.

 

Die Plastikabdeckung vom Anlasser entfernen und die Pluskabel abklemmen.

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Danach Schraube rausdrehen und Anlasser raus ziehen.

 

Als nächstes den kleinen Trichter vom Wasserablauf der Motorhabe abschrauben und beiseite legen.

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Jetzt die beiden Kugelköpfe der Schaltseile mittels Schlitzschrabendreher aus Hebeln.

 

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Und das Oberteil mit dem Gewicht auf das neue Getriebe schrauben. Achtung es hat eine Nut um ein verdrehtes Anbauen zu verhindern!

 

Nun haltet euch nicht mit Versuchen auf die Schaltseile vom Wiederlager zu lösen, baut das Wiederlager einfach mit den Zügen aus und klemmt das Ganze an die Spritzwand. Später wenn das Getriebe raus ist kommt ihr viel besser dran.

Anschließend den Kupplunggeberzylinder abschrauben und beiseite legen, ihr könnt ihn wieder verwenden.

Nun könnt ihr die restlichen Schrauben vom Getriebe am Motor lösen.

 

Danach die Motorabdeckung abbauen und die Metalltreibstoffleitung lösen damit die Ketten der Motorbücke sie nicht beschädigen können.

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image.thumb.jpeg.ba11592d362e777326c6aabd0537832e.jpeg

 Jetzt noch Rückwerksgangschalter abklemmen und ihr könnt die Getriebeaufhängung lösen.

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Wie es es dann unten weiter geht kommt morgen😜

 

Ach übrigens, ALLES was ich hier vorgebe ist wieder besseren Wissens aber natürlich ohne GARANTIE. 

bearbeitet von arosar
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Danke Arosar! Ich bin auf Getriebelager einbau(abschleifen, wo es eng wird) gespannt :) 

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Am 2.6.2017 um 12:15 schrieb Bala_de_plata:

Hi Carsten,

 

mich würde interessieren, ob du Kraftstoffverbräuche vor und nach dem Umbau verglichen hast.

 

Hi

Das ist schwierig zu sagen da ich mit dem Umbau auf 205/40 r17 und auf Biodiesel umgestiegen bin.

Zur Zeit liegt der Verbrauch im Schnitt bei 4,8-5,2l.

Wenn man, aus Erfahrung, 0,5 l für den Biodiesel und 0,3 für die Reifen abzieht landet man um bei 4,0 l was eine Ersparniss von ca. 0,5 l ergeben dürfte.

Ich lag mit 195er Winterreifen und Diesel so um 4,5 l

Wobei die Ersparniss garnicht im Vordergrund stand. Ich sage mal "Die Ruhe, die Ruhe auf der Autobahn war das Ziel"

😂

bearbeitet von arosar
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Na Jorgi, da kann ich dich beruhigen. 

Es schleift nix, garnix😜

Nur fehlt ein Schraubenloch für die Pendelstütze.

Weil es irgendwie Blöd aussah habe ich mir aus 2mm Blech einen Halter gebaut.

Nun sieht es für den TÜV wenigsten original aus.

IMG_0670.thumb.JPG.d474eadbdf9860fb3bcc61b60ea4125d.JPG

 

bearbeitet von arosar
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Danke!

bearbeitet von jorgi
Die Frage gelöscht, weil bereits beantwortet.

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Gut, eine Anleitung ist da! :HURRA:

 

Wenn es mit der Eintragung von einem anderen Getriebe klappt, werde ich ein MYP verkaufen. Wie man es um- bzw einbaut, steht ja in diesem Thread.

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Hast du PTW schon eingebaut? Vielleicht oute ich mich gerade als Anfänger, aber was macht Ihr mit der Kupplung,  ist die anders, baut man AMF dann auf ZMS um?

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Ja, fährt wie eine Eins, dickes Lob an Markus (maxxI). Ich habe die alte originale Kupplung drin, die vom GPK/02J.

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Gibt es eigentlich noch Unterschiede innerhalb einer Getriebereihe? Also ist MYP immer gleich MYP oder kann die Übersetzung eines im Skoda verbauten MYP von dem eines im VW verbauten abweichen?

Und wo kann man die Übersetzungsverhältnisse der Getriebe eigentlich nachschlagen (allgemein gesprochen, nicht bezogen auf das MYP)

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Am Beispiel vom A3 8V 1.6 TDI 81 kW (CRKB) ultra bzw. Golf VII BM 1.6TDI 81 kW (CRKB) erkennt man, dass VW die gleiche Kombination vom Motor und Getriebe öfters einsetzt. AFAIK, hat ein PTU bzw. ein NTG vom A3 identische Übersetzungen wie ein MYP.

 

Übersetzungen findet man

als Zahlenwerte - in alten Ausgaben der "Gute(n) Fahrt" oder

als Verhältnisse von Zähnezahlen - in ETKA 

 

bearbeitet von Bala_de_plata
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Ausnahmen bestätigen die Regel, beim Getriebe sind mir die aber bisher nicht untergekommen, beim Motor schon.

 

Bei Getrieben ist der Kennbuchstabe soweit mir bekannt immer eindeutig und beschreibt die Gänge, Übersetzungen, verwendeten Bauteile (außer vielleicht Anbauteile außen ausgenommen).


Bei Motoren ist das nicht immer so ganz eindeutig. Dort kann ein BBY beispielsweise einen Motorblock für Schalt- oder Automatikgetriebe haben.
 

Zahnräder muss man sich im Ersatzteilkatalog zusammensuchen. Mühsames Geschäft.

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vielleicht hab ich es ja überlesen (oder nicht verstanden):

Was muss denn am Schalthebel bzw. dessen angeschlossener Mechanik verändert werden?

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MYP wird im Basar verkauft, hat die Eintragung von PTW geklappt? Andererseits, wenn schon MYP eingetragen, wird das kaum jemand merken : 6 Gang ist eingetragen - 6 Gang ist drin.

 

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