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E-A2 in Norwegen - Umbau Thread


Empfohlene BeitrÀge

Geschrieben

Moin alle zusammen,

ich bin dabei einen Elektro-Umbau fĂŒr einen A2 (1,6 FSI) zu planen. Gekauft ist der A2, aber momentan steht er noch in Deutschland, erst Ende Oktober hole ich den nach Norwegen. Ich bin aber schon dabei die Konfiguration zu planen, wenn alles gut geht nehme ich die meisten Teile direkt mit dem Auto aus Deutschland mit.

Eine A2-AnfĂ€nger Frage habe ich aber schon mal: gibt es fĂŒr den A2 ein empfehlenswertes Selbsthilfe-Schrauber-Buch? Im Wiki hab ich schon gestöbert, da bin ich aber nicht so weit gekommen. Ich brauch die Infos hauptsĂ€chlich fĂŒr 2 Dinge:

- ich will die ganzen Verschleissteile durchgehen, und tauschen falls notwendig.

- ich muss die verschiedenen "block boxes" identifizieren können. Die Motorsteuerung soll natĂŒrlich raus, aber es wĂ€re zum Beispiel nicht intelligent aus Versehen auch das ABS-SteuergerĂ€t zum Elektronikschrott zu geben (um nur mal ein Beispiel zu bringen).

Danke fĂŒr alle Tipps! Cheers, Stephan

Geschrieben

Wegen "Selbst schrauben" ist ein besuch bei ErWin warscheinlich am erfolgreichsten.. 

 

Und die Black boxes? Im ErWin gibt's die StromlaufplÀne, die sollten dich schon etwas helfen können. 

 

 - Bret

Geschrieben

Hallo Bret,

 

ok, dann muss ich mal bei ErWin schauen. Ich hatte eigentlich auf sowas gehofft, ich hab gerne ein Buch neben mir liegen wenn ich schraube: Bentley fĂŒr T3

 

Aber ich finde nichts im Netz. Vielleicht gibt's ja ausser ErWin tatsÀchlich nichts.

 

Danke schon mal! Cheers, Stephan

Geschrieben

Neben den offiziellen ReparaturleitfĂ€den gibt es noch ein weiteres Reparaturhandbuch fĂŒr den A2 aus dem BĂŒcheli-Verlag.

Dies ist allerdings bei weitem nicht so umfangreich wie die ReparaturleitfÀden.

 

Empfehlung: Bei  erWin Audi eine Stunde buchen und die gewĂŒnschten ReparaturleitfĂ€den herunterladen. Mit geeigneter Programmkombination lassen sie sich direkt im PDF Format abspeichern. Bei mir hat es damals mit "Win7+IE8+Foxit PDF Reader 5" funktioniert, wie es aktuell aussieht weiß ich nicht.

Bei Bedarf kann man damit nach einzelnen Begriffen suchen oder auch einzelne Seiten auf Papier ausdrucken.

 

Geschrieben

Hi Phoenix,

vielen Dank! Mit "BĂŒcheli" spuckt mir meine Suchmaschine tatsĂ€chlich was aus! Und dann auch gleich noch alle ReparaturleitfĂ€den. Muss ich mal anschauen. Kann gut sein, dass ich mir die Reparaturanleitung hole, und noch ein paar PDF's aus ErWin (zB die StromlaufplĂ€ne, etc.). Oder den Elektroleitfaden mit StromlaufplĂ€nen als Buch.

Hier sind die Reparaturanleitung und alle ReparaturleitfÀden auf einer Webseite zu finden: TEC-Verlag

Cheers, Stephan

Geschrieben

Hallo,

 

ich komme voran mit dem Planen. Nur eine Frage zur Sicherheit: es gibt 2 Hauptgetriebetypen, 02J (fĂŒr TDI) und 02T (fĂŒr FSI). Unterscheiden die sich auf der Flanschseite, wenn man da einen E-Motor dranschrauben will? Bohrlöcher/Form Getriebeglocke? Durchmesser/Dicke/Bohrlöcher Schwungscheibe? Oder sind die da erstmal gleich? Im Wiki finde ich dazu nichts, ich meine aber gelesen zu haben, dass es verschieden starke Kupplungen gibt. Wie die sich aber unterscheiden, das weiss ich nicht.

 

Danke fĂŒr alle Infos! Cheers, Stephan

 

  • 1 Monat spĂ€ter...
  • 2 Monate spĂ€ter...
Geschrieben

Moin, und ein gutes neues Jahr allen zusammen!

 

Ich habe angefangen: der A2 wird zerlegt! Ich hab erstmal alle Teile die mir irgendwie im Weg sein könnten abgebaut (StossfĂ€nger, Radhausschalen, Frontscheinwerfer). Ich musste mich erstmal ein bisschen mit der Technik zurechtfinden, aber wenn man erstmal dahinter steigt, dann geht das ganz gut. Die Idee, die RadlĂ€ufe und den Schweller aus Kunsstoff zu machen ist ja geradezu genial! :-) Der Auspuff ist jetzt auch schon raus. Als nĂ€chstes stehen Tank und SchlosstrĂ€ger auf dem Programm, wahrscheinlich muss ich vorher bei unserem Winterauto aber erstmal rundum die Bremsscheiben und -klötze wechseln, sonst zieht mir Ende Januar der TÜV die Ohren lang... von daher werde ich wohl erst Mitte Januar am A2 weiter machen können. Hier aber schon mal ein paar Bilder.

 

Viele GrĂŒĂŸe aus Stavanger, cheers, Stephan

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Geschrieben

@StephanJX, habt ihr euch schon Gedanken bzgl. der Temperierung der Tesla Akkus gemacht?  Bestellst du deinen Curtis mit Reku On/Off als Software Option? Besser wÀre das in Verbindung mit einer Automatik. WÀre ja doof, wenn das BMS beim rekuperieren unter 0°C die Batterie hart abschaltet.

Geschrieben (bearbeitet)

Moin Artur,

 

Die Akku-Module kĂŒhle ich auf jeden Fall ĂŒber einen kleinen externen KĂŒhlkreislauf mit einem kleinen KĂŒhler. Wenn die zu warm werden, dann muss eine Pumpe und ein LĂŒfter anlaufen.

 

FĂŒr eine ErwĂ€rmung bin ich mir noch nicht so ganz klar wie ich das löse:

  • entweder kommen da Heizmatten zwischen die Akkumodule, die ĂŒber einen kleinen Trafo immer angeschlossen werden wenn das Auto an der Steckdose hĂ€ngt (und zB bis 20 Grad heizen). Das hilft dann schon mal beim Laden. Ob man die dann auch irgendwie angeschaltet kriegt wenn man fĂ€hrt, das weiss ich nocht nicht.
  • oder ich schalte parallel zum KĂŒhlkörper einen Heizstab ins KĂŒhlsystem (das dann auch zum Heizen genutzt werden kann). Dann mĂŒsste man eine Ventilweiche ins FlĂŒssigkeitssystem bauen, die den Kreislauf entweder ĂŒber den KĂŒhler oder den Heizstab leitet. Das sollte ĂŒber ein steuerbares Ventil (Selenoid) realisierbar sein, insgesamt ist der Aufwand aber hoch.

 

Die Information (zu heiss/zu kalt) sollte vom BMS kommen, die Temperatur messen die Tesla Akkus ja. Wie ich dann aber die Schaltung der KĂŒhl/WĂ€rme-Komponenten organisiere ist mir noch nicht ganz klar. Evtl. hat der Arduino Due (der die Basis vom BMS bilden soll?) noch 2 AusgĂ€nge frei, mit denen ich MOSFETs steuern kann, und die schalten dann ĂŒber Relais die Bauteile an und aus. Der Heizstab sollte dabei vielleicht direkt vom Antriebsakku gespeist werden, die Pumpe und der KĂŒhlerlĂŒfter (und evtl. auch Heizmatten) kann man wohl besser ans 12V-Netz hĂ€ngen.

 

@ra9na: Tesla Akku-Module. Wahrscheinlich 6 StĂŒck (6x 25V = 150V Systemspannung), Also nicht den ganzen Akkupack.

 

Cheers, Stephan

Bearbeitet von StephanJX
Geschrieben

@Artur

Was das Rekuperieren angeht: was meinst Du mit Automatik? Als Getriebe hab ich ein 5-Gang-Schaltgetriebe. Aber vielleicht hab ich Dich falsch verstanden... :-)

 

Es wird wohl ein Curtis 1239E-85 werden (mit 144V nomineller Spannung, 170V max). Wenn ich da noch was Intelligentes dazu bestellen sollte, dann immer her mit der Info! (Reku on/off als Softwareoption?)

 

Danke fĂŒr Deine Hilfe!

 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb StephanJX:

Was das Rekuperieren angeht: was meinst Du mit Automatik? Als Getriebe hab ich ein 5-Gang-Schaltgetriebe. Aber vielleicht hab ich Dich falsch verstanden... :-)

Ähm, ja. :D Es geht um das automatische Reku On/Off, sollten die Akkus die kritische Temperatur von weniger als 1°C erreichen. Mal angenommen das Fahrzeug steht eine Weile und die Akkus kĂŒhlen in der Zeit auf -5°C ab. Wenn dann wĂ€hrend einer Fahrt die Rekuperation immer noch an ist, wĂŒrde das BMS eine Notabschaltung vornehmen und man hĂ€tte plötzlich keinen Vortrieb mehr. Könnte dann u.U. in einer unvorteilhaften Verkehrssituation enden.

 

StandardmĂ€ĂŸig ist die Reku On/Off ja nur ĂŒber einen (Kipp-) Schalter gelöst, den man von Hand schaltet. Wesentlich eleganter wĂ€re eine Softwarelösung, die die Reku auch automatisch abschalten kann. Das ließe sich mit meinem CAN I/O Modul lösen. Die entscheidende Info ĂŒber die Zellentemperatur kommst via CAN direkt vom BMS. ZusĂ€tzlich kann natĂŒrlich auch der Fahrerwunsch abgefragt werden.

 

Hoffe du verstehst jetzt was ich nicht meine. ;) 

 

 

vor 10 Stunden schrieb StephanJX:

oder ich schalte parallel zum KĂŒhlkörper einen Heizstab ins KĂŒhlsystem

Das finde ich besser. Am besten zwei. Einer fĂŒr das 220V Wechselstromnetz und einer fĂŒr das Gleichstromnetz. Heizmatten empfinde ich in deinem Fall als ungeeignet. Und ĂŒber's 12V Netz wĂŒrde ich nicht heizen. Und klar, willst du das so mĂŒhsam erwĂ€rmte Fluid nicht ĂŒber den KĂŒhlkreislauf im Winter jagen, wĂ€re ja nicht sonderlich effizient. Also muss eine Weiche her und eine Steuerung, die das ganze regelt. Falls das das BMS nicht hergibt, gibt es als Option immer noch das zusĂ€tzliche CAN I/O Modul. Das hat ein paar Ein- und AusgĂ€nge zur freien VerfĂŒgung.

 

vor 10 Stunden schrieb StephanJX:

Die Akku-Module kĂŒhle ich auf jeden Fall ĂŒber einen kleinen externen KĂŒhlkreislauf mit einem kleinen KĂŒhler. Wenn die zu warm werden, dann muss eine Pumpe und ein LĂŒfter anlaufen.

WĂŒrde sich dafĂŒr nicht der Standard KĂŒhler des A2 anbieten? Und was ist mit dem Motor? Ist der Luft gekĂŒhlt? Und wie soll der Curtis gekĂŒhlt werden? Und wĂ€re es nicht besser wenn die Pumpe die FlĂŒssigkeit permanent umwĂ€lzt?

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb StephanJX:

 

FĂŒr eine ErwĂ€rmung bin ich mir noch nicht so ganz klar wie ich das löse:

  • entweder kommen da Heizmatten zwischen die Akkumodule, die ĂŒber einen kleinen Trafo immer angeschlossen werden wenn das Auto an der Steckdose hĂ€ngt (und zB bis 20 Grad heizen). Das hilft dann schon mal beim Laden. Ob man die dann auch irgendwie angeschaltet kriegt wenn man fĂ€hrt, das weiss ich nocht nicht.
  • oder ich schalte parallel zum KĂŒhlkörper einen Heizstab ins KĂŒhlsystem (das dann auch zum Heizen genutzt werden kann). Dann mĂŒsste man eine Ventilweiche ins FlĂŒssigkeitssystem bauen, die den Kreislauf entweder ĂŒber den KĂŒhler oder den Heizstab leitet. Das sollte ĂŒber ein steuerbares Ventil (Selenoid) realisierbar sein, insgesamt ist der Aufwand aber hoch.

 

 

 

Schon mal ueber ein Peltier Element nachgedacht? Ist eigentlich sehr simpel und robust... Keine Ahnung ob es das in der benoetigten Staerke gibt.

 

Edit:

Hab hier eins gefunden mit 270W bei einer Flaeche von 50 x 50 mm:

https://www.conrad.de/de/peltier-elemente-o0506020.html?tfo_ATT_NUM_HEATING_POWER_MAX=270 W

 

Geschrieben

@Artur

  • automatisch Reku on/off: ah, jetzt, ja.  :-) das hört sich vernĂŒnftig an. Kann man alle Curtis mit diesem Softwareschalter bestellen? Muss ich mal Heiko fragen.
  • Original KĂŒhler: das Ding ist riesig, inkl. dem LĂŒfter. Mir schwebt was kleineres vor, das sollte auch reichen. Prinzipiell spricht aber nix gegen den originalen KĂŒhler.
  • KĂŒhlkreislauf Akkus: die sollten ja nicht so warm werden, ĂŒber 45 Grad C fangen die an sich unwohl zu fĂŒhlen (die genauen Temperaturen muss ich nochmal rausfinden). Das ist sowieso schon kritisch: wenn es draussen richtig heiss ist (und die Straße kocht), dann schafft man es fast nicht mehr ohne einen aktiven KĂŒhlkompressor den KĂŒhlkreislauf fĂŒr die Akkus zu kĂŒhlen.
  • 2 HeizstĂ€be sind eine Idee, die Pumpe kann auch immer laufen. Evtl. muss die Pumpe sogar immer laufen: wenn ich mich richtig erinnere, dass misst das lokale Tesla-BMS-Modul die Temperatur am Eingang und Ausgang des KĂŒhlkreislaufes. Wenn also das Wasser nicht strömt, dann kann man an den Stellen auch nichts Sinnvolles messen.
  • Der Motor ist im Standard luftgekĂŒhlt (hat ein eingebautes LĂŒfterrad, Schwarz 40kW), der Curtis ist luftgekĂŒhlt ĂŒber KĂŒhlkörper (dem könnte man auf seine KĂŒhlrippen auch noch einen LĂŒfter schrauben). Es gibt fĂŒr beide aber die Möglichkeit einer FlĂŒssigkeitskĂŒhlung. In dem Fall muss ich da aber einen separaten KĂŒhlkreislauf installieren: sowohl der Motor als auch der Curtis werden viel wĂ€rmer als die Akkus das mögen, dh. die beiden KreislĂ€ufe muss man trennen. Evtl. könnte man den originalen KĂŒhler fĂŒr diese Aufgabe vorsehen. Auf der anderen Seite: das soll kein Rennauto werden, wenn die Teile zu heiss werden dann fĂ€hrt man halt etwas langsamer (oder denke ich da zu einfach?).

@ra9na

man kann die einzelnen Zellen der Akku-Module nur ĂŒber eine FlĂŒssigkeit richtig kĂŒhlen. Wenn man mit einem Peltier-Element kĂŒhlen will, dann muss das direkten Kontakt zu der zu kĂŒhlenden OberflĂ€che haben (wenn ich das richtig verstehe), und das geht mit den Akku-Modulen nicht.

Geschrieben

Ich dachte da eher an ein Peltier Element, welches ueber einen Waermetauscher an einem Kuehlkreislauf anschlossen ist. Dann kann man die Fluessigkeit aktiv kuehlen oder heizen.

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb StephanJX:

automatisch Reku on/off: ah, jetzt, ja.  :-) das hört sich vernĂŒnftig an. Kann man alle Curtis mit diesem Softwareschalter bestellen?ï»ż

Jep. LÀsst sich bei Bedarf jedoch auch nachtrÀglich einspielen.

Geschrieben

Hallo Leute,

hab diese Woche endlich meinen Motor mit der passenden (zusĂ€tzlichen) Adapterplatte Nr. 2 fĂŒr mein TDI-Getriebe zurĂŒckbekommen. Jetzt kann's dann bald losgehen mit dem Zusammenbau, auch die Alukisten fĂŒr die Akkus sollten demnĂ€chst fertig sein. Dann muss es nur noch wĂ€remer werden, denn bei diesem Wetter macht es keinen Spaß...

 

Hab deshalb kĂŒrzlich auch mit Heiko ĂŒber die Heizung gesprochen bzw. wie man die am besten umsetzt. Er meinte, wir sollten es erst mal ganz ohne Heizung probieren, denn wenn man in der kalten Jahreszeit immer gleich nach dem Fahren lĂ€dt, sind die Akkus ja noch warm und das sollte dann kein Problem sein. Beim Start am Morgen hat man dann halt etwas weniger Leistung, bis die Akkus sich durch den Betrieb selber aufgeheizt haben.

Zur KĂŒhlung: Hier hatte ich mir gedacht, den KĂŒhlkörper (oder evtl. auch 2 oder 3) fĂŒr den DieselrĂŒcklauf, der am Unterboden montiert ist, zu verwenden. Ich hab aber keine Ahnung/Erfahrung, ob das ausreicht.

Dein Satz, Stephan, "Das ist sowieso schon kritisch: wenn es draussen richtig heiss ist (und die Straße kocht), dann schafft man es fast nicht mehr ohne einen aktiven KĂŒhlkompressor den KĂŒhlkreislauf fĂŒr die Akkus zu kĂŒhlen." macht mich da aber nicht gerade zuversichtlich...

@Artur: Hast Du Erfahrungen damit bzw. was empfiehlst Du?

Zu Deiner Info "automatisches Reku On/Off": Darf ich diesbezĂŒglich auf Dich zukommen, wenn ich soweit bin? 

 

Zur KĂŒhlung des Motors / Curtis: Soweit ich weiß, fĂ€hrt Heiko mit seinem A2 seit 2011 ohne KĂŒhlung.

 

Viele GrĂŒĂŸe und ein schönes Wochenende

 

Geschrieben

 

Zitat
  • Der Motor ist im Standard luftgekĂŒhlt (hat ein eingebautes LĂŒfterrad, Schwarz 40kW), der Curtis ist luftgekĂŒhlt ĂŒber KĂŒhlkörper (dem könnte man auf seine KĂŒhlrippen auch noch einen LĂŒfter schrauben). Es gibt fĂŒr beide aber die Möglichkeit einer FlĂŒssigkeitskĂŒhlung. In dem Fall muss ich da aber einen separaten KĂŒhlkreislauf installieren: sowohl der Motor als auch der Curtis werden viel wĂ€rmer als die Akkus das mögen, dh. die beiden KreislĂ€ufe muss man trennen. Evtl. könnte man den originalen KĂŒhler fĂŒr diese Aufgabe vorsehen. Auf der anderen Seite: das soll kein Rennauto werden, wenn die Teile zu heiss werden dann fĂ€hrt man halt etwas langsamer (oder denke ich da zu einfach?).

Bei FlĂŒssigkĂŒhlung von Motor und Controller gĂ€be es theoretisch die Möglichkeit ĂŒber die AbwĂ€rme von Motor/Controller die Akkus nach Kaltstart schneller auf Temperatur zu bringen.?

Diese Energie muss man dann nicht ungenutzt verschenken. NatĂŒrlich mit Ventilen zum passenden Umschalten der KĂŒhl-/HeizkreislĂ€ufe.

 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Martin W:

Er meinte, wir sollten es erst mal ganz ohne Heizung probieren, denn wenn man in der kalten Jahreszeit immer gleich nach dem Fahren lÀdt, sind die Akkus ja noch warm und das sollte dann kein Problem sein. Beim Start am Morgen hat man dann halt etwas weniger Leistung, bis die Akkus sich durch den Betrieb selber aufgeheizt haben.

Solange dein BMS die Ladung unter 0°C verweigert, gehst du nicht das Risiko ein den Akku zu zerstören. Doch was machst du in dem Fall wenn die Akkus tatsĂ€chlich schon unterkĂŒhlt sind und du, ohne vorher zu laden, die Fahrt nicht antreten kannst? Ein DEFA Heizmodul mit integrierter Pumpe kostet gerade mal 120€ und bringt den Akku innerhalb von wenigen Minuten auf eine ladefĂ€hige Betriebstemperatur. Wozu also ein unnötiges Wagnis eingehen? Und es macht einen spĂŒrbaren Unterschied mit warmen oder mit kalten Akkus los zu fahren. Die Akkus sind bei 25-30°C wesentlich leistungsfreudiger als mit +5°C oder gar mit -5°C.

 

Zur KĂŒhlung: Da sehe ich bei moderaten Ladeleistungen, sagen wir mal bis 11kW, keine Gefahr einer Überhitzung, auch nicht im Hochsommer. Laden darf man die Tesla Module bis max. 45°C, beim Entladen dĂŒrfen Sie 60°C nicht ĂŒberschreiten. Die Notwendigkeit einer KĂŒhlung kommt erst mit höheren Ladeströmen. Und das ist bei einem Umbau eher selten der Fall. Im normalen Fahrbetrieb erhitzen sich die Akkus nicht von alleine auf eine kritische Temperatur.

 

vor 4 Stunden schrieb Martin W:

Zu Deiner Info "automatisches Reku On/Off": Darf ich diesbezĂŒglich auf Dich zukommen, wenn ich soweit bin? 

Klar, gerne.

 

vor 8 Stunden schrieb StephanJX:

die Pumpe kann auch immer laufen. Evtl. muss die Pumpe sogar immer laufen: wenn ich mich richtig erinnere, dass misst das lokale Tesla-BMS-Modul die Temperatur am Eingang und Ausgang des KĂŒhlkreislaufes. Wenn also das Wasser nicht strömt, dann kann man an den Stellen auch nichts Sinnvolles messen.

Richtig erkannt.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Martin W:

Zur KĂŒhlung: Hier hatte ich mir gedacht, den KĂŒhlkörper (oder evtl. auch 2 oder 3) fĂŒr den DieselrĂŒcklauf, der am Unterboden montiert ist, zu verwenden. Ich hab aber keine Ahnung/Erfahrung, ob das ausreicht. ï»ż

Interessante Idee, aber von den Querschnitten der AnschlĂŒsse kommst du wahrscheinlich kaum auf einen vernĂŒnftigen Durchsatz, fĂŒrchte ich. Persönlich wĂŒrde von den Querschnitten nichts verwenden was kleiner als die AnschlĂŒsse an den Tesla Modulen ist.

 

Habt ihr euch auch schon ĂŒber ein AusdehnungsgefĂ€ĂŸ und eine automatische EntlĂŒftung Gedanken gemacht? MĂŒsste so eine EntlĂŒftung nicht auch in die NĂ€he (und logischerweise an höchster Stelle) der Module angebracht werden? Sonst bekommt man die Luftblasen nie raus, wenn das irgendwo im Motorraum realisiert werden soll. So rein GefĂŒhlsmĂ€ĂŸig. Da können die Heizungstechniker und CPU Watercooling Tuner unter uns vielleicht ein Wort dazu beisteuern. ;)

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Romulus:

Und die T3 Wasserboxer Fahrer :kratz:

 

Nicht ganz. Die haben den AusgleichsbehĂ€lter samt EntlĂŒftung im Motorraum an oberster Stelle, so wie jeder andere Verbrenner auch. Die Tesla Akkus sind aber hinten, der original AusgleichsbehĂ€lter vorne, deswegen glaube ich auch nicht dass der fĂŒr die alleinige EntlĂŒftung geeignet ist. Als AusgleichsbehĂ€lter schon. NatĂŒrlich könnte man so einen BehĂ€lter auch in den Kofferraum verfrachten. Aber vielleicht gibt es elegantere Methoden. Denke da gerade an die automatischen EntlĂŒftungsventile aus dem Heizungsbereich.

Geschrieben (bearbeitet)

Moin,

Wasserkreislauf:

  • ich will den originalen KĂŒhlwasser-AusdehnungsbehĂ€lter beibehalten, und nach hinten verbinden. Bin noch unsicher ob das so einfach geht (speziell die BefĂŒllung ist problematisch), aber der höchste Punkt sollte das sein. Da kann man dann immer den Wasserstand im Blick haben.
  • Zwischen die BatteriekĂ€sten muss wahrscheinlich ein "SnĂŒffelstĂŒck" (GrĂŒĂŸe an Meister Röhrich) an der höchsten Stelle verbaut werden. Braucht man wahrscheinlich aber nur beim BefĂŒllen, danach sollte das ja gut sein. Entweder von unten zu bedienen, oder noch eine extra Wartungsöffnung im Kofferraumboden.
  • Als Umschaltventil vor KĂŒhlung/Heizung kann man sowas benutzen: Magnet-Umschaltventil (auf der Seite gibt's auch eine ganze Menge Kleinkram fĂŒr den Wasserkreislauf)
  • FĂŒr die Heizung mit 230V bietet sich sowas an: Defa 230V Zuheizer. Problem: der heizt bis 80 Grad hoch. Man kann natĂŒrlich vorher abschalten, aber damit riskiert man dass die ersten Akkus schon zu warm sind, wĂ€hrend die letzten in der Kette erst bei 0 Grad rumdobbern. Vielleicht aber nur ein theoretisches Problem, und die erwĂ€rmen sich halbwegs gleichmĂ€ssig.
  • Das gleiche brĂ€uchte man jetzt auch noch fĂŒr 12V, das hab ich aber so noch nicht gefunden. Wer was hat, bitte her damit. Ich meine mich zu erinnern, dass die ersten TDI's von VW ein elektrisches Heizelement im KĂŒhlwasserkreislauf verbaut hatten um die schneller auf Temperatur zu bringen. Das mĂŒsste eigentlich 12V gewesen sein. SpĂ€ter sind dann Dieselstandheizungen verbaut worden.
  • Als KĂŒhler sollte ein MotorradkĂŒhler oder Smart-KĂŒhler funktionieren. Ich hab noch das Teil vom Th!nk liegen, aber da sind die LĂŒfter ziemlich verranzt. Mal sehen.
    image.thumb.png.ddfc0a8f81b1a5160680036d44dfd8e1.png

Weiss jemand von Euch, was fĂŒr Anschluss-Durchmesser die Tesla-Akku-Module haben? Und: hat jemand ein VerbindungsstĂŒck gefunden, dass man in die Wand der Akku-Kiste montieren kann, und von Innen und von Aussen jeweils ein SchlauchstĂŒck aufschieben kann? Ich will die KĂŒhlwasserschlĂ€uche nicht so duch die Wand der Kiste durchfĂŒhren, das wird nie dicht, und eine Zugentlastung kann ich mir dann da auch nicht vorstellen.

 

Cheers, Stephan

 

Bearbeitet von StephanJX
Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb StephanJX:

Das gleicheï»żï»ż brĂ€uchte man jetzt auch ï»żnoch fĂŒrï»ż 12V, das hab ich aber so noch nicht gefunden.ï»ż ï»żï»ż

Warum willst du mit den mĂŒhsam gewandelten 12V ein Heizelement versorgen? 

 

Aus dem Hause Daimler ist mir mal ein elektrischer Wasserheizer zugelaufen. Kannst du haben, bei mir liegt er nur rum. 

20190112_230527.jpg

20190112_230538.jpg

Geschrieben

Moinsen,

 

13 hours ago, StephanJX said:

Ich meine mich zu erinnern, dass die ersten TDI's von VW ein elektrisches Heizelement im KĂŒhlwasserkreislauf verbaut hatten um die schneller auf Temperatur zu bringen. Das mĂŒsste eigentlich 12V gewesen sein. SpĂ€ter sind dann Dieselstandheizungen verbaut wordenï»żï»ż.

VW hat "frĂŒher" kastrierte Standheizungen als Zuheizer verbaut ... konnten mit "etwas" Aufwand aufgerĂŒstet werden zu vollwertigen Standheizungen.

Wollte diese AufrĂŒstung bei meinem Skoda Yeti aus 2010 durchfĂŒhren ... mußte dann aber feststellen, daß da (aus KostengrĂŒnden???) "nur" ein elektrischer Zuheizer verbaut war ...

Geschrieben

@Mankmil: cool, let's talk! Mit was fĂŒr einer Spannung arbeitet denn das Daimler-Teil, und aus welchem Auto kommt das? Elektrische B-Klasse? Ich schick Dir eine PM.

Warum komme ich aber auf 12V? 12V ist halt die Standard-Gleichstromspannung in Autos. Ich gebe Dir recht dass es dĂ€mlich ist, erst 150V im DCDC-Wandler in 12V umzuwandeln (und dafĂŒr die nötige KapazitĂ€t vorzuhalten), und dann armdicke Kabel zum Heizelement zu fĂŒhren. Auf der anderen Seite braucht man das 12V Teil nicht oft (und nicht lange), und die Schaltung ist bei 12V wesentlich weniger kompliziert als wenn ich das an den HV-Kreis hĂ€nge. Und dort brauche ich dann ein Teil, das auf 150V Gleichstrom abgestellt ist, und nicht auf die normalen Hochvoltspannungen von den OEM-Herstellern (300V+)

 

@mittelhohes_Nordlicht: das ist ja interessant. Ich dachte, dass die elektrischen Zuheizer schon vor 15 Jahren aus dem Programm verschwunden waren. Dann ist das vielleicht doch eine Option. Muss ich mal suchen.

Geschrieben

Was die EntlĂŒftung angeht: ich bin ja VW T3 Fahrer, allerdings Diesel. Der hat 2 EntlĂŒftungspunkte: DruckbehĂ€lter hinten im Motorraum oben (höchster Punkt dort), sowie vorne oben im KĂŒhler. Beim EntlĂŒften fĂŒllt man hinten auf, und bringt den Motor auf Touren. Dabei öffnet man dann die EntlĂŒftungsschraube vorne und wartet bis Wasser rauskommt. Im Prinzip funktioniert das mit diesem 2 Hochpunkten gut, ist halt nicht ganz so komfortabel wie mit einem Hochpunkt.

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb StephanJX:

Mit was fĂŒr einer Spannung arbeitet denn das Daimler-Teil,

Das Ding arbeitet mit 12V und ist aus irgend einem Àlteren Daimler, also weit entfernt von einer e-B-Klasse.

Ich hatte vor lÀngerem eine Webasto-Standheizung gekauft und in dem SchlÀuche-KnÀuel das dazu gehörte war ebendiese Heizung mit dabei.

 

Ja lass uns per PM unterhalten, sonst mĂŒssen auch hier BeitrĂ€ge gelöscht werden. :bonk:

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb StephanJX:

Ich gebe Dir recht dass es dĂ€mlich ist, erst 150V im DCDC-Wandler in 12V umzuwandeln (und dafĂŒr die nötige KapazitĂ€t vorzuhalten), und dann armdicke Kabel zum Heizelement zu fĂŒhren.

:jadas:

 

vor 10 Stunden schrieb StephanJX:

Auf der anderen Seite braucht man das 12V Teil nicht oft (und nicht lange), und die Schaltung ist bei 12V wesentlich weniger kompliziert als wenn ich das an den HV-Kreis hÀnge.

Inwiefern kompliziert? Alles was du brauchst ist ein passendes SchĂŒtz und eine passende Sicherung, Ă€hnlich wie bei der 12V Geschichte, oder ĂŒbersehe ich irgend etwas?

 

vor 10 Stunden schrieb StephanJX:

Und dort brauche ich dann ein Teil, das auf 150V Gleichstrom abgestellt ist,

Nicht einmal. Hier kannst du was passendes aus dem 220V Bereich aussuchen. Einem gewöhnlichen Heizelement sollte es egal sein, ob es mit Gleichstrom oder Wechselstrom befeuert wird. Weniger Spannung bedeutet zwar weniger Leistung, aber wenn das Teil bei 220V 1000W leistet, dann sind es bei 150V immer noch 681W, nur so als Beispiel. 

 

Auf der anderen Seite hast du natĂŒrlich Recht, so ein mobiles Heizelement wird nicht oft zum Einsatz kommen mĂŒssen. Und so lange die Akkus nicht kĂ€lter als -20°C sind, kann man ja einfach los fahren, die erwĂ€rmen sich im Betrieb ein wenig. SpĂ€testens vor dem Laden bringt sie dann der 220V Heizer auf WohlfĂŒhltemperatur.

 

Und was willst du als Innenraumheizung verbauen?

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Artur:

Weniger Spannung bedeutet zwar weniger Leistung, aber wenn das Teil bei 220V 1000W leistet, dann sind es bei 150V immer noch 681W, nur so als Beispiel. 

 

GrundsĂ€tzlich richtig, aber falsch berechnet, denn wie der gute Herrn Ohm festgestellt hat geht die Spannung quadratisch ein: P=UÂČ/R, bei R= const.

Somit reduziert sich die Leistung des Heizelements auf etwa 464 W (ausgehend von 220V statt 230V bei 1000W), also weniger als die HĂ€lfte.

 

Ein Heizelement mit 2000 W an 230V hÀtte bei 150V noch etwa 850W.

Die Nennspannung von bspw. 230V AC ist so definiert, dass sie der Wirkung einer Gleichspannung in selber Höhe entspricht und kann damit fĂŒr ohmsche Verbraucher gleichgesetzt werden (AC = DC).

Geschrieben
8 hours ago, Artur said:

Inwiefern kompliziert? Alles was du brauchst ist ein passendes SchĂŒtz und eine passende Sicherung, Ă€hnlich wie bei der 12V Geschichte, oder ĂŒbersehe ich irgend etwas?

 

Wahrscheinlich nicht. Nur, wenn es so kalt ist, dass die Hauptbatterie nicht arbeiten kann, dann kann sie auch keinen Strom lieffern um sich aufzuheizen. Dann könnte man aber bei der 12V Option zur Not trotzdem noch aufheizen. Die 12V Batterie wird das wohl nicht lange mitmachen, aber ĂŒber ein ÜberbrĂŒckungskabel ginge es vielleicht... wenn denn die Elektronik noch mitmacht.

 

Anyway: ich glaube, das ist voll der theoretische Konstrukt. Ich hab hier zwar schon mal -27 Grad erlebt, aber nur einen Tag. Da sind dann aber auch die HĂ€lfte der ICE-Autos nicht mehr angesprungen.

 

Was das Heizen mit 150V Gleichstrom angeht: Jetzt wÀre es mal interessant, ob man das DEFA PTC-Element so schalten kann, dass es sowohl an 230V AC von der Steckdose hÀngt, also auch an der HV-Batterie. Geht bestimmt irgendwie zu schalten, aber wehe, wenn da mal was nicht richtig funktioniert... dann fliesst der AC-Strom von der Steckdose direkt zur HV-Batterie. Das kann nicht gut sein. O.o

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb StephanJX:

dann fliesst der AC-Strom von der Steckdose direkt zur HV-Batterie. Das kann nicht gut sein.

Nene, komm erst gar nicht auf solche Ideen. Außerdem wĂ€re eine "failsafe" Ansteuerung mal so richtig kompliziert (und teuerer, mehr SchĂŒtze). Denke da nur an die Überwachung klebender SchĂŒtze oder Fehler in der Software/Schaltung, usw. Die HV Batterie ist stets isoliert zu halten, Stichwort IT-System (Elektrotechnik). Apropos, gedenkst du einen IsolationswĂ€chter zu verbauen?

 

vor 5 Stunden schrieb StephanJX:

[...] wenn es so kalt ist, dass die Hauptbatterie nicht arbeiten kann, dann kann sie auch keinen Strom lieffern um sich aufzuheizen.

Das ist ja erst unter -20°C (oder auch frĂŒher?) Grad der Fall. Das BMS wĂŒrde ab einer festgelegten Temperatur den Akku nicht zur Stromentnahme freigeben. Doch soweit sollte es eigentlich nicht kommen. Jedes vernĂŒnftige BMS hat einen einstellbaren Schaltausgang um den Akku zu temperieren. Jetzt könnte ich mir vorstellen dass man den so einstellt, dass die Akkus nicht kĂ€lter als z.Bsp. +5°C werden. Wenn jedoch 230V anliegen, dann wĂ€re es ja durchaus sinnvoll auch nur die entsprechende Heizung zu befeuern. Im einfachsten Fall kann es mit einem 230V Relais realisiert werden, welches fĂŒr die Umschaltung der jeweiligen SchĂŒtze sorgt. Spannend ist die Frage ob und wie man die Steuerung so gestalten kann, dass bei Vorhandensein des 230V Netzes die Akkus auf eine höhere Temperatur, sagen wir mal z.Bsp. auf 20°C vorgenommen wird. Vielleicht gibt es das EVTV BMS auch her, habe mich soweit aber noch nicht eingelesen.

 

GrundsĂ€tzlich kannst du natĂŒrlich einen 12V Heizer verbauen, auch wenn ich es nicht machen wĂŒrde. Du musst nur dafĂŒr sorgen dass in diesem Moment auch der DC/DC Wandler aktiv ist. Und der sollte dann auch dementsprechend dimensioniert sein. Welches Modell mit welcher Leistung soll es bei dir rein?

Geschrieben (bearbeitet)

@ArturAlso, wenn ich das mal zusammenfasse:

  • das mit dem 12V Heizer lasse ich glaube ich sein, das ist zu selten als das ich den brauchen wĂŒrde. Im Normalfall hĂ€ngt das Auto an der Steckdose ĂŒber Nacht, und da wird es beim Laden temperiert. Wie man das genau schaltet wird man sehen. Im einfachsten Fall lĂ€uft die Pumpe immer wenn geladen wird (muss sie ja, damit das BMS die Temperaturen der Akkus checken kann), und der PTC-Heizer hĂ€ngt immer am Netz. Ausgeschaltet wird der ĂŒber die Temperatur des Wasser: im schicken Fall gesteuert vom BMS, im einfachen Fall ĂŒber einen Temperaturschalter, der bei zB 30 Grad Wassertemperatur den Strom ĂŒber ein SchĂŒtz abstellt.
  • das mit dem PTC Element auf 230V AC + 150V DC war mehr eine Spinnerei, mir ist so schon Angst und Bange vor den ganzen Schaltungen. Keep it simple....
  • IsolationswĂ€chter: das wollte ich eigentlich verbauen. Bei den BMS von Heiko etc. war die FunktionalitĂ€t dabei, ob EVTV das auch hat werden wir sehen.
  • DCDC-Wandler: 500W hab ich geplant, muss ich aber noch mal genau durchrechnen was ich brauche. Der genaue Type ist noch abhĂ€ngig vom Spannungsniveau der HV Batterie. Bei 150V bin ich etwas eingeschrĂ€nkt in der Auswahl, bei 125V gibt's mehr.
  • Heizung fĂŒr den Innenraum: das soll ein PTC Element werden. Ich hab 2 rumliegen, von denen ich von beiden aber noch die Leistung/Spannung rausfinden muss. Das eine ist aus einem Th!nk, der hatte ursprĂŒnglich ca. 125V HV-Spannung. Das sollte ziemlich p'n'p gehen, ich kenne aber die Leistung nicht. Und dann habe ich noch eines von Heiko, da muss ich aber auch noch mal checken, dass ich das richtige Spannungsniveau habe...
Bearbeitet von StephanJX
Geschrieben
Am 12.1.2019 um 22:59 schrieb StephanJX:

FĂŒr die Heizung mit 230V bietet sich sowas an: Defa 230V Zuheizer. Problem: der heizt bis 80 Grad hoch. Man kann natĂŒrlich vorher abschalten, aber damit riskiert man dass die ersten Akkus schon zu warm sind, wĂ€hrend die letzten in der Kette erst bei 0 Grad rumdobbern. Vielleicht aber nur ein theoretisches Problem, und die erwĂ€rmen sich halbwegs gleichmĂ€ssig.

Das wird nicht passieren. Das Wasser strömt ja nicht mit 0°C in das Heizelement rein um es dann mit 80°C zu verlassen. Es ist vielleicht ein halbes Grad wĂ€rmer. (Aber das kann dir einer der schlauen Köpfe hier im Forum besser berechnen.) FĂŒr die rechtzeitige Abschaltung ist dann das BMS zustĂ€ndig. Oder eine andere Schaltung, die die Temperatur ĂŒberwacht.

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb StephanJX:

DCDC-Wandler: 500W hab ich geplant, muss ich aber noch mal genau durchrechnen was ich brauche. Der genaue Type ist noch abhÀngig vom Spannungsniveau der HV Batterie. Bei 150V bin ich etwas eingeschrÀnkt in der Auswahl, bei 125V gibt's mehr.

500W ist ausreichend, jedoch knapp, vor allem im norwegischen Winter. 900W oder mehr wÀren besser. Die Servopumpe verlangt 500W allein in der Spitze bei schnellen LenkeinschlÀgen. Die DC/DC Wandler haben ja immer eine Volt Range, von-bis. Verkraften die 125V Modelle keine 150V mehr? Bei sechs Tesla Modulen liegt die Arbeitsspannung bei knapp 130V. 150V erreichen die Module erst, wenn die mit 4,2V/Zelle proppevoll sind. Diese Spannung geht im Betrieb recht schnell wieder runter. Aber vielleicht kann @jopo010 was dazu sagen. Der arbeitet ja in dieser Branche.

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Artur:

500W ist ausreichend, jedoch knapp, vor allem im norwegischen Winter. 900W oder mehr wÀren besser.

:jadas:

 

Ein paar Anhaltspunkte fĂŒr mögliche Verbraucher im 12V-Bordnetz beim A2:

 

Beleuchtung

Positionslicht (2x 3W3): 6W

RĂŒcklicht (2x BAY15D): 10W

Abblendlicht (2x H7): 110W

Blinklicht (2x BAU15S + WY5W): 47W (Warnblinklicht 94W)

RĂŒckfahrscheinwerfer (2x BA15S ): 42W

Fernlicht (2x H3): 110W

Nebelscheinwerfer (2x H7): 110W

=> Beispiel: Bei Fahrt am Abend/in der Nacht mit Fernlicht: 236W

 

Klimaanlage

InnenraumlĂŒfter: ca. 30-150W

 

Weitere (optionale) Funktionen

Elektrodydraulische Servolenkung: ca. 50-500W

Heckscheibenheizung inkl. Spiegelheizung: ca. 280W

Sitzheizung: ca. 78W pro Sitz

Beheizte ScheibenwaschdĂŒsen: ca. 10W

Serienradio: ca. 10-30W

 

 

 

Geschrieben

@Phoenix A2: vielen Dank fĂŒr die Aufstellung! Mal sehen, ob ich irgendwo einen bezahlbaren 1000W DCDC Wandler her kriege. EVTV hat vielleicht was interessantes. Ein 1000W DCDC hĂ€tte wahrscheinlich auch den Vorteil, dass der nicht immer am Limit betrieben wird, das ist wahrscheinlich gut fĂŒrs die Temperatur von dem Teil und gut fĂŒr die Lebensdauer.

Geschrieben
vor 31 Minuten schrieb StephanJX:

Ein 1000W DCDC hÀtte wahrscheinlich auch den Vorteil, dass der nicht immer am Limit betrieben wird,

 

Zumindest was den Wirkungsgrad angeht, so wird der nahe der Vollast besser. FĂŒr Stromspitzen hast Du ja immernoch die 12V Batterie als Puffer. Orientieren könnte man sich bei der Auslegung des DCDC Wandlers an der Leistung der Lichtmaschine. Die Benziner kommen in der Regel mit 70-90A Limas aus, was ziemlich gut zu einem 900-10000W DCDC Wandler passen wĂŒrde.

Geschrieben

So,

ich war heute ein bisschen in der Halle. Hauptarbeit war am Winterauto, heute die vorderen Bremsen gemacht. Am A2 hab ich hauptsĂ€chlich die ganzen Hitzeschutzbleche demontiert. Eine Schraube dreht leider mit, an einer Konsole die den Kabelschlauch von der Batterie nach vorne hĂ€lt. Man sieht die RĂŒckseite der Schraube oben im Boden vom Kofferraum. Leider haben wir es nicht geschafft mit einer Zange gegenzuhalten, das Gewinde unten ist völlig verrostet. Da muss ich oben wohl eine Mutter aufschweissen (Winkelschleifer unter dem Auto ist mir zu gefĂ€hrlich, da liege ich direkt daneben). Die Plastikwanne hinten ist auch schon ziemlich locker, hĂ€ngt aber noch ein paar Stellen. Momentan versuche ich noch, alles ohne zu viel Zerstörung zu demontieren, das dauert aber. Irgendwann demnĂ€chst verliere ich die Geduld, dann wird geholzt... :D

Ansonsten hab ich mal ein paar Skizzen gemacht, was die Verkabelung der verschiedenen Bauteilen angeht, und den Wasserkreislauf. Irgendwo hatte ich schon mal ein Schema in dem die Elektronikverkabelung inkl. einem IsolationswĂ€chter dargestellt war, das finde ich aber nicht mehr. Falls jemand ein paar intelligente Schaltschema fĂŒr Elektroautos hat, dann immer her damit!

Cheers, (und gute Nacht), Stephan

Geschrieben
Am ‎15‎.‎01‎.‎2019 um 09:57 schrieb Mankmil:

Zumindest was den Wirkungsgrad angeht, so wird der nahe der Vollast besser.

Eigentlich nicht....

Bei vernĂŒnftiger Auslegung hat man den besten Wirkungsgrad bei 30-50%. 

Darunter fallen diverse stromunabhĂ€ngige Verluste ins Gewicht, darĂŒber ist die Wirkungsgradkurve wegen IÂČR typ. abfallend.

Passt so auch ganz gut zum typischen Lastprofil, wo man sich die meiste Zeit eben in diesem Bereich aufhÀlt.

 

Insofern ist die Überlegung, was zu nehmen, was auch die maximal erforderliche Leistung kann, nicht die Falscheste: man quĂ€lt seine 12V-Batterie nicht, man hat im Betrieb geringere Verluste => bessere Effizienz, geringere temp.hĂŒbe, höhere Lebensdauer.

 

Was die 150V angeht: Das ist exakt die Spannung, bei der gute Niedervolt-Halbleiter aufhören. Da man etwas Reserve braucht, wird man mit 150V-Schalter keine DCDC fĂŒr 150V bauen. DafĂŒr wird man auf mind. 200V-Komponenten zugreifen => deutlich weniger Auswahl, locker 100% schlechtere performance. Insofern vielleicht etwas unglĂŒcklich gewĂ€hlt...  

 

Am ‎12‎.‎01‎.‎2019 um 12:08 schrieb Artur:

Interessante Idee, aber von den Querschnitten der AnschlĂŒsse kommst du wahrscheinlich kaum auf einen vernĂŒnftigen Durchsatz, fĂŒrchte ich. Persönlich wĂŒrde von den Querschnitten nichts verwenden was kleiner als die AnschlĂŒsse an den Tesla Modulen ist.

 

Ohne zu wissen, welche Leistung die KĂŒhler abfĂŒhren mĂŒssen und was sie abfĂŒhren können, kann man eh nicht viel sagen aber mal davon abgesehen ist der Einwand schon sehr treffend: Querschnitte und DruckabfĂ€lle beachten! Mehrere KĂŒhler nehmen, wenn einer nicht reicht, macht die Sache u.U. sogar noch schlimmer. Schaltet man sie in Reihe, hat man auch den nfachen Druckabfall. Parallel gibt es dann Symmetrierungsprobleme. Pest oder Cholera, wĂŒrde ich sagen. Auch mal daran denken, dass die Suppe mit sinkenden Temperaturen ziemlich zĂ€h wird => noch mehr Druckabfall. Das ist worst case fĂŒr die Wahl der Pumpe.

 

Geschrieben

Moin,

das mit den 150V ist mir leider klar: 100V (oder 125V) wÀren besser. Aber wenn ich 6 Tesla Akkus reinkriege (was ich immer noch glaube, bald werde ich es wissen), dann hab ich leider 150V (oder wenn ich die parallel schalte, nur 75V). Motor ist kein Problem, ein Curtis 1239 sollte mir auch genug Leistung liefern, und DCDC könnte der hier von EVTV funktionieren.

Danke fĂŒrs Feedback! Cheers, Stephan

Geschrieben

Dann bleib unter 150V, diese (Ladeschluss-) Spannung ist sowieso nur theoretischer Natur, da die Zellen 4,2V nicht ĂŒbersteigen dĂŒrfen. Also werden die vom BMS auf das Niveau der anderen Zellen herunter geregelt. Und niemand zwingt dich bis an diese Grenze zu gehen, ist eh nur unnötiger Stress fĂŒr die Akkus. Die sind mit 4,1V oder 4,0V/Zelle auch sehr gut befĂŒllt, das lĂ€sst sich im BMS einstellen. Damit hast du 147,6V resp. 144V in der Summe, und das Problem ist gelöst. Und wie gesagt, kaum fĂ€hrst du damit los, schon sinkt die Spannung auf 130V und verbleibt da die meiste Zeit recht konstant ĂŒber. Außerdem kann man den DC/DC Wandler auch bei erreichen einer eingestellten Spannung auch sicherheitshalber abschalten, das kann ich dir programmieren.

Geschrieben

Hallo miteinander,

ich seh schon, wenn man mal eine Weile nicht mehr im Forum ist, dann tut sich hier einiges und ich muss vieles "nachlesen"...

 

Hier ist viel geballter Sachverstand vorhanden, aber die Variante mit gebrauchten Tesla-Akkus im A2 hat wohl scheinbar noch keiner ausprobiert und Stephan und ich sind hier die Pioniere.

 

@Stephan Warum solltest Du keine 6 Akkus reinkriegen? Mit den Aluboxen (eine vor und eine hinter dem QuertrÀger) sollte das doch problemlos umsetzbar sein oder hat Du Bedenken wegen dem Gewicht?

Warum willst Du denn die Kunststoffbox ganz herausreißen? Vorschlag: Behalte doch den Stauraum und schneide sie nur vorne ab. Die ist nĂ€mlich superstabil (faserverstĂ€rkter Kunststoff). Oder willst Du stattdessen eine grĂ¶ĂŸere Alubox einbauen?

Zur Verbindungsleitung durch die 2 Akkuboxen: Ich will da auch nicht einfach durchbohren und den Schlauch durchziehen. Ich muss mal schauen, wie dick die Wandung eines Gewinderohrs ist und ob man die dann an den Enden auf 8 mm abdrehen kann, dann hat man eine saubere, stabile und dichte Verbindung.

Zitat

ï»żZuheizer: Proï»żblem: der heizt bis 80 Grad hoch. Man kann nï»żatĂŒrlich vorher abschalten, aber damit riskiert man dass die ersten Akkus schon zu warm sind, wĂ€hrend die letzten in der Kette erst bei 0 Grad rumdobbern.ï»ż

--> Ich wĂŒrde die Akkus parallel, nicht seriell anschließen zum KĂŒhlen / Heizen. Dann dĂŒrfte das nicht passieren, weil das dann gleichmĂ€ĂŸig erfolgt.

 

@Artur &

@jopo010

Zitat

Und das ist bei einem Umbau eher selten der Fall. Im normalen Fahrbetrieb erhitzen sich die Akkus nicht von alleine auf eine kritische Temperatur.

Das beruhigt mich; dann mĂŒsste doch der DieselkĂŒhler eigentlich reichen, das Ding ist schon ziemlich groß (ca. 42 x 10,5 cm) und könnte evtl. zum KĂŒhlen ausreichen, aber ich kann sowas nicht berechnen. Wie machen das eigentlich alle anderen, die keine gekĂŒhlten Akkus haben? Da geht es doch auch, oder? Zu den StrömungswiderstĂ€nden: Die Röhrchen der Tesla-Module haben knapp 8 mm Durchmesser, die des DieselkĂŒhlers ca. 7,5 mm. Meint Ihr, dass diese kleine Reduzierung die Strömung merklich bremst? Hab gerade eine HÜCO-Pumpe (Art. Nr. 133010) auf Empfehlung von Heiko gekauft, die mĂŒsste das doch packen. Was meint Ihr?

Ich werde dann doch gleich eine Heizung fĂŒr die Akkus verbauen, da habt Ihr Recht, das ist sicherer/sinnvoller. Zum Ausgleichs-/AusdehnungsgefĂ€ĂŸ: Mein serienmĂ€ĂŸiger KĂŒhlwasser-AusdehnungsbehĂ€lter bleibt drin, den brauch ich fĂŒr den konventionellen Heizkreislauf. Mein A2 hat eine serienmĂ€ĂŸige Standheizung, die will ich mit einem kleinen Dieseltank weiterverwenden.

Den Kreislauf fĂŒr KĂŒhlung/Heizung der Akkus will ich deswegen alles hinten im Auto lassen, also völlig getrennt von der vorderen Geschichte. Ich weiß jetzt nicht, wie groß das Volumen des KĂŒhlmittels insgesamt ist und wie groß dann so ein AusgleichsbehĂ€lter sein muss. Hat hier jemand Erfahrungen? Wie könnte eine automatische EntlĂŒftung aussehen? Habt Ihr da ein bestimmtes Produkt in Aussicht?

 

Viele GrĂŒĂŸe

Martin

Geschrieben
On 1/19/2019 at 12:36 PM, Martin W said:

Warum solltest Du keine 6 Akkus reinkriegen? Mit den Aluboxen (eine vor und eine hinter dem QuertrÀger) sollte das doch problemlos umsetzbar sein oder hat Du Bedenken wegen dem Gewicht?

Warum willst Du denn die Kunststoffbox ganz herausreißen? Vorschlag: Behalte doch den Stauraum und schneide sie nur vorne ab. Die ist nĂ€mlich superstabil (faserverstĂ€rkter Kunststoff). Oder willst Du stattdessen eine grĂ¶ĂŸere Alubox einbauen?

Hallo Martin,

Keine Bedenken wegen dem Gewicht, aber wegen der Tiefe: der Tank vor der Achse ist ganz schön weit unten, der sollte Ă€hnlich tief hĂ€ngen wie eine Alubox fĂŒr 3 Tesla Akku Module ĂŒbereinander. Die Plastikbox hinter der Achse hĂ€ngt viel weniger tief. 2 Akkus kriegt man in der Tiefe locker ĂŒbereinander, bei 3 wird das tiefer als original. Ich hab Angst, dass ich mit der tiefer hĂ€ngenden Akkukiste irgendwo aufsetze und die Box und die Akkus beschĂ€dige. Das wĂ€re ungut. Wie sieht denn das bei Dir so aus?

Was die Kunststoffbox angeht: wie kriegst Du die denn dicht, wenn Du die absĂ€gst? Zwischen Box und Akkukiste, und nach oben zum Innenraum hin? Wenn Du da eine gute Idee hast, dann werde ich die wohl auch erhalten. Guter Platz fĂŒr Geraffel.

On 1/19/2019 at 12:36 PM, Martin W said:

Ich wĂŒrde die Akkus parallel, nicht seriell anschließen zum KĂŒhlen / Heizen. Dann dĂŒrfte das nicht passieren, weil das dann gleichmĂ€ĂŸig erfolgt.

Da wĂ€re ich etwas vorsichtig, aber das ist nur so eine Vermutung von mir: da kann Dir die Hydraulik schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Das Wasser wird den Weg des geringsten Widerstandes wĂ€hlen. Wenn Du also bei der Parallelschaltung in einer oder mehrerer Leitungen ein paar Bögen mehr drin hast (und zB warmes Wasser hauptsĂ€chlich nach oben fliessen will), dann kann es Dir passieren, dass ein paar der Module wesentlich schlechter durchströmt werden als andere (oder gar nicht). Ob das genauso schlecht funktioniert wird eine serielle Schaltung, bei der man sicher weiss, dass der letzte Akkus am schlechtesten erwĂ€rmt/gekĂŒhlt wird, kann einem wahrscheinlich nur ein Versuch zeigen. Aber bei der seriellen Schaltung ist man auf jeden Fall sicher, dass das Wasser ĂŒberall vorbeikommt.

 

On 1/19/2019 at 12:36 PM, Martin W said:

Den Kreislauf fĂŒr KĂŒhlung/Heizung der Akkus will ich deswegen alles hinten im Auto lassen, also völlig getrennt von der vorderen Geschichte. Ich weiß jetzt nicht, wie groß das Volumen des KĂŒhlmittels insgesamt ist und wie groß dann so ein AusgleichsbehĂ€lter sein muss. Hat hier jemand Erfahrungen?

Bei meinem VW Bus ist ein nachtrĂ€glicher LadeluftkĂŒhler verbaut. Der hat als DruckausgleichsgefĂ€ĂŸ/EntlĂŒftung nur eine kleine Plastikdose (ungefĂ€hr halbe GrĂ¶ĂŸe einer kleinen Bierdose). Oben drauf hat der auf einem Stutzen eine Gummimembran, die sich wie ein Luftballon ausdehnen kann. Die Temperaturunterschiede in dem LLK-KĂŒhlkreislauf werden eher grĂ¶ĂŸer sein als im E-A2 (das FlĂŒssigkeitsvolumen ist auf jeden Fall grĂ¶ĂŸer), also sollte sowas in der GrĂ¶ĂŸe im E-A2 völlig ausreichend sein. Einen AutomatikentlĂŒfter hab ich noch nicht gefunden, im schlimmsten Fall habe ich glaube ich noch ein paar von der WĂ€rmepumpe hier im Haus im Keller liegen. Die Dinger sind ja supersimpel: man macht die auf zum EntlĂŒften, und sobald Wasser kommt machen die selber zu. Dann muss man nach dem EntlĂŒften nur noch selber mechanisch zudrehen, und vielleicht nach der ErstbefĂŒllung nach ein paar Tagen nochmal entlĂŒften. Dann sollte das gut sein.

 

So, die Woche ruft. Am Mittwoch bin ich wahrscheinlich wieder in der Halle, hintere Bremsscheiben vom Winterauto wechseln, und weiter A2 zerlegen.

 

Schöne Woche Euch allen! Cheers, Stephan

Geschrieben
Am ‎19‎.‎01‎.‎2019 um 12:36 schrieb Martin W:

Zu den Strömungsï»żwiderstĂ€nden: Die Röhrchen der Tesla-Module haben knapp 8 mm Durchmesser, die des DieselkĂŒhlers ca. 7,5 mm. Meint Ihr, dass diese kleine Reduzierung die Strömung merklich bremst? Hab gerade eine HÜCO-Pumpe (Art. Nr. 133010) auf Empfehlung von Heiko gekauft, die mĂŒsste das doch packen. Was meint Ihr?

Ich kann dir gerne eine AbschÀtzung geben, wenn wir paar Infos mehr zusammentragen können, einfach mal lose aufgezÀhlt:

 

--KĂŒhler: Bild davon? Druckverlust entsteht auch intern. GrundsĂ€tzlich gilt: Je feiner die KĂŒhlstruktur, desto mehr Austausch mit der Umgebung => bessere KĂŒhlung ABER höherer Druckverlust.

Wenns einfach nur ein Rohr mit paar Lamellen ist, zÀhlt einfach nur LÀnge und Querschnitt.

 

--Wo sollen die KĂŒhler montiert werden? Ist mit forcierter Luft zu rechnen, d. h. wird LĂŒfter verbaut bzw. kriegen die Fahrtwind ab oder schmorren die nur in stehender Luft? Alleine hier liegen schon Grössenordnungen in der KĂŒhlleistung.

 

--Pumpe: hast du einen link? 

 

--Batterie: Wieviele Module? Welchen Strom wirst du ihnen zumuten? Was können sie im Tesla? Ideal wĂ€re auch die InnenwiderstĂ€nde der Zellen zu kennen, um auf das eigentlich wichtige zu kommen: Verlustleistung. Kann es sein, dass die WasserkĂŒhlung in deinem Fall gar nicht wirklich notwendig ist sondern sich nur anbietet, weil die Module es mit sich bringen? (Vielleicht die wichtigste Frage ĂŒberhaupt, denn falls zweiteres, ist der Rest hier nur Academie :-D)

Zu der Parallelschaltung: Wie ist es original gelöst? Je nĂ€her man an der Originalkonfiguration bleib, desto weniger Stress (ich weiss, trivial :-D). Aber nur mal so als Denkanstoss: wenn du sie parallelschalten wills, gilt grundsĂ€tzlich das bereits gesagte: doof zu symmetrieren, da man nicht sicher stellen kann, dass in jedem Modul die gleiche Menge durchgeht. Das Mindeste, was du aber machen kannst ist, darauf zu achten, dass die Wege gleich lang sind. Als Beispiel: wenn du die Module ĂŒbereinander stackst, am ersten rein und am letzten raus und nicht etwa an einem rein und raus, der Rest mit T-StĂŒcken dran. Auch so Sachen wie Bögen und Winkel spielen eine Rolle. Bei der Batterie ist die UnschĂ€rfe der AbschĂ€tzung am grössten, denn ein sehr wichtiger Parameter fĂ€llt: Der thermische Übergangswiderstand von Zelle zum Kreislauf. Kann man sich vorstellen wie elektrischen Widerstand und das ohmsche Gesetz nutzen, wenn man darin Spannung durch Temperatur und Strom durch Verlustleistung ersetzt...

Erst damit kann man wissen, welche KĂŒhlwassertemperatur man den Zellen zumuten kann. Den Wert bekommen wir sicher nicht, bleiben als Möglichkeiten: schĂ€tzen anhand der Geometrie, aufwendig messen oder grösszĂŒgig mit genĂŒgend Reserve auslegen.

 

--Kreislauf allgemein: Soll nur die Batterie gekĂŒhlt werden oder auch Inverter und DCDC?

 

--KĂŒhlung/Heizung: Angenommen ihr schafft es, die Batterie effizient zu kĂŒhlen, was nichts anderes heisst, dass ihr am KĂŒhler die Verluste abfĂŒhrt, die in der Batterie entstehen (vorausgesetzt, die KĂŒhlung ist nur fĂŒr die Batterie da). Dann braucht ihr auch ein Bypass zum Heizen, denn die Heizleistung wird in der selben Grössenordnung wie die Verlustleistung liegen. 

 

@StephanJX Ist es ĂŒberhaupt OK fĂŒr dich, hier zu schreiben? 

 

Geschrieben
42 minutes ago, jopo010 said:

Ist es ĂŒberhaupt OK fĂŒr dich, hier zu schreiben?Â ï»ż

 

Auf jeden Fall! Ich lern hier so viel von Euch allen... Martin und ich haben auch so noch Kontakt, wir machen zwar nicht ganz das Gleiche, aber sehr Àhnlich werden die A2 schon. Ich schreibe auch parallel noch so ein Dokument zusammen, das ich als PDF an Interessierte verschicke. Wenn das alles fertig ist, kann ich das ja nochmal als kompletten Thread hier einstellen.

Cheers, Stephan

Geschrieben

Eine Frage zu den Elektronik-Tresoren vor den Vordersitzen: gibt es da Ersatzteile fĂŒr die speziellen KabeltĂŒllen, mit denen die KabelbĂ€ume aus den Tresoren nach draussen in den Mitteltunnel gefĂŒhrt werden? Ich finde nichts in den Teilekatalogen (und meine Suchanfrage unter Classifieds hat auch noch nichts erbracht). Ich will ja die ganze Kraftelektronik (Sicherungen und HauptschĂŒtze) im rechten Tresor unterbringen, und BMS und Rest-Can-Bus vielleicht im linken. Da brauch ich aber die TĂŒllen fĂŒr, sonst krieg ich das glaube ich nicht dicht. Oder hat da jemand anderen Ideen/VorschlĂ€ge?

Cheers, Stephan

 

PS: fĂŒr SchaltplĂ€ne: gibt's was Besseres als TinyCAD? Freeware fĂŒr Laien? Nur eine Frage, TinyCAD sieht eigentlich ganz vernĂŒnftig aus, aber ich hab keinen Vergleich.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb StephanJX:

PS: fĂŒr SchaltplĂ€ne: gibt's was Besseres als TinyCAD? Freeware fĂŒr Laien? Nur eine Frage, TinyCAD sieht eigentlich ganz vernĂŒnftig aus, aber ich hab keinen Vergleich.

 

Spontan fallen mir ein:

http://kicad-pcb.org/ (open source und freeware)

und

https://www.autodesk.de/products/eagle/free-download (closed source, kostenlos fuer kleine Projekte)

 

 

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