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Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb A2RJ:

Warum sollte man auch für 20 Jahre alte Diesel die man eh vom Straßenbild entfernen will eine freigaben erteilen?

 

Die Diesel im A2 laufen auch mit Frittenfett wenn’s sein muss. Das muss brennen, der Rest is Wurscht.

 

ich mach mir da keine Gedanken. Das ist ne rein politische Entscheidung und basiert nicht auf technischer Grundlage. 

Geschrieben

XTL sehe ich als Interessant. 

Aber ich wäre eher dafür das GTL-Diesel wieder auf dem Markt auftaucht. Bei mir in der Gegend (Ingolstadt) ist der leider seid Anfang vom Ukraine Krieg nicht mehr zu bekommen. 

Das Zeug ist super. 

Gefühlt wurde der Motorlauf um die hälfte leiser. Und die Abgaswerte beim TÜV waren Phänomenal. 

 

Und genau da sehe ich den XTL auch. Bzw ich hoffe das er genauso funktioniert.

Geschrieben (bearbeitet)

Zitat Audi (aus dem verlinkten Bericht von "24Auto.de"):

 

Zitat

Insbesondere ältere Modelle vor Modelljahr 2015 werden nach heutigem Stand nicht für eine entsprechende XTL-Nutzungserweiterung abgesichert.

 

Die Automobilindustrie sagt doch unisono, dass die Lebensdauer eines Pkw ca. 8 Jahre beträgt. Einmal nachrechnen, bitte. Na - klingelt's? :bling:

 

Da wird dann auch nix mehr mit einer Freigabe kommen. Was interessiert die Industrie schon der immer noch problemlos rollende "Schrott" von gestern oder heute... ;)

Bearbeitet von heavy-metal
Geschrieben

Ich denke auch, dass die Äußerungen Politischer Natur sind. 

Ich habe meinen AMF erst knappe 2 Jahre und nenne ihn liebevoll Trecker, da mich der Motorensound und die Kupplung an alte Trecker erinnern. Brauchen wenig Pflege und halten ewig. 

Vorher hatte ich 11 Jahre lang einen 3.0 Commonrail, der hat auch anstandslos alles an Diesel und Heizöl weggelutscht was er bekommen hat. Warum sollte das beim A2 anders sein? 

Ich persönlich sehe nicht die Notwendigkeit, da ich nun die Hälfte Tanke wie vorher, aber wer mag kanns probieren und hier posten. Man kann ja auch mischen ;-)

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb HellSoldier:

Die Diesel im A2 laufen auch mit Frittenfett wenn’s sein muss. Das muss brennen, der Rest is Wurscht.

Da wäre ich aber SEHR vorsichtig! Selbst mehrfach gefiltertes Frittenfett mögen die PD-Elemente überhaupt nicht.

Ein Freund und ich haben es mal mit reinem Sonnenblumenöl getestet, und den Test schnell wieder abgebrochen. :) 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Minuten schrieb Unwissender:

Ein Freund und ich haben es mal mit reinem Sonnenblumenöl getestet, und den Test schnell wieder abgebrochen. :) 

Ich kann mich noch aus meiner jugendzeit an "Blaubes Golf 2" Experiment aus der Autobild errinern.

Und der hat nen massiven Aufwand betrieben das der Steinzeit Diesel mit frischen Sonnenblumenöl vom Aldi lief. Vor allem im Winter hat er immer wieder normalen Diesel getankt weil das Zeug einfach keine niedrigen Temperaturen mag. 

Und wenn so ein alter Diesel kein normales Sonnenblumenöl mag dann kannst des bei nem PD sowieso vergessen. 

Bearbeitet von leypi
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe hier in Schweden schon öfter HVO100 getankt. Der wird seid diesem Jahre auch etwas günstiger verkauft und liegt so bei ca 2€/l. Laufen tut der Wagen (ATL) ordentlich damit, auch bei -15°C. Man kann sich fast sogar einbilden, dass der typische Dieselabgasgestank geringer ist. Vielleicht ein marginal höherer Verbrauch könnte sein, aber der kann natürlich auch mit Reifen, Wetter, Tempo zu tun haben.

 

Hier gibt es bspw. diese beiden Varianten:

https://www.neste.de/neste-my-renewable-diesel

 

https://www.circlek.ie/milesbio

 

Eine Frage wird natürlich langfristig sein, ob die Dichtungen und Schläuche dauerhaft damit zurecht kommen. Ich habe munkeln gehört, dass ggf. Bestandteile des klassische Diesels von Nöten sind, damit die ausreichend geschmeidig, bzw. aufgequollen bleiben?

 

Um wirklich einen Umweltbeitrag damit zu leisten und damit es keinen Nullnummer/Milchmädchenrechnung wird, darf der Biodiesel natürlich nicht an den anderen Stellen fehlen wo diese Bio-Abfälle früher verwendung fanden. Wenn man dort stattdessen dann den Diesel benutzt der sonst im Autotank gelandet wäre, hat man dem Klima null geholfen (nur finanziell dem Mineralölkonzern).

Bearbeitet von Fineliner
Geschrieben

Nachtrag:

Der HVO100 sollte selbstredend auch nicht aus Palmölplantagen stammen. Damit würde man wieder mehr Schaden anrichten, als es dem Klima nützt.

Man wird den Ölkonzernen also weiterhin auf die Finger schauen und wenn nötig klopfen müssen. Ein aussagekräftiges und vertrauenswürdiges Zertifikat für Umweltmäßig einwandfreies HVO100 wird wohl nötig werden...

  • 4 Wochen später...
  • 3 Monate später...
Geschrieben

Ich benutze HVO 100 seit 2 Jahren,kein Probleme mit dem Motor,kein Rauchentwicklung aub bei viel Gas,ledig der Preis betragt 2,35 Euro per liter.

Geschrieben (bearbeitet)
Am 13.1.2024 um 17:44 schrieb McFly:

HVO100 wird der A2 problemlos vertragen. Müsste nur mal angeboten werden...

Ab 400.000 km kriegt mein ATL wohl auch das neue Getränk. Also, wenn ich das nächste Mal tanke....falls ich nicht 100 km fahren muss, um den Frittendiesel zu finden. 

 

Bearbeitet von mamawutz
Geschrieben
Am 13.1.2024 um 17:05 schrieb leypi:

Ich kann mich noch aus meiner jugendzeit an "Blaubes Golf 2" Experiment aus der Autobild errinern.

Und der hat nen massiven Aufwand betrieben das der Steinzeit Diesel mit frischen Sonnenblumenöl vom Aldi lief. Vor allem im Winter hat er immer wieder normalen Diesel getankt weil das Zeug einfach keine niedrigen Temperaturen mag. 

Und wenn so ein alter Diesel kein normales Sonnenblumenöl mag dann kannst des bei nem PD sowieso vergessen. 

https://www.autobild.de/artikel/blaubes-pflanzenoel-tagebuch-55991.html

 

Einen modernen Diesel hat er ja auch getestet ...

Geschrieben

Immerhin heißt es in der Antwort von Audi:

"Bei der Nutzung von EN 15940 Kraftstoffen werden aber auch für ältere Fahrzeuge keine Beeinträchtigungen erwartet."

Und wir hoffen ja, dass es eine ehrliche Antwort ist.

Geschrieben

Am Ende, das ist ja aus dem Pflanzenölkram bekannt, sind es 3 Paramter:

 

- Schmiereigenschaften des KRaftstoffes

- Verbrennungseigenschaften

- Motoröleintrag

 

Nr 1 wird per WSD Wert gemessen. ist für HVO wie für Diesel auf 460um maximal definiert ---> identisch

Nr 2 Soll laut allen Tests besser sein Siehe zB: https://www.mtu-solutions.com/eu/de/technical-articles/2022/hvo-fuel-proven-to-be-effective-for-diesel-generator-sets.html

Nr 3 kann man selber testen --> Ölprobe.

 

Hier ist ein Test, wo aber "nur 30% HVO" getestet wurde und Schmierstoff verschleppt wurde.

https://www.ufop.de/files/3613/6195/8565/FVV_Abschlussbericht_Biokraftstoffblends.pdf

 

Dabei muss aber ehrlicherweise erwähnt werden. Je nach Auto haben da manche Hersteller ziemlich Grütze gebaut und durch Nacheinspritung das Motoröl mit Diesel vermischt, bis der ganze Motor hops ging.

 

Bei gutem Öl / Auto ohne DPF hat man gut Reserve.

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb _Manni_:

Scheiße.... Keine Audi Garantie mehr :(

 

Das ist natürlich blöde ;)

 

Naja, @A2-s-line muss sich doch nur den "XTL"-Aufkelber besorgen und in den Tankdeckel kleben. Dann passt's auch mit der Freigabe! :janeistklar:

 

vor 10 Stunden schrieb Joachim_A2:

Immerhin heißt es in der Antwort von Audi:

...

Und wir hoffen ja, dass es eine ehrliche Antwort ist.

 

Davon dürfen wir wohl ausgehen, denn die Automobilgazetten werden das Thema sicher beobachten. Ich glaube nicht, dass es ein Hersteller riskieren möchte, bei einem "ökologischen" Thema, geplante Altfahrzeugobsoleszenz hin oder her, in die Negativschlagzeilen zu kommen. Es wäre insofern leichter zu sagen (und es entzöge jedweder Diskussion die Grundlage), dass XTL eben nicht kompatibel zu Fahrzeugen vor 2015 ist.

 

Aber mal angenommen, Du würdest XTL tanken, und zu einem späteren Zeitpunkt geht Dein Motor hopps, der auf die Vewendung von XTL zurückgeführt werden könnte: würdest Du dann wieder ein Auto desselben Herstellers kaufen, wenn Du das Gefühl hättest, dass man Dir zuvor die Unwahrheit gesagt hat? Viele Verbraucher vergessen das nicht. Trotz inzwischen erfolgter offizieller Freigabe von XTL für jüngere Fahrzeuge.

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb _Manni_:

Nr 3 kann man selber testen --> Ölprobe.

 

 

 

Wo lässt man das machen und was kostet sowas? Wieviel km sollte man vorher mindestens gefahren sein mit frischem Öl?

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb Joachim_A2:

Immerhin heißt es in der Antwort von Audi:

"Bei der Nutzung von EN 15940 Kraftstoffen werden aber auch für ältere Fahrzeuge keine Beeinträchtigungen erwartet."

Und wir hoffen ja, dass es eine ehrliche Antwort ist.

vor 11 Stunden schrieb heavy-metal:

Davon dürfen wir wohl ausgehen, denn die Automobilgazetten werden das Thema sicher beobachten. Ich glaube nicht, dass es ein Hersteller riskieren möchte, bei einem "ökologischen" Thema, geplante Altfahrzeugobsoleszenz hin oder her, in die Negativschlagzeilen zu kommen. Es wäre insofern leichter zu sagen (und es entzöge jedweder Diskussion die Grundlage), dass XTL eben nicht kompatibel zu Fahrzeugen vor 2015 ist.

 

Aber mal angenommen, Du würdest XTL tanken, und zu einem späteren Zeitpunkt geht Dein Motor hopps, der auf die Vewendung von XTL zurückgeführt werden könnte: würdest Du dann wieder ein Auto desselben Herstellers kaufen, wenn Du das Gefühl hättest, dass man Dir zuvor die Unwahrheit gesagt hat? Viele Verbraucher vergessen das nicht. Trotz inzwischen erfolgter offizieller Freigabe von XTL für jüngere Fahrzeuge.

Ich weiß nicht, ob ich Dir da zustimmen kann.

Wie war das doch gleich mit dem Betrug bei einem "ökologischen" Thema; Stichwort: "Abschalteinrichtungen"? Hatte man uns da auch die Wahrheit gesagt und hat König Kunde im Ergebnis daran gedacht, keine Fahrzeuge aus diesem Konzern mehr zu kaufen - ihn also für den Skandal / die Unwahrheit zu bestrafen?

Ich glaube nicht wirklich. Insofern ist es wie immer und überall: Viele (Verbraucher) vergessen eben doch.

Geschrieben

Und die niedrigere Verbrennungstemperatur schlägt auf den DPF:

 

https://oil-club.de/index.php?thread/7972-gtl-xtl-und-alternative-dieselkraftstoffe/&pageNo=56

 

Die Leute berichten über verkürzte Reinigungsintervalle. Das trifft aber für unsere A2s nicht zu ;) jedenfalls die ohne DPF.

 

Wer einen nachgerüsteten DPF hat muss je nach Streckenprofil ggf. mit Problemen rechnen, da auch die offenen DPF ab und zu dichtgehen. (habe ich bis jetzt nur 1x erlebt)

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb _Manni_:

niedrigere Verbrennungstemperatur schlägt auf den DPF

Glaube ich nicht. Das verbrennt deutlich rückstandsfreier als Dino- oder gar Biodiesel. 

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Joachim_A2:

Ich weiß nicht, ob ich Dir da zustimmen kann.

Wie war das doch gleich mit dem Betrug bei einem "ökologischen" Thema; Stichwort: "Abschalteinrichtungen"?

 

Nun ja, diese "Abschalteinrichtungen" hatten andere doch auch. Hätte es nur einen gegeben, hätte sich das sicher auch in den jeweiligen Verkaufszahlen bemerkbar gemacht. Davon abgesehen: es gab genug Leute, die das mit der "Abschalteinrichtung" gut fanden und sich dagegen gewehrt hatten, das Update aufs MSG aufzuspielen.

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb heavy-metal:

dagegen gewehrt hatten, das Update aufs MSG aufzuspielen.

Wir waren mit unserem Golf 6 TDI auch davon betroffen und fanden es nicht gut, haben uns aber trotzdem gewehrt, weil klar war, daß es nach dem "Update" zu Problemen mit dem AGR Ventil, dem DPF Filter und wassónstnoch kommen würde.

Wir wurden schließlich durch die örtliche Kreisverwaltung dazu gezwungen, die uns mit der Stillegung des Fzgs gedroht hatten.

Ich will das jetzt nicht weiter vertiefen, sonst bekomme ich immer noch Blutdruck. :FLOP:

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb heavy-metal:

die das mit der "Abschalteinrichtung" gut fanden und sich dagegen gewehrt hatten, das Update aufs MSG aufzuspielen

Nun, das ist doch eher eine Fehlinterpretation. Die allerwenigsten werden die Abschalteinrichtung gut gefunden, sondern die negativen Folgen der geänderten Software gefürchtet haben. Hätte mich da auch so lange wie möglich widersetzt wissend, wie anfällig die Systeme schon im Auslieferungszustand sind. Spannend wäre mal zu erfahren ob die befürchteten Probleme dann auch tatsächlich nach den Updates gehäuft auftreten? Oder ob diese im Ursprung technisch völlig gesunden Fahrzeuge mehrheitlich einfach in andere Länder verklappt wurden um durch Neufahrzeuge "ersetzt" zu werden. So geht doch Umweltpolitik heute...

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb McFly:

Probleme dann auch tatsächlich nach den Updates gehäuft auftreten?

Schaut man in die einschlägigen Foren, ist das der Fall.

Bezogen auf unser Fzg ist alles noch stabil.

Wir nutzen den Golf seitdem wir den Karton fahren auch nur noch für die lange Strecke bzw. ich schaue sehr darauf, daß er bei Benutzung auch wirklich warm gefahren wird.
Unabhängig vom Software "Update" sind Kurzstrecken bei modernen Dieseln ganz schlecht für die Lebensdauer.

Und ich tanke auch nur den teuren highend Premiumkrafstoff von Shell oder Aral.

 

Geschrieben
vor 42 Minuten schrieb w126fan:

Wir nutzen den Golf seitdem wir den Karton fahren auch nur noch für die lange Strecke bzw. ich schaue sehr darauf, daß er bei Benutzung auch wirklich warm gefahren wird.
Unabhängig vom Software "Update" sind Kurzstrecken bei modernen Dieseln ganz schlecht für die Lebensdauer.

Und ich tanke auch nur den teuren highend Premiumkrafstoff von Shell oder Aral.

 

Das war der springende Punkt, sich ein kleines E-Auto anzuschaffen. Den muss man nicht warm fahren. Auch moderne Benziner (sogar der A2 1,6FSI) mögen es überhaupt nicht, wenn man sie nicht warm fährt. Muss ich mit dem Benziner zur Arbeit, weil das Wetter wieder Schei... ist und meine Frau kein Homeoffice hat, fahre ich sogar einen nicht versicherten Umweg zur Arbeit, damit der 1,0 TSI oder 1,6 FSI ordentlich warm werden.

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Nupi:

Das war der springende Punkt, sich ein kleines E-Auto anzuschaffen.

Das wäre für mich auch der einzige Grund.

vor 9 Minuten schrieb Nupi:

fahre ich sogar einen nicht versicherten Umweg

Mache ich auch manchmal mit dem Karton.

Manchmal, sehr selten, lassen ich Ministrecken mit dem Karton nicht vermeiden

Geschrieben

Ihr wißt aber schon das Kurzstreckenbetrieb, kein sich kummulierendes Fehlerbild ist a la:

 

"Dieser Motor hält nur 5000 Kurzstrecken aus und ist dann kaputt"

 

Und man kommt nur drumherum, wenn man diese vermeidet.

 

Wenn ihr eure Autos regelmäßig warm fahrt, dann kann man auch Kurzstreckenbetrieb machen und muss nicht "unnütze" Umwege fahren.

 

Bestes Beispiel ist meine Frau: 1,6TDI und Kindergartenbetrieb 5km.

 

Ich habe alle paar Monate den Touran und fahre mit Anhänger Langstrecke ( 8-9L Diesel pro 100km ) und dabei wird AGR und DPF und Düsen durchgeblasen.

Sie hat alle paar Wochen Arztbesuche in Lübeck mit den Kindern oder andere Kinderveranstaltungen ( 20-50 km ) und Probleme ??? nö....

 

 

Einzig ein paar Modelle kenne ich die können keine "Kurzstarts". BMWs und Opel kenne ich: Motor an... 10m fahren ... abstellen = Motor überfettet

Entweder läßt man dann das Auto Tagelang stehen oder beim nächsten Start wird georgelt und georgelt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb McFly:

Nun, das ist doch eher eine Fehlinterpretation.

 

Was heißt: "Fehlinterpretation"? Du hast Deine Meinung, und ich habe eine andere. Wer von uns Beiden Recht hat, wissen wir beide nicht.

 

vor 12 Stunden schrieb McFly:

Die allerwenigsten werden die Abschalteinrichtung gut gefunden, sondern die negativen Folgen der geänderten Software gefürchtet haben.

 

Oder sie haben das Update abgelehnt, weil sie auf Wandlung bzw. Ersatzieferung eines fabrikneuen Auto ohne Tricksereien zum Quasi-Nulltarif gehofft hatten? (Achtung: der Satz endet mit einem Fragezeichen! Bevor hier wieder eine fehlinterpretierte Meinung unterstellt wird... ;) )

Bearbeitet von heavy-metal
  • 2 Jahre später...
Geschrieben
Am 5.6.2024 um 09:02 schrieb McFly:

Spannend wäre mal zu erfahren ob die befürchteten Probleme dann auch tatsächlich nach den Updates gehäuft auftreten?

Wenn die Anti-Schummel-Software so richtig klasse wäre, hätte VW die schon von vornherein verbaut. Einen Haken muss die also haben. Schauen wir mal hinter die Kulissen.

 

Mit der neuen Software wird aus der Voreinspritzung, gefolgt von einer Haupteinspritzung, eine Voreinspritzung, gefolgt von zwei kürzeren Haupteinspritzungen.

Damit werden Spitzendruck und -temperatur abgesenkt, um das Entstehen von Stickoxiden zu senken.

Wenn die Temperatur nur hoch genug ist, oxidiert atomarer Sauerstoff auch Stickstoff. Der ist da nicht wählerisch.

 

Wenn ich bei der Verbrennung aber die Temperatur und den Druck verringere, sinkt die Effizienz dramatisch, das Auto fängt also an zu saufen.

Da die Softwareänderung aber keinen Mehrverbrauch nach sich ziehen darf, muss woanders gespart werden.

Also wird der Dieselpartikelfilter etwas voller gefahren, bevor er mit zusätzlichem Kraftstoff wieder freigebrannt wird.

 

Wenn ich mich recht erinnere, lag der Differentialdruck über dem Dieselpartikelfilter bei 1,6 bar. Das war wirklich schon grenzwertig. Nun wird er auf 1,8 bar erhöht, um eben seltener regenerieren zu müssen und so den Mehrverbrauch der weniger effizienten Verbrennung wieder einsparen zu können.

Eigentlich keine schlechte Idee, wäre da nicht der Turbolader. Der ist nämlich so ausgelegt, dass der Druck auf der Verdichterseite immer höher als auf der Turbinenseite sein muss. Damit wird die Laufgarnitur immer in Richtung Auspuffseite gedrückt und die axiale Lagerung ist auch genau dafür richtig gut ausgelegt. Wenn die Laufgarnitur jetzt aber durch den höheren Druck auf der Auspuffseite in die andere Richtung gedrückt wird, hat die Axiallagerung dem nicht viel entgegen zu setzen und verschleißt nun sehr schnell.

 

Und Verschleiß ist das Stichwort. Normalerweise würde der Motor mit der ursprünglichen Software mit zwei Einspritzungen pro Zündung ganz entspannt 300000 km halten. Nun werden aber die Ventile in den Injektoren dreimal betätigt, so dass sie nun schon nach 200000 km ihre Lebensdauer erreicht haben.

Dem Turbolader geht's nach der Zeit nicht besser und hat dann erhebliches Axialspiel.

Der ewig überladene Dieselpartikelfilter hat nun auch viele Bereiche, die gar nicht oder nur noch unvollständig freibrennen.

 

Unterm Strich ist die Einspritz- und Abgastechnik nun nach 200000 km anstatt erst nach 300000 km durch.

Damit das Auto nun einfach nur weiter fährt, müssen Injektoren, Turbolader und Dieselpartikelfilter für locker 5000€ bis 8000€ erneuert werden. Es fährt anschließend einfach nur wieder und auch keinen Deut besser als vorher.

 

Ich würde deshalb vor dem Zwangsupdate den Datenstand sichern (lassen) und anschließend wieder restaurieren. 

Irgendwie wird mir persönlich das sonst ein bisschen zu teuer.

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Ich haben damals an meinem relativ neuwertigen EU5 A3 Sportback 1.6 TDI einen Tag nach dem Dieselskandal-Softwareupdate, ein weiteres „Softwareupdate“ auf 140PS durchführen lassen. AGR / DPF / Turbolader leben immernoch, mit mittlerweile 350000km beim nachfolgenden Besitzer…

Bearbeitet von S-Tronic
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb huebi:

Ich würde deshalb vor dem Zwangsupdate den Datenstand sichern (lassen) und anschließend wieder restaurieren. 

Was hast Du die vergangenen zwei Jahre gemacht?

Winterschlaf gehalten? :D

Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann uns das LRA Starnberg gezwungen hat, das "Up"date durchführen zu lassen.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb S-Tronic:

weiteres „Softwareupdate“ auf 140PS durchführen lassen. AGR / DPF / Turbolader leben immernoch

Klar, weil dabei der alte Softwarestand wiederhergestellt wurde und AGR & DPF stillgelegt wurden. :D

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Minuten schrieb w126fan:

Klar, weil dabei der alte Softwarestand wiederhergestellt wurde und AGR & DPF stillgelegt wurden. :D

Nicht stillgelegt (auf Rat des Softies), sondern leicht unter Original-Niveau. AGR OFF bei DPF soll nicht so gesund für den DPF sein. Scheinbar benötigt der DPF das/die AGR, um die Regenerations-Temperaturen zu erreichen.

 

Ich hätte das „140PS-Update“ nie gemacht, wäre die Diselskandal-Software nicht Pflicht geworden. Der A3 1.6 TDI Sporti war auch ein Auto, das im LKW-Windschatten locker <4L/100km verbraucht hat

Bearbeitet von S-Tronic
Geschrieben

Ich lasse auch meinen A2, wenn alles wie geplant klappt, nächste Woche von allen Abgasvorschriften befreien. Damit sind auch meine Änderungen im Datenstand absolut legal.

Mein Ziel ist es trotzdem, den A2 nach Euro 7 abnehmen zu lassen. Ist schon irgendwie cool wenn ein 25 Jahre altes Auto seine geltenden Grenzwerte für Euro 7 vollumfänglich einhält.

Aber erstmal nächste Woche die Vollabnahme machen.

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb w126fan:

Was hast Du die vergangenen zwei Jahre gemacht?

Winterschlaf gehalten? :D

Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann uns das LRA Starnberg gezwungen hat, das "Up"date durchführen zu lassen.

Meine Hintergrundinformationen zur Software sind bestimmt 6 Jahre alt. 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb S-Tronic:

Nicht stillgelegt (auf Rat des Softies), sondern leicht unter Original-Niveau. AGR OFF bei DPF soll nicht so gesund für den DPF sein. Scheinbar benötigt der DPF das/die AGR, um die Regenerations-Temperaturen zu erreichen.

Interessant, das hatte ich noch nicht gehört.

Ich muss das endlich bei unserem Golf machen lassen.

Wie heißt der Softie? Auch gerne via PM.

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb w126fan:

Interessant, das hatte ich noch nicht gehört.

Ich auch noch nicht. Das ist thermodynamisch gesehen Unsinn.

Aber die Typen erzählen oft viel Schwachsinn, wenn der Tag lang ist.

 

Eine der löblichen Ausnahmen ist der Pro Boost Adrian. Da hat alles Hand und Fuß.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb S-Tronic:

Ich bekomme das nicht mehr so hin, aber hier sollte einiges erklärt werden. 

Geballtes Halbwissen, wobei wieder einmal die wichtige Hälfte fehlt.

Um gegen so viel geballten Schwachsinn zu argumentieren habe ich keine Zeit.

 

Ein Motor muss auch ohne AGR perfekt abgestimmte sein, da führt kein Weg drum herum.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 21 Minuten schrieb huebi:

Geballtes Halbwissen, wobei wieder einmal die wichtige Hälfte fehlt.

Um gegen so viel geballten Schwachsinn zu argumentieren habe ich keine Zeit.

 

Ein Motor muss auch ohne AGR perfekt abgestimmte sein, da führt kein Weg drum herum.

Nur mal so viel: wenn Du glaubst Dich nach 90 Beiträgen hier in Sachen Wissen über mich  stellen zu können, funktioniert das selten über die aggressive Weise. (Meist stelle ich mich wegen solcher Zeitgenossen einfach etwas unwissend, das erleichtert das Leben unheimlich)
 

Dein Kommentar zeugt ebenso von Halbwissen. Deinem Kommentar stimme ich zu 100% zu, sofern neben dem AGR auch der DPF eliminiert wird (auf Deutsch ALSO BEIDES). Sofern Eines der Beiden übrig bleibt, stimmt Dein Kommentar schon nicht mehr. 

Bearbeitet von S-Tronic
Geschrieben

Oh, da habe ich mich echt ungeschickt ausgedrückt. Ich wollte absolut nicht Dein Wissen kritisieren, sondern den Müll, der hinter Deinem Link aufgetaucht ist.

Tut mir leid.

 

Die Abgasrückführung dient einzig und allein zum Senken der Verbrennungstemperatur und damit dann zum Vermindern der Stickoxidemissionen.

 

Konträr dazu braucht die Abgaschemie aber hohe Abgastemperaturen von mindestens etwa 600 °C, damit sie funktioniert.

 

Zuviel Ruß kann ohne AGR auch nicht entstehen weil die Kraftstoffmenge passend zur angesaugten Luftmasse dosiert wird. Zusätzlich gibt's dann noch die Russgrenze, die indirekt über die Lambdasonde gemessen wird. Also spätestens da wird die Rußfahne gekappt.

 

Der Dieselpartikelfilter bekommt durch die fehlende Abgasrückführung also nicht mehr Ruß ab, als er vorher schon bekommen hat. Beim Freibrennen steigt die Temperatur vorm Dieselpartikelfilter also schneller an, wird aber vom Temperatursensor vor ihm überwacht. 

 

Was ich jetzt nicht verstehe ist, wo bereitet die fehlende Abgasrückführung Probleme, wenn doch ohne sie die Umstände fürs Freibrennen nur besser werden?

 

Geschrieben

mein ATL/AMF zwitter läuft seit 3 wochen ohne AGR....den lader hört man etwas lauter,abgasfahne hinten gräulich bis fast nicht sichtbar.kat ist noch drinne.....braucht etwa 2min länger um warm zu werden..AU mit bravur bestanden nach EU konform....obwohl nur kurzstrecke...mal schaun was geht wenn der kat draußen ist und n sportpott drunter ist....agiler am gas ist er auf jedenfall....ob das jetzt mit den verdichtung 18,1 zu 19,1 (ATL motor) zu tun hat sei mal dahin gestellt....verbrauch ist jetzt etwas weniger als 10L auf 145km stadtfahrt.....bin positiv überrascht,waren es vorher 40L auf 540km

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