berleburger

Audi-Chef Stadler heute in der Süddeutschen:

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SZ: Hätte man nicht einfach den vor ein paar Jahren eingestellten umweltfreundlichen Audi A2 noch einmal weiter bauen können?

 

 

Stadler: Das geht nicht so einfach. Der Audi A2 war seiner Zeit deutlich voraus. Er war ein absoluter Innovationsträger für die Marke Audi mit einem Verbrauch von 2,95 Litern. Da muss man noch heute schauen, welcher Wettbewerber überhaupt in der Lage ist, so etwas zu bieten. Viele Erfahrungen aus dem A2 stecken heute in jedem Audi, und manche Idee aus dem A2 werden wir in den nächsten Jahren wiederbeleben. Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Modell schon in absehbarer Zeit neu auflegen werden, natürlich mit all dem Vorsprung, den schon die erste Generation verkörpert hat.

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Hört sich ja gut an - mal sehen, ob den Worten Taten folgen.

Bislang jedenfalls ist klar: den "Vorsprung durch Technik", den die Kugel darstellt, hat noch keiner eingeholt!

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... den Worten werden - zumal in der heutigen wirtschaftlichen Lage - Taten folgen ... es wird aber nie mehr 'ne Alukugel geben wie heute ... leider ...

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Na ja, ist n altes Thema. Die hätten ihn weiterproduzieren sollen, habens aber leider nicht. Ist ne komische Aussage vom Stadler

 

Aber toll ist es, dass nach sovielen Jahren immer noch darüber gesprochen wird! Das betont mal wieder die Qualität unserer Kugeln!

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... den Worten werden - zumal in der heutigen wirtschaftlichen Lage - Taten folgen ... es wird aber nie mehr 'ne Alukugel geben wie heute ... leider ...

 

Hochfester Stahl und Kunststoffe wären mit auch recht, hauptsache das Gesamtgewicht stimmt ;)

 

Jan :)

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SZ: Hätte man nicht einfach den vor ein paar Jahren eingestellten umweltfreundlichen Audi A2 noch einmal weiter bauen können?

 

 

Stadler: Das geht nicht so einfach. Der Audi A2 war seiner Zeit deutlich voraus. Er war ein absoluter Innovationsträger für die Marke Audi mit einem Verbrauch von 2,95 Litern. Da muss man noch heute schauen, welcher Wettbewerber überhaupt in der Lage ist, so etwas zu bieten. Viele Erfahrungen aus dem A2 stecken heute in jedem Audi, und manche Idee aus dem A2 werden wir in den nächsten Jahren wiederbeleben. Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Modell schon in absehbarer Zeit neu auflegen werden, natürlich mit all dem Vorsprung, den schon die erste Generation verkörpert hat.

Dieses Statement von Herr Stadler ist nicht neu.So etwas hat er schon mehrfach gesagt.Verweise auf seine entsprechende Aussage in der "Auto-Zeitung" , die unter dem Thread "Neuauflage.." zu finden ist.Da war auch die Computeranimation des neuen A2 abgebildet ! :janeistklar:

es grüßt

der modellmotor

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Es muesste doch viel preiswerter sein,den Original A2 wieder aufzulegen,als ein komplett neues Fahrzeug zu entwickeln.

Einfach den original A2 weiter verbessern.

Höherwertigere/verschleissfestere Kunststoffe,Automatikgetriebe,vielleicht

etwas komfortableres Fahrwerk ,etwas bessere Geräuschdämmung,kratzfestere Scheibe,usw..

Nach 10 Jahren weiss man,wie man dieses sensationelle Fahrzeug noch verbessern kann.Vielleicht noch eine Hybridversion.

Bei einer kompletten Neukonstruktion fängt man wieder vorne an.

Sensationelle Neuentwicklungen wird es im Automobilbau kaum noch geben,

zu mindest was den Verbrennungsmotor angeht ist man wohl so ziemlich am Ende angekommen.

Auch eine bessere Karrosserie wird man wohl kaum entwickeln können.

Eher gibt es hier einen Rueckschritt.

 

so long

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Es muesste doch viel preiswerter sein,den Original A2 wieder aufzulegen,als ein komplett neues Fahrzeug zu entwickeln.

Einfach den original A2 weiter verbessern.

Höherwertigere/verschleissfestere Kunststoffe,Automatikgetriebe,vielleicht

etwas komfortableres Fahrwerk ,etwas bessere Geräuschdämmung,kratzfestere Scheibe,usw..

Nach 10 Jahren weiss man,wie man dieses sensationelle Fahrzeug noch verbessern kann.Vielleicht noch eine Hybridversion.

Bei einer kompletten Neukonstruktion fängt man wieder vorne an.

Sensationelle Neuentwicklungen wird es im Automobilbau kaum noch geben,

zu mindest was den Verbrennungsmotor angeht ist man wohl so ziemlich am Ende angekommen.

Auch eine bessere Karrosserie wird man wohl kaum entwickeln können.

Eher gibt es hier einen Rueckschritt.

 

so long

 

öhm leider ziemlicher Käse...

 

Produktion einfach wieder aufnehmen geht nicht so einfach und wäre sehr teuer. Vor allem würde sie aber keinen Sinn machen, da der A2 doch mittlerweile sehr in die Jahre gekommen ist deshalb auch keine Synergien mehr mit anderen Modellen bestehen würde. Also bitte mal von diesem Gedanken befreien...

 

Das was du als Verbesserung beschreibst ist eine komplette Neuentwicklung.

 

Es gibt ständig sensationelle Neuentwicklungen, ist nur die Frage was man als sensationell definiert. Viele Sachen bekommt man gar nicht mit, da diese nicht Marketingmäßig verwurschtet werden...

 

Und wer denkt, der Verbrennungsmotor ist am Ende - sorry der wird einem mindestens noch 40 Jahre erhalten bleiben und Entwicklungsspielraum gibt es noch mehr als genug. Bis es wirklich brauchbare, sprich bezahlbare Elektro und Hybridantriebe gibt werden noch ein paar Jahre ins Land gehen. Bis sich Menschen in Entwicklungsländern diese leisten können noch viele mehr - so kommen denn auch die 40 Jahre zu Stande.

Das der Verbrennungsmotor am Ende ist, ist ein Märchen der Medien, mehr nicht. Man kann ja auch nicht erwarten, dass jemand der über Autos schreibt auch Ahnung von der Thematik hat...

 

Eine Karosserie würde heute definitiv anders aussehen und auch besser sein. In einem Jahrzehnt hat sich unglaublich viel in der Entwicklung von Stählen, Kunststoffen, NE-Metallen und der Verarbeitung getan.

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Die Welt ist eine Kugel. Aber ich wußte nicht, dass sie so klein ist. Das Thema wurde vor ca. 3 Wochen zum letzten Mal erschöpfend diskutiert.

 

Danke Fireball, dass du dir die Mühe gemacht hast, das hier noch mal zu erklären.

 

Grundsätzlich frage ich mich, wieso eigentlich alle Leute glauben, die jeweils Verantwortlichen wären bissl doof in der Birne. In der Regel gibt es für das Verhalten großer (und vor allem erfolgreicher) Unternehmen gute Gründe.

Wir können es nicht besser. Sonst säßen wir auf deren Sesseln.

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Die Welt ist eine Kugel. Aber ich wußte nicht, dass sie so klein ist. Das Thema wurde vor ca. 3 Wochen zum letzten Mal erschöpfend diskutiert.

 

Danke Fireball, dass du dir die Mühe gemacht hast, das hier noch mal zu erklären.

 

Grundsätzlich frage ich mich, wieso eigentlich alle Leute glauben, die jeweils Verantwortlichen wären bissl doof in der Birne. In der Regel gibt es für das Verhalten großer (und vor allem erfolgreicher) Unternehmen gute Gründe.

Wir können es nicht besser. Sonst säßen wir auf deren Sesseln.

*unterschreib*

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Die Welt ist eine Kugel. Aber ich wußte nicht, dass sie so klein ist. Das Thema wurde vor ca. 3 Wochen zum letzten Mal erschöpfend diskutiert.

 

Danke Fireball, dass du dir die Mühe gemacht hast, das hier noch mal zu erklären.

 

Grundsätzlich frage ich mich, wieso eigentlich alle Leute glauben, die jeweils Verantwortlichen wären bissl doof in der Birne. In der Regel gibt es für das Verhalten großer (und vor allem erfolgreicher) Unternehmen gute Gründe.

Wir können es nicht besser. Sonst säßen wir auf deren Sesseln.

 

kein Problem ;) Wobei man sicherlich nicht unbedingt den Leuten Vorwürfe machen kann, dass sie so einen Käse schreiben. Die haben ihre Informationen aus vermeintlich seriösen Quellen, wie Fachzeitschriften, SPIEGEL usw. Letztere gehen mir mittlerweile durch ihr reaktionistisch populistisches Geschreibe gehörig auf die Nerven. Es wird nicht mehr gründlich recherchiert, sondern nur noch auf die Auflage geguckt.

Das man natürlich nicht gerne liest, dass man mit dem eigenen Konsumverhalten umweltfreundliche Produkte verhindert hat ist klar. Auch lässt es sich besser über fehlende Hybridautos schimpfen, als der Tatsache ins Auge zu sehen, dass die Technik mit 10.000 - 15.000 € zusätzlich einfach viel zu teuer ist und nur subventioniert (wenn überhaupt) dem Kunden verkauft werden kann. Auch liest man praktisch nie etwas über die Nachteile aktueller Hybridfahrzeuge ("umweltfreundliche" Nickel-Batterien). Eine Welt mit Gut und Böse ist eben schöner, die Guten sind die Konsumenten (sprich die Leser), die Bösen sind die Unternehmen.

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Eine Welt mit Gut und Böse ist eben schöner, die Guten sind die Konsumenten (sprich die Leser), die Bösen sind die Unternehmen.

 

Willst du jetzt behaupten es sei anders? Er ist eine Hexe! ;)

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Nur mal so als Frage, warum werden Pressvorrichtungen für Altautos nicht gelagert für eine Produktion in einem Entwicklungsland? Bei Golf 2 oder dem alten Käfer ging die Produktion ja auch noch ewig weiter.

Da und dort ein paar Updates (nur funktionale wie z.B. besseren Softlack, NOX-Sonde oder OSS) und das Auto könnte noch lange weiter produziert werden. Stattdessen wird alle 3-4 Jahre ein Designupdate auf dem Markt geworfen (die Kosten bestimmt einiges an Entwicklung) obwohl dies für ein perfektes Auto überflüssig ist. Als Beispiel ist das Facelift vom New Beetle ein Rückschritt beim Design gewesen.

 

Zudem ist meine Meinung das börsennotierte Unternehmen keine sinnvolle langfristige Projekte verwirklichen können bei regelmäßigen Quartalsberichten. Warum gibts es noch keine wirkliche Alternative zu Benzin oder Diesel? Weil die erdölförderden Länder Großaktionäre bei den Autoherstellern sind?:huh: Weil der Staat gut an der Kraftstoffsteuer verdient?

Wir haben hier im Forum ja Mitglieder die ein Traumelektroauto auf die Beine stellen könnten, aber weder die Automobilhersteller haben Interesse an einem großen Sprung noch gibt es hier Unterstützung von Staatsseite (Tüv Regularien, etc..).

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(Polemik gelöscht. Ich werd bei dem Thema inzwischen emotional. Bitte um Entschuldigung.)

 

Zu allem anderen gibt's hier schon ausführliche Kommentare.

Ich bin dann mal weg (aus diesem Thread).

bearbeitet von cer

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Nur mal so als Frage, warum werden Pressvorrichtungen für Altautos nicht gelagert für eine Produktion in einem Entwicklungsland? Bei Golf 2 oder dem alten Käfer ging die Produktion ja auch noch ewig weiter.

Da und dort ein paar Updates (nur funktionale wie z.B. besseren Softlack, NOX-Sonde oder OSS) und das Auto könnte noch lange weiter produziert werden. Stattdessen wird alle 3-4 Jahre ein Designupdate auf dem Markt geworfen (die Kosten bestimmt einiges an Entwicklung) obwohl dies für ein perfektes Auto überflüssig ist. Als Beispiel ist das Facelift vom New Beetle ein Rückschritt beim Design gewesen.

 

Zudem ist meine Meinung das börsennotierte Unternehmen keine sinnvolle langfristige Projekte verwirklichen können bei regelmäßigen Quartalsberichten. Warum gibts es noch keine wirkliche Alternative zu Benzin oder Diesel? Weil die erdölförderden Länder Großaktionäre bei den Autoherstellern sind?:huh: Weil der Staat gut an der Kraftstoffsteuer verdient?

Wir haben hier im Forum ja Mitglieder die ein Traumelektroauto auf die Beine stellen könnten, aber weder die Automobilhersteller haben Interesse an einem großen Sprung noch gibt es hier Unterstützung von Staatsseite (Tüv Regularien, etc..).

Das wird ja gemacht, wenn es sinnvoll ist und Kosten sparen hilft: Siehe die Widerauferstehung des "alten" AUDI A4, der jetzt als "SEAT EXEO" zu haben ist.Beim A2 macht so etwas keinen Sinn, da sich ein Kleinwagen im Aluminium-Spaceframe - Verfahren hergestellt ,offenbar nicht rechnet.

 

Es gibt ja schon Alternativen zum Benzin und Diesel aus nachwachsenden Rohstoffen z.B. Rapsölmethylester = Biodiesel und Choren-Benzin, dass aus Abfällen produziert wird.Aber diese Verfahren sind aufwändig oder stecken noch in den Kinderschuhen, sind damit sehr teuer und funktionieren nur mit Subventionen.Man kann es drehen und wenden wie man will, ohne Erdöl und dessen Derivate geht es (noch) nicht zu bezahlbaren Preisen ohne staatliche Subventionen ! :(

Nach wie vor ist ein bezahlbares , reines Elektroauto mit einer akzeptablen Reichweite nicht realisierbar.Das wird nach Ausssagen von Experten noch mindestens 10 Jahre dauern, bis entsprechende Stromspeicher serienreif sind.

es grüßt

der modellmotor

bearbeitet von modellmotor

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...

Nach wie vor ist ein bezahlbares , reines Elektroauto mit einer akzeptablen Reichweite nicht realisierbar.Das wird nach Ausssagen von Experten noch mindestens 10 Jahre dauern, bis entsprechende Stromspeicher serienreif sind.

es grüßt

der modellmotor

 

Die Serienreife hängt sehr davon ab wie viele Entwicklerteams an der Lösung arbeiten. Wenn ein Unternehmen es drauf anlegen würde, könnte es seinen Großteil der Entwicklung auf eine alternative Energiequelle richten und Motoren + deren Versorgung in 3-4 Jahren zur bezahlbaren Serienreife entwicklen. Karoserie, Design, Lichtelemente,... einfach mal auf den jetzigen Entwicklungsstand einfrieren ist doch eigentlich alles gut genug. Leider wird das so gut wie in keinem Unternehmen oder Branche so praktiziert.

Deshalb werde ich die nächsten Jahren A2 fahren solange bis es endlich einen richtigen Fortschritt gibt. Immerhin fahre ich seit 1998 schon mit einem Durchschnittsverbrauch von 6 bis 7 Litern Super nur die letzten 2,5 Jahre mit Klimaanlage, größeren Felgen, besserer Abgaseinstung und 20 PS mehr.

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was mich beim elektroauto stört - die reichweitendiskussion.

irgendwie ist das deutsche durchschnittsauto im jahr 12000km unterwegs - das sind pro tag 33 km... dafür braucht man ungefähr 5 kWh - ohne Rückgewinnung - mit eher im Stadtverkehr 4 kWh... also durchschnittlich müsste die reichweite reichen. und das mit 4 A2 Diesel Batterien ( 12V 96Ah)... ok, für momentanleistung braucht man etwas mehr leistung, aber in der stadt wohl eher nicht so ausschlaggebend.

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Für den täglichen Weg zur Arbeit dürfte die Reichweite kein Problem sein, aber man erwartet ja schließlich auch von einem teueren Auto größere Strecken überwinden zu können.

 

Eine Möglichkeit bei einem Elektroauto wäre, einen kleinen Benzin-Generator mit unterzubringen, der die Batterien lädt.

 

Zum Thema Wiederauflage des Original A2s:

Es wird ja auch nicht bei jedem neuen Auto das Rad neu erfunden. :D

 

Mag sein, daß der Verbrennungsmotor nicht mehr groß verbesserungsfähig ist, allerdings steckt der Elektroantrieb als Alternative noch in den Kinderschuhen (weniger der Motor, vor allem aber die Speicherung der Energie und deren umweltneutrale Gewinnung).

bearbeitet von flyingfuse

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Für den täglichen Weg zur Arbeit dürfte die Reichweite kein Problem sein, aber man erwartet ja schließlich auch von einem teueren Auto größere Strecken überwinden zu können.

 

Eine Möglichkeit bei einem Elektroauto wäre, einen kleinen Benzin-Generator mit unterzubringen, der die Batterien lädt.

 

Zum Thema Wiederauflage des Original A2s:

Es wird ja auch nicht bei jedem neuen Auto das Rad neu erfunden. :D

 

Mag sein, daß der Verbrennungsmotor nicht mehr groß verbesserungsfähig ist, allerdings steckt der Elektroantrieb als Alternative noch in den Kinderschuhen (weniger der Motor, vor allem aber die Speicherung der Energie und deren umweltneutrale Gewinnung).

 

Schön,das wenigstens du mich verstanden hast.

Ich habe geschrieben das die Entwicklung !!!! des Verbrennungsmotors so ziemlich am Ende angekommen ist.

Zum Motor selbst wird es so schnell keine Alternative geben.

 

Ich habe letztes Jahr meinen A8 D2 verkauft und den Nachfolger D3 erworben.

Das habe ich schnell bereut.

Nach nur 6 Monaten war ich den D3 leid und war froh noch einen guten

D2 kaufen zu können.

Weiterentwicklungen sind mit Sicherheit nicht immer besser.

 

Auf den Chefsesseln sitzen die ,die es am besten können?

Erstaunliche Äusserung in diesen Zeiten.

 

so long

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interessanterweise haben wir auch einen "return" zum a2 hinter uns, das spricht für sich.

 

im mag das auch bezweiflen, das die "strategen" in der unternehmensführung immer richtig entscheiden. mir hat sich das der zeitpunkt fest eingebrannt, an dem der q7 eingeführt und zeitgleich der a2 eingestellt wurde. das war schlicht eine fehlentscheidung und das nicht nur aus heutiger sicht. das gilt auch angesichts der tatsache, das der a2 unwirtschaftlich war. den da gingen der einstellung des a2 noch andere fehler voraus, was hier an anderer stelle ausführlich diskutiert ist.

 

was zudem fehlt, ist (ein natürlich gewinnorentiertes) unternehmen bzw. die gesamte branche in richtung anderer konzepte zu "drehen", also politische rahmenbedingungen zu schaffen, die wünschenswerte und notwendige entwicklung zu fördern, die auf zukünftige belange rücksicht nimmt (umwelt, mobilität, rohstoffe, ...).

 

und zuletzt fehlt der kunde, der so schlau und so wenig träge ist, auch mal auf ein zukunftsträchtiges konzept zu setzen.

 

lg

tomte, der z.b. auf den mindset mehr als gespannt ist... und nicht versteht, warum die inhalte e-modelle bei audi z.b. nicht im gesamten produktprogramm umgesetzt werden

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interessanterweise haben wir auch einen "return" zum a2 hinter uns, das spricht für sich.

 

im mag das auch bezweiflen, das die "strategen" in der unternehmensführung immer richtig entscheiden. mir hat sich das der zeitpunkt fest eingebrannt, an dem der q7 eingeführt und zeitgleich der a2 eingestellt wurde. das war schlicht eine fehlentscheidung und das nicht nur aus heutiger sicht. das gilt auch angesichts der tatsache, das der a2 unwirtschaftlich war. den da gingen der einstellung des a2 noch andere fehler voraus, was hier an anderer stelle ausführlich diskutiert ist.

 

was zudem fehlt, ist (ein natürlich gewinnorentiertes) unternehmen bzw. die gesamte branche in richtung anderer konzepte zu "drehen", also politische rahmenbedingungen zu schaffen, die wünschenswerte und notwendige entwicklung zu fördern, die auf zukünftige belange rücksicht nimmt (umwelt, mobilität, rohstoffe, ...).

 

und zuletzt fehlt der kunde, der so schlau und so wenig träge ist, auch mal auf ein zukunftsträchtiges konzept zu setzen.

 

lg

tomte, der z.b. auf den mindset mehr als gespannt ist... und nicht versteht, warum die inhalte e-modelle bei audi z.b. nicht im gesamten produktprogramm umgesetzt werden

 

tomte heist hier in Schweden der Weinachtsmann.

Bist du mit dem verwandt?

 

so long

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@ wolfgang b.

nein, das hat nichts mit dem weihnachtsmann zu tun.

vielleicht noch mit dem troll aus der astrid lindgren geschichte, der dem mikkel immer was zu essen hinstellt...

"...leise mikkel, schleiche leise...."

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ich hab ein deja vu...

 

Die Diskussionen wiederholen sich und wiederholen sich und wiederholen sich.......

 

sry fürs OT, aber die Beiträge sind wirklich schon so oft da gewesen warum weshalb und überhaupt Audi den A2 nicht weiterbaut...

 

@Mods... macht mal ein "Meeting" wie man dieser Diskussionsflut um ein und das selbe Thema Herr werden könnte... weil so was machts immer unübersichtlicher hier im Forum...

Ich will nicht in die Diskussion eingreifen, aber man sollte Sie mal ein wenig "kanalisieren"... um der Übersichtlichkeit Willen... um des Forums Willen...

 

Gruß

A2Hesse

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ich lerne nicht aus (nicht nur was den nick angeht ;)), sondern auch was die diskussion angeht, verstehe aber den a2 hesse.

 

einerseits ist es doch ein gutes zeichen, das sich die leute gedanken machen.

 

nur wüsste ich nicht, wie man das kanalisieren könnte, außer man schließt das thema gleich wieder oder hängt es an ein anders hinten an, z.b. an dieses:

Winterkorn: A2 war seiner Zeit voraus: Neuauflage - A2 Forum ?

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Schön,das wenigstens du mich verstanden hast.

Ich habe geschrieben das die Entwicklung !!!! des Verbrennungsmotors so ziemlich am Ende angekommen ist.

Zum Motor selbst wird es so schnell keine Alternative geben.

 

Ich habe letztes Jahr meinen A8 D2 verkauft und den Nachfolger D3 erworben.

Das habe ich schnell bereut.

Nach nur 6 Monaten war ich den D3 leid und war froh noch einen guten

D2 kaufen zu können.

Weiterentwicklungen sind mit Sicherheit nicht immer besser.

 

Auf den Chefsesseln sitzen die ,die es am besten können?

Erstaunliche Äusserung in diesen Zeiten.

 

so long

 

Es ging ja auch um die ENTWICKLUNG der Motoren. Da ist sehr wohl noch einiges an Luft für Verbesserungen. Nur weil sich einige Redakteure und Konsumenten keine Verbesserungen mehr vorstellen können, heißt das nicht, dass die Ingenieure keine neuen Konzepte mehr haben. Ansatzpunkte sind beispielsweise Downsizing, Reibungsforschung, Fertigungsverfahren und und und

 

Sorry, aber mit deinen Aussagen disqualifizierst du dich, um eine angemessene Bewertung der Führung von Automobilkonzernen abgeben zu können.

 

Nur mal so als Frage, warum werden Pressvorrichtungen für Altautos nicht gelagert für eine Produktion in einem Entwicklungsland? Bei Golf 2 oder dem alten Käfer ging die Produktion ja auch noch ewig weiter.

Da und dort ein paar Updates (nur funktionale wie z.B. besseren Softlack, NOX-Sonde oder OSS) und das Auto könnte noch lange weiter produziert werden. Stattdessen wird alle 3-4 Jahre ein Designupdate auf dem Markt geworfen (die Kosten bestimmt einiges an Entwicklung) obwohl dies für ein perfektes Auto überflüssig ist. Als Beispiel ist das Facelift vom New Beetle ein Rückschritt beim Design gewesen.

 

Zudem ist meine Meinung das börsennotierte Unternehmen keine sinnvolle langfristige Projekte verwirklichen können bei regelmäßigen Quartalsberichten. Warum gibts es noch keine wirkliche Alternative zu Benzin oder Diesel? Weil die erdölförderden Länder Großaktionäre bei den Autoherstellern sind?:huh: Weil der Staat gut an der Kraftstoffsteuer verdient?

Wir haben hier im Forum ja Mitglieder die ein Traumelektroauto auf die Beine stellen könnten, aber weder die Automobilhersteller haben Interesse an einem großen Sprung noch gibt es hier Unterstützung von Staatsseite (Tüv Regularien, etc..).

 

Das Problem beim A2 ist die komplexe Fertigung der Alukarosserie. Das dazu nötige hochmoderne Werk lässt sich nicht ohne weiteres in Brasilien oder Afrika hochziehen. Von den schon erwähnten fehlenden Synergieeffekten ganz zu schweigen.

Die Entwicklungszyklen entstehend durch den Wettbewerb und die Nachfrage. Die Kunden werden anspruchsvoller, wollen Technik, die auf dem aktuellsten Stand ist und die Konkurrenz schläft nicht. Dass sicherlich einige Leute ohne die Fortschritte leben könnten ist klar, aber der Großteil der Kunden will eben den Fortschritt - bewusst oder unbewusst - und das bestimmt natürlich auch die Fahrzeugentwicklung.

 

Sorry, aber les dir einfach mal meinen Beitrag vorher durch und schreib dann etwas. Elektroautos müssen einfach noch deutlich weiterentwickelt werden und es gibt auch noch den ganz entscheidenden Kostenfaktor.

 

Die Serienreife hängt sehr davon ab wie viele Entwicklerteams an der Lösung arbeiten. Wenn ein Unternehmen es drauf anlegen würde, könnte es seinen Großteil der Entwicklung auf eine alternative Energiequelle richten und Motoren + deren Versorgung in 3-4 Jahren zur bezahlbaren Serienreife entwicklen. Karoserie, Design, Lichtelemente,... einfach mal auf den jetzigen Entwicklungsstand einfrieren ist doch eigentlich alles gut genug. Leider wird das so gut wie in keinem Unternehmen oder Branche so praktiziert.

Deshalb werde ich die nächsten Jahren A2 fahren solange bis es endlich einen richtigen Fortschritt gibt. Immerhin fahre ich seit 1998 schon mit einem Durchschnittsverbrauch von 6 bis 7 Litern Super nur die letzten 2,5 Jahre mit Klimaanlage, größeren Felgen, besserer Abgaseinstung und 20 PS mehr.

 

Natürlich hängt die Entwicklungsgeschwindigkeit auch vom Personal ab, aber eben nicht ausschließlich. Sicherlich ließe sich der Prozess noch etwas beschleunigen, jedoch arbeiten die Hersteller bereits jetzt mit Hochdruck an Lösungen. Eine weitere Verlagerung von Ressourcen würde keine große Beschleunigung ergeben. Im Übrigen: Wer entwickelt solche Lösungen? - Elektroingenieure - Wen sucht die Automobilindustrie momentan händeringend? - Elektroingenieure. Leider lassen sich also die Ressourcen auch nicht so einfach verschieben...

 

Zur Entwicklung siehe oben - manche sind mit dem aktuellen Stand zufrieden, die Masse aber wohl nicht.

 

was mich beim elektroauto stört - die reichweitendiskussion.

irgendwie ist das deutsche durchschnittsauto im jahr 12000km unterwegs - das sind pro tag 33 km... dafür braucht man ungefähr 5 kWh - ohne Rückgewinnung - mit eher im Stadtverkehr 4 kWh... also durchschnittlich müsste die reichweite reichen. und das mit 4 A2 Diesel Batterien ( 12V 96Ah)... ok, für momentanleistung braucht man etwas mehr leistung, aber in der stadt wohl eher nicht so ausschlaggebend.

 

Das Reichweitenproblem ist ein ganz entscheidendes. Aktuelle Elektroautos können meistens den Weg zur Arbeit bewältigen, aber was ist wenn es mal an eine längere Reise geht und vor allem wenn ich diese auch noch schnell bewältigen will? Beispiel Tesla Roadster - soll ja eine Reichweite von 200 Meilen haben. Nur wenn man permanent hohe Leistung abruft, also etwa auf einer deutschen Autobahn unterwegs ist, liegt diese weit, weit unter diesem Wert. Dann dauert es ewig bis der Wagen aufgeladen ist. Natürlich könnte man sich ein Elektroauto für die Stadt und ein weiteres für die Autobahn kaufen, nur wer hat schon so viel Geld?

Natürlich gibt es den Ansatz mit den Austauschbaren Akkus, der in Israel realisiert werden soll. Das ganze ist schön und gut nur spätestens im Urlaubsverkehr funktioniert so ein System nicht mehr, da man in den Akkuaustauschstationen nie und nimmer ausreichend viele Akkus bereithalten kann.

 

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn sich einige schon offensichtlich nicht das durch den Kopf gehen lassen, was hier andere zu ihren Beiträgen schreiben, dann sollten sie zumindest logisch ihre Vorschläge durchdenken und da ist oftmals selbst die schönste Theorie nicht mehr zu halten.

Die Begeisterung für manche Dinge kann ich verstehen, aber nicht die unkritische Auseinandersetzung damit.

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Es ging ja auch um die ENTWICKLUNG der Motoren. Da ist sehr wohl noch einiges an Luft für Verbesserungen. Nur weil sich einige Redakteure und Konsumenten keine Verbesserungen mehr vorstellen können, heißt das nicht, dass die Ingenieure keine neuen Konzepte mehr haben. Ansatzpunkte sind beispielsweise Downsizing, Reibungsforschung, Fertigungsverfahren und und und

 

...und trotzdem wird ca. 50% der getankten Energie sinnlos als Wärme an die Umwelt abgegeben. Der Verbrennungsantrieb ist auch nicht in der Lage die kinetische Energie, die beim Bremsen umgewandelt wird, zurück zu gewinnen. Die wird hier wiederum fast komplett als Wärme an die Umwelt abgegeben. Welch eine Verschwendung.

 

 

Ich würde die Abteilung, die Verbrennungsmotoren als Hauptantriebsquelle entwickeln und verbessern wollen, schliessen und die frei werdenden Kapazitäten in der Aerodynamik-, Widerstands- u. Elektroantriebsabteilung einsetzen...

 

Wenn man mich fragen würde...;):D

 

mfg

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Sicherlich könnte man den Wirkungsgrad von Otto- und Dieselmotoren noch etwas erhöhen,aber der Aufwand dafuer steht vermutlich in keinem

vertretbaren Verhältniss mehr zum Nutzen (Gesetz vom negativen Ertragszuwachs).

Gestern wurde der neue Polo als Sparwunder angepriesen.Knapp 4 l Diesel auf 100 km unter guenstigsten Bedingungen.Das kann der A2 tdi von Bj.1999 besser.Man muss das Rad wirklich nicht immer wieder neu erfinden.

Man kann die Fahrzeuge auch nicht immer leichter machen.

Der A2 ist ausreichend windanfällig.

Letztendlich will man sich in einem Fahrzeug wohl fuehlen und es muss bezahlbar sein (auch Wartung und Reperatur).

Die Wenigsten werden ein hässliches Fahrzeug erwerben,nur weil es sparsam und umweltfreundlich zu fahren ist.

Als jemand der grundsätzlich alle Wartungs-und Reperaturarbeiten selbst durchfuehrt ärgert es mich natuerlich,das man sich immer wieder neues Spezialwerkzeug kaufen muss.

 

so long

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...und trotzdem wird ca. 50% der getankten Energie sinnlos als Wärme an die Umwelt abgegeben. Der Verbrennungsantrieb ist auch nicht in der Lage die kinetische Energie, die beim Bremsen umgewandelt wird, zurück zu gewinnen. Die wird hier wiederum fast komplett als Wärme an die Umwelt abgegeben. Welch eine Verschwendung.

 

 

Ich würde die Abteilung, die Verbrennungsmotoren als Hauptantriebsquelle entwickeln und verbessern wollen, schliessen und die frei werdenden Kapazitäten in der Aerodynamik-, Widerstands- u. Elektroantriebsabteilung einsetzen...

 

Wenn man mich fragen würde...;):D

 

mfg

 

Dass ist eben der Denkfehler - für die alternativen Antriebe, sprich Hybride, braucht man eben immer noch Benzinmotoren und deren Optimierung kommt sowohl den Hybriden, als auch den konventionellen Antriebskonzepten zu gute.

und wie schon erwähnt: Reduzierung der Entwicklungsarbeit bei Verbrennungsmotoren und gleichzeitige Erhöhung bei den Elektroantrieben ist nicht möglich. Eine finanzielle Umschichtung ja, aber das Personal fehlt.

 

Sicherlich könnte man den Wirkungsgrad von Otto- und Dieselmotoren noch etwas erhöhen,aber der Aufwand dafuer steht vermutlich in keinem

vertretbaren Verhältniss mehr zum Nutzen (Gesetz vom negativen Ertragszuwachs).

Gestern wurde der neue Polo als Sparwunder angepriesen.Knapp 4 l Diesel auf 100 km unter guenstigsten Bedingungen.Das kann der A2 tdi von Bj.1999 besser.Man muss das Rad wirklich nicht immer wieder neu erfinden.

Man kann die Fahrzeuge auch nicht immer leichter machen.

Der A2 ist ausreichend windanfällig.

Letztendlich will man sich in einem Fahrzeug wohl fuehlen und es muss bezahlbar sein (auch Wartung und Reperatur).

Die Wenigsten werden ein hässliches Fahrzeug erwerben,nur weil es sparsam und umweltfreundlich zu fahren ist.

Als jemand der grundsätzlich alle Wartungs-und Reperaturarbeiten selbst durchfuehrt ärgert es mich natuerlich,das man sich immer wieder neues Spezialwerkzeug kaufen muss.

 

so long

 

Dass dieser Verbrauch auch schon mit dem A2 möglich war ist ja klar. Allerdings ist der A2 immer noch wesentlich teurer in der Herstellung, als ein Polo. Man könnte mittlerweile sicherlich ohne weiteres das 1 oder 2-Liter-Auto bauen. Aber das einzig wirklich interessante ist, ein 3L-Auto (wie den A2) zu entwickeln, bei normaler Größe, gleichem Komfort und gleichen Herstellungskosten, im Vergleich zu einem herkömmlichen PKW.

 

Wirkungsgrad steigern ist wichtig, da Verbrennungsmotoren in den Entwicklungsländer noch in den nächsten 40 Jahren die Hauptrolle spielen werden. Was bringt es uns, wenn wir in unseren Wohlstandsgesellschaften die Umwelt mit Elektroautos schonen, während der Rest der Menschheit mit 40 Jahre alter Technologie die Luft verpestet?!

Sollte sich die Entwicklung neuer Motortechnologien nicht mehr lohnen, werden die Automobilhersteller die ersten sein, die die Entwicklung einstellen. Oder warum sollten diese eine Technologie weiterverfolgen, die keinen Nutzen hat?

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Dass ist eben der Denkfehler - für die alternativen Antriebe, sprich Hybride, braucht man eben immer noch Benzinmotoren und deren Optimierung kommt sowohl den Hybriden, als auch den konventionellen Antriebskonzepten zu gute.

 

Ich habe den Hybrid zwar nicht erwähnt und die aktuellen Angebote sind auch nur eine Übergangslösung. Einen Schritt weiter ist das Prinzip des Opel Ampera. Dort wird der verschwenderische Verbrennungsmotor nur noch als Reichweitenverlängerer eingesetzt und dafür ist die aktuelle Technologie m.E. völlig ausreichend.

 

und wie schon erwähnt: Reduzierung der Entwicklungsarbeit bei Verbrennungsmotoren und gleichzeitige Erhöhung bei den Elektroantrieben ist nicht möglich. Eine finanzielle Umschichtung ja, aber das Personal fehlt.

 

Das kann ich nicht nachvollziehen, da viele Hersteller doch schon kompetente Partner/Zulieferer gefunden haben.

 

 

Wirkungsgrad steigern ist wichtig, da Verbrennungsmotoren in den Entwicklungsländer noch in den nächsten 40 Jahren die Hauptrolle spielen werden. Was bringt es uns, wenn wir in unseren Wohlstandsgesellschaften die Umwelt mit Elektroautos schonen, während der Rest der Menschheit mit 40 Jahre alter Technologie die Luft verpestet?!?

 

Was wir vorleben ist für viele andere erstrebenswert.

 

Sollte sich die Entwicklung neuer Motortechnologien nicht mehr lohnen, werden die Automobilhersteller die ersten sein, die die Entwicklung einstellen. Oder warum sollten diese eine Technologie weiterverfolgen, die keinen Nutzen hat?

 

Diese Frage beantwortet sich mit dem Angebot der fossilen Energieträger, leider scheinen da viele immer noch keine Tendenz zu erkennen...

 

mfg

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Wäre die deutsche Automobilindustrie vor Jahren in die Pflicht genommen worden, verbrauchsamere Automobile zu produzieren, stände sie jetzt sehr gut dar.

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Ich habe den Hybrid zwar nicht erwähnt und die aktuellen Angebote sind auch nur eine Übergangslösung. Einen Schritt weiter ist das Prinzip des Opel Ampera. Dort wird der verschwenderische Verbrennungsmotor nur noch als Reichweitenverlängerer eingesetzt und dafür ist die aktuelle Technologie m.E. völlig ausreichend.

 

 

Ausreichend ist schön und gut, aber wenn es um ausreichende Lösungen gehen würde, könnte man auf vieles Verzichten...

 

 

Das kann ich nicht nachvollziehen, da viele Hersteller doch schon kompetente Partner/Zulieferer gefunden haben.

 

Die Partnerschaften braucht es um die eigenen Defizite bei den Entwicklungsressourcen auszugleichen - ist aber kein typisches Problem für die Elektroentwicklung sondern allgemein der Fall.

Es ging aber doch viel mehr darum, die Verbrennungsmotorentwicklung einzustellen und die Ingenieure an Elektromotoren arbeiten zu lassen oder auf die Straße zu setzen. Ersteres geht in jedem Fall nicht...

 

Was wir vorleben ist für viele andere erstrebenswert.

 

Das stimmt, aber es geht primär um Mobilität und hierbei ist der Verbrennungsmotor der schnellste Weg zum Ziel. So lange Elektroantriebe noch derartig teuer ist, ist die Vorbildsfunktion erstmal hinfällig.

 

Diese Frage beantwortet sich mit dem Angebot der fossilen Energieträger, leider scheinen da viele immer noch keine Tendenz zu erkennen...

 

mfg

 

Klar sind fossile Energieträger endlich, aber leider machen hohe Spritpreise die Erschließung neuer Ölvorkommen rentabel und die verfügbaren Ölvorräte vergrößern sich wieder...

So lange der Kunde neue Verbrennungsmotoren verlangt werden diese auch entwickelt. Da kann man mit eigenem Idealismus leider nichts daran ändern.

 

Wäre die deutsche Automobilindustrie vor Jahren in die Pflicht genommen worden, verbrauchsamere Automobile zu produzieren, stände sie jetzt sehr gut dar.

 

... und wieder das alte Klagelied von der rückständigen deutschen Automobilindustrie. Schuld an der Misere ist in meinen Augen zunächst der Kunde. Hätte dieser beispielsweise unseren A2 in Massen gekauft, so sähen heute einige Autos mit Sicherheit anders aus. Bevor jetzt wieder das Argument kommt, dass der Audi zu teuer war: Mit der Technologie von damals konnte man einen A2 nicht günstiger machen.

Außerdem ist die deutsche Automobilindustrie im internationalen Vergleich alles andere als rückständig, wenn man die Effizienz der Fahrzeuge mit denen anderer Länder vergleicht. Und bitte jetzt nicht vom tollen Prius erzählen ... :rolleyes:

"in die Pflicht nehmen" seitens der Politik hätte wenn dann nur international funktioniert, oder zumindest europaweit.

 

Ich klinke mich an dieser Stelle mal aus, weil ich die weitere Auseinandersetzung mit solchen "Argumenten" wie dem letztgenannten als Zeitverschwendung empfinde...

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... und wieder das alte Klagelied von der rückständigen deutschen Automobilindustrie. Schuld an der Misere ist in meinen Augen zunächst der Kunde.

...

 

Ich bin von diesem Argument leicht irritiert.

 

 

...

"in die Pflicht nehmen" seitens der Politik hätte wenn dann nur international funktioniert, oder zumindest europaweit.

...

 

Das wäre noch die Frage. Aus meiner Sicht hätte man auch die Kunden steuerlich noch mehr anregen können, das richtige Auto zu kaufen. Die Prämie zeigt, wie's gegangen wäre.

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Hi halllo_fireball,

 

manchmal muss man uns Kunden schon sanft von Staatsseite aus "schubsen",

sonst führen wir immer noch ohne Kat (zu teuer, geht zwischendrin auch mal kaputt) und ohne Gurt (zu unbequem, "schränkt mich ein") herum.

 

G

 

 

Martin

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Oder doch kein neuer A2?

Nach Informationen von auto motor und sport wollen Sie auch einen A2 auf den Markt bringen – um die Modellpalette bis 2015 von jetzt 28 auf 40 Modelle auszubauen.

Schwarzenbauer: Dazu gibt es noch keine Entscheidung. Wir denken noch darüber nach. Bereits mit dem Audi A1 bringen wir ein sportliches, kleines Stadtauto, für das wir uns eine Vielzahl von Motorenvarianten vorstellen können. Ein weiteres Modell unterhalb des A3 mit viel Raumangebot wäre möglicherweise eine interessante konzeptionelle Ergänzung. Der alte Audi A2, mit Hybridantrieb und Leichtbau, lief schon in diese Richtung, war damals aber seiner Zeit noch voraus.

 

Und einen Ableger des VW-Up und des kompakten VW-Mittelmotor-Roadsters, der in Detroit gezeigt wurde?

Schwarzenbauer: Dazu gibt es aktuell keine Planung.

aus: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/audi-volumenwachstum-nicht-um-jeden-preis-1016100.html

 

Und den Hybrid, der angesprochen wird, war dass dieser Prototyop?

Und es gibt ihn doch...

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Nein mit Hybrid ist der A2H2 gemeint, dessen Elektromotor mit einer Leistung aus einer Brennstoffzelle mit elektrischer Energie versorgt wird. Diese elektrische Energie wird in der Brennstoffzelle mit Hilfe von Wasserstoff erzeugt. Als zweite Energiequelle dient eine Batterie, die geladen wird, wenn das Fahrzeug bremst. Beim Beschleunigen werden beide Energiequellen gemeinsam genutzt.

 

Der Audi A2H2 ist im Rahmen der Audi Nachhaltigkeitsstrategie entstanden und dient als Technologieträger für den Brennstoffzellenantrieb.

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Oder doch kein neuer A2?

 

aus: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/audi-volumenwachstum-nicht-um-jeden-preis-1016100.html

 

Und den Hybrid, der angesprochen wird, war dass dieser Prototyop?

Und es gibt ihn doch...

 

nebelkerzen.

 

a2: die ärgern sich bei audi grün und blau, das sie an dem geschäft mit der abwrackprämie nicht gut teilhaben, was besser gelänge, wenn der a2 noch im portfolio wäre...

 

r4: die ägern sich bei grün und blau, das sie auf grund der grosswetterlage keinen r4 bauen dürfen (wobei sich mir nciht erschließt, wie der zum tt stehen soll...).

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