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Eine Versicherung an Eides statt reicht uns hier schon. ;)

 

Edit: Und falls die vom Erwarteten abweicht werden wir Dir schon zu Erklären wissen warum Deine Messungen falsch sind. :D

Alles klar! :D

 

Hier die Auflösungen: (Anm. die waren auch für mich überraschend.)

Im welchen Gang wird bei gleichbleibender Fahrt, sagen wir mal bei 30km/h, mehr Energie verbraucht? Im zweiten oder im fünften?
Bis ca. 3.000rpm spielt die Gangwahl beim Verbrauch keine Rolle. Sowohl im ersten als auch im fünften Gang waren es ca. 1,8kW

 

Im welchen Gang wird bei Vollgas, aus dem Stand, mehr Energie gezogen? Im ersten oder im fünften?
Eindeutig im ersten. Da komme ich locker über 50kW, während es fünften max. 10kW waren.

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Glaub ich dir nicht! :P:o
Alder, isch schwöre! Mei Ehrenword, oda glahbst mir net? Willst du Problem, oda was? :D

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Fehlerkorrektur: Was ich abgelesen habe, waren die Amperezahlen. Ich habe sie einfach mit 100V multipliziert und in kW angegeben. Das nehme ich zurück, da ich nicht weiß welche Spannung am Motor anlag.

 

Also, beim anfahren im ersten Gang werden über 500A gezogen, im fünften max. 100A

 

Die Leistungsaufnahme reiche ich noch mit einem kleinen Videoclip nach. :rolleyes:

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Motorstrom oder Akkustrom? :)
Ähm, ja, Recht du hast, das war Akkustrom. Also stimmt es doch mit den Kilowatt, gell? :)

(Der Elchtest hat meine Gehirnwindungen durcheinander gebracht. :D)

bearbeitet von Artur

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Im Prinzip ja, wenn der betrachtete Zeitraum klein genug ist und man den Energieverbrauch pro Zeiteinheit (Ob wohl man den auch in der Frage "Leistung" hätte nennen können) und nicht pro Streckeneinheit betrachtet.

 

Insofern war die Antwort auf beide Fragen eigentlich "es kommt drauf an". 8-)

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Nein, der relativ hohe Wirkungsgrad des Elektromotors über die komplette Drehzahl führt nur zu für Verbrannerfahrer ungewohnte Effekte:

 

Dass die Leistungsaufnahme beim Anfahren im ersten Gang höher ist als im fünften liegt einfach daran, dass der Motor schneller höher dreht und damit auch die Leistungsabgabe höher ist (er beschleunigt einfach besser). Der Verbrauch dagegen wird hauptsächlich über externe Faktoren bestimmt. Ein Überspitztes Beispiel, das die Sache verdeutlicht:

 

Wenn Artur im ersten Gang konstant mit "Vollgas" fährt, dann verbraucht das Elektroauto weniger als im fünften Gang mit 90 km/h. Ganz einfach deshalb, weil das Auto im ersten Gang nur vielleicht 50 km/h fährt, und bei 50 der Luftwiderstand deutlich geringer ist als bei 90.

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Dann wäre das Automatikgetriebe vom 3L ja gut zum Stromsparen geeignet?
Nein. Aufgrund des durchgehend hohen Drehmomentverlauf des Asynchronmotors, hat die Gangwahl, im Stadtverkehr, keinen (entscheidenden) Einfluss auf den Verbrauch. D.h. zweiter oder dritter Gang reichen völlig aus. Erst ab 70-80 km/h lohnt sich die Umschaltung in den vierten oder fünften Gang.

 

In der Stadt ist es eine quasi Automatik. Kein kuppeln oder schalten notwendig. Gang einlegen, Kupplung loslassen, Gas geben, Bremsen und stehen bleiben ohne auskuppeln, wieder Gas geben zum Losfahren. Passt.

 

Abgesehen davon ist der Umbau eines 3L nicht zu empfehlen (zu geringe Zulademöglichkeit, wg. Akku). Und schon gar nicht mit seinem automatisierten Getriebe.

bearbeitet von Artur

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Hallo zusammen,

 

Am Samstag hatten ein Freund und ich die Ehre, uns einmal Arturs Elektro-A2 näher anzuschauen und auch einmal probezufahren. Vorab nochmal ein großes Dankeschön an Artur für die Gelegenheit und noch mal ein riesen Lob für die tolle Arbeit!

 

Ich denke, dass alles zum Auto in diesem Thread schon gesagt wurde, der Einbau ist bereits sehr sauber, auch wenn Artur noch ein wenig an den Details optimiert, das Fahrverhalten ist so, wie man es von Elektrofahrzeugen kennt (super Durchzug, schön leise), und bis auf die vorhandene Gangschaltung erkennt man kaum einen Unterschied zu kommerziellen Elektroautos. Besonders beeindruckt bin ich vom gleich gebliebenen Alltags-Nutzwert, weil der Innenraum nicht eingeschränkt wurde (im Vergleich zu einigen kommerziellen Vertretern wie z.B. Prius Plug-In). Ich hätte auch nie gedacht, dass man als Privatmann in seiner Garage so ein Projekt durchziehen kann, sondern dass man eine Werkstatt, eine Ausbildung und womöglich ein ganzes Team braucht. Von daher nochmal, Hut ab, Artur!

 

Als kleine "Gegenleistung" habe ich mal ein bissle gerechnet und ein paar Grafiken produziert. Ausgehend vom Datenblatt des 1,4L-Benziners und den Kennlinien, die Artur von seinem Motor gepostet hat, habe ich zunächst mal die Fahrwiderstände in Abhängigkeit von der Drehzahl und dem eingelegten Gang berechnet:

 

1.PNG.953418d952159962d9032ddf2bbef3bf.PNG

 

Die obere Linie, die da so runter kommt, ist das Kurzzeit-Drehmoment vom Motor. Die anderen fünf beieinander liegenden ansteigenden Kurven sind die Fahrwiderstände in den 5 Gängen, d.h. das Drehmoment, das der Motor aufbringen muss, um das Fahrzeug bei konstanter Geschwindigkeit am Rollen zu halten. Berücksichtigt habe ich dabei den Luftwiderstand (cW-Wert, Frontfläche, Luftdichte), den Rollwiderstand (rauher Asphalt) und eine Pauschale für Verluste im Getriebe. Außerdem habe ich mal 1100kg Fahrzeuggewicht angenommen und 59cm Reifendurchmesser (175/60R15). Die Fahrwiderstände sind mit diesem Modell nur abhängig von der Geschwindigkeit, das Getriebe übersetzt sie aber, sodass der Motor in einem höheren Gang auch einen größeren Widerstand sieht. Daher kommt es, dass der Motor im 5. Gang höchstens 4700 U/min liefern könnte, da ihm darüber hinaus die Puste ausgeht. Wir liegen dann bei 166 km/h. Im 4. Gang käme man bis 5600 U/min, das entspräche 156 km/h. Artur, wäre das realistisch im Kurzzeit-Betrieb?

 

Dann habe ich mal das am Rad wirksame Beschleunigungs-Drehmoment berechnet, abhängig von der Gangwahl und der Geschwindigkeit, d.h. also das Motordrehmoment durch das Getriebe durchgerechnet und die Fahrwiderstände abgezogen. An diesem Diagramm kann man schön sehen, in welchem Gang man bei welcher Geschwindigkeit die größte Beschleunigung erreichen kann:

 

2.PNG.8c3eb0688d4d6c148bcfe729b26ccf5c.PNG

 

zum Mitnotieren:

1. Gang: Stillstand bis 37 km/h

2. Gang: 37 km/h bis ca. 60 km/h

3. Gang: 60 km/h bis ca. 85 km/h

4. Gang: 85 km/h bis ca. 110 km/h

5. Gang: ab 110 km/h

 

Und jetzt wäre natürlich noch interessant, wie schnell man dann beschleunigen kann. Dazu wieder ein Bild, die Geschwindigkeit über der Zeit einmal für die einzelnen Gänge allein betrachtet und einmal mit idealen Schaltzeitpunkten:

 

3.PNG.f6d39b65f7d6ba79265e170ecd3a948f.PNG

 

Wenn man ideal schaltet und meine Annahmen alle passen, dürfte Arturs A2 in 11,8 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen und wäre damit schneller als der 1,4L. Auf 50 km/h ist er eh unschlagbar, da braucht er gut 3 Sekunden im ersten Gang.

 

Also, Aufgabe für Artur: Schnapp dir eine Stoppuhr und validiere meine Rechnung :D.

 

Mit diesen Bildern kann man noch zwei Fragen beantworten, die aufgekommen sind:

 

Der Kennline zufolge liefert der Motor seine Maximalleistung zwischen 2800 und 4500 U/min ab. Im ersten Gang ist man bereits ab 23km/h bei 2800 U/min, wenn man da voll aufs Gas tritt zieht der Motor also Maximalleistung und die Batterie liefert Maximalstrom. Im 5. Gang ist die Maximalleistung erst bei 99 km/h erreicht, vorher kann die Batterie also gar nicht den vollen Strom zur Verfügung stellen. Das liegt daran, dass sich der Motor noch zu langsam dreht, um eine hohe Gegenspannung zu induzieren, auch wenn der Motor selbst durch den Umrichter Nennstrom eingespeist bekommt (Wir erinnern uns an Physik: P = U*I für Gleichstrom (Batterie) und P = Wurzel(3)*U*I für Drehstrom (Motor)).

 

Dann war noch die Frage nach dem Wirkungsgrad, welchen Gang man am besten wählen sollte. Dazu möge man einmal nach "efficiency map induction motor" googlen und sich die Bilder ansehen. Man sieht, dass der Wirkungsgrad (übrigens von allen Elektromotor-Typen) sowohl bei sehr niedrigen Drehmomenten als auch bei sehr niedrigen Drehzahlen schlecht ist und "in der Mitte" besser wird. Das heißt, man sollte dem Motor ausreichend Lastdrehmoment zur Verfügung stellen, gegen das er arbeiten kann (siehe oben), also einen recht hohen Gang wählen, aber gleichzeitig auch eine ausreichend hohe Drehzahl zur Verfügung stellen (niedriger Gang). Ohne genaue Kenntnis des Wirkungsgradkennfelds kann diese Frage also nicht ausreichend beantwortet werden.

 

Hoffe, euch ein wenig erleuchtet zu haben :).

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Auch ich konnte und durfte ja inzwischen Arturs Elektro-A2 fahren. Echt genial! Ich hatte keine Vorkenntnisse durch diesen Thread. Da hab ich zwar mal kurz reingeschaut, aber erst jetzt richtig drin gelesen. Sehr beeindruckend das mal live zu sehen!

 

Aus Witz fragte ich noch, ob ich mich an den "Spritkosten" beteiligen solle. Dabei dachte ich aber eher, dass es fast nix kostet elektromäßig unterwegs zu sein, aber weit gefehlt:

 

Wenn man sich aber mal die Kosten pro 100 km ausrechnet, dann sieht das aber gar nicht mehr so billig aus. Ladung mit normalem Haushaltsstrom (ist aber egal, weil Solarstrom ist ja auch nicht "umsonst", es sei denn es schenkt jemand einem die Module...)

 

Mein 1,4 TDI 75 PS:

4,4 L/100 km x 1,30 EUR/L = 5,72 EUR/100 km

 

Elektro A2 mit Angaben von oben:

16 kWh/100 km x 0,28 EUR/kWh = 4,48 EUR/100 km

 

Das ist nicht so viel auseinander und wenn ich die momentanen Spritpreise nehme, dann komm ich auch an die 5 EUR ran.

 

Aber wie damals als ich noch mit Pflanzenöl fuhr: Da spart man nix, es ist ein Hobby und technisch sehr interessant.

 

Was aber irgendwann mal passieren wird: Der Staat wird verbieten sein Auto einfach so zu Hause an der Steckdose aufzuladen. Es wird irgendwas bürokratisches eingeführt, um eine Energiesteuer draufzupacken und zu kassieren.

Aber bis dahin: Gute Fahrt! :racer::HURRA:

 

Viele Grüße,

Uwe

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Was aber irgendwann mal passieren wird: Der Staat wird verbieten sein Auto einfach so zu Hause an der Steckdose aufzuladen. Es wird irgendwas bürokratisches eingeführt, um eine Energiesteuer draufzupacken und zu kassieren.

Aber bis dahin: Gute Fahrt! :racer::HURRA:

Viele Grüße,

Uwe

Der Strom ist doch schon besteuert, warum denn nochmal besteuern? :kratz::D

 

Es geht aber auch nicht nur darum billiger zu fahren, wenn man mal längere Zeit ein EV gefahren ist will man eigentlich keinen Verbrennungsmotor mehr.

Ich merke das jetzt nach 4 Wochen i3 und ab und zu Zoe recht deutlich. Alleine die Drehzahlgeschichte, die Leistung ist am beim Anfahren am Berg sofort da man muss nicht erst Drehzahl aufbauen. Es ist im Fahrzeug wesentlich ruhiger, da kein Motorgeräusch vorhanden ist, was zu einem wesentlich entspannterem Reisen führt. Auch trägt der bewusstere Umgang mit der Stromverbrauch und die daraus resultierende Änderung Fahrstils zur eigenen Entspannung bei. Pausen zum Laden eignen sich wunderbar dazu mal einen Spaziergang einzulegen oder ein Eis zu essen, wo man sonst einfach nur vorbeigehetzt wäre... :D

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Der Strom ist doch schon besteuert, warum denn nochmal besteuern? :kratz::D

...

 

Benzin wird doch auch doppelt besteuert :rolleyes:

 

Aber das ist definitiv Politik

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... und war beeindruckt!

 

Zuerst haben wir uns den Motor angesehen. Ja, den habe ich sofort erkannt. Die meisten Ventilatoren und Pumpen haben auch sowas. Aber so weit unten platziert, dass im oberen Bereich noch viel Platz für einen Supermarkteinkauf wäre. Das wär doch was, aus der Motorhaube eine Klappe machen und wie beim Käfer öffnen und einladen.... Da staunen die Leut!

 

Dann hinten den Akkupack mit der Plexiglasabdeckung. Das sieht verdammt gut aus. Und der obere Teil des Kofferraums ist immer noch leer. Das reicht für das Wochenendgepäck und mehr!

 

Aber das Fahren war ganz unauffällg. Leise, Beschleunigung ausreichend. Nur der Drehzahlmesser macht seltsame Bewegungen. Er zeigt ja den Stromfluss(?), also das Stromsaugen bzw. das Rückspeisen an. Inzwischen hast Du die Skalierung angepasst, stimmt's?

 

Arturs Elektro-A2 fährt sich fast ohne zu Bremsen. Durch das Rekuperieren kann man bei vorausschauender Fahrweise ohne Bremspedalbetätigung fahren. Geht beim Rekuperieren eigentlich die Bremsleuchte an, um den folgenden Verkehr zu warnen? Naja, warum eigentlich - ich kann ja mit dem Verbrennungsmotor auch bei 50 in den ersten Gang schalten und die Kupplung kommen lassen...

 

Und schaltfaules Fahren geht auch:

 

Vor dem Anfahren einfach den 4. Gang rein und Kupplung kommen lassen. Oh, Motor abgewürgt? Ist der jetzt aus? Nein. Dann auf's "Gas" und los geht's.

 

Danke für die Probefahrt!

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Beschleunigung ausreichend. [...] Vor dem Anfahren einfach den 4. Gang rein und Kupplung kommen lassen.
:janeistklar: Na klar ist die nur "ausreichend" wenn du im vierten Gang losfährst. :rolleyes: Du hast meinen "Insane"-Mode im ersten Gang ja auch gar nicht getestet. ;)

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Insane ist das erst wenn sich der Beifahrer 0-50 nicht mehr bewegen kann... :D:janeistklar:

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Stimmt, Artur. Insane ist es erst... Zitat von W. Röhrl: Wenn die Tränen der Ergriffenheit waagrecht zu den Ohren abfließen!

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"Insane" ist, wenn die Tränen gar nicht abfließen, sondern sich im Auge stauen, bis der Vortrieb nachlässt… :P

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:kratz:ist das vergleichbar, wenn ich beim 1.2er mit ausgeschalteter ECO-Taste beschleunige:D

 

:janeistklar:muß wohl am Samstag mal ne Probefahrt machen

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:)ja...als Velemobilist und Up-Fahrradfahrer bin ich dabei...

bearbeitet von Karat21

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:)ja...als Velemobilist und Up-Fahrradfahrer bin ich dabei...
Cool. :jaa: Ja, lohnt sich. 20-te internationale Spezialradmesse. Am urigsten finde ich immer noch das Stammtisch-Tretmobil. Mal sehen ob ich Fotos finde...

 

Edit: So was, in der Art:

 

CB%20Bism.JPG

 

http://www.becak.de/

bearbeitet von Artur

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da ich auch noch andere effiziente Fahrzeuge bewege, habe ich heute zum erstenmal die SPEZI im Germesheim besucht...

 

Nach einen ausgiebigen Messebesuch und drei Probefahrten ua. mit einem S-Pedelec...habe ich einen bekannten Elektro-A2 Umbauer aus dem Nachbarort angerufen und mich für eine Probefahrt angemeldet.

 

Und 10 Minuten später habe ich in einen piniengrünperleffekten Lederbestuhlten A2 gesessen.

 

Kupplung brauch man nur zum Gangwechsel treten...fahren geht auch ohne in der Stadt, wenn man den 2 Gang beim Start einlegt.

Als Keinkupplungspedalökosparfahrer muß man sich an das "ständige" "Gasgeben" erst gewöhnen...daß heißt wird das Gaspedal nicht mehr getreten setzt sofort ein "starkes Entschleunigen" (Rekuperation) ein.

Hat den Vorteil das man die Bremsen noch weniger braucht als beim 1.2er. Habe aber den "Segelmodus" vermisst.

 

Außer Ort habe ich dann in den 5.ten Gang geschaltet und hatte die zulässige -erlaubte- Höchstgeschwindigkeit von 100 Km/h auch schnell erreicht.

 

Das der Elektro A2 sehr leise sein muß habe ich auch gleich erfahren...

 

Im Wohngebiet mit einen verkehrsberuhigten 30 Km/h Bereich fuhren eine Oma mit der ganz kleinen Enkelin mit ihren Fahrräder vor mir her....

 

Wurde erst nach 100 Meter "Schleichfahrt" von der Oma wahrgenommen...und durfte dann Überholen...

 

Wie Artur gleich an meinem Grinsen festgestellt hatte mir die Probefahrt sehr gefallen....

 

Artur noch mal vielen Dank für das elektrische fahren in einen A2.

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Nun, als Ex-Keinkupplungspedalökosparfahrerhabe ich das Segeln anfänglich auch vermisst und deswegen ständig ausgekuppelt. :rolleyes:

 

Nach einer Weile kommt man mit der Nullstellung des Gaspedals jedoch gut zurecht. Für hartgesottene Segler empfiehlt sich der Einbau des Reku-Off Schalters. :)

 

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Auch ich war am Sonntag kurzentschlossen mal wieder auf der Spezi. Ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen... Vor 12 Jahren war ich das erste mal dort, bereits mit dem A2. Wie die Zeit vergeht...

 

Artur hatte dankenswerterweise Zeit, so dass ich mal vorbeigekommen bin.

 

Wenn ich vorher gesehen hätte, dass Karat am Samstag kommt, hätte ich mich aufsynchronisiert - dann hätte man ein Treffen der Besitzer piniengrüner Effizienz-Wunder machen können :)

 

Während Artur eine Runde mit meinem einspurigen Elektro-KFZ gedreht hat, bin ich sein zweispuriges probegefahren. Schon das Anfahren und langsame Fahren durch den verkehrsberuhigten Bereich ist klasse: keine nervende mindest-Drehzahl und schleifende Kupplung, einfach Gas antippen und das Auto setzt sich ganz sacht in Bewegung.

 

Und auch außerorts fährt das Auto herrlich. Gerade die Kombination aus akustischer Ruhe und der Abwesenheit jeglicher Schaltvorgänge gefällt mir.

 

Wie Karat schon geschrieben hat ist es ungewohnt, dass man mit dem Gas-Pedal verzögert. Bei einem E-Mobil wäre eine ganz andere Benutzer-Schnittstelle zum Antriebsstrang eigentlich sinnvoll - aber da sich jeder an diese 2 komischen Pedale namens Gas und Bremse gewöhnt hat, wird das wohl auf alle Ewigkeit so bleiben...

 

Und der Umbau ist wirklich gut gemacht - wenn da nicht der prominente Notaus-Schalter im Amaturenbrett wäre, könnte man meinen, das Auto wäre so vom Band gelaufen. Hut ab!

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Damit auch herr_tichy's Fahrerlebnis hier seinen Platz findet:

 

Ich bin gestern und heute mit Arturs A2-E gefahren und habe sehr, sehr lange ein leicht debiles Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen. Das Ding ist extrem angenehm zu fahren und ist insgesamt ein sehr gut gemachtes Stück Engineering.

 

Außerdem klingt es bei höheren Drehzahlen genau wie die Autos in den Sci-Fi-Filmen meiner Kindheit :D

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Nach unbeschwerten 8.770 km heute nun der Schock:

 

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Schei..., was ist das? :eek: Wie kommt das? Was soll ich tun? :confused:

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Nach unbeschwerten 8.770 km heute nun der Schock:

 

(Bild)

 

Schei..., was ist das? :eek: Wie kommt das? Was soll ich tun? :confused:

 

Ölwechsel am E-Motor.

Das Schraubertreffen naht.

Dort wird Dir geholfen. :P:D:D:D

 

Welches öl kann man empfehlen?

Machst Du auch den Zewa-Tüpfeltest beim Wechsel? :eek:

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Würde ich ja gerne machen, aber ich finde den verflixten Ölpeilstab nicht. :o

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Fühl dich leicht geboxt. Wenn du gerad damit leben kannst, kann ich gern bei Zeiten das Signal an einem existierenden Sensor aufzeichnen.

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Nee, alles gut. Danke. Das mit dem Schock war nur ein Spässle. :D

 

Der alte Ölstandsensor hing nach dem Umbau weiter am System. Der war schon zu Benzinmotor Zeiten innen anscheinend mit Ölschlamm zugekleistert und signalisierte permanent einen korekten Ölstand. Mit dem heißen Wetter verflüssigte sich die Brühe und der Ölstand ist "gesunken". :)

 

Ich habe hier noch einen Emulator von Mankmil rumliegen. Ist eine leichte Modifizierung der Wischverzögerung. Die kann ich kurzfristig verbauen. Bei Gelegenheit programmiere ich das Signal auf einem I/O des CAN-Moduls.

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Fühl dich leicht geboxt. Wenn du gerad damit leben kannst, kann ich gern bei Zeiten das Signal an einem existierenden Sensor aufzeichnen.

War zwar nur Spass, aber wenn es dich interessiert, google nach TinyTog, dort ist die Siglalform beschrieben. Nutze ich selber für meine Öltemp.anzeige.

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Kurzes Update zum Ölstandsensor: Aus der Seitenlage in die Kopfüberlage, sendet das Teil wieder "korrekte" Werte zum KI. Mal sehen wie lange. :rolleyes:

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Mensch, lös das doch endlich mal richtig und montier ihn hierdrin mit einem halben Liter Öl zusammen :D

 

Hast Du auch die Frage mit der Ölsorte für den E-Motor bedacht? :D

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Hast Du auch die Frage mit der Ölsorte für den E-Motor bedacht? :D

Na klar. Hier: ;)

 

CIS_45-440.jpg

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Hi,

tolles Projekt! Gibt es ein Video darueber?

 

Ps: das Problem mit dem Oel ist gravierend. :( hoffentlich bekommst du das in den Griff :D

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@Artur woran hängt eigentlich deine Tankanzeige?

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Video, ja hier:

 

 

Die Tankanzeige hängt an einem PWM-Signal und wird per CAN-Bus Feedback reguliert.

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Höhere Elektrotechnik ist nicht so meins, heißt das du hast den Akkustand auf der Anzeige?!

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Höhere Elektrotechnik ist nicht so meins, heißt das du hast den Akkustand auf der Anzeige?!
Jau! :D

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Hallo zusammen,

 

nun mein Bericht, denn ich durfte glücklicherweise vorletztes Wochenende Arturs A2, ähh E2 probefahren!

Nach all den Fahrzeugen die ich beruflich gefahren habe, mein erstes Elektoauto!

 

Erst zum Fahrgefühl:

Die Motorisierung ist, auch wenn ich sie, bis auf einen Anfahrvorgang nicht hart rangenommen habe, sicherlich sehr gut.

(Doof, im Nachhinein merk ich, dass wir ein paar steile Stellen an- und herabfahren hätten sollen)

Das Fahren im verkehrsberuhigten Bereich hat natürlich den größten Eindruck hinterlassen, wenn man fast geräuschlos bzw. summend/surrend und ohne Schaltpausen umhergleitet!

 

Das Fahren auf der Landstraße war allerdings aufgrund einiger, nicht dem e-Antrieb geschuldeter Geräusche, nur dazu gut, um zu sehen, dass die 100 auch schnell und gut gemeistert werden.

(Mein 3Ler-A2 wird eigentlich auch schon von einigen Passagieren als ziemlich leise empfunden)

 

Das selbstständige Rekuperieren bei Gaswegnahme ist durch die Gewohnheit des 3L-Rollmodus, und meiner Fahrerei mit einem LKW (Retarder-Hebel), natürlich noch sehr gewöhnungsbedürftig, aber eine einfache Lösung, und nach einiger Übung vielleicht auch das Beste!

(Bis auf Fahren in steilen Gegenden, wo 100%ige-Rekuperation vielleicht nützlich wäre)

 

Sehr schön natürlich der Einbau bzw. Einpassung der elektrischen Anlagen, und in Bezug auf Wärmeentwicklung (Motor & Akkupack), scheinbar einfacher als Gedacht!

Sehr gut, dass man mit dem CAN-Modul das KI so gut Einbinden kann, und so nicht der Anschein entsteht, mit einem Bastlerauto unterwegs zu sein!

(Bis auf dem NOT-AUS Schalter, aber der ist auch richtig so!)

 

Ich hoffe, dass Artur noch viel Freunde daran hat!

(Sicher bei dem nächsten kostengünstig ausfallenden Service-Termin)

 

Grüße an alle Alu-Freunde

Michael

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Ähm, Diskussionen über Akkus sind hier besser aufgehoben: Akkus - A2 Forum

 

Darf ich Ingo oder einen Moderator vom Dienst bitten es zu verschieben? Lieben Dank.

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Ähm, Diskussionen über Akkus sind hier besser aufgehoben: Akkus - A2 Forum

 

Darf ich Ingo oder einen Moderator vom Dienst bitten es zu verschieben? Lieben Dank.

 

Klar !

 

Ich wusste nicht, daß es zu Einzelthemen "Unterthreads" gibt, sonst hätte ich das dort gleich gepostet…

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