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RoughRider

Stoßdämpfer hinten...Schrauben am Lager sehr fest

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hallo zusammen,

 

möchte bei meinem 1,4benziner die hinteren stoßdämpfer tauschen.

 

die beiden schrauben am lager oben sind sehr fest.

eine von beiden habe ich mit viel kraft los bekommen.

 

die zweite ist so fest, die bekomme ich nicht los.

habe auch etwas bedenken, dass ich die abdrehen könnte.

 

man kommt da ja auch nicht mit kriechöl hin...das gewinde ist ja komplett verdeckt...

 

habt ihr tipps wie ich die schraube los bekomme?

 

das bild ist zwar nicht vom a2, aber es zeigt die situation:

 

1.jpg

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Naja, mehr als Kriechöl hinsprühen (zumindest zwischen Schraubenbund und Domlager und zwischen Domlager und Karosse) und den Schlagschrauber bemühen oder einen Gelenkhebel (Google Bildersuche) kann man da nichts machen.

 

Allennfalls noch Eisspray welches Kriechöl enthält auf den Schraubenkopf sprühen. Vorher mit dem Heizßluftföhn Hitze auf das Domlager bringen. Nicht mit offener Flamme.

 

Edit: Neue Schrauben sollten sich von selbst verstehen.

Edited by A2-D2

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Mit Kriechöl plus Rüssel an der Sprühdose müsste man aber um die Ecke kommen, iirc.

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Die Geschichte mit den mitdrehenden Gewindeeinsätzen an der Stelle kennst Du? :mmph:

 

Ich würde da so "schonend" wie möglich dran gehen und lange Hebel und große Kräfte zu vermeiden suchen. Kriechöl, einwirken, alles schön warm machen und ggf. punktuell auf die Schraube Kältespray, dann direkt mit'm Schlagschrauber und keinesfalls von Hand.

 

Nächste Stufe wäre Flex und Bohrmaschine...

 

Viel Erfolg,

Michael

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Die Geschichte mit den mitdrehenden Gewindeeinsätzen an der Stelle kennst Du? :mmph:

 

Ich würde da so "schonend" wie möglich dran gehen und lange Hebel und große Kräfte zu vermeiden suchen. Kriechöl, einwirken, alles schön warm machen und ggf. punktuell auf die Schraube Kältespray, dann direkt mit'm Schlagschrauber und keinesfalls von Hand.

Michael

 

neee, das mit den mitdrehenden gewindebuchsen kenne ich noch nicht...

 

man, man wieso muss das immer so problematisch sein...

 

habe keinen schlagschrauber...

 

das nervt...

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Die Geschichte mit den mitdrehenden Gewindeeinsätzen an der Stelle kennst Du? :mmph:

 

Ist das bei iwem schonmal an dieser Stelle am A2 passiert?

Edited by A2-D2

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Ist das bei iwem schonmal an dieser Stelle am A2 passiert?

 

Sagen wir's mal so: Beim Stoßdämpferwechsel an der Zweitkugel mußte ich feststellen, daß eine der beiden Muttern rechts schon weg war.... :(

 

Die Angst ist also nicht unbegründet. Zum Lösen könnte man vielleicht noch versuchen, die schwarze Plastekappe oben abzudrücken. Dann könnte man auch von oben etwas Kriechöl direkt in die Mutter träufeln.

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Und beim Zusammenbauen unbedingt neue beschichtete Schrauben verwenden!

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Was mir mal ein KFZ-Meister über festgegammelte Schrauben erzählte:

 

1. Kriechöl braucht Zeit um die volle Wirkung zu entfalten, mehrfach auftragen

2. Oft hilft auch die Schraube mit einem Gasbrenner heiss machen

3. Paar mal mit einem möglichst grossen Hammer auf dem Schraubenkopf schlagen, das löst die Mikroverzahnung.

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Ein Handschlagschrauber wirkt auch gerne Wunder!

Ich hab den hier im Einsatz und er hat mir schon so manche Schraube gerettet...

 

Wenn es Sechskantschrauben sind sollte die Nuss aber auch wirklich auf dem Schraubenkopf aufliegen. Ggf. mit Dingen auffüllen.

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man man....die geschichte vom user "3la2" ist ja total ätzend

 

ich versuche es jetzt mit ganz viel kriechöl/rostlöser, versuche noch die staubkappe abzumachen und noch kriechöl von hinten ans gewinde zu bringen...dann mit dem hammer paar schläge auf die schraube...

 

dann vorsichtig mit der hand versuche zu lösen, wenn es nicht geht, dann zur werkstatt zum schlagschrauber...

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Ein Handschlagschrauber wirkt auch gerne Wunder!

Ich hab den hier im Einsatz und er hat mir schon so manche Schraube gerettet...

 

Wenn es Sechskantschrauben sind sollte die Nuss aber auch wirklich auf dem Schraubenkopf aufliegen. Ggf. mit Dingen auffüllen.

 

wie funzt dieses danig?? ist mir nicht klar...

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Du setzt es auf die Schraube auf und schlägst hinten mit einem Hammer drauf.

 

Dabei wird gleichzeitig die Schraube geschlagen und gedreht.

Somit wird die Rostverbindung gelöst und direkt auch gedreht.

Man kann es sogar auf "Links-" und "Rechtslauf" umstellen.

 

Hier noch ein Video dazu:

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hoert sich ja gut an...

 

ich kann das video gerade nicht anschauen, deshalb meine frage:

 

ist der handschlagschrauber für schrauben und muttern geeignet?

 

bei den sets sind immer nur bits dabei...es macht den eindruck, dass es nur für schrauben vorgesehen ist

 

oder mache ich auf den handschlagschrauber einfach ne 16er nuss drauf und benutze ihn für die schraube?

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Es muss schon eher eine Schraube sein. Du musst ja die Schlagkraft übertragen.

Daher muss für eine Sechskantschraube in der Nuss etwas unterlegt werden. Muttern als Beispiel.

(also so, dass der Hinterteil der Nuss eine direkte Impulsübertragende Verbindung zum Schraubenkopf hat)

 

 

Für eine Mutter auf einem Gewinde müsste schon eine etwas kreativere Variante her ;)

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Also das mit dem Handschlagschrauber würde ich mir nochmal überlegen. Für festsitzende Kreuzschlitz- oder Torxschrauben sind die sicher prima weil gleichzeitig mit dem Drehschlag der Bit in den Schraubenkopf gehämmert wird.

 

Aaaber: Wenn Du Dir die Fotos anschaust ist die Mutter von hinten aufs Blech geschweißt. Bei einem herzhaften Schlag auf den Schraubenkopf belastest Du genau die kritische Verschweißung mit dem Schlag. Ein normaler Schlagschrauber erzeugt einen reinen Drehmomentschlag, der das Gewinde losbricht ohne weitere Kräfte, weder quer noch längs, in die Verschraubung einzuleiten. Und da die Schraube einen Kragen hat kannste auch keine Langnuß nehmen, die den Schlag bei ner normalen Sechskantschraube dann längs am Domlager abgestützt hätte.

 

Kriechöl, Wärme/Kälte, und das beste hoffen. Ev. kennste jemanden mit nem Akkuschlagschrauber?

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Genau das was McFly geschrieben hat, wollte ich auch gerade schreiben. Nur etwas differenzierter: In keinem Fall Schläge längs der Schraubenachse aufbringen. Aber:

 

Es gibt vergleichbare Stellen. Zum Beispiel an den Schrauben der Ölwanne. Dort ist es in der Regel nicht das Gewinde der Schraube, welches sich im Gewindegang im Motoblock fest frisst (ist so eine festsitzende Ölwannenschraube mal gelöst, kann man sie mit der Hand raus drehen). Es ist die Stahlschraube, die sich an der Aluminiumölwanne festgammelt. Die Ölwannenschrauben haben auch einen Bundkopf und darum eine relativ große Auflagefläche. Hat man eine festsitzenden Ölwannenschraube und versucht sie los zu schrauben kann es sein, dass man den Innensechskant der Schraube rund dreht. In solchen Situationen hilft es, mit einem Schlagdorn am Schraubenbund/Schraubenkopf anzusetzen und mit dem Hammer 1x drauf zu hauen (die Schlagenergie ist im 90°-Winkel zur Schraubenlängsachse).

 

Das könnte bei dieser Stelle auch funktionieren oder zumindest dazu beitragen, dass sich der Schraubenkopf etwas losbricht. Es handelt sich an dieser Stelle nämlich um ein Stahlschraube mit Bundkopf und ein Aluminumdomlager welches aus Aludruckguss besteht und durch seine offenporige Oberfläche ebenfalls gerne oxidiert.

 

Das wäre zumindest ein Lösungsansatz, wenn man keinen Schlagschrauber hat, der das gleiche Prinzip verfolgt - nur machts der Schlagschrauber in Drehrichtung und viel besser auf die Schraube verteilt.

 

Eine andere Möglichkeit wäre:

Die Schraube die raus geht wieder leicht rein drehen. Dann das Domlager mit dem Dremel oder nem kleinen Trennschleifer auf der Seite abschneiden, an der die festsitzende Schraube sitzt. Jetzt die lockere Schraube samt Domlage und Dämpferbein raus nehmen. Das hat schon mal den Vorteil, dass man oben richtig an die Stelle kommt, an die die Schraube rein gedreht ist (zwecks Kriechöl).

 

Nun kann man das verbleibende Stückchen Domlager mit dem Dremel und der flexiblen Welle und einem Bohrer perforieren und mit dem Schlagdorn möglicherweise raus klopfen. Oder einfach mal den Meißel ansetzen und ebenfalls von der Seite drauf klopfen. Vielleicht löst das ebenfalls.

 

Wenn es aber am Gewinde selbst liegt, dann bleibt nur einbalsamieren und möglichst per Schlagschrauber raus drehen. Vielleicht mit der Schlagstärke nicht gleich auf höchste Stufe.

 

 

Die Lösung vom Klassikfan finde ich für den Fall der Fälle sehr gelungen!

 

 

 

Edit: Noch ne Idee: Wenn die sich lösende Schraube draußen ist, könnte man auch einfach auf das Domlager selbst klopfen - und zwar in Drehrichtung der festsitzenden Schraube. Man würde quasi das Domlager als verlängerten Hebel nutzen um die Auflageflächen Schraubenkopf<->Domlager und ggf. Domlager<->Karosserieblech zu lösen. So wäre bezüglich zusammengegammelte Auflageflächen vielleicht was zu reißen.

Edited by A2-D2

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ja, da habt ihr recht A2-D2 und McFly...schläge in achsrichtung würden die situation wahrscheinlich verschlechtern...die "mutter" könnte aus dem blech gedrückt werden und dann ist es wirklich hin...

 

jetzt sitzt die mutter ja scheinbar noch gut im blech fest und ich habe noch die möglichkeit die schraube zerstörungsfrei raus zu bekommen...

 

ich versuche es so wie A2-D2 geschrieben hat...viel kriechöl/rostlöser und dann noch paar schläge auf die schraube möglichst seitlich(schlagartig drehmoment einleiten) mit einem dorn...

 

hat noch jemand einen heißen tipp bezüglich rostlöser?

wd40 ist natuerlich bekannt...aber gibt es da noch was besseres...

habe viel gutes über "das blaue wunder" gelesen...

 

http://www.ebay.de/itm/Rostloeser-Fire-Drop-Das-blaue-Wunder-500ml-/281573831169

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Ah ok, ich hatte vergessen wie die Mutter Befestigt ist.

Ich ziehe dann meinen Vorschlag mit dem Handschlagschrauber doch zurück.

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noch eine zusatzinfo:

 

ich habe einen blöden fehler gemacht.

die schraube, die sich lösen liess, habe ich komplett rausgedreht und dann versucht die andere schraube zu lösen

dabei hat sich das domlager leicht verdreht, so dass ich die zweite schraube nicht mehr reinstecken kann...das loch im domlager passt nicht mehr mit dem gewinde überein...

 

und zurückdrehen lässt sich das lager auch nicht mehr...vielleicht mit noch mehr kriechöl

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Ihr macht mir Angst. :rolleyes: Ich wollte das nächste Woche auch bei mir machen und so ranzig, wie meiner von unten aussieht...

Aber ich war noch nicht an den Schrauben dran. D.h. am "besten" direkt mit nem Schlagschrauber auf kleinster Stufe versuchen?

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Ich mach mittlerweile alle Schrauben, wo es platzmäßig geht, nach Möglichkeit nur noch direkt mitm Schlagschrauber auf.

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Ihr macht mir Angst. :rolleyes: Ich wollte das nächste Woche auch bei mir machen und so ranzig, wie meiner von unten aussieht...

Aber ich war noch nicht an den Schrauben dran. D.h. am "besten" direkt mit nem Schlagschrauber auf kleinster Stufe versuchen?

 

Dieses Problem was hier diskutiert wird, ist die absolute Ausnahme. Gut, es könnte zunehmend mehr werden, je älter die Autos sind (und je mehr Werkstätten Hand anlegen und zum einen keine neuen Schrauben nehmen, zum anderen die Schrauben auch mit dem Schlagschrauben oder zu viel Drehmoment fest knallen.

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dabei hat sich das domlager leicht verdreht

Das ist doch prima und würde die Vermutung von A2-D2 stützen das der Hauptgammel zwischen Schraubenkopf und Domlager sitzt und nicht im Gegengewinde. Kleinen Klaps mit dem Hammer von der Seite auf den Kopf und dann gib ihm. Falls Schraube und Gewinde eine unlösbare Verbindung eingegangen sein sollten ist die Aufschweissmutter jetzt eh schon ab -> Flex & Co.

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ja, da könntest du recht haben...dass der schraubenkopf mit dem domlager eine untrennbare verbindung eingegangen ist und dass das gewinde nicht das problem ist...

 

ich habe jetzt das domlager wieder soweit zurück gedreht, dass die zweite schraube wieder reingeht und alles wieder zusammengebaut...der alte stoßdämpfer bleibt drin, bis er wirklich kaputt geht...;)

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Wir lösen die Schrauben nur noch mit Teleskopratsche und Verlängerung. Schlagschrauber sind auch immer so ne Sache, wenn die Nuss nicht 100% sitzt ist der Kopf im eimer

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ja, da könntest du recht haben...dass der schraubenkopf mit dem domlager eine untrennbare verbindung eingegangen ist und dass das gewinde nicht das problem ist...

 

ich habe jetzt das domlager wieder soweit zurück gedreht, dass die zweite schraube wieder reingeht und alles wieder zusammengebaut...der alte stoßdämpfer bleibt drin, bis er wirklich kaputt geht...;)

 

Ich würde aber gerade jetzt den Austausch empfehlen.

 

Denn die Schutzschicht der Schrauben ist nun endgültig verbraucht und der nächste Versuch kann dann endgültig scheitern.

 

Nach über 10 Jahren könne die Stoßdämpfer wirklich mal erneuert werden.

 

Wenn sich das Domlager verdreht hat, wird das ein Zeichen von einem intakten Gewinde anzeigen. Mit etwas mehr Mut wird der Austausch gelingen.

 

Das sagt jemand, der vor gut 8 tagen seine Stoßdämpfer gewechselt hat. Der TÜV wird sich darüber freuen. :)

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ja, da könntest du recht haben...dass der schraubenkopf mit dem domlager eine untrennbare verbindung eingegangen ist und dass das gewinde nicht das problem ist...

 

ich habe jetzt das domlager wieder soweit zurück gedreht, dass die zweite schraube wieder reingeht und alles wieder zusammengebaut...der alte stoßdämpfer bleibt drin, bis er wirklich kaputt geht...;)

 

Das ist ja nun auch nicht die Lösung. Ich denke auch dass sich dein Problem mit einem Schlagschrauber beheben lässt.

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der alte stoßdämpfer bleibt drin, bis er wirklich kaputt geht...;)

 

Ich wette mit dir, dass ein zehn Jahre alter Stoßdämpfer nicht mehr dämpft. Was definierst du denn sonst als kaputt? In zwei Jahren lässt sich der Mist sicher nicht besser lösen...

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@Mod: ab ins Fahrwerk Unterforum?

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