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Geschrieben

Soeben bei meinem Lieblings 3L die Kette gemacht bei 600.000km und eigentlich fast enttäuscht dass die und der Rest so gut war. Ich dachte bei der Laufleistung wäre sie überfällig und der Spannkolben komplett durchgescheuert, aber alles überraschend gut für diese Laufleistung. 
Kette nicht gelängt. Kein verschleiß an den Zahnrädern. Kolben minimal eingelaufen. Die Kette saß noch ohne spiel auf den Gleitschienen. 
Das bestätigt mich in der Annahme, daß die verhältnismäßig große Schwungmasse zu einer besseren laufruhe und somit zu weniger Interferenzen führt was wiederum den Ausgleichswellentrieb schont. 
Gewechselt habe ich sie nur weil der Kubelwellendichtring so langsam undicht wurde. 

IMG_3543.jpeg

IMG_3542.jpeg

IMG_3541.jpeg

Geschrieben

Frage an die Experten:

Mir sind von dem Plastik in der ölwanne auf der Vorderseite beide Haltenasen abgebrochen. Auf der Rückseite sind alle 3 noch heil. Dieses Plastik wird nach oben noch mit 3 Schrauben fixiert. Vorne eine und hinten 2. Da ich die Kette jetzt mal bis 1 Million Kilometer in ruhe lassen möchte wäre die Frage ob das halten wird, oder ob es sich irgendwann losrütteln wird. Das das Teil ja auch für die Ölansaugung zuständig ist, habe ich ein ungutes Gefühl. Hat früher mal so um die 50€ gekostet, scheint aber wohl nicht mehr erhältlich zu sein. 

044 103 669 C

Was meint ihr?


 

IMG_0150.jpeg

Geschrieben

 

Jepp....

 

OSLONA-POMPY-SMOK-OLEJU-1-2-TDI-AUDI-A2-LUPO-AYZ-Numer-katalogowy-oryginalu-045103669C

 

Die Nasen sind weg oder ?? Da habe ich mir extreme Mühe gegeben a la "das ist scheiße , wenn die jetzt brechen"

 

Hilft dir jetzt auch nix. Entweder einer mit Schlachtermotor hilft dir oder du mu´ßt erfilderisch sein. V2A Blech feilen zu Laschen und mit 2 Schrauben befestigen ??

Geschrieben

Du meinst also auch dass es ohne diese Laschen vielleicht durch die Vibrationen losbrechen könnte?

Laut Audi ist dieses Teil entfallen, jedoch das vom AMF gäbe es noch neu um 57,-

Da ich den Unterschied nicht kenne und es nicht retour geben kann, werd ich wohl ein gebrauchtes suchen.

Auf Ebay findet man sportliche Angebote um 50,- wo alle 5 Laschen abgebrochen sind oder mit Fotos wo man die Laschen erst garnicht sieht...

Geschrieben

Ich habe da leider kein Gefühl... War froh es abbekommen und wieder draufbekommen zu haben.

 

Aber klar. Bei manchen sorgen solche Laschen nicht für einen super halt, verhindern aber Vibrationen über Eck.

 

Thema AMF.. Imho ist die Wanne für alle anderen Diesel. beim 3L ist doch  die Ölwanne anders, der war doch anders geneigt. Da VW ja immer die gleichen Zylinderachabstände bohrt wäre der Unterschied mal interessant.

 

Aber doof für dich .... grrrr

 

Hier so in der Art. Ich würde aber nicht Nieten sondern Schrauben mit Schraubensicherung und so groß, dass es im Ölwannensieb hängen bleibt:

 

 

Geschrieben

Ich habe das Ding auch mit zwei abgebrochenen Laschen wieder eingebaut, ich denke nicht, dass das ein Problem werden wird. 

Geschrieben

ATL mit 295tkm und EMS seit ~2015.

 

Kette ist deutlich Gelängt. Hier Alt (Links) vs. Neu (Rechts).

 

20250920_150257175_iOS.thumb.jpg.d0d8389c3873f68b06a883edb77c0978.jpg

 

Spanner ist maximal ausgefahren.

 

20250920_143925140_iOS.thumb.jpg.a0c4929166e47062b988c7fd1656bb94.jpg

 

und die Kette hat sich schon ins Gehäuse gearbeitet.

 

20250920_145026967_iOS.thumb.jpg.8ffaa2a064b5b66664d830fc225ed6a7.jpg

 

Jetzt ist einmal alles wieder fein :-P

 

20250920_154956458_iOS.thumb.jpg.d118bd1d53be92602435b6ebac46ecdb.jpg

Geschrieben

Beim ATL würde ich vermutlich die Kette mit jedem Zahnriemenwechsel mitmachen. 
Interessant wie nun am Kettenspanner die Audi Ringe weggelasert werden. Der gute Mann der von morgens bis abends die Ringe rausgeflext hat, ist wohl jetzt arbeitslos. 
Manchmal, wenn ich so ein Teil mit rausgeflexten Audi Ringen sehe, frage ich mich, wie es wohl ist so einen Job zu machen. 

Geht euch das auch so?

 

Im übrigen habe ich nun eine Plastikwanne mit allen 5 laschen verbaut. 
Nötig wäre es vermutlich nicht gewesen da die Laschen eher wie eine Montagehilfe aussehen und bei Verschraubung wohl keine relevante Funktion haben, außer nun mein Gewissen ruhig zu stellen. 

Geschrieben
vor 46 Minuten schrieb Lupo_3L:

Beim ATL würde ich vermutlich die Kette mit jedem Zahnriemenwechsel mitmachen. 

 

Mhhh halte ich für übertrieben, denn die Kette altert ja nicht wie das Gummi.

 

Wenn man also 240tkm und  12-14 Jahre Laufzeit ansetzt ist man entweder mit 20tkm relativ Langstrecke unterwegs oder man reist das Alter und ist eben weniger dabei.

 

Dazu alle 15tkm Ölwechsel und das sollte passen.

 

Aber womit ich dir Recht geben:

 

Man darf die Kette nicht aus den Augen verlieren. Siehe mein letzten Schlachter ... Stoßdämpfer...+ Zahnriemen ... Oh Kette... Bei 260tkm...ohhh.... 310tkm

 

Bumm

 

Da war aber : Longlife durchgehend....

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Lupo_3L:

Beim ATL würde ich vermutlich die Kette mit jedem Zahnriemenwechsel mitmachen. 
Interessant wie nun am Kettenspanner die Audi Ringe weggelasert werden. Der gute Mann der von morgens bis abends die Ringe rausgeflext hat, ist wohl jetzt arbeitslos. 
Manchmal, wenn ich so ein Teil mit rausgeflexten Audi Ringen sehe, frage ich mich, wie es wohl ist so einen Job zu machen. 

Geht euch das auch so?

 

Im übrigen habe ich nun eine Plastikwanne mit allen 5 laschen verbaut. 
Nötig wäre es vermutlich nicht gewesen da die Laschen eher wie eine Montagehilfe aussehen und bei Verschraubung wohl keine relevante Funktion haben, außer nun mein Gewissen ruhig zu stellen. 

 

Bei jedem ZR finde ich etwas übertrieben. Ich denke bei jedem 2ten oder 3ten reicht vollkommen.

 

Ich hab die Plastikwanne ohne Probleme drauf und runter bekommen ohne auch nur eine Lasche zu beschädigen. Keine Ahnung wie man das schafft. Die Wanne ist ja auch noch mit 3 Schrauben verschraubt. Somit gehts auch denke ich mit weniger Laschen ;-)

 

Ich gebe @_Manni_ da recht. Einfach im Hinterkopf behalten und dann bei jedem 2ten (180tkm) oder 3ten (270tkm) mit machen.

 

Ich denke hier kommt es auch stark auf das Fahrprofil an. ich hab das Gefühl das Kurzstreckenautos hier deutlich mehr Probleme haben wie A2s die fast nur Langstrecke bewegt sind. Macht ja auch Sinn das die Belastung auf die Kette da deutlich höher ist.

Geschrieben (bearbeitet)

Endlich wieder meinen lieblings A2 zurück bei 570.000km und nun auf zur 1 Million Km.

Ich kann nun bestätigen, dass jenes Geräusch, von  welchem ich mir nicht sicher war was es war, von der Ölpumpenkette kam. Ein Rhythmisches ts ts ts ts tsssssss......ts ts ts ts tsssssss....

Das ist nun weg und das obwohl die Kette vorher sogar noch gespannt war und der Kolben noch nicht ganz ausgefahren war.

 Nebenbei PD Elemente abgedichtet und eingestellt mit Corpushaltern, PD Einstellschrauben, Motorlager und Getriebelager Neu, Ventildeckeldichtung, Zahnriemen, Wedi Kurbelwelle (war wirklich Zeit), neue Achsmanschetten vorsorglich.

Gegerell würde ich sagen, kann man die Ölpumpenkette beim ANY auf 400 bis 500tkm zum Tausch empfehlen, oder wenn sie deutlich rasselt.

Die PD Einstellschrauben waren auch schon deutlich eingelaufen, c.a. 1-2mm Abnutzung. Es war zwar noch genug Material vorhanden aber dann hätte ich die unteren Druckstifte neu gehabt und oben eingelaufen also 15,- für 3 neue Einstellschrauben investiert.

A2-1.jpg

A2-2.jpg

A2-3.jpg

Bearbeitet von Lupo_3L
Geschrieben
Am 13.9.2025 um 20:10 schrieb Lupo_3L:

Lieblings 3L die Kette gemacht bei 600.000km

 

vor 42 Minuten schrieb Lupo_3L:

lieblings A2 zurück bei 570.000km

 

Schätzeisen im Tacho oder die identischen mit Aufrundung ;)

 

Ich glaube es oft die Kante im Spanner, die dann das Rasseln verursacht, wenn nicht eh am Gehäuse geschliffen wird

Geschrieben
vor 43 Minuten schrieb _Manni_:

 

 

Schätzeisen im Tacho oder die identischen mit Aufrundung ;)

 

Ich glaube es oft die Kante im Spanner, die dann das Rasseln verursacht, wenn nicht eh am Gehäuse geschliffen wird

Habe 8 A2 davon 5 3L und 3 davon angemeldet mit 620.000, 570.000 und 300.000km. Da kann man schonmal auf/abrunden ;)

Geschrieben

Meine Frau guckt immer schon ganz kritisch wenn mir mein Suchauftrag mal wieder einen günstigen 3L in der Nähe rauswirft (nicht, daß das häufig vorkommen würde) 9_9

  • 2 Monate später...
Geschrieben (bearbeitet)

Motor: 1.4TDI (AMF)

BJ: 01.2001

Laufleistung: 242.000km

 

Zustand: Spanner wenig ausgefahren, Gleitschienen teilweise stark bis kurz vor Metall abgenutzt, Kette ca. 2,5mm gelängt, Zahnräder nur leicht abgenutzt.

 

Geräusche: Nicht offensichtlich wahrnehmbar

 

Grund des Tauschs: Prophylaxe

AMF Steuerkette 242tkm.jpg

Bearbeitet von Zweierlehrling
Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Phoenix A2:

Hast du Zahnrad auf der Kurbelwelle auch getauscht?

Nein, hatte den Febi-Satz "ohne" bestellt. Vor Ort nach Ansicht (zusammen mit HellSoldier) auch richtige Entscheidung, der Verschleiß war zu gering. 

Wer weiß, beim nächsten Wechsel, oder wenn ich es nicht genau einschätzen könnte, würde ich das Zahnrad ggf. einzeln ordern, um es bei Nichtverwendung retournieren zu können, oder wenn es finanziell nicht relevant wäre im Set mitbestellen und zur Seite legen, wenn es nicht gebraucht wird.

Geschrieben
Am 1.12.2025 um 19:40 schrieb Granitei:

das mittlere Ritzel

Welches meinst du? Das obere "mittlere" oder das untere? Siehe Bild: 1 ist das aufgeschrumpfte auf der Kurbelwelle, 2 ist das geschraubte auf der Ausgleichswelle.

IMG_20251205_094909.jpg

  • 3 Monate später...
Geschrieben (bearbeitet)

Hey, bin mir nicht ganz sicher ob es hier hergehört... (gerne sonst löschen)

auf Hinweis aus diesem Forum will ich mit dem 3ten Zahnriemenwechsel 1.4 TDI AMF auch die Ölpumpenkette mitmachen.

Nun hab ich das Ziel vor Augen. Konnte bisher nicht weitermachen, da kein passender Kurbelwellenzahnrad vorhanden. Kommt hoffentlich aber Mittwoch/Donnerstag.

Auf den ersten Blick sieht der Verschleiß der Kette/Zahnräder noch ok aus für 305.000 km oder ist die vllt schonmal neugekommen?

Scheint es als würde die Kette schief laufen?

 

 

Grüße

Jonas

 

IMG_0993.jpegIMG_0992.jpegIMG_0991.jpeg

IMG_0990.jpegIMG_0988.jpegIMG_0989.jpegIMG_0987.jpeg

Bearbeitet von HellSoldier
Schriftgröße Angepasst und Bilder sortiert.
Geschrieben

Sieht in der Tat so aus als würde deine Kette schief laufen. 

 

Wandert evtl. deine Kurbelwelle?  

 

Der Spanner ist noch nicht übermäßig ausgefahren. Ist ja sogar fast noch Ok. Da hatte ich schon deutlich schlimmere (aber meistens ATL). 

 

grüße

Marius

Geschrieben

Achtung !!

 

Motor rückwärts gedreht ?? Dann flattern Ketten und Spanner gerne mal wohin ...

 

Achte auf die Spuren im Spanner. Ich denke die Kette ist gerade gelaufen

  • 1 Monat später...
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

bei meinem A2 (AMF) müsste ich demnächst wieder mal den Zahnriemen wechseln. Und da ich jetzt schon ca. 330 000 km am Tacho habe, würde ich auch gerne gleich die Ölpumpenkette tauschen. 

Ich höre öfters ein metallisches Geräusch im Leerlauf und bei Autobahnfahrten wenn ich vom Gas und der Motor in den Schubbetrieb geht, ich denke das müsste von einer gelängten Ölpumpenkette kommen, oder was meint ihr? 

 

Wie viele Stunden zusätzliche Arbeit kann man für den Tausch der Ölpumpenkette inklusive der Ritzel rechnen?

 

MFG Steve

Bearbeitet von Steve_84
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Steve_84:

Hallo,

bei meinem A2 (AMF) müsste ich demnächst wieder mal den Zahnriemen wechseln. Und da ich jetzt schon ca. 330 000 km am Tacho habe, würde ich auch gerne gleich die Ölpumpenkette tauschen. 

Ich höre öfters ein metallisches Geräusch im Leerlauf und bei Autobahnfahrten wenn ich vom Gas und der Motor in den Schubbetrieb geht, ich denke das müsste von einer gelängten Ölpumpenkette kommen, oder was meint ihr? 

 

Wie viele Stunden zusätzliche Arbeit kann man für den Tausch der Ölpumpenkette inklusive der Ritzel rechnen?

 

MFG Steve

 

Klingt danach, ja. 

 

Ich denke du kannst mit ca. 3-4 Stunden Extra rechnen als unerfahrener Schrauber.

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb HellSoldier:

........ca. 3-4 Stunden Extra rechnen......

 

Das wäre auch meine Einschätzung.

 

Es muss nicht alleine an der Längung der Kette liegen, sondern auch am eingelaufenen Spannerkolben auf der Spannschiene.

Dann wird die Schiene nicht mehr auf die Kette gedrückt und diese rasselt.

Ich hatte dieses Problem schon bei 2 A2's mit 200'km.

Einmal davon sogar Kette übersprungen.

Bei über 300'km bitte unbedingt mitwechseln!

Geschrieben

Hallo,

danke euch für die schnellen Antworten! 🙂

Der zeitliche Mehraufwand für den Wechsel der Kette hält sich dann ja in Grenzen.

 

Den Wechsel sollte doch jede Werkstatt ohne große Vorkenntnisse schaffen, oder gibt es besondere Arbeitsschritte zu beachten?

 

Ich habe leider keine Hebebühne um das selbst zu machen und ohne Hebebühne will ich mir diese Arbeit nicht antun. 😁

 

MFG Steve

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb Steve_84:

Hallo,

danke euch für die schnellen Antworten! 🙂

Der zeitliche Mehraufwand für den Wechsel der Kette hält sich dann ja in Grenzen.

 

Den Wechsel sollte doch jede Werkstatt ohne große Vorkenntnisse schaffen, oder gibt es besondere Arbeitsschritte zu beachten?

 

Ich habe leider keine Hebebühne um das selbst zu machen und ohne Hebebühne will ich mir diese Arbeit nicht antun. 😁

 

MFG Steve

 

Jo, sollte machbar sein.

Geschrieben
vor 42 Minuten schrieb Steve_84:

Ich habe leider keine Hebebühne um das selbst zu machen und ohne Hebebühne will ich mir diese Arbeit nicht antun. 😁

geht auch ohne. du musst das Auto halt vorne auf Böcke stellen und dann von unten mit einem Rollwagen oder ggf. nur einem Handtuch unter das Auto rutschen.

Ich habe keine Hebebühne und habe bisher alles hinbekommen.... und groß langsamer als mit Hebebühne war es jetzt auch nicht wirklich...

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Steve_84:

Den Wechsel sollte doch jede Werkstatt ohne große Vorkenntnisse schaffen, oder gibt es besondere Arbeitsschritte zu beachten?

 

Ich würde darauf hinweisen, dass da eine Mege Dehnschrauben gewechselt werden müssen und das  das Kurbelwellenrad meist nicht mit gewechselt werden muss. 

 

Das mit den Schrauben müssten die Werkstätten aber auch in ihrer Software gesagt bekommen, die haben ja meistens alldata o-ä. mit den originalen Reparaturanleitungen. In den Reparatursätzen sind die Schrauben aber oft nicht vollständig dabei, die muss man sich alle mühsam einzeln aus dem Teilekatalog heraus suchen. In der Audi Anleitung steht dann nur, "ersetzen" und die Drehmomente. 

Bearbeitet von A2 HL jense
Geschrieben

da ich gerade 2 motoren zum schrauben hatte würde ich die kette schon bei 240tkm wechseln lassen.mein kaputter ATL hatte druckspuren in der kettenführung,die war echt übel,spannstift selber max ausgefahren.beim umbaumotor mit identischer km zahl das gleiche.aber es waren keine geräusche von der kette hörbar

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb jady28de:

da ich gerade 2 motoren zum schrauben hatte würde ich die kette schon bei 240tkm wechseln lassen.mein kaputter ATL hatte druckspuren in der kettenführung,die war echt übel,spannstift selber max ausgefahren.beim umbaumotor mit identischer km zahl das gleiche.aber es waren keine geräusche von der kette hörbar

Der ATL belastet die Kette der Ausgleichswelle stärker als ein AMF da durch das ZMS die Kurbelwelle stärker schwingt als mit EMS.

Der AMF läuft gut 300-400tkm ohne Kettenprobleme. 

Geschrieben

Hallo,

also würde der Febi Bilstein Kettensatz 32266 passen? Das sollten ja laut Forum hier die originalen Ersatzteile sein? Oder würdet ihr einen anderen Hersteller empfehlen?

 

Ich denke auch, wenn man sich hier die Bilder der Kettentriebe ansieht, dass man sich den Wechsel vom Kurbelwellenritzel sparen kann.

 

Die Dehnschrauben werde ich mir dann beim VW Händler holen...

 

MFG Steve

Geschrieben
Am 12.5.2026 um 22:17 schrieb Lupo_3L:

Der ATL belastet die Kette der Ausgleichswelle stärker als ein AMF da durch das ZMS die Kurbelwelle stärker schwingt als mit EMS.

Der AMF läuft gut 300-400tkm ohne Kettenprobleme. 

kann sein.

mein "alter" ATL motor (bei 268tkm kurbelwellenschaden) hatte ein EMS verbaut,lief so ein paar jahre,sollte dann ja weniger verschleiß haben als beim AMF,hatte er aber nicht.umbau zum EMS war ende 2020....

ist ja eigentlich egal,meine empfehlung ist alle 240tkm die kette zu tauschen

Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb jady28de:

kann sein.

mein "alter" ATL motor (bei 268tkm kurbelwellenschaden) hatte ein EMS verbaut,lief so ein paar jahre,sollte dann ja weniger verschleiß haben als beim AMF,hatte er aber nicht.umbau zum EMS war ende 2020....

ist ja eigentlich egal,meine empfehlung ist alle 240tkm die kette zu tauschen

Weshalb sollte er dann weniger Verschleißen als ein AMF?

Bearbeitet von Lupo_3L
Geschrieben

Nun, ich war zu der Zeit für einen Ingenieurdienstleister im VW-Umfeld eingesetzt, die Technik wurde wohl insgesamt auf 250.000 km ausgelegt, das bewahrheitet sich auch z.B. auch oft bei den Generatoren, die häufig um diese Kilometerleistung "aufgeben", auch vermehrtes Auftreten von Getriebeproblemen usw. Im Fall der Kette ist es sicher kein Luxus, doch bei rund 250.000 km einen Wechsel einzuplanen. Bei der Konstruktion wurde für jedes Teil des Autos eine FMEA (Fehlermöglichkeiteneinflußanalyse) durchgeführt. Man betrachtet die Ausfallwahrscheinlichkeit einer jeden Komponente und den Einfluß auf das Gesamtsystem, grob ausgedrückt: "Kunde merkt nichts davon", "Komforteinbußen" und "Ausfall mit Betriebsunfähigkeit des Fahrzeugs oder relevanter Systeme". Man hat dann rund 250.000 km oder 15 Jahre als "Lebensdauer" definiert, danach alles konstruiert. Das reicht dann ziemlich genau für 15 Jahre mit 15.000 km Jahresfahrleistung, paßt auch zu den 15 Jahren nach Produktionsende, bis zu denen Fahrbereitschaftsteile als Ersatzteile regulär lieferbar sein müssen. Bei konventionellen Karosserien ist dann auch oft mit Durchrostungen zu rechnen, eine Reparatur dann meist unwirtschaftlich, da vor allem die Lackierkosten inzwischen astronomische Dimensionen erreicht haben.

Zwischen dem Zeitraum des Alters von rund 15 Jahren bis eben zum Alter von 30 Jahren und dem Oldtimerstatus beginnt die Zeit des großen Schlachtens, um Teile aus den Abwrackern zu gewinnen. Dank Alu-Karosserie ist dies beim A2 erst später der Fall, gerade gibt es wohl wieder ein Schlachtwelle. Würde man mal genau hinter die  Falle schauen, werden es oft die Fälle sein, bei denen z.B. bei den 1.4 Benziner die AGR-Geschichte die Werkstatt überfordert, eine simple Reinigung, Überarbeitung auch der Kurbelgehäuseentlüftung und es wäre gelöst. Aber so wird viel verschrottet.

Nun ist die Zeit der "präventiven Instandsetzung" bei A2, bei den Dieseln sind es eben die Ölpumpenantriebsketten, die Halter für die PD-Elemente, denen man Aufmerksamkeit schenken sollte. Spätestens jetzt sollte man sich unbedingt auch von LL-Ölwechselserviceintervallen verabschieden, alle 15 TKM, mindestens einmal im Jahr. Ich würde auch kein DPF nachrüsten, spart zwar Steuern, bringt aber eine zusätzliche Fehlerquelle ein und kostet Leistung, erhöht den Verbrauch, vor allem bei Kurzstrecken sotten die Dinger schnell zu, auch Katalysatoren mögen das ja nicht. Ich fahre kaum Kurzstrecke und mein AUA hat mit fast 410.000 km problemlos mit dem ersten Katalysator die AU bestanden. Ja, Kette, PD-Halter, das kostet Geld, aber es ist "Stück für Stück", wenn dann die Kette versagt, ist Motorschaden und damit im Endeffekt Schrottplatz die Folge, denn bei über 250.000 km wollen viele nicht mehr viel investieren. Ich rate: Vorbeugen ist besser als heilen - und billiger. Wer immer etwas investiert, der fällt nicht so auf den Rücken, als wenn eine mittlere vierstellige Summe aufgerufen wird.

 

Gruß

 

Uli

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Lupo_3L:

Weshalb sollte er dann weniger Verschleißen als ein AMF?

die kette vom AMF motor hatte eine mehr gelängte kette und mehr verschleiß als der ATL....

keine ahnung wie die vorbesitzer mit dem motor gefahren sind.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb Deichgraf63:

Nun, ich war zu der Zeit für einen Ingenieurdienstleister im VW-Umfeld eingesetzt, die Technik wurde wohl insgesamt auf 250.000 km ausgelegt, das bewahrheitet sich auch z.B. auch oft bei den Generatoren, die häufig um diese Kilometerleistung "aufgeben", auch vermehrtes Auftreten von Getriebeproblemen usw. Im Fall der Kette ist es sicher kein Luxus, doch bei rund 250.000 km einen Wechsel einzuplanen. Bei der Konstruktion wurde für jedes Teil des Autos eine FMEA (Fehlermöglichkeiteneinflußanalyse) durchgeführt. Man betrachtet die Ausfallwahrscheinlichkeit einer jeden Komponente und den Einfluß auf das Gesamtsystem, grob ausgedrückt: "Kunde merkt nichts davon", "Komforteinbußen" und "Ausfall mit Betriebsunfähigkeit des Fahrzeugs oder relevanter Systeme". Man hat dann rund 250.000 km oder 15 Jahre als "Lebensdauer" definiert, danach alles konstruiert. Das reicht dann ziemlich genau für 15 Jahre mit 15.000 km Jahresfahrleistung, paßt auch zu den 15 Jahren nach Produktionsende, bis zu denen Fahrbereitschaftsteile als Ersatzteile regulär lieferbar sein müssen. Bei konventionellen Karosserien ist dann auch oft mit Durchrostungen zu rechnen, eine Reparatur dann meist unwirtschaftlich, da vor allem die Lackierkosten inzwischen astronomische Dimensionen erreicht haben.

Zwischen dem Zeitraum des Alters von rund 15 Jahren bis eben zum Alter von 30 Jahren und dem Oldtimerstatus beginnt die Zeit des großen Schlachtens, um Teile aus den Abwrackern zu gewinnen. Dank Alu-Karosserie ist dies beim A2 erst später der Fall, gerade gibt es wohl wieder ein Schlachtwelle. Würde man mal genau hinter die  Falle schauen, werden es oft die Fälle sein, bei denen z.B. bei den 1.4 Benziner die AGR-Geschichte die Werkstatt überfordert, eine simple Reinigung, Überarbeitung auch der Kurbelgehäuseentlüftung und es wäre gelöst. Aber so wird viel verschrottet.

Nun ist die Zeit der "präventiven Instandsetzung" bei A2, bei den Dieseln sind es eben die Ölpumpenantriebsketten, die Halter für die PD-Elemente, denen man Aufmerksamkeit schenken sollte. Spätestens jetzt sollte man sich unbedingt auch von LL-Ölwechselserviceintervallen verabschieden, alle 15 TKM, mindestens einmal im Jahr. Ich würde auch kein DPF nachrüsten, spart zwar Steuern, bringt aber eine zusätzliche Fehlerquelle ein und kostet Leistung, erhöht den Verbrauch, vor allem bei Kurzstrecken sotten die Dinger schnell zu, auch Katalysatoren mögen das ja nicht. Ich fahre kaum Kurzstrecke und mein AUA hat mit fast 410.000 km problemlos mit dem ersten Katalysator die AU bestanden. Ja, Kette, PD-Halter, das kostet Geld, aber es ist "Stück für Stück", wenn dann die Kette versagt, ist Motorschaden und damit im Endeffekt Schrottplatz die Folge, denn bei über 250.000 km wollen viele nicht mehr viel investieren. Ich rate: Vorbeugen ist besser als heilen - und billiger. Wer immer etwas investiert, der fällt nicht so auf den Rücken, als wenn eine mittlere vierstellige Summe aufgerufen wird.

 

Gruß

 

Uli

Hallo,

 

da ich hier jetzt auch schon öfters von Problemen mit den PD-Haltern gelesen habe und diese eventuell gegen speziell gefertigte Halter getauscht werden sollten. 

Wie kritisch ist das wirklich beim 1.4 TDI? Hatten hier im Forum schon mehr Leute Probleme mit den PD-Haltern und dadurch entstehenden Undichtheiten im Zylinderkopf?

 

MFG Steve

Bearbeitet von Steve_84
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Steve_84:

Problemen mit den PD-Haltern

 

Ja, die eingelaufenen PD Elemente gibt es tatsächlich. Bei hohen Laufleistungen arbeiten die sich immer weiter in die Seitenwand rein, weil sie nur einseitig fest sind. Das hält schon sehr lange dicht, Laufleistungen über 250k sind auch ohne die PD Halter nichts besonderes, aber wenn man das Auto darüber hinaus noch lange weiter fahren will, macht es schon Sinn, die 07eins Teile zu montieren, dann ist an der Stelle Ruhe im Karton und es bleibt auch dicht. Dann auch gleich noch den PDE Kabelbaum neu machen und die Kipphebelschrauben und die Düsen ultraschallreinigen.

Bearbeitet von A2 HL jense

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