arosist

Öldeckel bei laufendem Motor geöffnet, Motor stottert ruckelt extrem, Fehlermeldungen

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Hallo ich habe ein Problem mit meinem 1.4l BBY,

gestern habe ich bei laufendem Motor den Öldeckel auf dem Zylinderkopf geöffnet um zu sehen ob da solcher Schleim dran ist. Ich konnte beim abziehen des Deckels einen starken Unterdruck feststellen. In dem Moment in dem ich den deckel entfernt hatte, fing der Motor an extrem zu stottern und unrund zu laufen und war kurz davor auszugehen. Sobald der Deckel wieder aufgeschraubt war, lief er wieder normal. Habe das 2-3 mal probiert und mich dann wieder ins auto gesetzt. Im FIS wurde jetzt "ABS Sensor Fehler" angezeigt und die Motorkontrolleuchte leuchtete. Nach einem Neustart war keine Fehlermeldung mehr im FIS, aber die Motorkontrolleuchte leuchtet weiterhin.

Ist es denn "verboten" den Öldeckel bei laufendem motor zu öffnen? habe das bei meinem 1.0l Arosa auch schon oft gemacht und da gab es keine Probleme.

gruß simon

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Normal. Zieht Fremdluft, dadurch stimmt das Gemisch dann nimmer und er stottert. Aus dem Grund ist die Kurbelgehäuseentlüftung auch so ne Art Rückschlagventil...

 

Fehler löschen lassen und gut.

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Also wenn ich mit meinem technischen Verständnis richtig liege entsteht im laufenden Motor ein Unterdruck. Dieser Unterdruck unterstützt u.a. auch den Bremskraftverstärker der durch einen Unterdruckschlauch mit dem Motor verbunden ist. Öffnest du den Öldeckel bei laufendem Motor ist dieser Unterdruck futsch und die Lämpchen schlagen Alarm.

 

Gruß Miwei

 

Ps. Der Unterdruckschlauch geht auch an die Unterdruckdose der Kraftstoffregulierung die die Motordehzahl regelt. Darum die Laufunruhe.

bearbeitet von A2-D2
zusammengefügt

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vielen Dank für die superschnellen Antworten.

klingt alles nachvollziehbar.

Mich wundert aber trotzdem, dass in der Bedienungsanleitung kein Hinweis steht, den Deckel nur bei stehendem Motor zu öffnen.

aber jetzt werde ich darauf achten.

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so alles wieder i.o.

habe heute den fehlerspeicher löschen lassen und der nette mechaniker sagte noch so, "manche autos sind da eben etwas empfindlicher" (beim öffnen des öldeckels), weiß nicht ob er da ein bisschen auf den a2 angespielt hat.

bearbeitet von arosist

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vielen Dank für die superschnellen Antworten.

klingt alles nachvollziehbar.

Mich wundert aber trotzdem, dass in der Bedienungsanleitung kein Hinweis steht, den Deckel nur bei stehendem Motor zu öffnen.

aber jetzt werde ich darauf achten.

 

Im Handbuch steht ja auch nicht drin, dass man, wärend der Wagen in Bewegung ist nicht aussteigen soll ;)

Müssen wir und jetzt Sorgen um ich Dich machen?

 

Gruß Uwe

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Im Handbuch steht ja auch nicht drin, dass man, wärend der Wagen in Bewegung ist nicht aussteigen soll ;)

Müssen wir und jetzt Sorgen um ich Dich machen?

 

... klar, so etwas sollte einem ja auch schon der gesunde Menschenverstand sagen. ;)

 

Denke aber gerade in dem oben beschriebenen Fall ganz genauso wie "arosist".

Mir war das jedenfalls auch nicht bekannt.

Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es den meisten so geht. Zumindest denjenigen, die nicht direkt -vielleicht beruflich oder auch aus anderen Gründen- ständig mit Automotoren zu tun haben.

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Gast maulaf
... klar, so etwas sollte einem ja auch schon der gesunde Menschenverstand sagen. ;)

 

Denke aber gerade in dem oben beschriebenen Fall ganz genauso wie "arosist".

Mir war das jedenfalls auch nicht bekannt.

Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es den meisten so geht. Zumindest denjenigen, die nicht direkt -vielleicht beruflich oder auch aus anderen Gründen- ständig mit Automotoren zu tun haben.

 

Nix für ungut, aber wer keinen oder nur geringen technischen Sachverstand hat, der sollte bei laufenden Maschinen jeglicher Art sowieso nix öffnen, abbauen oder sonstwas daran basteln... :LDC

 

Dazu braucht es im Normalfall auch keine Bedienungsanleitung, die dies explizit verbietet. Außer in den USA...

 

Wollte ich nur mal loswerden...

 

Gruß

Lutz

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Nix für ungut, aber wer keinen oder nur geringen technischen Sachverstand hat, der sollte bei laufenden Maschinen jeglicher Art sowieso nix öffnen, abbauen oder sonstwas daran basteln... :LDC

 

Sorry.....aber dazu muß ich dann doch noch en´ Kommentar abgeben.

 

Zum einen habe ich selber Elektrotechnik studiert !!!, d.h. ich glaube nicht, dass ich einen "geringen technischen Sachverstand" habe, zum anderen ist für mich das Öffnen eines Ölnachfülldeckels nicht in Vergleich zu setzen mit einem "Abbauen oder sonstwas daran basteln".

 

Btw: Bei meinem vorigen Auto, ein Nissan (auch Benziner), war das Öffnen des Ölnachfülldeckels auch während des Betriebs problemlos möglich!

 

Ebenfalls nix für ungut............

 

Gruß

Frank

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Was mich eher wundert: warum hat dir keiner den Vorschlag gemacht die Batterie für ca. 10 Minuten komplett abzuklemmen. Das hätte den Fehlerspeicher evtl. ebenfalls komplett gelöscht und dir die Fahrt zum Freundlichen erspart. Zumindest hat man mir das mal so erklärt.....

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Weil das in 99% aller Fälle nicht zum löschen Fehlers aus dem Speicher führt !!!

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Gast maulaf
Sorry.....aber dazu muß ich dann doch noch en´ Kommentar abgeben.

 

Zum einen habe ich selber Elektrotechnik studiert !!!, d.h. ich glaube nicht, dass ich einen "geringen technischen Sachverstand" habe, zum anderen ist für mich das Öffnen eines Ölnachfülldeckels nicht in Vergleich zu setzen mit einem "Abbauen oder sonstwas daran basteln".

 

Btw: Bei meinem vorigen Auto, ein Nissan (auch Benziner), war das Öffnen des Ölnachfülldeckels auch während des Betriebs problemlos möglich!

 

Ebenfalls nix für ungut............

 

Und ich werd' jetzt noch mal nachtreten... ;)

 

Ich glaube nicht, dass alleine ein technisches Studium jemanden mit technischen Sachverstand versorgt.

Ich habe den geforderten technischen Sachverstand denn auch auf den Automotor bezogen.

 

Nun aber mit dem Argument zu kommen:

"Mein Nissan hat dies immer problemlos verkraftet, dann wird es bei einem anderen (evtl. moderneren) Auto auch funktionieren."

Hier wären doch langsam Zweifel angesagt. Wenn der technische Sachverstand da wäre, so würde dieser erahnen, dass hier 2 unterschiedliche Fahrzeuge vorliegen. Dass der Audi ein durchaus hochpreisiges Premium Fahrzeug mit ein wenig mehr moderner Technik sein könnte. Und spätestens hier würde der technische Sachverstand dann sagen: Stop - Finger weg!

 

Und das Öffnen eines Ölnachfülldeckel könnte durchaus gefährlich werden. Die Nockenwelle dahinter dreht sich recht flott und es könnte heisses Öl rausspritzen. Auch könnte der Schal oder die Kordel von der Winterjacke beim vorn-über-beugen in drehenden Teile (Lüfter, Keilriemen, Nockenwelle, ...) geraten.

 

Aber wie heisst es so schön:

Ingenöre sind nur zu groß geratene Spielkinder...

 

Sorry, aber ich liebe Grundsatzdiskussionen... :rolleyes:

 

Gruß

Lutz

Dipl.-Ing. (Univ.) Maschinenbau

Fachrichtung Konstruktion & Entwicklung

 

P.S.: Warum sind Ingenieure immer so sarkastisch? Weil sie die meiste Zeit mit Dingen zu tun haben, die noch nicht funktionieren...

bearbeitet von maulaf

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Und ich werd' jetzt noch mal nachtreten... ;)

 

Ich glaube nicht, dass alleine ein technisches Studium jemanden mit technischen Sachverstand versorgt.

Ich habe den geforderten technischen Sachverstand denn auch auf den Automotor bezogen.

 

 

Nunja, um das ganze vielleicht etwas zu entschärfen:

 

Ich gebe zu, dass ich als Elektrotechniker natürlich wenig mit Verbrennungsmotoren -weder im Studium noch jetzt beruflich oder privat- zu tun habe. Hier sind eher elektrische Antriebe angesagt.

 

Bisher ist mir bei meinem A2 selber auch nicht die Idee gekommen, den Ölnachfülldeckel bei laufenden Motor zu öffnen.

Aber es ging ja im wesentlichen auch darum, ob für genau DIESEN Fall ein entsprechender Hinweis im Handbuch unsinnig/ überflüssig wäre oder eben nicht.

 

Und hier sind wir wohl unterschiedlicher Meinung.

 

Für mich wäre ein solcher Hinweis im Handbuch nicht notwendig aber mich würde ein solcher auch nicht stören oder mich fragen lassen wieso dieses hier extra erwähnt wird. That's it!

 

Ich gestehe:

Bei meinem Nissan habe ich einmal diesen "Frevel" (Ölnachfülldeckel bei laufenden Motor abnehmen) begangen. Natürlich NUR kurz und natürlich NUR bei Standgas und auch bei kaltem Motor.

Jedenfalls hat das Auto es mir nicht übel genommen. Der Bordcomputer, bzw. die Kontrollleuchten haben jedenfalls anschließend keine Störung signalisiert.

Das Baujahr des Fahrzeugs war übrigens 1996. Also absolut kein Oldtimer. Der Motor des Nissan war eine 1.4 Liter, nicht aufgeladene 4 Zylinder Maschine mit 75 PS, 16 Ventilen, Multipoint-Einspritzung und das Steuergerät konnte ebenso wie beim Audi über eine Buchse im Fahrgastraum mit einem Diagnosecomputer ausgelesen werden !!!, d.h. also von den reinen technischen Daten her -für mich zumindest- fast identisch zu meinem 1.4 Benziner jetzt im A2.

Du wirst mir als Maschinenbauer jetzt wahrscheinlich noch eine ganze Reihe eventueller Unterscheide nennen können.

Mag sein... aber wie oben schon erwähnt, bin ich (und ich habe es ja auch nicht behauptet) kein Experte bei Verbrennungsmotoren!

 

Vielleicht noch eine letzte Anmerkung: Natürlich sind alle drehenden oder sich bewegenden Teile im Motorraum (und nicht nur da) gefährlich. Demnach aber dürfte man NIEMALS die Motorhaube abnehmen wenn der Motor läuft, bzw. den Motor dann starten, weil z.B. der Keilriemen, zumindest bei den Fahrzeugen die ich bisher kennengelernt habe, immer mehr oder weniger freigelegen hat und meines Erachtens ein viel größeres Gefahrenpotential darstellt.:)

 

Gruß

Frank

 

Fachinformatiker

Fachrichtung: Anwendungsentwicklung für logistische Prozesslösungen

Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik

Fachrichtung: Elektrische Energietechnik & Automatisierung

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Gast maulaf
Nunja, um das ganze vielleicht etwas zu entschärfen:

...

 

Passt scho'...

Mit'n Smiley wollte ich eigentlich mehr die ironische Seite andeuten.

Jetzt ist Zeit ein gemeinsames Bierchen trinken zu gehen, um das "Kriegsbeil" zu begraben.

 

Ingenörmässige Grüße

Lutz

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Fahre auch einen Fabia, Baujahr 2004. Ist mir auch passiert. Zum Glück nur 30m gefahren. Danach drauf geschraubt und EPC Warnlicht ging aus. Motorwarnlicht war noch an. Bin dann ein Tag nicht gefahren und gestern war das Motorwarnlicht wieder deaktiviert:janeistklar:

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Ich vermute mal, daß der Unterdruck durch den Schlauch verursacht wird, der vom Drosselklappenflasch zum Zylinderdeckel geht?

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Wenn man den Öldeckel bei laufendem Motor öffnet, dann wird Luft durch das Kurbelgehäuse und die Kurbelgehäuseentlüftung gesaugt. Diese mündet hinter der Drosselklappe, wird damit nicht von dieser reguliert und sorgt somit für unplausible Druckzustände in der Ansaugbrücke. Der daraus resultierende Fehler wirft dann die MKL.

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Passiert auch nur beim BBY.

 

Beim AUA passiert bei diesen Szenario nix, weil die Kurbelgehäuseentlüftung vor der Drosselklappe angeschlossen ist.

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Abgesehen davon gibt es oft eine reisen Sauerei.

 

Sollten die Kolbenringe durch sein , kann man das allerdings damit feststellen , denn dann herrscht ein hoher druck im Motor.

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Wenn man den Öldeckel bei laufendem Motor öffnet, dann wird Luft durch das Kurbelgehäuse und die Kurbelgehäuseentlüftung gesaugt. Diese mündet hinter der Drosselklappe, wird damit nicht von dieser reguliert und sorgt somit für unplausible Druckzustände in der Ansaugbrücke. Der daraus resultierende Fehler wirft dann die MKL.

Macht ja auch Sinn. Erstens sollte man grundsätzlich den Deckel nicht bei laufenden Motor öffnen (wozu auch? Will ich sehen ob sich die Nockenwelle dreht?). Zweitens soll es vorkommen, dass jemand vergessen hat, den Deckel wieder draufzusetzen. Mir mal passiert (nicht A2). Die Sauerei im Motorraum und auf dem Boden war unbeschreiblich. Da wäre ich froh gewesen, wenn eine Motorelektronik in Fehlermodus gegangen wäre.

bearbeitet von horch 2

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