A2RJ

E10 – Verträglichkeit

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Gerade in der neuen Auto Bild gelesen (Seite 9):

 

E10 zerstört ADAC Testwagen!

 

Der Testwagen (Opel Signum 2.2 Direct) des ADAC hat nach 27000km mit Super E10 einen Benzinpumpenschaden. Der Wagen war laut Opel nicht für E10 frei gegeben.

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Naja.... zerstört ist da aber eine Wortwahl die der Boulevardpresse angemessen ist. Benzinpumpe ist halt hinüber.

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Joa...eine im Neuzustand 7mm dicke Wand wurde binnen 27.000km perforiert. Da könnte man schon von "zerstört" sprechen.

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Joa...eine im Neuzustand 7mm dicke Wand wurde binnen 27.000km perforiert. Da könnte man schon von "zerstört" sprechen.

 

Da bin ich aber froh das ich Diesel fahre.

Aber schon ein dicker Hund das die das so einfach einführen und aufzwingen wollten.

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Regt sich da die Presse auf, dass ein nicht E10 freigegebenes Fahrzeug den E10-Test nicht bestanden hat und jetzt Defekte aufweist?

 

Die hätten mal lieber testen sollen, ob der Opel auch von einer Brücke fliegen kann, obwohl der nicht für den Luftverkehr freigegeben ist.

 

Ehrlich jetzt! Man kann sich über vieles aufregen. Der Test war aufschlussreich, mehr aber auch nicht.

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@remstalheinz

 

wir dieselfahrer hatten/haben das selbe problem, aber irgendwie hast du

darüber absolut garnichts mitbekommen.

 

Der ursprünglich geplante 10%biodieselanteil wurde aufgrund

vieler Proteste auf 7% reduziert.

Biodiesel: TÜV warnt vor mehr Anteil - AUTO MOTOR UND SPORT

 

Der ADAC Informiert über B7: Dieselsprit mit Pflanzenöl

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Der Signum ist für seine häufigen Pumpendefekte bekannt und

hat eigentlich nicht viel mit E10 zu tun.

2.2 direct wieviele km haben Eure HD-pumpen? : Opel Vectra C & Signum

 

eine im Neuzustand 7mm dicke Wand wurde binnen 27.000km perforiert. Da könnte man schon von "zerstört" sprechen.

Quellenangabe?

Der ADAC schreibt nur von einer defekten Dichtung.

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Mein Herr Papa hat seine erste E10- Füllung verblasen. Da er nur noch zum Einkaufen fährt und ab und zu 20 Km zu uns und kaum noch Langstrecke hat es recht lange gedauert. Es war die zweite Tankfüllung dieses Jahres. Fazit bei nahezu gleicher fahrweise: Mit E10 einem Mehrverbrauch von fast 15% gegenüber E5.:eek: Meine Mutter, (eine ehemalige Buchhalterin wie sie im Buche steht) hat es ermittelt. Sie notiert immer getankte Benzinmenge, Kosten der Tankfüllung und wieviel Km damit gefahren wurde. Sie sagt, es war das erste und letzte Mal E10:jaa:

Beim Auto handelt es sich um ein Mercedes C 180 Kompressor mit 160 PS, Baujahr 2005.

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zweite Tankfüllung dieses Jahres. Fazit bei nahezu gleicher fahrweise: Mit E10 einem Mehrverbrauch von fast 15% gegenüber E5.:eek: Meine Mutter, (eine ehemalige Buchhalterin wie sie im Buche steht) hat es ermittelt.

 

Hi,

ich tanke schon seit einigen Monaten E10 in meinen Elch (Volvo 940, Baujahr 1997, 2.3 Liter Turbo mit 165 PS). Auch ich führe penibel über jede Tankfüllung Buch und ich konnte mit E10 exakt 0,0 Mehrverbrauch gegenüber E5 feststellen.

 

Grüßle

Frank K.

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Bei zwei Betankungen fällt es selbst passionierten Statistikern schwer, eine Signifikanz zu beweisen. Mal sehen, ob ich heute dazu komme, mit Minitab einen Unterschied meiner Betankungen seit Umstellung auf E10 festzustellen. Da spielt bei mir aber auch ein fast zeitgleicher Umstieg auf Winterreifen eine Rolle.

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Bei zwei Betankungen fällt es selbst passionierten Statistikern schwer, eine Signifikanz zu beweisen. Mal sehen, ob ich heute dazu komme, mit Minitab einen Unterschied meiner Betankungen seit Umstellung auf E10 festzustellen. Da spielt bei mir aber auch ein fast zeitgleicher Umstieg auf Winterreifen eine Rolle.

 

Genau das wollte ich auch sagen. :D

Statistik ist was schönes

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Ich tanke definitiv kein E10!

 

Aber E50. Sozusagen. Wie meine Signatur ausweist, fahre ich seit mittlerweile ueber 140.000 km mit 50% E85 und 50 % Super. Da Super 5% Ethanol und E85 15% Super enthält liegt der Schnitt in meinem Tank be ca. 50/50.

 

Vor 10.000 km fiel die Benzinpumpe aus, da ich sie nicht untersuchen konnte ist auch nicht festzustellen, obs am Ethanol lag.

 

Mein Durchschnittsverbrauch ist relativ konstant bei 6,8 l/100km. Das liegt wohl mit 0,5 bis 0,8 Liter ueber dem Durchschnitt "normaler" Supertanker. Dafuer liegt mein derzeitiger Literpreis bei 1,30 €.

 

Mein Motor hat mittlerweile fast eine viertel Million km runter. Also schlecht kanns dem nicht gehen. Fuer einen Benziner ist das eine ordentliche Laufleistung.

 

elch.

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Hallo!

 

Ich habe jetzt mal ca. 6 Wochen lang (bzw. über ca. 2.400 km) getestet: komme (mit 165er-Winterreifen) auf einen Mehrverbrauch von ca. 0,3l (entsprechend ca. 8%).

 

Führe aktuell den Test mit (rollwiderstandsärmeren?) 175er-Sommerreifen weiter und werde gg. Ende April wieder berichten. Ich habe jedoch seit Umstellung auf E10 subjektiv das Gefühl, dass dem Fz. minimal Leistung und Drehmoment abhanden gekommen sind. Merke das mit Blick auf den Tacho an einer 8%-Steigung in der Nähe meines Wohnortes, die ich nahezu täglich befahre.

 

Mein Vater berichtet ebenfalls über einen "spürbaren" Mehrverbrauch beim Tanken von E10 ("Testfahrzeug": Audi A4 1.8 TFSI).

 

Vielleicht kommt es bzgl. des Mehrverbrauchs aber auch sehr auf die Fahrgewohnheiten an: im Stadtverkehr (und Teillastbetrieb) könnten sich andere Werte ergeben als auf Autobahnen, wo schonmal Gas gegeben wird (Vollastbetrieb).

 

CU

 

Martin

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Bei zwei Betankungen fällt es selbst passionierten Statistikern schwer, eine Signifikanz zu beweisen.
Es war ja nur eine Betankung mit E10:

 

Mein Herr Papa hat seine erste E10- Füllung verblasen. [...] Mit E10 einem Mehrverbrauch von fast 15% gegenüber E5.:eek: Meine Mutter, (eine ehemalige Buchhalterin wie sie im Buche steht) hat es ermittelt. Sie notiert immer getankte Benzinmenge, Kosten der Tankfüllung und wieviel Km damit gefahren wurde.
Dann kann die Frau Mama doch auch bestimmt sagen, wie hoch die Verbrauchsabweichungen beim Versuchsträger normalerweise sind. Im Februar war es tendenziell etwas kälter (WIMRE).

Wie hoch ist der Anteil der Rohemission? Bei meinem A2 stelle ich fest, dass der Verbrauch tendenziell höher ist, wenn der Wagen seltener bewegt wird. Die Strecken sind ungefähr gleich, Fahrweise ebenso. Nur dauert es länger, bis der Tank leer ist. Da kann schon der ein oder andere Tropfen verdunsten, bevor er überhaupt an der Benzinpumpe ist. Diese Emission hat manchen Pkw aus Stuttgart um Auslandseinsätze gebracht. :huh: Das Tankmaterial ist entscheidet. Ein Kunststofftank verliert tendenziell mehr Sprit als einer aus Metall, weswegen die Hersteller von Metalltanks mit Blick auf EURO 5ff. auf eine Renaissance hoff(t)en

 

Was natürlich interessant ist, wie unterschiedlich manche Fahrzeuge auf den anderen Sprit reagieren. Bei meiner einzigen Betankung mit E10 hat der Wagen einschließlich 14 Tagen Standpause/Stadtverkehr 6.13 l/100km geschluckt - gegenüber 6.06 l/100km langjährigem Mittel. ABER natürlich ist allein durch diese Betankung die These vom exorbitanten Mehrverbrauch nicht widerlegt.

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Es war ja nur eine Betankung mit E10... ABER natürlich ist allein durch diese Betankung die These vom exorbitanten Mehrverbrauch nicht widerlegt.
Nun ja, das ist klar. Denn man muss ja auch erst ein paar Mal E10 getankt haben, um auch den letzten bei der ersten E10-Betankung im Tank verbliebenen Rest an E5 so weit "verdünnt" zu haben, bis man eine gültige Aussage zu E10 machen kann. ;)

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Also mein Wechsel auf Winterbereifung ging einher mit dem Wechsel auf E10. Ich fahre statt 155/65 R15 Irgendwas-Ganzjahresreifen nun Goodyear 165/65-R15 Ultra Grip 8.

 

Hier die Berechnungsergebnisse mit Reifenart als Index:

 

t-Test bei zwei Stichproben für Verbrauch

Reifen   N  Mittelwert  StdAbw  SE des Mittelwerts
2       43       5,660   0,464        0,071
3       93       5,247   0,716        0,074

Differenz = Mü (2) - Mü (3)
Schätzwert für Differenz: 0,413
95%-KI für Differenz:  (0,210; 0,616)
t-Test der Differenz = 0 (vs. nicht : t-Wert = 4,02  p-Wert = 0,000  DF= 119

 

Hier die Berechnungsergebnisse mit Kraftstoffart als Index:

 

t-Test bei zwei Stichproben für Verbrauch

Kraftstoff   N  Mittelwert  StdAbw  SE des Mittelwerts
7          93       5,249   0,716        0,074
20          43       5,656   0,468        0,071

Differenz = Mü ( 7) - Mü (20)
Schätzwert für Differenz: -0,407
95%-KI für Differenz:  (-0,611; -0,203)
t-Test der Differenz = 0 (vs. nicht : t-Wert = -3,95  p-Wert = 0,000  DF= 118

 

Ich lese aus den Werten, dass sich die Stichproben signifikant voneinander unterscheiden und dass ich seit dem Wechsel auf E10 und Winterreifen einen geschätzten Mehrverbrauch von 0,4 Litern auf 100km habe.

 

In Kürze steht der Wechsel auf 165er nergy Reifen von Michelin an. Dann wird fleißig weiter gemessen.

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Habe die Tank und Fahrdaten meiner Eltern.

55 Liter E5 getankt, 626 Km gefahren, macht 8,78 Liter Verbrauch.

58 Liter E10 getankt, 575 Km gefahren, macht 10,08 Liter Verbrauch

Beide Tankfüllungen mit 195 60 15 Winterreifen. Der Tank fast 62 Liter.

Mehrverbrauch bei E10: 1,3 Liter

Fahrweise und Streckencharakteristik sind nicht berücksichtigt, daher nicht absolut aussagefähig. Möglicherweise war bei der E10 Füllung mehr Stadtverkehr dabei. Mir persönlich kommt der Mehrverbrauch recht hoch vor. Der Mercedes C180 Kompressor Modell 2004 ist für E10 freigegeben

Ich selber kann keine Vergleiche machen, da FSI:)!

Edited by Nupi

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Hab mal den Rechner rechnen lassen.

 

Kraftstoff     E5     E10
Betankungen   168      68
Liter       2.674   1.280
Kilometer  50.312  22.602
Verbrauch    5,32    5,67

 

Mehrverbrauch durch E10 = 0,35 Liter auf 100 km

Edited by Norman

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Hab mal den Rechner rechnen lassen.

 

Kraftstoff     E5     E10
Betankungen   168      68
Liter       2.674   1.280
Kilometer  50.312  22.602
Verbrauch    5,32    5,67

Mehrverbrauch durch E10 = 0,35 Liter auf 100 km

 

Bin zwar kein E10 Tanker, da FSI, aber der Mehrverbrauch kommt mir richtig hoch vor. Hätte ich mir nicht denken können. Zumal ich mal gehört habe, dass E10 meistens in der Praxis nur E7 sein soll. Aber ob das wirklich stimmt, weiß ich natürlich nicht.

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6,57% Mehrverbrauch :eek: D.h. E10 tanken lohnt sich erst ab ca. 10 ct/Liter Preisunterschied...

 

Ist dein Fahrprofil gleich geblieben, seit du E10 tankst oder ist ein signifikanter Winteranteil dabei?

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E5 habe ich damals getankt, als ich noch die Ganzjahresholzreifen fuhr. Dann kam im September 2011 der Wechsel auf Winterreifen und fast zeitgleich der Wechsel auf E10. Seit Mai fahre ich die Sommerreifen auf der A3-Schmiedefelge. Jetzt kann man natürlich sagen, dass auch der Reifen- und Felgenwechsel schuld sind. Ich kann mir aber nicht so richtig vorstellen, dass die alten Holzreifen sparsamer liefen, als die neuen Michelin Energy.

 

Hier ist mein Profil bei Spritmonitor.de:

Detailansicht: Audi - A2 - A2 1.4 Advance - Spritmonitor.de

 

Aber Du hast Recht. So richtig werde ich es erst wissen, wenn der Sommer vorbei ist. Aktuell verbrauche ich mit den Michelin auf E10 etwa 0,23 Liter mehr, als mit den Ganzjahrespellen auf E5 im gleichen Vorjahreszeitraum.

Edited by Norman

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6,57% Mehrverbrauch :eek:
Dann nimm das Profil und du hast momentan über ein Jahr betrachtet (= mit Sommer und Winter) null Mehrverbrauch. und das, obwohl E10 nur mit den verbrauchsintensivsten Ganzjahresreifen (Einfluss der RON91-Betankung - ?) kombiniert wurde. :kratz:

 

Pauschale Aussagen sind also unmöglich; meine ~4 % Minderverbrauch lasse ich weg, da auf den ~3.000 km je mögliche (nominelle) Mischung von E5,x bis fast E10 dabei war.

 

Zumal ich mal gehört habe, dass E10 meistens in der Praxis nur E7 sein soll. Aber ob das wirklich stimmt, weiß ich natürlich nicht.
Das ist das Problem: Auch E5 erfüllt die Erfordernisse für E10, was den Motor & Co angeht. Somit könnte die Tankstelle auch E5 durch die E10-Säule fließen lassen. Gab's in den Anfangstagen von E10 nicht eine Untersuchung seitens Verbraucherschutz/Stiftung Warentest/ADAC/... zu dem Thema, ob E10 wirklich E10 ist?

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Na endlich! E10 liegt im Sterben! Österreich wird es gar nicht mehr einführen, und Frankreich wird es wohl auch bald abschaffen. Deutschland (wie üblich) denkt noch drüber nach. Kam heute in den Nachrichten. Dann kann man ja die Preise wieder 4-5 Cent nach oben drücken! Oder glaubt Ihr etwa, die Preise für E10 freien Sprit werden nach unten, Richtung alte E10 Preise korrigiert?

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Na endlich! E10 liegt im Sterben!
Nicht so voreilig! ;) So mancher Sender verbreitet auch nur Halbwahrheiten. Die "ÖR"s eingeschlossen.

 

E10 der 1. Generation, also solches Zeuch, das direkt aus Raps etc. erzeugten Alkohol enthält, soll tatsächlich vom Markt verschwinden. Wenn es aber gelänge, den für E10 benötigten Alkohol "wirtschaftlich" aus Bioabfällen zu erzeugen, dann wird E10 auch weiterhin zu tanken sein. Das würde die Akzeptanz von E10, also dem E10 der 2. Generation, drastisch erhöhen. Auch bei mir.

 

Mit E10 der 2. Generation gelänge es dann auch, den schon mit E10 der 1. Generation versprochenen, aber nie nachgewiesenen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Dass wir darüber hinaus aber deutlich sparsamere Autos brauchen und in diesem Zusammenhang z.B. auch keine SUVs in Sachen Verbrauch "schöngerechnet" und mit einem besseren Umweltsiegel als Kleinwagen versehen werden dürfen, ist eine andere Sache.

 

CU

 

Martin

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Hab mal den Rechner rechnen lassen.

 

Kraftstoff     E5     E10
Betankungen   168      68
Liter       2.674   1.280
Kilometer  50.312  22.602
Verbrauch    5,32    5,67

Mehrverbrauch durch E10 = 0,35 Liter auf 100 km

 

 

Das ist in etwa auch der Mehrverbrauch, welchen ich im diesjährigen Frankreichurlaub ermittelt habe. Ich hatte dort konsequent nur E10 getankt, und ca. 3000 Km zurückgelegt.

 

Für mich ist diese Plürre daher keine Alternative. Hält man sich dann noch vor Augen, dass sie eingeführt worden ist, damit die hiesige Automobilindustrie weiterhin ihre Säufer-SUV verkaufen kann.....

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Es ging damals darum, dass, auch die deutsche Automobilindustrie, den CO2-Ausstoss ihrer Fahrzeuge signifikant zu senken hat. So zumindestens die Zielsetzung der EU. Da sich die hiesige Automobilindustrie jedoch ausser stande sah, Fahrzeuge mit dem FLottenverbrauch von Renault, Peugeot oder Fiat herzustellen, sondern weiterhin Cayenne, Q7 oder ML auf den Markt werfen wollte, kam man auf den Dreh mit dem höheren Alkoholanteil im Sprit.

 

P. S.: Mir ist durchaus bekannt, dass die meisten der (kleineren) SUV's mit Dieseltechnologie ausgestattet sind. Nur, so richtig sparsam sind die damit auch nicht geworden. Unter richtig sparsam verstehe ich 4-5 Liter bei Landstrassentempo.

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An meinem A2 wurde kürzlich ein Marderschaden an einem Schlauch behoben. Das wiederum führte zu sichtbar geringerem Verbrauch. Kann also sein, dass der zunächst angenommene Mehrverbrauch durch E10 zumindest in Teilen durch den Marderbiss verursacht wurde.

 

Am 28.05.2011 wurde der Schaden festgestellt und zunächst in Bocholt (Schraubertreff) geflickt.

Am 12.09.2011 habe ich auf E10 umgestellt.

Am 16.08.2012 wurde der defekte Schlauch ersetzt. Seitdem geringerer Verbrauch.

 

Mal sehen, was die Zukunft dazu sagt.

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?! Was haben die SUV damit zu tun? Die fahren hierzulande doch mehrheitlich mit Diesel.
Die Sache ist doch ganz einfach: ein SUV verbraucht - re. cw-Wert mal Stirnfläche - tendenziell mehr Treibstoff als ein "normaler" Pkw. Insofern darf ruhig die Frage nach dem Sinn eines solchen Autos gestellt werden. Im Einzelfall haben diese Autos durchaus ihre Berechtigung, z.B. als Zugfahrzeug für schwere Anhänger, oder aber für bestimmte Berufsgruppen.

 

Die Sinnfrage stellt sich aber ebenso bei Fahrzeugen, die von 0 auf 100 in weniger als 8-9 Sekunden beschleunigen. ;) Die gehören nämlich auch nicht unbedingt zur Kategorie der besonders sparsamen Fahrzeuge.

 

Unsere Umweltprobleme lösen wir nicht, indem wir in immer größere werdende Fahrzeuge Motoren einbauen, die ggü. ihrem Vorgängermodell oder anderen Fahrzeugkategorien schöngeredet und -gerechnet werden, sondern nahezu auschließlich dadurch, indem wir anfangen umzudenken und unser Verhältnis zur Mobilität überdenken. Das hat auch nix mit "Öko" zu tun, sondern mit veranwortungsbewusstem Handeln. Wenn es der Einzelne nicht kann oder will, muss eben von höherer Instanz "nachgeholfen" werden. Aber eben richtig! ;) Ein gut durchdachtes E10-Konzept ist da auch nur ein Teilschritt in die richtige Richtung.

 

CU

 

Martin

Edited by heavy-metal

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Unsere Umweltprobleme lösen wir nicht, indem wir in immer größere werdende Fahrzeuge Motoren einbauen, die ggü. ihrem Vorgängermodell oder anderen Fahrzeugkategorien schöngeredet und -gerechnet werden, sondern nahezu auschließlich dadurch, indem wir anfangen umzudenken und unser Verhältnis zur Mobilität überdenken. Das hat auch nix mit "Öko" zu tun, sondern mit veranwortungsbewusstem Handeln. Wenn es der Einzelne nicht kann oder will, muss eben von höherer Instanz "nachgeholfen" werden. Aber eben richtig! ;) Ein gut durchdachtes E10-Konzept ist da auch nur ein Teilschritt in die richtige Richtung.

CU

Martin

Die Umweltprobleme der Mobilität lösen wir auch nicht durch Verbrauchreduzierung, wenn die Flotte immer weiter wächst. Aber Achtung, jetzt wirds politisch :rolleyes:

 

Ich hab den Mehrverbrauch in meiner Vielfahrerzeit auch festgestellt. Auf eine Tankfüllung meines Mini-Tanks fehlten mir grob 50km mit E10 gegenüber E5. Passt dann gut zur Preisdifferenz. Hätte ich so nicht erwartet, seit dem fahre ich wieder mit weniger Alkohol im Tank. ;)

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Ich find das immer wieder spannend wie Computergleich ihr immer die gleichen Strecken absolvieren könnt. Ihr immer das gleiche Verkehrsaufkommen habt und immer die gleiche Wartezeiten an Kreuzungen. Ganz abgesehen von Unwägbarkeiten wie Temperaturen, Regen etc.

 

Liegen eure vorhergehenden Schwankungen wirklich nur im 1%-Bereich :confused:

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Ich find das immer wieder spannend wie Computergleich ihr immer die gleichen Strecken absolvieren könnt. Ihr immer das gleiche Verkehrsaufkommen habt und immer die gleiche Wartezeiten an Kreuzungen. Ganz abgesehen von Unwägbarkeiten wie Temperaturen, Regen etc.

 

Liegen eure vorhergehenden Schwankungen wirklich nur im 1%-Bereich :confused:

 

Denk ich mir auch immer. Habe dann lustigerweise kürzlich bei zweimal fast exakt der gleichen Strecke sowas gehabt, als ich nach Österreich gefahren bin. Rund 500 km hin, Verbrauch 5,36 l. Rund 500 km zurück, Verbrauch 5,34 l (hab das je an der Zapfsäule ausgerechnet). Sicher vorallem Zufall, aber trotzdem: es geht :cool:

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Sicher gibt es das mal. Ich führe seit 10 Jahren Fahrtenbuch. Da komm ich nicht einmal mit Mittelwerten über mehrere Tankfüllungen in den Bereich. Dazu kommt ja immer noch die Frage... wie voll war der Tank? Die Pistolen schalten sehr unterschiedlich ab. Dazu kommt noch die Nippeltechnik wo ich ja bei der Sparkugel gleich mal 10% mehr tanken kann. :D

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Ich find das immer wieder spannend wie Computergleich ihr immer die gleichen Strecken absolvieren könnt. Ihr immer das gleiche Verkehrsaufkommen habt und immer die gleiche Wartezeiten an Kreuzungen. Ganz abgesehen von Unwägbarkeiten wie Temperaturen, Regen etc.
Wenn man den Verbrauch über einen längeren Zeitraum miteinander vergleicht, dürften, statistisch gesehen, in beiden Grundgesamtheiten die genannten "Störfaktoren" keine allzu große Rolle mehr spielen. Insbes. dann nicht, wenn die Fahrprofile ansonsten (wie bei mir) nahezu identisch und eben nicht durch irgendwelche Urlaubsfahrten verfälscht waren.

 

Ich habe über mehrere Monate verglichen. Wenn ich aber schon im Sommer (unter günstigen Umständen) mit E10 einen höheren Verbrauch habe als mit E5 im Winter bzw. Frühjahr, spricht doch sehr vieles dafür, dass ein E10-Mehrverbrauch von 4-5% zumindest hoch wahrscheinlich ist.

 

Ich kann ja im nächsten Winter mit umgekehrten Vorzeichen testen. Oder vielleicht auch nicht - nämlich wenn es dann kein E10 der ersten Generation mehr geben und das der zweiten noch nicht lieferbar sein sollte. :D

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Ich will mal die Diskussion in eine ganz andere Richtung lenken: solange auf diesem Planeten noch Menschen und vor allem Kinder verhungern müssen, ist es eigentlich ne Frechheit, das wir Lebensmittel zu Treibstoff für PKW verarbeiten. Und nicht nur das: für die Verstromung von Biomasse geht mehr Diesel drauf, als wenn man direkt aus dem Diesel die gleiche Menge Strom gewinnen wollte - das ganze System "Bio" im Energiebereich muss auf den Prüfstand!

 

Meine Meinung.

 

Schönen Tag noch

Timo

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für die Verstromung von Biomasse geht mehr Diesel drauf, als wenn man direkt aus dem Diesel die gleiche Menge Strom gewinnen wollte

Kannst Du das bitte belegen?

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Sicher gibt es das mal. Ich führe seit 10 Jahren Fahrtenbuch. Da komm ich nicht einmal mit Mittelwerten über mehrere Tankfüllungen in den Bereich. Dazu kommt ja immer noch die Frage... wie voll war der Tank? Die Pistolen schalten sehr unterschiedlich ab. Dazu kommt noch die Nippeltechnik wo ich ja bei der Sparkugel gleich mal 10% mehr tanken kann. :D

 

Wenn man wie ich, fast immer an der gleichen Zapfsäule die gleiche Pistole nimmt, ist dieser Fehler schonmal beseitigt.

Trotzdem schwankte es sehr stark. siehe hier.

Detailansicht: Audi - A2 - 1,4 advance+style+color.storm - Spritmonitor.de

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Ich will mal die Diskussion in eine ganz andere Richtung lenken: solange auf diesem Planeten noch Menschen und vor allem Kinder verhungern müssen, ist es eigentlich ne Frechheit, das wir Lebensmittel zu Treibstoff für PKW verarbeiten. Und nicht nur das: für die Verstromung von Biomasse geht mehr Diesel drauf, als wenn man direkt aus dem Diesel die gleiche Menge Strom gewinnen wollte - das ganze System "Bio" im Energiebereich muss auf den Prüfstand!

 

Meine Meinung.

 

Schönen Tag noch

Timo

 

Das sehe ich genauso. Nur, klar sollte auch sein: Nur deshalb, weil hier weniger Lebensmittel in Treibstoff oder elektrische Energie gewandelt wird, bedeutet das keinesfalls, dass die Hungernden auch wirklich etwas zu essen bekommen. Sie haben dann allenfalls die Möglichkeit, zu etwas zivileren Preisen an essbares zu kommen.

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Die Sache ist doch ganz einfach: ein SUV verbraucht - re. cw-Wert mal Stirnfläche - tendenziell mehr Treibstoff als ein "normaler" Pkw. Insofern darf ruhig die Frage nach dem Sinn eines solchen Autos gestellt werden. Im Einzelfall haben diese Autos durchaus ihre Berechtigung, z.B. als Zugfahrzeug für schwere Anhänger, oder aber für bestimmte Berufsgruppen.

 

Die Sinnfrage stellt sich aber ebenso bei Fahrzeugen, die von 0 auf 100 in weniger als 8-9 Sekunden beschleunigen. ;) Die gehören nämlich auch nicht unbedingt zur Kategorie der besonders sparsamen Fahrzeuge.

 

Unsere Umweltprobleme lösen wir nicht, indem wir in immer größere werdende Fahrzeuge Motoren einbauen, die ggü. ihrem Vorgängermodell oder anderen Fahrzeugkategorien schöngeredet und -gerechnet werden, sondern nahezu auschließlich dadurch, indem wir anfangen umzudenken und unser Verhältnis zur Mobilität überdenken. Das hat auch nix mit "Öko" zu tun, sondern mit veranwortungsbewusstem Handeln. Wenn es der Einzelne nicht kann oder will, muss eben von höherer Instanz "nachgeholfen" werden. Aber eben richtig! ;) Ein gut durchdachtes E10-Konzept ist da auch nur ein Teilschritt in die richtige Richtung.

 

CU

 

Martin

 

Sehe ich grundsätzlich auch so. Nur leider ist Mobilität in all seinen Facetten ein wesentlicher Baustein unseres Systems. Eine Änderung unseres Systems beziehungsweise unserer Lebensweise halte ich jedoch für illusorisch. Bleibt also momentan nur die Möglichkeit, immer sparsamere Antriebskonzepte zu entwickeln.

 

Ein gut durchdachtes E10-Konzept kann und wird es niemals geben. Dafür wird hierzulande, bzw. europaweit, einfach zu viel Treibstoff verheizt.

 

Sinniger wäre es vermutlich, Treibstoffe zu rationieren. In der Industrie gibt es doch sowas wie CO2-Zertifikate. Ähnlich könnte man auch mit Treibstoffen verfahren. Jeder Bürger erhält so ein Zertifikat, und kann damit die Menge X an Treibstoffen kaufen. Nicht genutzte Treibstoffmengen und/oder Zertifikate dürfen weiterverkauft werden. Heissa, was da wohl die Autofahrer von halten würden:eek:

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Sehe ich grundsätzlich auch so. Nur leider ist Mobilität in all seinen Facetten ein wesentlicher Baustein unseres Systems. Eine Änderung unseres Systems beziehungsweise unserer Lebensweise halte ich jedoch für illusorisch. Bleibt also momentan nur die Möglichkeit, immer sparsamere Antriebskonzepte zu entwickeln.

Naja ;)

Klar wird sich da was ändern. Es wird aber noch paar Jahrzehnte dauern. Teilweise hat man heute ja noch nicht gemerkt wie teuer Mobilität geworden ist. Da werden Sachen gefördert und gefordert, da fragt man sich schon.

Mobilität wird immer teurer werden. Arbeitsplatz und Wohnort werden wieder zusammenrücken. Es wird wieder Werksverkehr geben damit Unternehmen ihre Arbeitnehmer ran bekommen. Es werden wieder Siedlungen in der Nähe der Arbeitsplätze erschlossen werden um den Arbeitsweg zu reduzieren.

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Ich will mal die Diskussion in eine ganz andere Richtung lenken: solange auf diesem Planeten noch Menschen und vor allem Kinder verhungern müssen, ist es eigentlich ne Frechheit, das wir Lebensmittel zu Treibstoff für PKW verarbeiten. Und nicht nur das: für die Verstromung von Biomasse geht mehr Diesel drauf, als wenn man direkt aus dem Diesel die gleiche Menge Strom gewinnen wollte - das ganze System "Bio" im Energiebereich muss auf den Prüfstand!

 

Meine Meinung.

 

Schönen Tag noch

Timo

 

... ja genau und ich finde auch das der Mais, der als Energielieferant angebaut wird die schöne Weitsicht auf die Landschaft beim Spazierengehen stört. Frechheit, das! Auf den Prüfstand damit!

 

Guten Appetit!

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@Romulus

 

Definitiv nicht exakt, aber wenn ich sehe, was gerade wieder bei uns im Ort passiert - da wir für eine 250kW Anlage Maissilage gefahren, dafür läuft ein Maishäcksler fast eine ganze Woche durch - und braucht dabei an die 1500l Diesel am Tag, dazu kommen die Riesen-Traktoren a la New Holland oder Claas, davon bestimmt 3-4 die nur zwischen Feldern und Lagerplatz unterwegs sind. Und das Jahr über das Gülle-Fahren mit 20-25 Tltr Fässern, Schädlingsbekämpfung etc. - da kommt einiges an Diesel zusammen, wenn man den in einem BHKW verfeuert um damit Strom und Wärme zu erzeugen liegt man mit Gewissheit gleich auf.

 

Gruß

Timo

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Das sehe ich genauso. Nur, klar sollte auch sein: Nur deshalb, weil hier weniger Lebensmittel in Treibstoff oder elektrische Energie gewandelt wird, bedeutet das keinesfalls, dass die Hungernden auch wirklich etwas zu essen bekommen. Sie haben dann allenfalls die Möglichkeit, zu etwas zivileren Preisen an essbares zu kommen.

 

 

Lena, da gebe ich dir Recht, denn dort, wo es wirklich mangelt, ist das gesamte System schon kaputt.

 

Gruß

Timo

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Sehe ich grundsätzlich auch so. Nur leider ist Mobilität in all seinen Facetten ein wesentlicher Baustein unseres Systems. Eine Änderung unseres Systems beziehungsweise unserer Lebensweise halte ich jedoch für illusorisch. Bleibt also momentan nur die Möglichkeit, immer sparsamere Antriebskonzepte zu entwickeln.

 

Ein gut durchdachtes E10-Konzept kann und wird es niemals geben. Dafür wird hierzulande, bzw. europaweit, einfach zu viel Treibstoff verheizt.

 

Sinniger wäre es vermutlich, Treibstoffe zu rationieren. In der Industrie gibt es doch sowas wie CO2-Zertifikate. Ähnlich könnte man auch mit Treibstoffen verfahren. Jeder Bürger erhält so ein Zertifikat, und kann damit die Menge X an Treibstoffen kaufen. Nicht genutzte Treibstoffmengen und/oder Zertifikate dürfen weiterverkauft werden. Heissa, was da wohl die Autofahrer von halten würden:eek:

 

Leider ist das mit den Zertifikaten genauso schlecht, wie die Nummer mit der Reduzierung der EEG Umlage für Industrie und Großbetriebe, siehe die verbliebene Textilindustrie. Am Ende holt man sich das Geld, das mit diesen grandiosen Ideen eingetrieben werden soll, ohne hin bei dem, der es immer gezahlt hat...

 

Gruß

Timo

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