StuartLittle

Audi A2 1.4 TDi (90 PS) auf LPG umrüsten und wie sieht es mit Rußpartikelfilter aus?

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Hallo,

 

wir wollen unseren A2 auf LPG umrüsten. Funktioniert das einwandfrei, wer macht das und wie viel kostet es ungefähr?

Bisher kombinieren wir unseren A2 mit einem Twizy (Kurzstrecke und Stadt). Leider hat der Twizy wohl konstruktionsbedingt ein Bremsenproblem und langfristig wird und das zu teuer bzw. zu unsicher.

 

Ist der Betrieb mit LPG auch für Kurzstrecken geeignet? Idealerweise schwebt uns ein Extra Tank vor, der vielleicht so 100-150km Reichweite mit Gas zusätzlich bringt. Das Tankstellennetz ist vor Ort sehr dicht und zur Not bzw. für Langstrecke hätten wir ja noch den Diesel.

 

Wer hat Erfahrungen damit gemacht und würde sie uns mitteilen wollen? Danke schon mal im voraus!

 

Und lohnt sich ein Rußpartikelfilter bzw. gibt es inzwischen gute Alternativen?

 

Liebe Grüße ausm hohen Norden :)

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Kannst es sein, dass Du da etwas durcheiander bringst?

 

Benziner kann man auf Gas umstellen, Du hast doch aber einen Diesel, oder sind Deine Angaben falsch?

 

Und der 90er braucht keinen Filter, jedenfalls nicht um eine grüne Plakette zu bekommen.

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Man kann einen Dieselmotor nicht mit LPG betreiben. Du würdest einen anderen A2 mit Ottomotor (Benziner) brauchen. Von denen kommt eigentlich nur der 1.4 Benziner im Frage weil FSI auf Gas umrüsten nicht einfach bis unmöglich ist.

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Google mal nach Zweistoff-Verbrennung oder Diesel-Gas-Verbrennung.

Anscheinend ist dieses Konzept schon länger in LKW vorhanden. Die Umrüstung beim PKW würde sich aber erst nach einigen Jahren lohnen.

Die Firma Promescon zeigt auf ihrer Internetseite wie es geht. Laut deren Seite gibt es gute Gründe für einen Umbau (NoX, Ruß etc. werden gesenkt; da soll sich lieber ein anderer damit beschäftigen).

Meine Meinung: Machbar-ja, wirtschaftlich sinnvoll-nein.

 

ein paar Seiten: http://www.lpgforum.de/autogas-anlagen/16436-dieselgas-lpg-jetzt-auch-im-diesel-pkw-technik-thread.html

http://www.motor-talk.de/news/lpg-im-selbstzuender-t4294708.html

https://www.iav.com/automotion-magazine/automotion-01-2014/aus-dem-diesel-wird-ein-diesel-erdgas-motor

Sowohl LPG, als auch CNG lassen sich implementieren. Du fährst dann nicht allein mit LPG/Diesel sondern im homogenen Mischbetrieb.

bearbeitet von +MichaelB+

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Ich meine hier mal vor einigen Jahren gelesen zu haben, dass dies gemacht wurde und es soll gut geklappt haben.

Aber keine Ahnung wer, wie und wo. Daher meine Frage.

 

Ja wir haben einen Diesel und der Rußpartikelfilter interessiert uns aus drei Gründen.

1.) Steuerersparnis

2.) Ökologischer Aspekt

3.) Ist es inzwischen machbar

 

Dieselmotor mit Autogas betreiben - Diesel mit Autogas fahren

 

Wir wollen LPG nur als Zusatz und beides getrennt nutzen wie beim Hyundai. Bei Kurzstrecken leidet der Diesel ja stärker als ein Benziner und das würden wir damit ausgleichen wollen.

bearbeitet von StuartLittle

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1.) Steuerersparnis

2.) Ökologischer Aspekt

3.) Ist es inzwischen machbar

Elektro-Umbau würde alle drei Punkte abdecken.

 

1.) Steuer: 0-45/Jahr.

2.) Mit Ökostrom und idealerweise mit PV Anlage, ja.

3.) Ja, aber teurer als LPG Umbau und nicht die Reichweite.

 

Gut, ist Off Topic, sorry, bin schon wieder weg! :D

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Die Steuerersparnis ist ....mäßig bis gering.

 

Ökologisch: Falls der Filter eher dazu führt, dass die Partikel noch kleiner werden, dann erreichst Du eher das Gegenteil.

 

Machbar ja, es gibt auch einen Filter, Kosten rund 1.000 Euro.

Suche mal hier nach Rußpartikelfilter o.ä.

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Mit Strom ist natürlich OT und sinnlos (sry) denn wir wollen den Motor ja behalten und die Reichweite ist (Langstrecke) nach wie vor sehr wichtig.

 

Der Rußpartikelfilter ist nur eine Option und primär nur dann sinnvoll wenn die Steuerersparnis das wieder sinnvoll macht.

 

Der link zu Promescon sah interessant aus. Habe gerade eben eine konkrete Anfrage raus geschickt. Mal sehen was die dazu meinen.

 

Noch mehr Meinungen u.v.a. Erfahrungen zu der Kombi Diesel/LPG bitte. Danke!

 

 

http://www.motor-talk.de/news/lpg-im-selbstzuender-t4294708.html

Nach diesem Artikel können beide nur gemeinsam im Diesel Motor arbeiten. Ein hin- und herschalten ist leider nicht möglich. Wir dachten auf diese Weise den Motor schonen zu können auf Kurzstrecken.

bearbeitet von StuartLittle

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Meine Empfehlung, fahr Ihn wie er ist und erfreu Dich an der grünen Plakette ohne Partikelfilter.

 

Was willst Du beim 66er nachrüsten, was sich dann auch noch finanziell lohnt?

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Es geht um den 90er und in erster Linie um die vermaledeiten Kurzstrecken v.a. im Winter.

 

Hoffentlich irre ich mich nicht und derjenige der diese Umrüstung gemacht hat und m.E. hier dazu vor Jahren geschrieben hat liest mit und schaltet sich irgendwann zu.

 

 

http://www.motor-talk.de/forum/hyundai-i40-mit-lpg-autogas-oder-diesel-t4975136.html

"ich fahre seid über 2 Jahren nen i40 1,7 CRDi cw. Vorher hatte ich einen Vectra C 1,8 Caravan mit Autogasumrüstung.

 

206driver, nette Statistik, aber nur Staistik (nicht böse gemeint ;-))

Diesel kostet bei uns um die 1,30/l (bzw. dann fahre ich zum tanken)

Autogas kostet bei uns 0,79/l

 

Verbrauch lag bei mir mit:

Autogas bei ca. 10.2l/100km

Diesel 5,4l/100km

 

Bei einer Autogasanlage liegt das Wartungsintervall bei ca. 15 tkm mit Kosten i.h.v. 150 - 200 Euronen, alle 80 - 90tkm mussen die Ventile getauscht oder ersetz werden ca. 800 bis 1000 Euronen!

 

Problem bei einer Nachrüstung ist, dass der Motor nicht "Gasfest" ist. Autogas wird mit wesentlich höheren Temperaturen verbrannt als Benzin. Daher Ventilverscheiß und höherer Wartungsaufwand.

 

Mein Vectra hatte nach 198tkm nen Schaden auf dem 3. Zylinder. Laut Gutachter zurückzuführen auf die Gasanlage, obwohl ich alle Wartungen gemacht habe (Motor nicht Gasfest).

 

Ich persönlich werde mir kein Gasfahrzeug mehr kaufen. Gründe:

Gas:

- zu hohe Wartungskosten

- Trägheit beim Gasgeben

- ewig lang den Knopf drücken beim Tanken und dass alle 450 - 500km bei 54l Tank

 

Diesel:

- Spritzigkeit trotz 24PS weniger

- wesentlich weitere Strecken können zurückgelegt werden

- längere Laufzeit"

 

Das klingt wieder weniger gut. :(

bearbeitet von StuartLittle

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Da wäre mir die sinnvollste alternative aber eine Standheizung!

Im Winter vorgewärmter Diesel ist besser als teuerer Gas-Umbau und trotzdem Startest Du mit nem kalten Motor!

Was soll da sinnvoll am Gas sein? Bei nur Kurzstrecke geht jeder kalte Motor schwer! Der eine braucht halt etwas länger um auf Temperatur zukommen, dafür nutzt man den Kraftstoff aber mehr dafür aus um sich zu bewegen!

MfG.T.

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Ich meine hier mal vor einigen Jahren gelesen zu haben, dass dies gemacht wurde und es soll gut geklappt haben.

Aber keine Ahnung wer, wie und wo. Daher meine Frage.

 

Ja wir haben einen Diesel und der Rußpartikelfilter interessiert uns aus drei Gründen.

1.) Steuerersparnis

2.) Ökologischer Aspekt

3.) Ist es inzwischen machbar

 

Dieselmotor mit Autogas betreiben - Diesel mit Autogas fahren

 

Wir wollen LPG nur als Zusatz und beides getrennt nutzen wie beim Hyundai. Bei Kurzstrecken leidet der Diesel ja stärker als ein Benziner und das würden wir damit ausgleichen wollen.

 

zu 1.) der Diesel wird durch den Gasmischbetrieb nicht günstiger

zu 2.) du verbrennst immer endlichen Ressourcen, du hast in deinem A2 bereits einen der sparsamsten Verbrennungsmotoren, der Partikelfilter für den 90 PS TDI (wenn es ihn gäbe) wär ein offenes System und damit nahezu unwirksam, die gefährlichen, lungengängigen Partikel werden von fast keinen aktuellen Partikelfilter ausgefiltert ... ökologisch bist du also bereits bestens unterwegs (Umweltfreundlich kann ein Auto nie sein)

zu 3.) im PKW-Bereich ist der Gasmischbetrieb für Dieselmotoren absolut exotisch, es wären zudem weitreichend Eingriffe ins Motormanagement notwendig ... somit aktuell nicht machbar

 

Vor Kurzstrecken brauchst du (gerade beim Dieselmotor) keine Angst zu haben, ab und zu mal 30 km über Land, einmal mehr nen Ölwechsel und gut ist. Gerade der Diesel kann Kurzstrecken deutlich besser ab als der Benziner (Stichwort Ölverdünnung).

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Ist das wirklich so, dass der Diesel Kurzstrecke besser als ein Benziner verträgt?

Ab und an mal ne Strecke auf der BAB machen wir eh wegen des Motors. Standheizung würde gerade im Winter auch den Motor vorwärmen? Das wäre doch gut u.v.a. nicht so teuer und kuschlig warm dazu. :)

 

Was kostet die Standheizung aktuell? Und wird der Motor damit auch schneller warm? Darauf kommt es uns primär an.

 

Eine elektrische wäre auch möglich, da wir direkt neben dem Auto eine Steckdose haben.

bearbeitet von StuartLittle

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Ist das wirklich so, dass der Diesel Kurzstrecke besser als ein Benziner verträgt?...

 

Das wäre mir neu.

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Siehe Post 13

"Gerade der Diesel kann Kurzstrecken deutlich besser ab als der Benziner (Stichwort Ölverdünnung)."

Letzter Satz. Ich war überrascht daher meine Frage.

 

Das schöne an Foren sind die vielen Informationen, die sich unschönerweise oft widersprechen.

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"Gerade der Diesel kann Kurzstrecken deutlich besser ab als der Benziner (Stichwort Ölverdünnung)."
Kein Verbrenner mag Kurzstrecken. Beim Diesel fällt mir dazu spontan der Rußpartikelfilter ein. Die vielen Kurzstrecken waren für mich mit ein Grund den Umstieg zu wagen.

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Kein Verbrenner mag Kurzstrecken. Beim Diesel fällt mir dazu spontan der Rußpartikelfilter ein. Die vielen Kurzstrecken waren für mich mit ein Grund den Umstieg zu wagen.

 

Ja, wenn man einen Partikelfilter mit Regenerationszyklen hat sind Kurzstrecken tötlich (das Problem haben wir bei unserem Octavia).

 

Im A2 gibt es die aber nicht, maximal die nachgerüsteten, offenen Systeme.

 

Beim Diesel ist die Einspritzmenge beim kalten Motor geringer als beim Benziner. Beim Benziner wird bei kaltem Motor die Einspritzmenge erhöht um die Kondensationsverluste an den Zylinderwänden auszugleichen, deswegen verbrauchen Benziner auch mehr Kraftstoff bei kaltem Motor.

 

Letztendlich wird es zur Glaubensfrage ... beiden Motoren schadet der Kurzstreckenbetrieb, man sagt wohl 150.000km Langstrecke entspricht 30.000km Kurzstrecke (nagelt mich bitte nicht auf exakte Zahlen fest).

bearbeitet von Christoph

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DEFA ist ein Hersteller von elektrische Vorwärmsystemen, die haben die meisten hier. Ich hab' noch dazu ein Termini im Innenraum.

 

- Bret

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... beiden Motoren schadet der Kurzstreckenbetrieb...

Unbestreitbar, aber ein Diesel braucht doch wesentlich länger bis er Betriebstemperatur erreicht hat,auch die Motorölmenge ist in den meisten Fällen höher. Deshalb haben moderne Dieselmotoren meistens auch Zusatzheizungen. Sie arbeiten eben extrem wirtschaftlich. Bei Kurzstrecken aber eher negativ.

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Hallo StuartLittle,

 

um auch noch meinen Topf Senf dazu zu geben:

Ich würde es mit Tommigs halten, Standheizung ist das Mittel der Wahl.

 

Bei mir ist seit einem halben jahr eine (dieselbetriebene) Webasto eingebaut. ich hab' das beim Richter in Kleindröben machen lassen, nach Empfehlungen hier aus dem Forum. Der hat sich auf A2 spezialisiert und macht das für einen Festpreis (knapp 1.500 €).

 

Gerade bei dem nicht enden wollenden Winter dieses Jahr hab' ich mich schon unzählige Male gefreut über diese Investition. Du kratzt kein Eis... Du steigst in ein wohlig vorgewärmtes Auto... und der Motor schnurrt, hat vom ersten Meter an Kraft und nagelt viel weniger als beim brutalen Kaltstart. Ganz nebenbei holst Du den durch die Standheizung mehr verbratenen Sprit durch den geringeren Verbrauch der vorgewärmten Maschine fast komplett wieder raus. 20 Minuten vor Abfahrt auf die Fernbedienung drücken reicht völlig, danach ist es selbst bei Minusgraden schon schön warm im A2.

 

Die strombetriebenen sind wohl billiger zum Nachrüsten, aber die helfen Dir nicht, wenn Du den Wagen irgendwo anders geparkt hast als daheim... aber das kommt natürlich auf Dein Fahrtenprofil an. Wenn Du viel Kurzstrecke fährst, mag die elektrische Variante besser sein, weil sie Deine Batterie nicht belastet. Einfach mal abwägen.

 

Gruß Greg

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Da wir in den letzten 20 Jahren immer Abends zu Hause geparkt haben würde die kostengünstige Nachrüstung elektrischer Art wohl die erste Wahl.

Danke für den Tipp mit Defa. Was kosten die eigentlich so?

 

Und die Steckdose ist direkt neben dem Auto am Carport. Ist die Nachrüstung einfach auch selbst zu machen?

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Danke. Wenn das wird es wohl ein elektrisches System geben. Und hier im hohen Norden ist trotz Carport sicher an 4-5 Monaten der Einsatz durchaus sinnvoll.

 

Zu LPG nur noch mal. Warum sind die in Holland und Südkorea so beliebt und warum sind die Meinungen dazu so geteilt?

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Zu LPG nur noch mal. Warum sind die in Holland und Südkorea so beliebt und warum sind die Meinungen dazu so geteilt?

 

LPG ist auch bei uns beliebt ...

 

Bei unproblematischen Motoren gibt es auch keine zweigeteilten Meinungen. Rechnen muss es sich natürlich auch, für die Umwelt ist es unbestritten günstiger.

 

Zudem hat Holland nochmal günstigere LPG-Preise und deren Tankstellennetz ist deutlich besser ausgebaut.

 

Bei uns im Grenzgebiet (ich wohne direkt an der Grenze zu den Niederlanden) ist LPG bei Benzinern auch sehr verbreitet.

bearbeitet von Christoph

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Bei uns in NL gibt es relativ viele Benziner die auf Autogas umgebaut sind. Stichwort finanzieller Vorteil für Vielfahrer.

Diesel die auf Autogas umgebaut sind, wären mir neu, besonders im Pkw -Bereich. Ich wüsste auch nicht wie die hier steuerlich einzustufen wären.

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Auf LPG umgebaute Benziner sind auch bei uns, z.B. in meinem A2, durchaus beliebt ;)

Dass der Anteil nicht so hoch wie z.B. in den Niederlanden ist würde ich vielleicht auch einfach auf die Deutsche Auto-Mentalität und -Lobby schieben. Keine Ahnung genau.

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Das Problem sind wie überall Handwerker die keine Lust haben sich mit etwas neuem richtig zu beschäftigen und deswegen behaupten "das ist Mist und funktioniert nicht". Mit Nachdenken, Fachwissen und der Wahl des richtigen Motors (die Ventilsitze dürfen nicht durch Mikroverschweissungen einlaufen, das hängt vom Material ab) ist eine LPG-Anlage ein störungsarm laufendes Bauteil.

 

tichy - der schon 250.000km mit LPG-Anlagen hinter sich hat.

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tichy - der schon 250.000km mit LPG-Anlagen hinter sich hat.

 

Ich hatte mit meinen Audi Cabrio V6 mit 170 PS über 300.000 Km ohne Probleme mit LPG gefahren.

Da war das Tanken eine angenehme Sache. :)

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Bei einer Autogasanlage liegt das Wartungsintervall bei ca. 15 tkm mit Kosten i.h.v. 150 - 200 Euronen, alle 80 - 90tkm mussen die Ventile getauscht oder ersetz werden ca. 800 bis 1000 Euronen!

 

Problem bei einer Nachrüstung ist, dass der Motor nicht "Gasfest" ist. Autogas wird mit wesentlich höheren Temperaturen verbrannt als Benzin. Daher Ventilverscheiß und höherer Wartungsaufwand.

 

Mein Vectra hatte nach 198tkm nen Schaden auf dem 3. Zylinder. Laut Gutachter zurückzuführen auf die Gasanlage, obwohl ich alle Wartungen gemacht habe (Motor nicht Gasfest).

 

Ich persönlich werde mir kein Gasfahrzeug mehr kaufen. Gründe:

Gas:

- zu hohe Wartungskosten

- Trägheit beim Gasgeben

- ewig lang den Knopf drücken beim Tanken und dass alle 450 - 500km bei 54l Tank

 

 

@ StartLittle

Also ich fahre mit LPG mittlerweile seit 8 Jahren und 210.000km , zwar nicht im A2 aber im V8 D11.

Also den will ich sehen, der die Wartungskosten aufgestellt hat:crazy:. Bei meiner Prins sind alle 60.000km der Filtertausch angesagt und das wars wenn die Anlage sauber verbaut und eingestellt ist.

Und hier liegt imho der Knackpunkt. Eine Gasanlage ist nur so gut wie der Dantler der sie eingebaut hat.

Und was den Vectra betrifft, der hätte ohne LPG auch nicht mehr Kilometer hinbekommen. Seit Opel von den CIH auf die OHC Motoren umgestellt hat, haben die Rüsselsheimer keinen standfesten Motor mehr hin bekommen. Da bist mit deinen 198.000km ja richtig gut dran gewesen.

Wie kommt der Gutachter auf diese Aussage? Mit welcher Methode kann er ausschließen, dass der Motor unter "normalen" Umständen nicht auch krepiert wäre???

Bzgl. der "Trägheit" kann ich nicht zustimmen, da ich keinen Leistungsverlust oder weniger spontanes Ansprechverhalten bestätigen kann.

Wo ich dir zustimme ist die Tankerei, die kann z.T. sehr nervig werden

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Wie kommt der Gutachter auf diese Aussage? Mit welcher Methode kann er ausschließen, dass der Motor unter "normalen" Umständen nicht auch krepiert wäre???
Bei mir ist ein Mazda 6 Motor im Gasbetrieb mit Lagerschaden verstorben. Was sagen die Fachleute? Klare Sache. Gasbetrieb ist schuld!

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Servus, es ist bekannt das die Verbrennung mit höheren Temperaturen einhergeht.

 

Es gibt mittlerweile Firmen die z.B. auch einen Audi s6 mit über 500PS Vollgasfest umbauen, mit Garantie. Ich denke dazu trägt auch die spezielle Abstimmung bei die von der Firma beschrieben wird.

 

Ohne eine ganz spezielle Abstimmung würde ich nicht Vollgas fahren und auch keine Beschleunigungsorgien durchführen.

 

Im Alltagsgebrauch denke ich sind wir technisch mittlerweile soweit das Gas eins zu eins benutzt werdenden. Wir fahren selbst eine Opel Astra Cabrio mit jetzt 150tkm ohne Ausfälle, aber nicht Vollgas ;)

 

Mit freundlichen Grüßen Michael

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Liebe Freunde,

 

nach Durchforstung diverser Foren bin ich noch etwas ratlos, vielleicht habt Ihr da mehr Wissen. mein A2 1,4 TDI ist 16 Jahre alt, hat 470.000 Km herunter und läuft wie eine "Eins".

Technisch und optisch ist er sehr gut dabei. Ich fürchte nun in München zukünftig mit Diesel nicht mehr in die Stadt fahren zu können, möchte meinen geliebten A2 aber auch nicht aufgeben.

Irgendwann gibt es ja doch wohl das "Rote" Kennzeichen.

Gasumstellung wäre eine Option. ist das technisch wirklich machbar? Was würde mich das so über den Daumen gepeilt wirklich kosten?

 

Herzlichen Dank an die Profis,

 

Euer

 

HRD

 

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vor 32 Minuten schrieb hrd:

Liebe Freunde,

 

nach Durchforstung diverser Foren bin ich noch etwas ratlos, vielleicht habt Ihr da mehr Wissen. mein A2 1,4 TDI ist 16 Jahre alt, hat 470.000 Km herunter und läuft wie eine "Eins".

Technisch und optisch ist er sehr gut dabei. Ich fürchte nun in München zukünftig mit Diesel nicht mehr in die Stadt fahren zu können, möchte meinen geliebten A2 aber auch nicht aufgeben.

Irgendwann gibt es ja doch wohl das "Rote" Kennzeichen.

Gasumstellung wäre eine Option. ist das technisch wirklich machbar? Was würde mich das so über den Daumen gepeilt wirklich kosten?

 

Herzlichen Dank an die Profis,

 

Euer

 

HRD

 

Technisch möglich aber unwirtschaftlich und deswegen auch nicht erprobt. Die unterschiedlichen Zündungen des Gemisches bei Benzin (Fremdzündung durch Kerze) und Diesel (Selbstzündung durch Kompression) sind das ausschlaggebende. Beim Diesel müsste bei Gasbetrieb noch eine Zündmöglichkeit eingebaut werden und das sprengt jeden Rahmen. 

  • Daumen hoch. 1

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Also die Flüssiggas Busse die ich kenne Laufen mit einem mageren Gasgemisch welches durch die Dieseleinspritzung gezündet wird. Bei zu reichem Gasgemisch würde dieses aber von selbst zünden weshalb die Kraftstoffregelung wohl zu komplex für so einen kleinen Diesel sein wird. 

bearbeitet von Lupo_3L

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vor einer Stunde schrieb Lupo_3L:

Also die Flüssiggas Busse die ich kenne Laufen mit einem mageren Gasgemisch welches durch die Dieseleinspritzung gezündet wird. Bei zu reichem Gasgemisch würde dieses aber von selbst zünden weshalb die Kraftstoffregelung wohl zu komplex für so einen kleinen Diesel sein wird. 

Ja, hier wird mit einem Gemisch gefahren. Da aber auch immer noch Diesel mitverbrannt wird, ist es keine direkte "Umrüstung" und ich wage zu bezweifeln, dass so ein Gemisch dann ein mögliches Verbot umgeht. Wird auch eher bei "rustikalen" Dieseln eingesetzt.

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Also man müsste eine Gasanlage vom 1,4er Benziner mit dem TDI verheiraten:

Das heisst Zündstrahl-Prinzip.

Der Motor wird normal gestartet und spritzt immer die Standgasmenge ein. Das übernimmt dieFunktion der Zündkerze.

Gasgeben tut man mit der Gasanlage. Das Gas ist viel Klopffester als Benzin und verbrennt deshalb mit höheren Wirkungsgrad im Diesel und das kann je nach Abstimmung auch zu Mehrleistung führen.

Ich hab mal aus der Oldtimer-Ecke von jemand gehört der an einen alten CIH-Saugdiesel einfach die Gasanlagen vom Benziner verbaut hat und das Gaspedal von der Verteiler-Einspritzpumpe getrennt und mit der Gasanlage verbunden hat.

Der vorher müde Sauger wurde so lebhaft dass die Achsübersetzung verlängert werden konnte.

 

Ist sicher machbar und eine Spannende Geschichte aber aufwendig - und wer gibt dann den Tüv.

 

bearbeitet von t1homas

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Technisch vielleicht irgendwie machbar, einen 1.4TDI mit Gas zu betreiben.

 

Zulassungstechnisch aber nicht möglich - zumindest nicht wirtschaftlich. Da ist es sicher günstiger, den jüngsten, frischesten 1.6FSI mit wenig Kilometern zu kaufen, den man für Geld bekommen kann und ihn bis an sein Lebensende mit Ulitmate zu fahren, als einen 1.4 TDI mit Gas in Deutschland legal zu bekommen.  

  • Daumen hoch. 1

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