Connor

Schadstoffemissionen und Abgasnormen

Recommended Posts

Es darf seit dem 18. Mai:

 

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abgasskandal-fahrverbote-sind-ab-sofort-moeglich-1.3986523

 

 

Wer kommt als Besucher zur Einweihung am 31. Mai?

 

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/luftverschmutzung-hamburg-fuehrt-als-erste-stadt-diesel-fahrverbote-ein-1.3989689

 

 

Gilt das auch für ganz alte Diesel mit H-Nummer?

 

http://www.sueddeutsche.de/auto/luftverschmutzung-was-die-hamburger-fahrverbote-fuer-autofahrer-bedeuten-1.3989777

 

 

Mein Kommentar: Voll verkehrs-bescheuert!

 

PS.

http://www.sueddeutsche.de/auto/nach-fahrverbots-urteil-kann-man-jetzt-noch-einen-euro-diesel-kaufen-1.3889120

"Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen hält gar 95 Prozent aller Euro-6-Diesel für "Mogelpackungen" und fürchtet Fahrverbote für solche Autos. Das Umweltbundesamt (UBA) geht davon aus, dass sie im Realbetrieb im Schnitt sechsmal mehr Stickoxide ausstoßen als erlaubt - also 480 statt 80 Milligramm pro Kilometer."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von Connor
PS
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vor 21 Stunden schrieb Connor:

PS.

http://www.sueddeutsche.de/auto/nach-fahrverbots-urteil-kann-man-jetzt-noch-einen-euro-diesel-kaufen-1.3889120

"Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen hält gar 95 Prozent aller Euro-6-Diesel für "Mogelpackungen" und fürchtet Fahrverbote für solche Autos. Das Umweltbundesamt (UBA) geht davon aus, dass sie im Realbetrieb im Schnitt sechsmal mehr Stickoxide ausstoßen als erlaubt - also 480 statt 80 Milligramm pro Kilometer."

 

Demnach dürften Fahrverbote mit der Begrenzung für DIESEL PKW bis EURO V  ebenfalls "Mogelpackungen" sein.

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Konsequent wäre es für alle Diesel, besser noch alle Verbrenner. Eine göttliche Ruhe.

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Nun, die ersten Diesel-Fahrverbote sind in Kraft. Sollten die nicht eigentlich verhindert werden? Aber dazu müsste man die Automobilindustrie...

 

Wie schwachsinnig Dieselfahrverbote eigentlich sind, zeigt das Beispiel Hamburg. Siehe: Dieselautos: Absurde Fahrverbote in Hamburg.

Klar, die Anwohner haben zunächst ein Recht auf Einhaltung der Grenzwerte. Wenn nun aber durch die Fahrverbote die gleichen Fahrzeuge Umwege fahren müssen, bedeutet das zwar einerseits eine Entlastung der bisher belasteten Bereiche - andererseits emittieren die umgeleiteten Fahrzeuge nun in bisher (vielleicht) weniger belasteten Bereichen (weil hier keine Messstationen stehen) ihren Dreck und - aufgrund des Umwegs - mehr als zuvor!

Das ist Umweltschutz / Umweltpolitik wie ich sie liebe. Jahrelang nichts tun, den Lobbyisten Puderzucker in den A.... blasen und dann im Ergebnis nur Verschlimmbesserungen. Da es zu politisch würde, spare ich mir hier meine Gedanken zu dem, was ich tun würde bzw. zu dem was dringend nötig wäre. 

bearbeitet von Joachim_A2

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vor 21 Stunden schrieb Joachim_A2:

Wie schwachsinnig Dieselfahrverbote eigentlich sind, zeigt das Beispiel Hamburg. Siehe: Dieselautos: Absurde Fahrverbote in Hamburg.

... Wenn nun aber durch die Fahrverbote die gleichen Fahrzeuge Umwege fahren müssen, bedeutet das zwar einerseits eine Entlastung der bisher belasteten Bereiche - andererseits emittieren die umgeleiteten Fahrzeuge nun in bisher (vielleicht) weniger belasteten Bereichen (weil hier keine Messstationen stehen) ihren Dreck und - aufgrund des Umwegs - mehr als zuvor!

 

Nun ja, im Kontext (also bezogen auf den gesamten Bericht des NDR) mögen die Dieselfahrverbote schwachsinnig sein. So gesehen, sind wir einer Meinung. Aber - und diese Schlussfolgerung hast Du ja schon in Deinem Post genannt: sollte es dazu führen, dass dort, wo die Messstationen aufgestellt sind, im Zuge der Fahrverbote deutlich niedrigere NOx-Emissionen ( bzw. auch Feinstaub) gemessen werden, mit denen die Grenzwerte (nahezu) ereicht werden, wäre dies aus meiner Sicht der untrügliche Praxisbeweis dafür, dass die hohen Emissionen eben doch maßgeblich von den Diesel-Kfz </= EUR-5 verursacht werden und aus rein umweltpolitischer Sicht Fahrverbote eben doch zur Verbesserung der Luftqualität geeignet sind! Konsequenterweise müsste das dann aber auch dazu führen, dass die gesamte Hamburger Innenstadt mit einem Dieselfahrverbot belegt werden muss. Umwege führen zwar auch zum Fahrziel, aber nicht zum Umweltziel. ;)

 

Dass die Eigner der betroffenen Diesel-Kfz insofern Nachteile in Kauf nehmen müssen, ist natürlich nachvollziehbar. Es ändert auch nichts an der Betrachtung, wer für diese Entwicklungen verantwortlich ist. Das ist in erster Limie der Gesetzgeber, der es den Herstellern bis vor Kurzem erlaubte, Schadstoffemissionen auf dem Prüfstand unter Zugrundelegung von praxisfernen Bedingungen (wie angeklappte Außenspiegel, abgeklebte Karosseriefugen, auf >3 bar aufgepumpte Reifen, die Verwendung von im Handel nicht erhältlichen bzw. der Motorfenhaltbarkeit abträglichen wasserdünnen "Super-Leichtlaufölen"...) zu bestimmen statt im Realbetrieb auf der Straße. Insofern kann ich der Ansicht der Automobilindustrie sogar folgen, wenn sie sagt, dass sie die Euro-6(d)-Nachrüstung von Altfahrzeugen nicht - und schon gar nicht zu deren Lasten - unterstützt. Man hat sich ja nur (ausgenommen natürlich diejenigen Fahrzeuge, die über eine "Prüfstandserkennung" verfüg(t)en) an die gesetzlichen Vorschriften gehalten bzw. den gebotenen Spielraum ausgenutzt!

 

Kurzum: es müssen trotzdem Lösungen her, die vermeiden, dass man im Prinzip funktionsfähige und erhaltenswürdige Kfz (die z.T. nicht einmal 10 Jahre alt sind) einfach der Schrottpresse überlässt. Nachrüstlösungen können natürlich nicht kostenlos sein. Aber der Gesetzgeber hätte zumindest einen Anlass der Wiedergutmachung, wenn die Kosten einer Nachrüstung wenigstens zu einem großen Teil über einen entsprechenden Ausgleich in der Steuererklärung an die Eigner von Diesel-Pkw zurück fließen.

 

[PS - zur Vermeidung von "politischen" Missverständnissen: dieser Beitrag wurde unter Beachtung der Boardregeln - vgl. Pkt. 5.3, letzter Satz - verfasst]

bearbeitet von heavy-metal

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Am 24.1.2011 um 09:23 schrieb cer:

Da die PD-Diesel ohne Partikelfilter ganz gute NoX-Werte haben, rege ich mich da erst mal gar nicht auf.

 

Auf Gesetzgeber, hieß früher Obrigkeit, ist jedoch kein Verlass.

 

Schreckliche "alte Diesel" sollen in Hamburg - und wo demnächst? - Suppe auslöffeln, die sie nicht eingebrockt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Naja, besser alte Threads neu beleben als sinnfrei neue aufmachen. ;)

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Am 31.5.2018 um 15:35 schrieb Joachim_A2:

Wie schwachsinnig Dieselfahrverbote eigentlich sind, zeigt das Beispiel Hamburg. Siehe: Dieselautos: Absurde Fahrverbote in Hamburg.

Klar, die Anwohner haben zunächst ein Recht auf Einhaltung der Grenzwerte. Wenn nun aber durch die Fahrverbote die gleichen Fahrzeuge Umwege fahren müssen, bedeutet das zwar einerseits eine Entlastung der bisher belasteten Bereiche - andererseits emittieren die umgeleiteten Fahrzeuge nun in bisher (vielleicht) weniger belasteten Bereichen (weil hier keine Messstationen stehen) ihren Dreck und - aufgrund des Umwegs - mehr als zuvor!

Das ist Umweltschutz / Umweltpolitik wie ich sie liebe. Jahrelang nichts tun, den Lobbyisten Puderzucker in den A.... blasen und dann im Ergebnis nur Verschlimm(…)

 

Diesmal bin ich mal völlig deiner Meinung. Jeder kann sofort erkennen, wie sinnlos bzw. kontraproduktiv solche Maßnahmen sind. 
Man schürt hier – bewusst oder unbewusst – Hass auf alles, was nach umweltpolitisch motivieren Reglements aussieht.

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Am 7.6.2018 um 13:48 schrieb holter:

Ernsthaft, ein sieben Jahre altes Zitat? Warum?

 

 

In der Zukunft angekommen.

 

 

Ich reg mich auf:  A2 Diesel mit niedrigen NOx-Werten ohne Abschaltungsbetrugssoftware sind nur noch "alte Diesel".

 

Und die neuen saurierartigen Dreckskarren?

 

https://www.google.de/search?q=diesel&amp;rlz=1C1MDNF_deDE494DE494&amp;source=lnms&amp;tbm=nws&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiWyanns8vbAhVJNMAKHQksDMwQ_AUICigB&amp;biw=1182&amp;bih=547

 

 

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Hmm, die Grafik zeigt doch eindeutig, dass sich bei den Stickoxiden über Jahre nix getan hat! Und die gleichbleibend hohen NOx-Emissionen, die die EU (zu Recht) u.a. in Deutschland gerügt hat,  sind ja nun maßgeblich der Anlass für (Diesel-) Fahrverbote. Mit funktionienden AdBlue-Systemen in allen (neuen) Dieselfahrzeugen seit 2010 sähe die Grafik sicher anders aus - und die NOx-Kurve würde sicher dieselbe Tendenz aufweisen wie die der Feinstaubemissionen.

 

Ich schließe nicht aus, dass es auch andere Verursacher der hohen NOx-Werte gibt. Dass man auch an diese Ursachen heran gehen muss, ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

bearbeitet von heavy-metal

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Tesla dürfte ziemlich unverdächtig sein. 

  • Daumen hoch. 1

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