Mütze

1.2 TDI: Es muss nicht immer der Gangsteller sein...

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Liebe A2 Freunde,

 

Es muss nicht immer der Gangsteller sein...

 

Da fuhr mein 1.2er doch doch über 200000 km und erfreute mich jedes mal aufs neue an der Tankstelle. Doch dann ging er während der Fahrt einfach in den Leerlauf, ganz ohne Fehlermeldung, keine Gelbe oder Rote Lampe im FIS oder gar dieses tolle Piepgeräusch - einfach ruhig. Gas nahm er nun auch nicht mehr an. Ich habe dann einfach den Wahlhebel auf N und Zündung Aus/An und dann ging es weiter als ob nichts gewesen wäre.

 

Zu Hause angekommen habe ich erstmal den Fehlerspeicher ausgelesen:

 

00263 - Getriebe

27-10 - unplausibles Signal - Sporadisch

00836 - Ventil 1 für Gangwahl (N284)

36-10 - Unterbrechung - Sporadisch

 

Den Fehlerspeicher habe ich danach gelöscht und bin die nächsten Tage erstmal ohne weitere Bedenken weitergefahren. Das Problem war zwar aus dem Sinn aber wurde mir 2 Tage später wieder schnell vor die Augen geführt, also Zündung Aus/An und weiter ging es. Der Abstand zwischen den Unterbrechungen wurde immer kürzer ...

Mein freundlicher Schrauberkollege hat dann versucht dem Fehler auf die Spur zukommen, seine Idee - der Gangsteller defekt .... Also neuen Gangsteller besorgt (warum ist das Ding so Sau teuer ..) und eingebaut. Der Einbau ist ja reichlich doof. Sehr eng im Motorraum. Die Stecker sitzen sehr fest drauf, die Verrieglung geht schlecht runter ... Aber irgendwann ist es geschafft. Kupplungswert - Grundeinstellung - Kriechpunkt anlernen, das geht ganz gut. Dann nach 120 km Fahrt, Leerlauf und keine Gasannahme - Ein Satz mit X - das war wohl nix mit dem Gangsteller, Fehler noch da .... Diesmal ging er aber auch nicht mehr an.

Ich war dann mit meinem Latein am Ende, habe den A2 nach Aachen (Autohaus Fleischhauer - Herr Otto) geschafft, dort wird ihm am besten geholfen. Ich habe keine Lust für die Mechaniker an meinem Wagen ein Selbststudiumprogramm auf meine Kosten zu finanzieren.

Nach der Analyse, wurde der Kupplungswert neu justiert, der Kupplungswert hat sich extrem verstellt (Sicherungsschraube war nicht fest- mein Fehler).

Das Problem mit dem Ventil war auf dem Hof des Autohauses auch nachvollziehbar. Herr Otto hat nun die Steckergehäuse am Gangsteller gewechselt, eine Probefahrt gemacht Fehler ist weg. Ich bat ihm um eine längere Probefahrt. Aber auch diese blieb Fehlerfrei. Also den Wagen wieder abgeholt und seid dem knappe 1200 km zurück gelegt - ganz ohne Probleme. Also hätte ich mir den Gangsteller sparen können.

 

Eines noch, mir ist letztes Jahr der Hydraulikschlauch am Gangsteller abgegangen. Dieser wird durch eine kleine Klammer gehalten. Bei mir war Sie durch Vibrationen gebrochen/abgenutzt. Nun beim Gangstellerwechsel ist mir die Klammer wieder aufgefallen, sie hat auch schon Spuren der Abnutzung (ca. 35000 km alt). Ich empfehle daher diese Klammer (kostet ca.6€) alle 2 Jahre mit zu wechseln. Dies erspart eine Menge Ärger, wenn der 1.2er mitten auf der Straße wegen Getriebeschaden/Hydraulikölverlust stehen bleibt und abgeschleppt werden muss. Links im Bild eine Neue Klammer Rechts die Alte nur ca. 35000km runter. Der sichtbare Verschleiß ist doch beachtlich.

 

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attachment.php?attachmentid=26323&stc=1&d=1251360500

attachment.php?attachmentid=26324&stc=1&d=1251360500

 

Beim Gespräch mit Herrn Otto kam ich auch auf die Kupplung zu sprechen, da meine ja nun schon über 200000 km runter. Er meinte nur, ein Wechsel ist nicht nötig er kenne auch keinen 1.2er A2/Lupo wo die Kupplung aufgrund von Verschleiß getauscht werden musste!

 

Das soll es erstmal gewesen ...

 

Mütze

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Klammer2.jpg.43da140d78fbad06dadbb65357870655.jpg

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Donnerwetter,Muetze!!

Du fährst von Berlin nach Aachen!!! um deinen Wagen checken zu lassen?

Ich habe immer geglaubt ich wäre automobilverrueckt!

 

Bei deiner Klammer bekommt man gleich wieder einen Groll auf

deutsche Hersteller.

Da sparen die wieder bei einem cent Artikel und den Verbraucher kostet das gleich wieder Tausende.

 

Du kennst den Fleischhauer in Aachen?

Der hat dort einen göttlichen A8 6.0 stehen.Der Olymp deutscher

Automobilbaukunst mit fuerchterlich komplizierter Technik,vor der ich mich etwas fuerchte.Hier kann der Freundliche in der Regel nicht einmal den Motorölstand kontrollieren.(Trockensumpfschmierung)

Deinen Ausfuehrungen nach scheint dieser Betrieb ja auserordentlich kompetent und seriös zu sein,oder?

Schade,das es so etwas nicht in Nord Deutschland gibt.

 

so long

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Du fährst von Berlin nach Aachen!!! um deinen Wagen checken zu lassen?

 

Nein, das Auto wurde gefahren. Aber nicht für einen Check, sondern eine klare Diagnose.

Und dieses Autohaus wurde ja schon mehrfach genannt als Spezialist für den 1,2er, was sich auch in diesem Fall wieder bestätigt hat.

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Aha,Muetze ist nicht nach Aachen gefahren,sondern nur sein Wagen .

Es ging nicht um einen Check ,sondern um eine Diagnose.

 

Vermutlich habe ich in all den Jahren hier in Schweden die Feinheiten der deutschen Sprache verlohren.

 

Fuer eine kompetente/angagierte Werkstatt ist kein Weg zu weit.

Ich sage nur Bad Tölz/ZF Dortmund.

 

Das es in der grössten deutschen Stadt keine 3l Kompetenz gibt

ist schon erstaunlich.

 

so long

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Liebe A2 Freunde,

 

Es muss nicht immer der Gangsteller sein...

 

 

Nach der Analyse, wurde der Kupplungswert neu justiert, der Kupplungswert hat sich extrem verstellt (Sicherungsschraube war nicht fest- mein Fehler).

 

 

Mütze

 

Wieso dein Fehler ? Hast du daran rumgespielt vor auftreten des Fehlers ? ;)

 

forderst du jetzt dein Geld zurück für den unnötig eingebauten Gangsteller, der ja nicht defekt war ? !

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...

 

Das es in der grössten deutschen Stadt keine 3l Kompetenz gibt

ist schon erstaunlich.

 

so long

 

Wer hält für gerade mal 6.555 bis 2005 produzierte und nun immer seltener werdende 3 l A 2 flächendeckende Kompetenz vor?

 

Nun es gab noch die fast baugleichen :D 3 l Lupos. Hat zur Folge, dass ich an AUDI-Zentren leider vorbeifahren muss, wenn sie nicht auch VW betreuen.

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Ja, ich habe den Kupplungswert neu justiert. Ist auch bei der Grundeinstellung erforderlich. Dabei habe ich wohl die Kontermutter nicht richtig fest gezogen ... :(

Das Geld für den Gangsteller kann ich nicht zurückfordern. Wurde ja im gegenseitigem einvernehmen getauscht. Ich dachte das dieses Ventil ne Macke hatte ... Falsch gedacht.

 

Bin jedenfalls froh, das meine Kugel wieder rollt. Zwischenzeitlich bin ich mit Omas alten Hyundai gefahren, da bin ich nur 550kkm für 50€ gekommen, mit dem 1.2er 35€ für 900km oder mehr.

 

Der Weg nach Aachen war mir in diesem Fall (alles was mit dem Getriebe/Hydrauliksystem zu tun hat) einfach die sicherste Bank. Klar gibt es in Berlin auch viele Audiwerkstätten nur ob Sie nicht doch sämtliche Teile getauscht hätten???

 

Mütze - der 1.2er fährt

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Mütze hast Du für die Klammern auch ne Teilenummer?

 

Ich würde die dann in den Gangsteller Teilethrad einfügen.

 

M.

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Die Teilenummer für die Klammer lautet:

 

085 142 419 - Sicherungsfeder - 6,37€

 

Mütze

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Kurze Rückmeldung, seid der Reparatur sind nun rund 5000 km abgespult - Keine Probleme - der Wagen rollt.

 

Mütze - ... was solch ein blöder Stecker alles für Kosten verursachen kann ...

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Hallo zusammen,

ich hatte auch das Problem mit der verschlissenen Feder. Ich habe mir die Feder und auch einen Schlauch, weil die Nut ausgeschlagen war, neu besorgt und das Ganze eingebaut. Mir ist aufgefallen, dass auch mit neuen Teilen sich der Schlauch ohne grossen Kraftaufwand im Gangsteller hin und her bewegen läßt. Das macht der Schlauch dann auch bei jedem Schaltvorgang durch die Druckschwankungen. Diese Bewegung sorgt für den Verschleiß an der Feder und am O- Ring. Irgendwann stellt sich eine Leckage ein.

Abhilfe schafft hier ein O-Ring mit grössere Materialstärke (Schnurdurchmesser) Der Originale sollte ein 5mmx1,5mm sein. Ich habe versucht einen 5x1,7 oder 5x1,8 zubekommen. Solche Maße hätte ich nur bei riesigen Abnahmemengen bekommen.

Also bin zur unserer örtlichen Hydraulikwerkstatt gefahren und habe angeschaut was dort vorhanden ist.

Ich habe verschiedene Größen aus einer unsortierten Schachtel bekommen. Dann habe den O-Ring eingebaut, bei dem sich der Schlauch mit hohem Kraftaufwand in den Gangsteller schieben läßt. Danach habe ich ihn ausgemessen. Es sollte ein 4,76mmx1,78mm sein. Dies ist ein Standardmaß

Er ist ein Ring mit einer Härte von 90 Shore. Es kommen mit Sicherheit auch andere Maße in Frage. Wichtig ist nur das der Schlauch fest im Gangsteller sitzt und der Ring für Hydrauliköl geeignet ist.

Ich habe die Ringe jetzt ein halbes Jahr drin und die Schläuche sitzten immer noch fest. So werden die Feder und die Schläuche nie verschleißen.

 

Viele Grüße von Matze

Der mit 160000km und dem ersten Gangsteller. :D

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Hallo Mütze,

 

laut Aussage des Herrn Otto, wo ihm kein A2 mit Kupplungsverschleiß bekannt ist müsste der Fehler der rutschenden Kupplung von 1.2ern ja nicht auf die Kupplung selbst sondern auf die Regelung zurückzuführen sein. (Dieser Meinung bin ich nach wie vor auch, nur nicht die ansässigen Audi Händer)

 

Ist das so, oder sehe ich das jetzt falsch ?

 

Gruss Robert

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Ich möchte Herrn Otto ja nichts unterstellen, aber bei mir musste bei 196tkm die Kupplung getauscht werden, weil sie bist auf die Nieten abgenutzt war und sich die Metallspäne in der Buchse des Kupplungsausrückhebels gesammelt hatten, so das der Kopf angebrochen war und er immer ausging, da der Kupplungswert nie stimmte.

 

Gruß myself

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Ja komisch, bei meinem 1.2er wurde die Kupplung schon bei gut 100.000 Kilometerchen gewechselt.

Es ist natürlich so, daß wenn man im bergigen Land wohnt, wo, wie bei uns, sehr oft am Hang/Berg angefahren werden muss die Kupplung dann schneller verschleisst.:(

Man hört auf jeden Fall, daß die Kupplung doch schön schleift wenn man im Rückstau zu einem Kreisel am Hang hinterherzuckeln muss.

Vielleicht sollte ich aussen rum fahren, die paar Mehrkilometer, die Kugel verbrauch doch kaum was;)

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Ich habe meiner Kugel bei 330.000 Km gerade ein neues gebrauchtes Getriebe spendieren müssen.

Dabei habe ich natürlich sicherheitshalber auch die (noch 1.) Kupplung mitgetauscht. Anbei ein Foto einer 1,2 l Kupplung nach 330.000 km in bergiger Gegend. Sieht gar nicht so schlecht aus.

 

Übrigens hatte ich Mützes Problem schon 2002 bis zu erbrechen.

Zu dem Thema hatte ich im Forum berichtet, aber nie definitiv herausbekommen was der Fehler war.

 

Gruß

Boris

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...1,2 l Kupplung nach 330.000 km in bergiger Gegend....:eek:

 

 

ich will meinem freundlichem Schrauber ja nichts unterstellen, aber gesehen hab ich die Kupplung damals nicht.

Kann natürlich sein das er nur ein paar Tropfen Hydrauliköl für 50 Cent nachgefüllt hat und ich durfte ´ne Kupplung blechen, hoffe ja nicht, aber wer weiss?:(

Dank den vielen nützlichen Infos hier im Forum fülle ich das Öl nun selbst auf, baue GRA-Blinkerhebel mit Kabelbaum ein, tausche Mini-Halteklammern an irgendwelchen Ölleitungen der Schaltbox usw. usw. :D

Vielen Dank an die Jungs und Mädels von denen all die guten Tipps kommen.

Als nächstes hätt ich gern die VAG-Com, aber muss es den echt der für 349,00 Euronen von Dieselschrauber sein:confused:

Ich weiss anderer Thread:erstlesen:....

gut schau ich noch ma´da

bis dahin, Horido

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Ja meine Kupplung fing aber nun schon bei 30 tkm an zu rutschen. Ich will ja nur sicherstellen, dass es nicht die Kupplung sondern eher ein Teil ist, welches an das hydraulische System gekoppelt ist.

 

Mal eine Frage wieviel Schaltvorgänge sollte der Druckspeicher überbrücken bis wieder nachgepumpt wird?

 

Gruss Robert

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Es sollten mindesten 5 Schaltvorgänge sein. Wenn bei 30000 km die Kupplung rutscht, das ist bestimmt der Kupplungsnehmerzylinder falsch eingestellt. Dieser sollte zwischen 1,8 und 2 Volt haben. Das würde ich als erste überprüfen.

 

Zum Thema VAGCOM, ich denke jeder 1,2er Fahrer sollte dieses haben, denn wenn Probleme im Vorfeld erkannt werden wird es lang nicht so teuer... Daher invertiere ich lieber die 350€ in ein Vagcom statt in die Weiterbildung der Werktstatt an meinen A2. Die 350€ sind bei der ersten Rep. welche eigentlich nicht notwendig ist (Kupplungswechsel bei 30000) ganz schnell wieder drin.

 

Mütze - der gern 1.2er fährt

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Man hört auf jeden Fall, daß die Kupplung doch schön schleift wenn man im Rückstau zu einem Kreisel am Hang hinterherzuckeln muss.
das ist nicht unbedingt die abgenutzte Kupplung; bei mir war es der abgenutzte Poti im dem Kupplungsnehmerzylinder, der im Ruhestand den falschen Wert geliefert hat und wie wild zwischen 0,3V und 2,4V gesprungen statt 1,8V..2,0V

vorgestern den Kupplungsnehmerzylinder getauscht anschl. GE - fährt wie neu, schaltet ruhiger und zügiger, bei der Autobahnausfahrt und Bremsvorgang von z.B. 100 km auf 50 keine klack-klack-klack Geräusche mehr

 

km-Stand: 305 tkm, die Kupplung selbst ist noch original vom Werk (3x knock ;) )

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Gast maulaf
Es sollten mindesten 5 Schaltvorgänge sein. Wenn bei 30000 km die Kupplung rutscht, das ist bestimmt der Kupplungsnehmerzylinder falsch eingestellt. Dieser sollte zwischen 1,8 und 2 Volt haben. Das würde ich als erste überprüfen.

[...]

 

Naja, es fahren aber viele mit 2-4 Schaltvorgängen durch die Lande. Für 5 brauchste wirklich eine neue Pumpe, Gangsteller und Kupplungssteller...

 

Die Probleme fangen ja bei 2 und weniger Schaltvorgängen an.

 

Gruß

Lutz

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Ich muss mal genau drauf achten aber ich liege garantiert auch bei 2-4 ! 5 Schafft meiner nicht.

 

Das mit dem Kupplungsnehmerzylinder werde ich mal messen. Ist mir in der SSP über die Hydraulik des A2 auch gleich ins Auge gefallen. Ich finde es nur erstaunlich das die Werkstätten das nicht selber können. Ich weiss bald mehr über das Auto als die "freundlichen".

 

Gruss Robert

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Mein 1.2er machte die letzten 3-4 Tankfüllungen beim Beschleunigen und Gaswegnehmen eigenartige metallische Klapper/Anschlaggeräusche. Hatte den verdacht dass die Torsionsfedern auf der Kupplungsscheibe gebrochen waren. Also neuen Kupplungssatz bestellt und gestern dann das Getriebe ausgebaut. Die Kupplung sah so schlecht nicht aus, hätte sicher noch ein paar 10000 km gehalten, aber die Führungshülse vom Ausdrücklager war total zerborsten und aus der Verschraubung gerissen (Siehe Bilder unten). Das Lager war/ist auch fest. Metallische Späne waren auch mit dabei, bin froh das mir das Getriebe nicht völlig kaputt gegangen ist. Dann alles wieder zusammengebaut. Übrigens die kleine Sicherungsklammer der Hydraulikschläuche am Gangsteller hatte schon wieder deutliche Markierungen/Abnutzungserscheinungen. Das nach nur 30000 km !! Beim Anbau des Gangstellers immer auf korrekte Montage der Stecker achten, hatte die Ventile vertauscht gesteckt. Die Grundeinstellung brach immer nach 2 maligen anlernen der Positionen bei 28 mit RTFM! 12 ab. Das die jeweils 2 Ventile gleiche Stecker haben kann ich nur als Fehlkonstruktion deuten ….. Nunja, aus Fehlern lernt man, auch wenn es nervende Stunden waren. Falls Ihr nicht mehr wisst wo welches Kabel hinkommt,hier eine kleine Übersicht:

 

Gangsteller von Oben nach Unten:

 

Oben Links Ventil 4 N287 Kabelfarben blau/grün gelb/schwarz

Oben Rechts Ventil 3 N286 Kabelfarben grün/grau gelb/schwarz

Unten Links Ventil 1 N284 Kabelfarben weiss/gelb gelb

Unten Rechts Ventil 2 N285 Kabelfarben gelb/grau gelb/grün

 

Am besten also vor Abbau der Stecker diese markieren, dies erspart unnötigen Stress. Falls Ihr neue Steckergehäuse braucht, die passenden Teilenummern lauten: 7M0973119, 1J0973702, 1J0973722 jeweils 2 x für den kompletten Gangsteller.

 

 

Mütze - der nun 227000 km mit seinem Sparmobil gefahren ist und noch viel spass damit hat

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Hallo A2ler Gemeinde,

 

ich habe heute Premiere hier im Forum und vorweg erst mal, Grüße aus Freiburg.

 

Nun komm ich nicht herum gleich hier mit einem Monster Problem zu beginnen mit dem ich mich seid Mitte letzter Woche auseinandersetzen muß.

 

Aber der Reihe nach.

Ich fahr fahre seid etwa 5 J einen 1,2 TDI EZ 2001 aus 2.Hd. Super Teil und ich liebe die Alu Kugel. Er hat jetzt 182.000 km runter. es gab auch nie Probleme, nur das etwa vor 15 Monaten, bei etwa 150 TKM, sich das Hydrauliköl "verflüchtigte", mit allen Folgefehlererscheinungen wie ich sie hier im Forum die letzten Tage so oft gelesen habe.

Ich habe mich damals für die 3 Flaschen Hydrauliköl Variante pro Jahr entschieden, und gegen den Vorschlag des Freundlichen (Gangsteller Tausch 4 stelliger Betrag).

 

Nach Weihnachten hat sich dann der (und das vermute aber nur) Microschalter / Poti unter dem Schalthebel verabschiedet. Start war nur noch auf N möglich. Bis Dato wurde meinerseits auch nie eine Getriebegrundeinstellung vorgenommen, habs einfach nicht gewußt das das regelmäßig zu machen ist.

 

Nun hat vor etwa 3 Wochen, von heute auf morgen, der Verlust Hydrauliköls sich vervielfacht :huh:. Eine Flasche war in einer Woche weg. Also absoluter Handlungsbedarf. Und dann (event.) Microschalter / Poti erneuern.

 

Hier im Forum fand ich dann die PDF-Anleitung zum Tausch der Gangstellerdichtungen. An dieser Stelle Hochachtung und Danke, ohne die wär gar nichts gegangen.

 

Die O-Ringe besorgt, und die "Große" in der Bucht über Sofortkauf, sollte halt schnell gehen, knapp 60 € :eek:.

 

Mein Freund hat ne freie Werkstatt, der sollte -und hat das dann auch getan, verbaut.

Der freundliche hat die Reparatur wegen der nicht originalen Dichtung kategorisch abgelehnt. Nur Orginalteile, bla, bla , blubber.... wirtschaftlicher Totalschaden, bla, blubber...., besser gleich den neuen A1:crazy:

 

Mein Plan: Abdichten, Schalter / Poti erneuern, Getriebegrundeinstellung und wieder Spaß haben.

 

Dann das Drama....

Tag 1)

Es war ein defekter Hydraulikschlauch, den dann auch besorgt, und alles was zu tauschen ist an Dichtungen, wie in der PDF empfohlen, mitgetauscht. Wenn schon dann alles.

Nach Abschluß startete der Motor ( auf N) aber keine der Gänge ließ sich "einlegen". (so mein Freund, der Monteur, via Tel.)

Nach meinem Feierabend gleich ab in die Werkstatt, dort war wieder alles demontiert. "Morgen noch mal gaaaaannnz langsam alles zusammenbauen".

 

Tag 2)

Alles wurde wieder montiert. Motor springt gar nicht an (so mein Freund, der Monteur, wieder via Tel.). Nach Feierabend wieder in die Werkstatt. Ich versuch selbst zu starten. Kein "eiern" kein "stottern" einfach tot.

Baterie ist ok und Hydraulikbehälter voll, bis 2 Fingerbreit Einfüllstutzen.

Pumpe surrt wie immer und verstummt nach etwa 10 sec, Druck wird aufgebaut(?), unterm Auto alles trocken, also dicht(?)

 

und jetzt kommts.... Nach 6 / 7 Versuchen, Zündung ein Zündung aus, geht ein ruckeln durchs Auto, so als will er gleich starten (wie man es halt kennt).

Statt des Motorstarts hats den Hydraulikbehälter verissen. :eek:

 

Gerissen an der Naht des Behälters, mit solch einem Druck, bis über Windschutzscheibe, die ganze Sch....e.

 

Tag 3)

Mit gebeugtem Haupt zum Freundlichen, der will mir direkt wieder den A1 schmackhaft machen und unter den A2 einen Strich ziehen. Bei meinem Beharren spricht er ein neues Getriebe an und.... "nur den Gangsteller tauschen und mit Erfolg das Promblem lösen, sei unwahrscheinlich.... Fehlersuche zu sei zu teuer, (..und das Getriebe nicht? denke ich). Ohne Ergebniss zog ich von dannen, hatte den Eindruck der war froh als ich ging.

 

Hat jemand von Euch eine Idee wo ich jetzt ansetzen soll? Soll ich meine Kugel abschreiben?

Bin für jede Info dankbar.

 

Gruß aus Freiburg und schönen Restsonntag

Harousch

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Sorry Männer, hab jetzt doch ein neues Thema erstellt. Zumal es hier "Es muß nicht immer der Gangstellersein" heißt

 

Gruß

Harousch

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falls jemand die stärkeren 0-ringe für die hydraulikleitungen am gangsteller sucht: der ebucht-verkäufer "lupo_audi_a2_3l" bietet selbige, wie auch die flachdichtung und den simmerring, einzeln bzw. als satz an.

der mann ist am telefon sehr hilfsbereit und kompetent.

als tipps für den austausch der hydr.-schlauch-o-ringe gabs noch gratis mit auf den weg:

1. metallteile gut entfetten, damit der o-ring ansich schon fest sitzt, zum einführen ev. kurz in ammoniak tauchen.

2. nicht zu stark verschlissene halteklammer einfach umdrehen, damit die unbeschädigte seite belastet wird.

vielleicht hilfts jemand.

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Mein 1.2er machte die letzten 3-4 Tankfüllungen beim Beschleunigen und Gaswegnehmen eigenartige metallische Klapper/Anschlaggeräusche. ...

 

 

Hallo Mütze,

waren das laute Geräusche? Mein 1.2er macht beim "untertouriglaufen", also mit wenig Gas seit neustem auch Klappergeräusche mit merklichen Vibrationen am Gaspedal. Und beim stärkeren Beschleunigen wurden mir von der Rücksitzbankbesetzern auch Schepper/Knirschgeräusche von hinten links berichtet. So gesehen dachte ich eher Richtung Auspuff.

Grüsse!

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Diese Untertourigen Geräusche hat meiner schon seid mindesten 150000 km. Aber nicht die Klappergeräusche, diese kamen erst vor kurzen, als ich die Kupplung dann gemacht habe.

Die Geräuschortung ist sehr, sehr schwierig, jedenfalls habe ich das Gefühl, das es sobald ich den Kopf etwas bewege, woanders herkommt.

 

Halte uns doch bitte auf dem laufenden, falls Du etwas tauscht oder reparierst.

 

Mütze - der gerne mit dem 1.2er fährt

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...

Eines noch, mir ist letztes Jahr der Hydraulikschlauch am Gangsteller abgegangen. Dieser wird durch eine kleine Klammer gehalten. Bei mir war Sie durch Vibrationen gebrochen/abgenutzt. Nun beim Gangstellerwechsel ist mir die Klammer wieder aufgefallen, sie hat auch schon Spuren der Abnutzung (ca. 35000 km alt). Ich empfehle daher diese Klammer (kostet ca.6€) alle 2 Jahre mit zu wechseln. ....

 

Hi,

 

ich hatte auch schnell undichtigkeit an den Schläuchen am Gangsteller. Mir ist damals aufgefallen, dass die Anschlüsse vom Schlauch und das Loch für den Schlauch schleifspuren hatten.

Ich habe darauf hin neue Dichtungen montiert und die zwei Schläuche mit einen Kabelbinder direkt hinter den Anschlüssen etwas zusammengezurrt, dass die nicht mehr wackeln.

 

Seit mehr als 200tkm keine Probleme mehr damit und dicht ist es auch noch.

 

Grüße

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Ein Schaden, wie Mütze ihn auch hatte, ist bei mir ebenfalls aufgetreten.

Die Führungshülse des Ausrücklagers hat es förmlich zerrissen und die Reste haben den Kupplungsweg versperrt.

Ist gleich auf dem Parkplatz im Stand passiert, schon mein zweiter 1,2, der abgeschleppt werden musste.

Zu sehen war ein zitterndes Kupplungsseil, entsprechend konnte ich der Werkstatt schon den Hinweis geben, habe einen Kupplungssatz (180 Euro Sachs) und die Führungshülse mitgegeben und gleich vereinbart, dass wir zusammen die GGE durchführen.

Kosten der Reparatur in Hamburg 460 Euro inklusive Getriebeöl, Anlassertausch und festsitzenden Achsen (Mehraufwand).

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schreibst du uns noch den Kilometerstand von deiner "Keinkupplungspedalkugel" und vielleicht noch die Adresse der Werkstatt?:)

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Auch bei unserem 1.2 hat das Lager ähnlich ausgesehen.Der Unterschied zu einem neuen war ernorm.

Geräusche können auch vom Getriebe kommen.

Auch da zersetzts mit der Zeit die Lager :eek:

Unsere Kugel hat jetzt 222555 auf der Uhr jetzt mit revidiertem Getriebe seid 3 Wochen.

Die Kugel schnurr wieder :)

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Meine 2. Kugel hat jetzt 265.000 km drauf, allerdings bin ich davon nur 15.000 km gefahren, weshalb ich nicht sagen kann, ob in der Richtung schon etwas getauscht wurde. Der Kupplungsbelag sah noch sehr gut aus, die Druckplatte zufriedenstellend, war ein Langstreckenfahrzeug.

Die Werkstatt heißt Hansen, ist in Hamburg, Diagonalstr.

Unkommentiert will ich sie nicht in die Liste übernehmen, da rund um die Getriebehydraulik kaum Wissen vorhanden ist, was aber in meinem Fall von Vorteil war, konnte ich so problemlos mitwirken.

Herr Hansen und seine Mitarbeiter sind sehr freundlich, kommunikativ, halten einen auf dem Stand.

Die Arbeit ist fehlerfrei und der Preis fair (ca. 50% von Audi).

Auch ist es kein Problem, Teile selber mitzubringen.

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...

- Hydrauliköl war Emulsion, etwas verschlammt und wurde 2x gewechselt (gespült)...

 

Wann sollte man das Öl mal wechseln?

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Habe gestern bei meinem 1.2 TDI Bj. 2003 bei 220.000 km zum ersten Mal die Getriebe-Grundeinstellung gemacht. Die Schaltung funktionierte soweit noch, sie war aber schon sehr ruckelig geworden, so dass die GE fällig war.

 

Gleich zu Beginn trat das Problem auf, dass der Spannungswert des Gebers für Kupplungsweg G162 einen Wert von 3,75 V zeigte, was auf geöffnete Kupplung hinweist und es gelang mir nicht, den richtigen Wert im Bereich von 1 bis 2 V hinzubekommen, was der geschlossenen Kupplung entsprochen hätte. Habe dann laut Anleitung die Hydraulik-Steuereinheit ausgebaut für die Einstellung des Spannungswerts für G162 und gleich darauf zeigte sich ein Spannungswert von 1,4 V, was dem maßgeblichen Wert für geschlossene Kupplung entspricht. Die 1,4 V stellen eine deutliche Abweichung vom zulässigen Wert von 1,85 bis 1,95 V dar, die GE war also längst überfällig! Nach der Einstellung an der Einstellmutter erfolgte die eigentliche GE.

 

Bei der Durchführung blieb das Einstellungsprogramm „hängen“, so dass es nicht zu Ende geführt werden konnte. Auch nach wiederholtem Durchführen kam es zu den Hängern an verschiedenen Stellen des Programms. Die Ursache für das Hängenbleiben lag offenbar am Kupplungsnehmer: es war als wäre er in einer Endlosschleife, er wurde vom Steuergerät immer wieder angesteuert, führte aber die Bewegung nur ansatzweise aus und führte sie nicht zu Ende.

 

Entweder der Kupplungsnehmerzylinder mit Geber für Kupplungsweg oder das Magnetventil für Kupplungssteller müssen also defekt sein. Der Geber für Kupplungsweg war in Ordnung, zeigte 0,3 V bei herausgezogenem Zug und 4,6 V bei nicht gezogenem Zug. Das Ventil für Kupplungssteller N255 zeigte in Messwerteblock 005 Feld 4 mit 0,76 A einen unzulässigen Wert. Bei der elektrischen Prüfung zeigte sich ein undefinierter Ohmwert im Bereich von 10 bis 40 Ohm (Sollwert ca. 6,5 Ohm), offenbar waren die Steckerkontakte korrodiert. Erst nach Einsprühen mit WD-40 konnte ein stabiler Wert von 5 Ohm gemessen werden, was offenbar in Ordnung ist, da für den Sollwert nur eine ca.-Angabe gemacht wird. Habe dann auch den Stecker am Kupplungsnehmerzylinder mit Kontaktspray eingesprüht, und darauf konnte die GE nach zweimaligen Anlauf erfolgreich abgeschlossen werden. Die Schaltung funktioniert jetzt besser denn je :)

 

Offenbar war es so, dass der schlechte Steckerkontakt vorher, also vor der GE, (gerade) noch nicht zu Fehlfunktionen der Gangschaltung führte. Bei einer GE sei das System "empfindlicher" als sonst, las ich in einem der zahllosen Forumsbeiträge, und daher sei die GE mit einem gewissen Risiko verbunden. Möglicherweise kommt das auch daher, dass bei der GE die Batteriespannung niedriger ist als im Fahrbetrieb, wo die Batterie 14 V hat. Durch das längere Stehenlasen mit eingeschalteter Zündung während der GE sank bei mir die Batteriespannung auf unter 10 V, so dass ich sie überbrücken musste. Daher machte sich der schlechte Steckkontakt bei mir möglicherweise erst bei der niedrigeren Spannung bei der GE bemerkbar.

 

Beim Themenstartbeitrag von Mütze hat offenbar auch ein Steckkontakt, diesmal am Gangsteller, eine Rolle gespielt, weil Herr Otto auch die Steckergehäuse wechselte.

 

Gruss Rudi

 

Zitat von Mütze viewpost.gif

...

Nach der Analyse, wurde der Kupplungswert neu justiert, der Kupplungswert hat sich extrem verstellt (Sicherungsschraube war nicht fest- mein Fehler).

Das Problem mit dem Ventil war auf dem Hof des Autohauses auch nachvollziehbar. Herr Otto hat nun die Steckergehäuse am Gangsteller gewechselt, eine Probefahrt gemacht Fehler ist weg.

...

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kann nur Empfehlen die Spannung "im Auge" zu behalten und evtl. Gegensteuern -das heißt dafür zu sorgen, das die 12 Volt nicht unterschritten werden.

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Leider funktioniert meine Kugel immer noch nicht, denn nach einer ersten Fahrt von wenigen Kilometern blieb sie stehen und sprang zunächst nicht mehr an. Nach dem Heimschleppen ließ sich der Motor wieder starten. Habe dann erneut eine Grundeinstellung durchgeführt und bei der Probefahrt funktionierte zunächst alles prima. Nach ca. 2 km aber blieb er an einer Haltestelle wieder stehen und sprang nicht mehr an.

 

Habe daraufhin aufgegeben und ihn in die Audi-Werkstatt geschleppt. Nach 3 Tagen bekomme ich von dort einen Anruf, dass der Fehler noch nicht lokalisiert werden konnte und vermutlich ein Defekt an der Kupplung vorliegt. Es wurde auch versucht, den Kupplungshebel mechanisch mit einem Hebel anzuziehen, was aber nicht gelang. Vermutlich sei in der Kupplung etwas verklemmt. Es müsse also jetzt das Getriebe ausgebaut werden und dafür allein würden 6 Stunden Vorgabezeit anfallen.

 

Kann das eigentlich sein? Ist es nicht wahrscheinlicher, dass ein Defekt am Kupplungssteller vorliegt, da das Fahrzeug nach dem ersten Stehenbleiben wieder funktionierte? Ist es so, dass der Kupplungshebel von außen mechanisch verstellt werden können muss oder kann man dabei was falsch machen?

 

Wäre für schnelle Hilfe sehr dankbar,

Rudi.

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Wenn du das Bremspedal trittst, sollte im Normalfall der Nehmerzylinder anziehen und somit die Kupplung öffnen.

Hierbei rutsch unter anderem auch das Ausrücklager auf der Hülse in Richtung Kupplung. Und wieder zurück, wird das Bremspedal losgelassen.

 

Ist diese Hülse nun defekt, kann sich bei diesem Vorgang das Ausrücklager mit der Hülse verkannten und die Kupplung "hängt". Siehe dazu die Bilder von Mütze in Beitrag #23.

 

Hörst du denn irgendwelche Geräusche aus Richtung Kupplung/Getriebe, wenn du die Bremse trittst? Bleibt eventuell der Kupplungshebel nach mehrmaligem Bremspedal betätigen in einer Position zwischen Kupplung offen und geschlossen hängen? Mal richtig quälen, die Hydraulik!

 

Das der Kupplungsnehmerzylinder selber defekt ist, ist eher unwahrscheinlich. Der wird ja rein hydraulisch betätigt, kann also maximal undicht werden. Die einzige Schwachstelle ist das Potentiometer. Gibt es aber nur als Ganzes für circa 220,- € + Ausbau/Einbau und einstellen.

 

Alternative wäre die Kugel nach Maisach zu Herrn Topal zu schleppen. 240km einfache Strecke, aber dann sollte die Kugel wieder rollen.

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Vor einigen Tagen ist unser 1.2TDI bei ca. -15°C nicht mehr angesprungen, hat sehr stark geschüttelt beim Startvorgang.

Habe gleich gewusst, dass es wieder eine 1.2er-Zauberei ist, weil der Starter mit viel Kraft durchgedreht hat. Batterie also in Ordnung.

Gestern dann Fehlerspeicher ausgelesen -> Kein Fehler abgelegt in allen Steuergeräten.

 

Habe dann Eco aus und dann gestartet und nach kurzer Zeit ist er angesprungen. Beim Bremspedal lösen ist er im selben Augenblick wieder abgestorben.

Habe dann zusätzlich auf N geschaltet und dann gestartet und die Geisterbahn bleibt an und ist völlig problemlos gefahren.

Am Abend wieder gestartet und auf P startet der Motor gar nicht, auf N schon, Eco lässt sich einschalten ohne dass er abstirbt.

 

Hydraulikölstand ok, Druckspeicher ok, keine Geräusche, GGE vor ca. 2000km gemacht, KNZ-Wert war ok.

 

Kilometerstand: 80000km

Nehme daher an, dass es noch nicht die Führungshülse ist, weil hier fast alle >200.000km Probleme damit haben.

Würde gerne effizient an das Problem rangehen, da ich nicht stunden bei -15°C vor der Motorhaube verbringen will. Ideen?

 

Ich überlege gerade ob wir nicht ein Fehler-Screening aufbauen sollten.

Wir könnten in einem gemeinsamen Dokument (Wiki-Artikelschmiede, Google-Docs,...) eine Tabelle basteln.

z.B. :

 

Fehlersymptom(e) / Ursache(n) / Behebung

 

Die 1.2TDI Getriebe/Kupplung/Gangstellerprobleme sind mittlerweile auf zig Themen verteilt und es ist einfach zu viel Text den man lesen & filtern muss bis man zum Ergebnis kommt. Was haltet ihr davon?

Denke va. an die 1.2-Spezis Karat21, DerWeißeA2, Mütze usw...

 

Gruss Pappl

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Hallo Pappl,

 

meiner wollte am Montag auch nicht. Hatte -22°C in der Nacht, als ich den Wagen gestartet haben waren es noch -18°C. Muss sicher mindesten 30-45 Sekunden drehen lassen (Standheizung ging nicht an). Aber dann kam er. Habe ihn etwas warmlaufen lassen, da die Hydraulikpummpe sehr zu kämpfen hatte. Bin normal losgefahren, aber nur ca. 1 km gekommen. Er stotterte und nam kein Gas an und ging dann genau an einer viel befahren Kreuzung aus. Herzlichen Dank dachte ich mir noch. Habe ihn dann abschleppen lassen und über Nacht in einer beheizten Garage auftauen lassen. Seit dem ist Ruhe, er fährt wie er soll und macht keine Probleme. Ich hatte letzte Woche Freitag noch bei Shell den Champagner ala V-Power Diesel getankt. Dieser schein wohl ausgeflockt zusein und hatte die Kraftstoffzufuhr unterbrochen. Kann durchaus sein, mein V-Power Diesel noch vom Oktober ist, wo es kein Winterdiesel gab .... wer weiss, jedenfalls habe ich jetzt ein Additive mit reingekippt und fahre schon wieder 600km zwischenzeitlich.

Hat Deiner bei den milden Temperaturen noch Probleme?

 

Die Idee mit den Zusammenfassen der Probleme des 1.2er finde ich sehr gut. Müsste man sich mal Zeit für nehmen.

 

Gruss Daniel dessen 1.2er schon über 314000 drüber ist

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Hallo Pappl,

 

meiner wollte am Montag auch nicht. Hatte -22°C in der Nacht, als ich den Wagen gestartet haben waren es noch -18°C. Muss sicher mindesten 30-45 Sekunden drehen lassen (Standheizung ging nicht an). Aber dann kam er. Habe ihn etwas warmlaufen lassen, da die Hydraulikpummpe sehr zu kämpfen hatte. Bin normal losgefahren, aber nur ca. 1 km gekommen. Er stotterte und nam kein Gas an und ging dann genau an einer viel befahren Kreuzung aus. Herzlichen Dank dachte ich mir noch. Habe ihn dann abschleppen lassen und über Nacht in einer beheizten Garage auftauen lassen. Seit dem ist Ruhe, er fährt wie er soll und macht keine Probleme. Ich hatte letzte Woche Freitag noch bei Shell den Champagner ala V-Power Diesel getankt. Dieser schein wohl ausgeflockt zusein und hatte die Kraftstoffzufuhr unterbrochen. Kann durchaus sein, mein V-Power Diesel noch vom Oktober ist, wo es kein Winterdiesel gab .... wer weiss, jedenfalls habe ich jetzt ein Additive mit reingekippt und fahre schon wieder 600km zwischenzeitlich.

Hat Deiner bei den milden Temperaturen noch Probleme?

 

Die Idee mit den Zusammenfassen der Probleme des 1.2er finde ich sehr gut. Müsste man sich mal Zeit für nehmen.

 

Gruss Daniel dessen 1.2er schon über 314000 drüber ist

 

Bei den Temperaturen muss sich trotz der Kraftstoff-Qualität (bis - 22°C) gedanken machen. Selbst leichte Feuchtigkeit im Kraftstofffilter kann hier ein Problem sein. Da würde ich in deinem Fall drauf tippen.

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Der Filter ist keine 2 Monate alt .....

 

Der dann wohl nicht. Trotzdem beschreiben deine Symptome recht wahrscheinlich Probleme in der Kraftstoffversorgung. Bei Temperaturen um -20 °C und einer Herstellerangabe von -22 °C, ist das mit Toleranzen nicht ganz unwahrscheinlich.

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.....

Alternative wäre die Kugel nach Maisach zu Herrn Topal zu schleppen. 240km einfache Strecke, aber dann sollte die Kugel wieder rollen.

 

Möchte nur noch kurz berichten, wie mein 1.2TDI-Problem nach der Getriebegrundeinstellung von vor 3 Monaten gelöst wurde: habe den Rat von DerWeißeA2 befolgt und den Kleinen zu Meister Topal gebracht.

Er hat ihn tatsächlich wieder flott gekriegt, indem er einen neuen Kupplungsnehmerzylinder eingebaut hat. Vorsorglich hat er noch das Ausrücklager erneuert und das Getriebe überholt. Es war nicht billig, aber Hauptsache er läuft wieder :cool:

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So ich habe mal Bilder wie ein Getriebe aussieht wenn man einfach komplett auf Taub macht :eek:

 

Es hat so ziemlich alles zerlegt angefangen bei den Getriebehälften über alle Lager und Ritzel.

 

Auf Bild 1 sieht man auch drei Löcher in der Getriebewand.

 

Daher die bitte an alle wenn nur die geringsten Geräusche vom Getriebe zu vernehmen sind sofort reagieren!

 

Wichtig! Auch bei Ausbau Gangsteller,Hydraulik / Leitungen immer zwingend eine Getriebegrundeinstellung durchführen!

 

Das Getriebe dankts.

 

Für die Getriebereparatur am besten immer das ganze Auto hinstellen es erspart viel Geld und Nerven.

58933d7ae42af_Getriebeschaden1.1.jpg.03cbfafe6d7784bd5946c921939fe726.jpg

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Hallo,

bei der heute durchgeführten Grundeinstellung konnte ich durch Verkürzen des Kupplungsseils den Wert nicht mehr weiter als auf 2,1V senken - dann war der Gewindeweg aus und ich konnte auch nicht mehr kontern.

 

Ist das ein Zeichen dafür, dass die Kupplung nun bei 172000 km am Ende ist, oder liegt vielleicht ein anderer Fehler vor???

 

Wenn es doch so ist, dass die Kupplung getauscht werden muss, dann suche ich dringend eine ausführliche Anleitung zum Ausbau.

 

MfG

Sputnik11

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Eine Möglichkeit wäre eine defekte Führungshülse/Ausrücklager, wodurch der Kupplungshebel nicht mehr vollständig die eingerückte Ausgangstellung erreicht (und dabei den Kupplungszug weniger weit aus dem Kupplungsnehmerzylinder zieht als normal). => Getriebe ausbauen und Führungshülse/Ausrücklager wechseln

 

Alternativ kann auch der Kupplungsweggeber im Kupplungsnehmerzylinder defekt sein. => Kupplungsnehmerzylinder wechseln

 

Dass die Kupplung selber verschlissen ist, halt ich bei der Laufleistung (noch) für unwahrscheinlich.

bearbeitet von Phoenix A2

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Eventuell hilft es, das Bremspedal ein paar zu tätigen (vielleicht auch defekter Bremspedalschalter?). Normalerweise sollte sich bei betätigen der Bremse der Wert für den KNZ um 2 Volt erhöhen.

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