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Schmieren, fetten, ölen...


XLars
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Moin moin!

 

Ich bin ja nun seit ein paar Tagen stolzer Besitzer eines A2 und da fährt man bekanntlich ersteinmal in die Waschanlage

und macht sich ans polieren und konservieren (um mal alles genau gesehen zu haben...).

 

Ich könnte ein paar Tipps, bzw. eine Liste aller beweglichen Teile und Scharniere gebrauchen,

die von Zeit zu Zeit nachgefettet werden sollten.

 

Zum Fetten verwende ich HHS 2000 von Würth.

(und Amor All für all Gummi- und Kunststoffteile)

 

"Gefunden" habe ich bereits:

- Türscharniere

- Schlösser

- Scheibenwischer (Achse und Scharniere)

- Schalthebel (Schaltsack hoch und unter das Gummi sprühen)

- ... fällt euch noch mehr ein?

 

Sollte auch im Motorraum irgendetwas nachgefettet werden?

 

Vielen Dank schon mal für eure Tipps,

Lars

 

PS: Ich bin nur durch Zufall darauf gekommen, den Schalthebel nachzuschmieren nachdem ich hier gelesen habe,

dass die Schaltung auch mal schwergängig werden kann. Nach meiner Behandlung "flutscht" sie so leichtgängig,

wie wohl vor 6 Jahren schon mal...

Edited by XLars
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Vielen Dank für den WA-Tipp! :TOP:

Der ist ja Gold wert!! (Falls ich nicht selber wasche, werde ich zukünftig fragen.)

Diese Wäsche wurde von der VAG Werkstatt gemacht als der A2 zur Inspektion war. Da sollte sowas nicht vorkommen. ;)

 

Gruß

Lars

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  • 6 years later...

Ich habe hier folgende Schmierstoffe, kanns aber nicht zuordnen, wofür die sind. Könnte jemand die VAG Nummern entschlüsseln?

 

G 060 751 A2

G 052 172 A1

 

Und dann noch ein "Super Lube" von einer VAG Werkstatt. Steht aber überhaupt nicht drauf, was drin ist...

 

Danke Euch!

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Das erste müsste Lithiumschmierfett fürs OSS sein?

 

Das zweite ist "Spezialgleitmittel", welches wohl beim Yeti, Q7 und Touraeg im Bereich Lenksäule/Lenkradverstellung/Lenkradschloss eingesetzt wird, beim EOS im Bereich Cabriodach. Für welches Teil jeweils genau, hab ich nun nicht nachgeschaut sondern nur, in welchen Bereichen es im Ersatzteilkatalog aufgeführt wird. Wenn es aber beim sprühen flüssig ist und dann zäh wird, könnte es sowas wie Schließzylinderfett sein.

 

Superlube dürfte das hier sein: Super Lube

Gabs / gibts von einigen Autohäusern als Werbegeschenk mit VW-Logo und teilweise sogar mit dem Logo vom Autoshaus bedruckt.

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hey super vielen dank.

 

im Bereich OSS gibt es in dem Fall zwei Schmierstoffe:

G 052 150 (erwähnt im OSS Thread) und das G 060 751 A2.

Sind es vielleicht zwei Nummern und der gleiche Stoff?

 

Wg. G 052 172 A1: Kann mich jetzt erinnern, habe ich noch übrig vom TT Cabriodach. Ich sollte damals damit die Gummis pflegen.

 

Superlube - das scheint ja ein wahrer Alleskönner zu sein. So was wie WD-40?

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G052150 gibt es nicht. Wenn, dann G0521500 und dieses ist entfallen und lautet nun G05215A2.

 

G060721A2 wird Feststoffschmierpaste genannt. Es ist demnach NICHT Lithiumschmierfett (oder zumindest nicht jenes, mit welchem man die Laufflächen schmiert). Ich denke eher, dass es für die Seilzüge verwendet wird (an der Stelle, an der das Ritzel vom Motor die Seilzüge mitnimmt). Ist aber reine Spekulation, weil ich darüber nichts exaktes finde. Google kann mit dieser Nummer auch nix anfangen.

 

Bei anderen Fahrzeugen wird G060721A2 auch im (Glas-)Schiebedachbereich genutzt.

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Bei den neueren Panoramadächern im Konzern wird die Festschmierstoffpaste G060751A2 für die Schienen des Schiebedachs eingesetzt. Es gibt dazu extra nen "Schieber" (VAS 6621 mit Kartuschenpistole V.A.G 1628), mit dem man erst den Dreck aus den Führungen holen und dann im zweiten Durchgang den Schmierstoff auftragen kann.

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- Türscharniere

- Schlösser

- Scheibenwischer (Achse und Scharniere)

- Schalthebel (Schaltsack hoch und unter das Gummi sprühen)

- OSS

- Schrauben der Scheinwerfer

- Schrauben Unterbodenbefestigung, besonders die 10 er Sechskantschrauben

- Bremsanlage: Führungsbolzen

- Achsmanschetten etc. mit Gummipflegemittel geschmeidig halten

- Wasserabfluss Motorhauben Unterseite= Gummipflegemittel

- Getriebeschaltstange

- Masseanschluss Anlasser zum Längsträger: fetten

- Schaltseile/Seilzug mit Silikonöl schmieren

- Verriegelung Motorhaube (die kleine Plastiknase)

Edited by famore
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Zum Schmieren der TFS möchte ich hier nur meine Meinung darstellen.

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine wartungsfreie Haltung des TFS die Haltbarkeit verlängert.

Eine Schmierung der Röllchen führt zum Rutschen und damit zu einer einseitigen Abnutzung der Röllchen.

 

Wer aber dennoch schmieren möchte, kann das gerne mit dem weißen Sprühfett erledigen.

Aber dann sehr sparsam und an die Ränder der weißen Plastikröllchen.

  • Thanks 1
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  • 11 months later...

Wie verhält es sich denn mit den ganzen Rollen und Laufrädern am Motor ? Also Kurbelwellenrad, Spannrollen, Keilriemenräder. Macht es Sinn, die Lager dieser Räder auch mal zu schmieren/fetten/ölen?

 

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Ich muss öfters die Außenspiegel einklappen. Die gehen auch schon recht schwergängig.

WD40 hat nicht geholfen, Silikonspray etwas besser, aber auch nicht ganz zufriedenstellend.

Demnächst probiere ich es mal mit Sprühfett. HHS 2000 dürfte auch helfen.

 

Als weitere "Schmierstellen" fallen mir noch ein:

 

- Zündschloss (habe ich mit WD40 geschmiert, hilft gut)

- Lenkstockhebel (Womit? Silikonspray?)

- Umklappmechanismus der Rückenlehnen (Sprühfett / HHS 2000?)

 

Edited by a2diesel
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Laut Beschreibung besitzt WD 40 nur sehr geringe Schmiereigenschaften; es ist de facto kein Schmiermittel. Rostlösen und damit einhergehend Korrosionsschutz vermutlich eher.

Teile, die nur selten betätigt werden, auf die keine hohen und keine permanenten Kräfte einwirken und die auf keinen hohen Temperaturen einwirken sowie kaum Temperaturschwankungen ausgesetzt sind können sicher mit einem beliebigen Fett geschmiert werden das keine besonderen Spezifikationen besitzt; einzige Sache wäre auf die Gummi- und Kunststoffverträglichkeit zu achten.

Die besagten Teile des Motors, die ganzen Rollen die den Keilrippenriemen führen und den Zahnriemen, diese sind hohen Temperaturen & -schwankungen und auch (unregelmäßigen) Kräften ausgesetzt; das halte ich durchaus für interessant hinsichtlich Verschleißschutz und unter Umständen Geräuschminimierung.
Wenn ich mich vorne rechts unten direkt am unteren Bereich des Keilriemens befinde, ist schon ein sehr deutliches metallisches Schleifgeräusch zu hören; müsste von den sich drehenden Rollen kommen.

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Kann mir gut vorstellen, dass diese Laufrollen ausserhalb der Motorölschmierungsbereiches geschlossene, dauergefettete Lagerstellen haben, und so kein Schmiermttel eindringen lassen. Sollte irgendwas metallisch klingen, dann wird man hier was ersetzen müssen. Von den Riementrieben würde ich wg. Verträglichkeit und Reibungsreduzierung Schmierstoffe fernhalten.

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Am 10.8.2017 um 13:40 schrieb PaIn:

Laut Beschreibung besitzt WD 40 nur sehr geringe Schmiereigenschaften; es ist de facto kein Schmiermittel. Rostlösen und damit einhergehend Korrosionsschutz vermutlich eher.

Teile, die nur selten betätigt werden, auf die keine hohen und keine permanenten Kräfte einwirken und die auf keinen hohen Temperaturen einwirken sowie kaum Temperaturschwankungen ausgesetzt sind können sicher mit einem beliebigen Fett geschmiert werden das keine besonderen Spezifikationen besitzt; einzige Sache wäre auf die Gummi- und Kunststoffverträglichkeit zu achten.

Die besagten Teile des Motors, die ganzen Rollen die den Keilrippenriemen führen und den Zahnriemen, diese sind hohen Temperaturen & -schwankungen und auch (unregelmäßigen) Kräften ausgesetzt; das halte ich durchaus für interessant hinsichtlich Verschleißschutz und unter Umständen Geräuschminimierung.
Wenn ich mich vorne rechts unten direkt am unteren Bereich des Keilriemens befinde, ist schon ein sehr deutliches metallisches Schleifgeräusch zu hören; müsste von den sich drehenden Rollen kommen.

 

 

Bei mir war eine art "kreischen" zu höhren, was Schlussendlich einer kaputten Spannrolle zu verdanken war. Es gibt zwar verschiedene Öle und Fette die zwar unterschiedliche Eigenschaften haben, jedoch wie @BernieCAD schrieb wird es in deinem Fall wahrscheinlich nicht viel bringen, aber Versuch macht klug.

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  • 2 years later...

ich hol das uraltthema ma hoch...vielleicht gibts da was neues.bei frauchens ATL geht die schaltung etwas schweres.hab die schaltseile oberflächlich mal ingesprüht,war so ne woche besser und leichter.hat einer ne lösung gefunden??und nochwas...kupplung treten war schon arg schwer...nach bremsscheiben und beläge tauschen wars um einiges leichter mtm treten..wird aber lagsam wieder schwerer...hat jemand ne info?bremsöl wurde kpl gewechselt bis auf kupplungnehmerzylinder..

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Ein Seilzug führt zur einer Umlenkung. Die Achse der Umlenkung auch Ölen bzw. prüfen auf 

Leichtgängigkeit.

Schaltwelle runterdrücken. Dabei sollten sie nicht rau laufen, sonst Lager kaputt.

  

Schaltseile sind gekapselt und oberflächiges einsprühen bringt nichts. 

Bitte genauer anschauen wie das Ende des Schaltseil ausschaut.

 

Kupplungspedal zu schwer zum Treten? Gab es bis jetzt noch nicht. 

 

Das entlüften vom Bremszylinder ist etwas mühselig. Werkstätten sagen dann immer,

daß es nicht nötig ist. 

Wie ich das mache und mit was, habe ich hier beschrieben.

 

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  • 5 months later...

so...frühling ist da oder sommer ist vor der tür...schalten geht so mehr oder weniger leicht wie von vw gewöhnt wenn ich alles vorne an der getriebe abschmiere,hält aber nicht lange...kupplungspedal rappelt solange der motor kalt ist...wahrscheins das zms.hab heut die wischermechanik zerlegt und eingefettet--mal schaun wie lang es geht...

wenn ich die schaltwelle durchs getriebe ausbaue geht da öl raus?muss der deckel unterm getriebe dazu raus?

ach so,ja...kat scheppert auch

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Ich fette immer den Stehbolzen im Radhaus ganz oben mittig der die vorderen Radhausschalen hält. Der steht weit über die Mutter  raus und das ganze Wasser, Salz und Dreck fliegt da hin, blöd wenn der wg. Korrosion beim lösen abreißt. Ebenso sprühe ich alle Stehbolzen der Hitzebleche entlang der Abgasführung und im -bereich der Hinterachse bei jedem Hebebühen-Aufenthalt erst mit Rostlösespray wie MO etc. ein, und bevor er runter kommt schmier ich sie dick mit steifem Fett ein. Die reißen nämlich auch gerne ab wenn sie mal gelöst werden müssen.

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