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75d vs. 90d Haltbarkeit Motor/Getriebe


Charly5
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Wird die 90PS Diesel-Variante die Laufleistungen der 75PS Dieselvariante erreichen oder gar übersteigen?

 

An den reinen Onlinemarktangeboten kann man dies ja kaum entnehmen, weil es ja auch den 90PS-Diesel erst 3 Jahre später gab, die durchschnittlichen Laufleistungen ja noch nicht so hoch sein können.

 

Oder gibt es Anzeichen dafür, dass der 90PS-Diesel nicht so haltbar sein wird?

 

Ist 75er oder 90er vom Getriebe her haltbarer?

 

Danke für Input

Carsten

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Als Benzinerfahrer kann ich nur folgenden Senf dazugeben: der Turbolader der 90PS-Variante macht häufiger mal Ärger, während der 75PSler in dieser Richtung absolut unauffällig ist. Und dann gibts noch Dinge wie das Zweimassenschwungrad (ZMS) die hin und wieder mit Problemen auffallen. Aber...bevor ich von den Dieselfahrern was aufn Sack bekomme, halt ich lieber die Klappe. :D

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Die Grundsubstanz des 66kW ist gar etwa haltbarer. Verstärkte Kolben und Pleuel.

Dagegen ist die Perpherie etwas unterdimensioniert ... ZMS, Turbolader, Antriebswellen.

Der 55kW ist im Alltag nicht kaputt zu bekommen, der 66kW schon.

Der 55kW hat dagegen gerne kaputte Kopfdichtungen und Kolbenkipper.

 

Im Endeffekt sind beide gleichwertig.

 

Doch hat der 66kW Seltenheitswert.

 

Dem Getriebe ist das alles eigentlich Wurst, solange es keine Feuchtigkeit bekommt.

Den Simmerring für die Feuchtigkeit haben alle A2's.

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Ob das stimmt? A2-D2. Du verwechselt AMF/BHC versus ATL. Der ATL hat andere Kolben. Wir haben hier repräsentativ 2 AMF und zwei ATL in der Familie. Sie laufen ALLE ohne Probs. Ich persönlich vermute allerdings, dass der ATL mit seinen 90 PS und seinem höheren Drehmoment tendenziell eher kaputt gehen wird, wenn er entsprechend an den Ohren genommen wird. Fährt man ihn lässig sollte er genauso lange halten.

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Sicherlich haben ATL und AMF/BHC die gleiche Lebensdauer,aber der 90 PS hat eben teure Bauteile,die die 75 PS Motoren nicht haben,wie eben das ZMS oder die variabele Turbinengeometrie.

Diese Teile muessen irgendwann getauscht werden und das geht ins Geld,besonders wenn man in die Werkstatt geht und nicht selbst Hand anlegt.

Auch wird der Antriebsstrang bei der 90 PS Version deutlich mehr belastet,wenn man das Drehmoment regelmässig nutzt.:)

Kaum anzunehmen,das Jemand die 230 NM nicht häufiger einmal abruft.

Wozu hat man sich denn fuer den ATL entschieden und ihn nicht selten auch noch teuer bezahlt?:)

 

so long

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Dem Getriebe ist das alles eigentlich Wurst, solange es keine Feuchtigkeit bekommt.

Den Simmerring für die Feuchtigkeit haben alle A2's.

Welcher Simmering ist das?

Kann man da was machen wie zB entwaessern oder so?

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Sichergehen, daß die Wasserabläufe unter der Motorhaube alle an ihrem Platz sind (damit es nicht aufs Getriebe pieselt) und im Zweifelsfall das Getriebeöl wechseln. "Entwässern" im Wortsinne geht nicht.

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Ob das stimmt? A2-D2. Du verwechselt AMF/BHC versus ATL. Der ATL hat andere Kolben. Wir haben hier repräsentativ 2 AMF und zwei ATL in der Familie. Sie laufen ALLE ohne Probs. Ich persönlich vermute allerdings, dass der ATL mit seinen 90 PS und seinem höheren Drehmoment tendenziell eher kaputt gehen wird, wenn er entsprechend an den Ohren genommen wird. Fährt man ihn lässig sollte er genauso lange halten.

 

Ihr (a2-701 und Du) habt Recht, ich hab nicht genug differenziert. Pleuel sind identisch, bei allen 1.4TDI.

 

Kolben sind anders, aber das muss nicht heißen dass sie extra stabil ausgeführt sind. Kann auch sein, dass sie einfach nur eine andere Form haben.

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Technische Unterschiede als Copy & Paste, bitte die Werbeprosa wegdenken:

 

Leicht-Athlet mit High-Tech-Herz

 

Der Audi A2 1.4 TDI mit 55 kW/75 PS bekommt einen großen Bruder:

Seit November erweitert eine leistungsgesteigerte A2-Version mit

66 kW/90 PS das Modellprogramm auf fünf Motorisierungen. Mit einem maximalen Drehmoment von 230 Nm im Bereich von 1900 bis 2200 U/min beschleunigt der kompakte Dreizylinder den Leicht-Athleten mit Aluminium-Karosserie in 10,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 188 km/h. Der neue Top-TDI der A2-Baureihe erfüllt die strenge europäische Abgasnorm EU4.

 

Für den Kunden doppelt erfreulich: Er profitiert bis 2005 von einem Steuervorteil und vom unverändert niedrigen Verbrauch von 4,3 Liter Diesel (Insgesamt) pro 100 Kilometer.

 

Den Zuwachs an Leistung und Drehmoment verdankt der Motor in erster Linie dem neuen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie und dem auf 2,3 bar (absolut) erhöhten Ladedruck. Der neue Ladeluftkühler mit deutlich verbessertem Wirkungsgrad trägt ebenso wie die neue gestaltete Kolbenmulde und die Optimierung der Brennraumgeometrie zur gesteigerten Leistungsfähigkeit des

1,4 Liter-Motors bei. Das Verdichtungsverhältnis ist auf 18,0 : 1 reduziert.

 

Mit weiterer Detailarbeit an Motor und Hochdruck-Einspritzsystem sorgten die Ingenieure für die Erfüllung der derzeit strengsten Emissionsgrenzen. Beispiele dafür sind: Die elektrisch angesteuerte, gekühlte Abgasrückführung mit deutlich verbesserter Kühlleistung und die kennfeldgesteuerte Abstellklappe am Saugrohr zur Unterstützung einer optimalen Gemischbildung. Auch die Pumpe-Düse-Elemente zeigen sich mit modifiziertem Spritzwinkel und erhöhten Durchsätzen dem neuen Umfeld angepasst.

 

Die gesamte Pumpe-Düse-Einspritzung wurde im Detail modifiziert. Die neue Motorsteuerung Bosch EDC 15 mit EOBD (Europäische Onboard Diagnose) und abgesetzter Voreinspritzung sowie die weiter gesteigerte Präzision der Einspritzelemente beeinflussen Emissionen und Akustik positiv.

 

Der größere Ölkühler und die neuen Kolben mit Kühlkanal sind logische Konsequenz der höheren Anforderungen an den Temperaturhaushalt des leistungsstarken Aggregats. Der Geräuschkomfort des Dreizylinders zeigt sich durch Abschirmmaßnahmen an Saugrohr und Zylinderblock deutlich verbessert.

 

Das neue High-Tech-Herz passt ganz besonders zum Charakter des Audi A2. Das geringe Gewicht des Motors von lediglich 127 Kilogramm führt zu einem niedrigen Leergewicht von 1030 Kilogramm und einer ausgewogenen Achslastverteilung. Dynamisches Fahrverhalten und hohe Agilität sind erfreuliche Resultate dieser gelungenen Konstellation.

 

Angesichts der Fahrleistungen und des vollwertigen Raumangebots für bis zu fünf Insassen beeindruckt das neue Modell mit konkurrenzlos günstigen Verbrauchswerten. Der 42 Liter fassende Kraftstofftank macht zudem Reichweiten von rund 1000 Kilometern möglich und qualifiziert den A2 1.4 TDI damit zum echten Langstreckenfahrzeug.

 

Auch das Fahrwerk ist dem gestiegenen Potenzial angepasst. Besonders abgestimmte Feder- und Dämpferraten sorgen für eine perfekte Harmonie von hoher Agilität und einem überzeugenden Komfort unter allen Fahrbedingungen. Wie der A2 1.6 FSI besitzt der neue Top-TDI auch an der Hinterachse Scheibenbremsen, die jederzeit für wirksame Verzögerung sorgen.

 

Dezentes äußeres Kennzeichen der neuen leistungsstärksten TDI-Variante, die noch in diesem Jahr in Serie geht, ist das rote I im Typzeichen am Heck.

 

Mit dem A2 1.4 TDI (66 kW) erweitert Audi das Angebot der A2-Reihe auf nunmehr fünf Modelle, die allesamt die Emissionsgrenzen der EU4-Norm erfüllen.

 

Neben den beiden Modellen mit Otto-Motor, darunter der 1,6-Liter-FSI mit Benzindirekteinspritzung, und dem1.4 TDI mit 55 kW (75 PS) hat die Marke mit den vier Ringen auch den A2 1.2 TDI im Programm, der 2001 als erstes fünftüriges Dreiliter-Auto der Welt vorgestellt wurde.

 

Wie auch die übrigen Versionen der Baureihe A2, repräsentiert der leistungsgesteigerte 1.4 TDI die Summe der Erfahrungen, die Audi als Pionier des Leichtbaus gesammelt hat. Durch den Audi Space Frame ASF ist die Aluminium-Karosserie des A2 um mehr als 40 Prozent leichter als bei konventioneller Stahlbauweise. Dabei wachsen großzügiges Platzangebot und überlegene Raumökonomie durch dieses Design zu einem hervorragenden Raumkomfort zusammen.

 

Das sogenannte Space Floor Concept, bei dem der hintere Fußraum gegenüber dem vorderen abgesenkt ist, schafft im Fond ein deutlich größeres Raumangebot und garantiert damit eine ergonomisch entspannte Sitzposition, die ihresgleichen sucht.

 

Wie beim Audi A8 bietet die Aluminium-Karosserie Audi Space Frame ASF die Voraussetzung für hohe passive Sicherheit. Die hochsteife Rahmenstruktur schützt die Insassen wie ein Kokon und die Aufprallenergie wird besonders effektiv abgebaut.

 

Mit jeweils zwei Front- und Seitenairbags, Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern für alle Sitzplätze bietet der Audi A2 seinen Insassen ein hohes Sicherheitsniveau. Einen neuen Klassenstandard setzen die optionalen Sideguard-Kopfairbags.

 

Seit Mitte Mai ist der A2 colour.storm mit den Außenfarben Misanorot, Imolagelb und Sprintblau, jeweils mit passenden Sitzstoffen, ein farbenfroher Blickfang. Im Kontrast dazu stehen mattschwarz lackierte Anbauteile wie Dach, Außenspiegel, Radläufe, Schutzleisten oder die Klappe des Service-Moduls.

 

Die unverbindliche Preisempfehlung des Audi A2 1.4 TDI mit 66 kW/90 PS beträgt 19.200,- Euro.

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Was soll ich sagen? Ich hatte in meinem Leben noch nie Probleme in diese Richtung.

Einen Getriebeschaden bzw. Kupplungsschaden gibt es eher wenn es zu wenig (Getriebe)Oel hat oder der Gangwechsel ruckartig (oder gar mit Kratzgeräusch) erfolgt. Also Gründe die der Fahrer selber beeinflussen kann. Darum ist ja auch immer wieder die Frage nach den Vorbesitzern und wie sorgsam sie mit dem A2 umgegangen sind. Weiter ist natürlich das Warmfahren sowie nach einer längeren Volllastfahrt den Motor mit kleiner Last laufen zu lassen wichtig. Turbolader mögen es gar nicht wenn sie mit der Maximaltemperatur abgestellt werden. Sie müssen abkühlen damit sich das darin befindliche Oel nicht verbrennt oder verkokst. (ohne Gewähr dass ich das richtig formuliert habe. Sinngemäss stimmt es schon.) Ich habe mit Audi Turbomotoren schon weit über 330000km ohne Laderschaden gemacht. Wohlverstanden immer mit Chiptuning, MKB ATL bzw. ABY und ADU). Nicht vergessen sollte man natürlich die termingerechte fachmännisch ausgeführte Wartung. Immer dasselbe eigentlich wie ich finde. Schliesslich fahren wir ja ein Deutsches und kein beispielsweise Italienisches oder Französisches Produkt.

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[OT]

Huch, hab den Text selbst gerade erstmals komplett gelesen:

Auch das Fahrwerk ist dem gestiegenen Potenzial angepasst. Besonders abgestimmte Feder- und Dämpferraten sorgen für eine perfekte Harmonie von hoher Agilität und einem überzeugenden Komfort unter allen Fahrbedingungen.

 

Wenn das stimmt könnte hier der Grund liegen warum ich mit meinem ATL mit S-Line-Fahrwerk nie das Gejammer über die unterdämpfte und durchschlagende VA nachvollziehen konnte?

 

Alles in allem ist der 66kW wohl sowas wie die Facelift-Version des A2 in die neben dem geänderten Motor auch ein paar andere Verbesserungen gegenüber dem Serienstand der 55kWler eingeflossen sind.

 

Cheers, Michael

[\OT]

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Hallo Jungs,

 

vielen Dank für die Rückmeldungen. Der 90PS mag zwar an einigen Komponenten verbessert worden sein, aber durch einen u.U. kostspieligen Turboschaden oder seine Wartung fällt er bei mir wohl eher ins Hintertreffen. Einem 75PS kann man sicher auch noch ein Paar Gazellen entlocken, sodass der ähnl. Fahreigenschaften wie der Große Diesel haben kann. Mir würde dann so ein Eco-Tuning in Verbindung mit langem 5.Gang oder auch gleich einem ATL-Getriebe (!?) vorschweben, also schon ab dem 2.Gang länger ...

 

Oder wie oft sollte man einen VTG warten lassen? Und was bedeutet dann auch genau "warten", z.B. in barer Münze?

 

War der 75PS eigtl. schon von Hause aus oder ab einem bestimmten Baujahr für Scheibenbremsen hinten vorgesehen, sodass man die Bremsanlage vom Großen mit Scheibenbremse nachrüsten könnte?

 

GAb es eigtl. auch bei den 75PS Sideguard? Oder nur optional oder ab einem Baujahr erst oder bei einer bestimmten Ausstattungsvariante?

 

Gruß

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Hy,

 

Sideguard (=Windowbag?) gab es immer und überall (1.2er weiß ich nicht), ob es eine bestimmte Ausstattung erforderte weiß ich nicht. Mein 75PS TDI (AMF) MJ'01 hat den Fenstersack.

 

Gruß, flixe

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Sideguard (=Windowbag?) gab es immer und überall (1.2er weiß ich nicht), ob es eine bestimmte Ausstattung erforderte weiß ich nicht. Mein 75PS TDI (AMF) MJ'01 hat den Fenstersack.

 

Stimmt, Sideguard (Kopfairbag) war für alle Motorvarianten von Anfang an als Sonderausstattung bestellbar .

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(...)

Oder wie oft sollte man einen VTG warten lassen? Und was bedeutet dann auch genau "warten", z.B. in barer Münze?

(...)

 

Gar nicht. Du musst nur dafür sorgen dass die Mechanik regelmäßig bewegt wird. Das heisst: Ab und an mal "FEUER FREI! VOLLGAS!"

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