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[1.4 TDI AMF] Motorschaden?


querido
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Hallo,

ein Motorausbau zu Hause haben Forumsteilnehmer nachstehend schon mit Bildern  beschrieben:

 

Da kannst Du Dich schon mal informieren. Wie Du siehst, ist es sehr wohl machbar.

Grüße

Kalla

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  • 1 month later...
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Hallo A2-Gemeinde -
Ich knüpfe an mein letztjähriges Thema an und eröffne ein neues Kapitel!

 

Dank des Forums kam ich zu einem Austausch-AMF mit jeder Menge Laufleistung (337.000 km), aber der AMF ist äußerlich in recht gutem Zustand.

Ich habe vor, den Tausch in Eigenregie ohne Hebebühne wie Durness durchzuführen, werde allerdings die Front demontieren und die Klimabefüllung in Kauf nehmen.

 

Ich hab in meiner Garage zum Glück Platz, und werde mittels stabilen Holzunterbauten das Fahrzeug aufbocken.

Der neue gebrauchte steht schon bereit. Mittels einer Eigenkonstruktion mit Flaschenzug dürfte der Tausch denke ich gut ablaufen.

 

Motor am Flaschenzug.jpg

Edited by querido
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Ich möchte das Procedere hier etwas mit dokumentieren und bin für Hinweise und Ratschläge natürlich sehr dankbar. Für den Umbau habe ich mir bereits einiges an Werkzeug besorgt. Es heißt ja so schön: Gutes Werkzeug ist die halbe Arbeit! Bei dem Umbau möchte ich mir Zeit lassen, und habe trotz meiner Recherchen natürlich noch jede Menge Fragen: Ich fange mal willkürlich an:

.   Spezialwerkzeug  (was fehlt noch?):

  • Schlauchklemmzange

  • Vielzahnsatz

  • Fixierwerkzeug für Zahnriemenwechsel

  • Gegenhalter

  • Drehmoment (28 - 210 Nm)

Schlauchklemmzange.jpg

Proxxon Vielzahn.jpg

Zahnriemenwechsel.jpg

Gegenhalter.jpg

Drehmoment.jpg

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Turbo:

Seht euch mal die Schaufeln an (Laufleistung 337.000 km). Im Vergleich sehen die Schaufeln noch ordentlich aus, oder? Beim Greifen der Achse an beiden Seiten merke ich allerdings leichtes radiales Spiel. Das zu messen ist allerdings schwer. Zwei Hundertstel sind aufgrund der Schmierung erforderlich. Hier scheint es ein wenig mehr zu sein. So günstig an den Turbo komme ich nicht mehr ran. Gibt es hier ein Reparatur-Set, das schonmal jemand verbaut hat?

Turbo.jpg

Edited by querido
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Injektoren:

Ich möchte evtl die Injektoren neu abdichten. Hat jemand die Quelle für das Dichtset (O-Ringe). Um die Injektoren heraus zu nehmen, würde ich einen Schlaghammer benötigen, der mir in der Anschaffung allerdings zu teuer ist. ICh denke, das ist aber leicht selber gebastelt, bestehend aus einer Achse mit einem Gleitgewicht und der Aufnahme. Hat das Werkzeug vielleicht jemand zuhause, der mir ein paar Daten übermitteln könnte?

 

Getriebe:
Ich werde mein Getriebe (490.000 km) weiter verwenden, da der ATM keines verfügt. Vergangenes Jahr hatte ich in neue Schaltseile investiert. Damit ging das Schalten wieder sehr leicht, allerdings noch etwas hakelig, was aber auch mit der Einstellung zu tun haben könnte. Eigentlich möchte ich die Kosten ja auch in Grenzen halten. Was könnte man beim ausgebauten Getriebe gleich instandsetzen lassen?

 

Dehnschrauben, Schraubensicherung:

Laut Unterlagen sind neue Dehnschrauben am Motorblock erforderlich. Wo außer Motorblock sind die Schrauben zwingend noch zu erneuern? Außerdem lese ich von Schraubensicherung. Welche Festigkeit (Hochfest, Mittelfest) wäre üblich?

 

Ölwechsel:

Ich habe vor auf Kurzintervall umzustellen. Durness hat mir bereits sein verwendetes Öl empfohlen. Um das Procedere des Wechsels zu vereinfachen, würde ich gleich einen Hahn einbauen. Bewährt sich das?

 

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Zahnriemen und Starter:

Das Werkzeug für den Zahnriemenwechsel hab ich bereits. Mit den Anleitungen aus dem Forum hoffe ich auf gutes Gelingen ...

Den Starter hab ich in einer Aktion gleich mitbesorgt, da ich meinen bereits schon mehrmals ausgebaut hatte, und der nicht mehr lange durch halten würde.

 

Mit ein bischen wärmeren Wetter leg ich los. Ich freu mich aufs Projekt und aufs Schrauben, und wäre für weitere Hinweise aus dem Forum natürlich sehr dankbar!

Zahnriemen.jpg

Edited by querido
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Hol den Turbo einmal neu. Eine Fehlerquelle weniger und wieder volle Leistung.

Der den du da hast, der sieht nicht mehr so fresh aus.

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Investiere am besten noch in eine neue Öl pumpenkette inkl Spanner. So schön wie jetzt kommst du nie wieder da drann. 

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Am 6.3.2021 um 14:28 schrieb Nagah:

Hol den Turbo einmal neu. Eine Fehlerquelle weniger und wieder volle Leistung.

Der den du da hast, der sieht nicht mehr so fresh aus.

Ich habe da einen interessanten Link von mhernach für einen Turborumpf,

das wär doch evtl was und von den Kosten überschaubar ...

unten ein Bild von meinem Turbo ansaugseitig.


https://www.atp-autoteile.at/de/product/3726046-bestprice-rumpfgruppe-turbolader/v-13359

Turbo ansaugseitig.jpg

 

vor 22 Stunden schrieb leypi:

Investiere am besten noch in eine neue Öl pumpenkette inkl Spanner. So schön wie jetzt kommst du nie wieder da drann. 

Hab mich in das Thema gestern ein wenig eingelesen. Klar komm ich nicht mehr so leicht an alles ran.

Bei meinem AMF mit 490.000 km hat zwar nichts gefehlt, aber ich werde da nach dem Ausbau gleich mal rein schauen.

Zumindest die Kette und der Spanner wären kostenmäßig auch noch überschaubar ...

 

Am 6.3.2021 um 14:18 schrieb Durnesss:

Du hast Zeit und Platz, das wird schon.

 

Getriebeölwechsel

Kupplung?

Problematisch bei meinem Getriebe ist seit längerem, das der 3. Gang etwas "hinein fällt". Ich muss da relativ gefühlvoll schalten und die Kupplung ein wenig halten und den Gang langsam einlegen, damit es nicht kracht. Was kann das sein?

 

Kupplung müsste bei meinem vor 3 - 4 Jahren mal gemacht worden sein und dürfte so schnell nicht wieder daher kommen.

Edited by querido
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vor 48 Minuten schrieb querido:

Ich habe da einen interessanten Link von mhernach für einen Turborumpf,

das wär doch evtl was und von den Kosten überschaubar ...

unten ein Bild von meinem Turbo ansaugseitig.


https://www.atp-autoteile.at/de/product/3726046-bestprice-rumpfgruppe-turbolader/v-13359

Turbo ansaugseitig.jpg

Da ist wohl mal was reingekommen!

Die Schaufeln sind im Grunde Schrott. 
Wie @Nagah schon sagte, Turbo komplett neu. Alles Andere wäre unsinnige Arbeit!

Und dein Getriebe braucht, gemäß deiner Beschreibung, auch eine komplette Überholung. Das würde ich so nicht wieder einbauen 

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vor 5 Stunden schrieb querido:

Hab mich in das Thema gestern ein wenig eingelesen. Klar komm ich nicht mehr so leicht an alles ran.

Bei meinem AMF mit 490.000 km hat zwar nichts gefehlt, aber ich werde da nach dem Ausbau gleich mal rein schauen.

Zumindest die Kette und der Spanner wären kostenmäßig auch noch überschaubar ...

Ich hatte mir auch vor kurzen einen gebrauchen Motor eingebaut, und zum glück die Kette gemacht. Da lagen ein paar stücke der kette im Ölpumpensieb. lange hätte die nicht mehr durchgehalten und bei ca 100€ ist das kostenmässig überschaubar

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vor 19 Stunden schrieb querido:

Problematisch bei meinem Getriebe ist seit längerem, das der 3. Gang etwas "hinein fällt". Ich muss da relativ gefühlvoll schalten und die Kupplung ein wenig halten und den Gang langsam einlegen, damit es nicht kracht. Was kann das sein?

 

Da verabschiedet sich wohl die Synchronisierung des 3. Gangs.

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Das Problem hatte ich beim Getriebe meines A2 (AUA-Benziner) auch, trat bei etwas mehr als 300.000 km auf. Ich habe das Getriebe reparieren lassen. Es war die Synchroneinrichtung des dritten Gangs, durch die Prozedur hatten auch die Schaltgabeln etwas gelitten, die wurden dann uch erneuert. Das war bei rund 305.000km, mittlerweile habe ich bereits etwas über 337.000 km auf dem Tacho, Getriebe schaltet sich hervorragend, nach der Reparatur brauchte es auch etwas Zeit, bis es so klasse schaltet, wie es nun der Fall ist.

 

Ich habe das in meiner freien Werkstatt, Autoservice-Westerweck in Heide machen lassen, die haben da einen Spezialisten an der Hand, der jahrelang bei eine Getriebspezialisten der Mann für solche Sachen war.

 

Der Autotester Karl Maue fragte immer am Schluß: Und, was kostet der Spaß?

 

Nun, hier kostete, inklusive Wechsel der Kupplung waren 1.870€. Dafür ist es weiterhin "mein" Getriebe und wenn es dann wieder über 300.000 km hält. Bei der Kupplung sagte man mir, daß es sehr, sehr ungewöhnlich ist, daß bei dem Wagen die Kupplung so lange hält. Vielleicht habe ich aber mit dem Wechsel doch einen Tick zu lange gewartet, die ersten Schaltprobleme sind vielleicht ein Indiz gewesen, daß das Lebensdauerende erreicht ist. Aber das ist nun Spekulation, läßt sich auch nicht anhand des Schadens am Getriebe in einem Zusammenhang beurteilen.

 

Gruß

 

Uli

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Puh, das sind ja Kosten, die wollte ich kaum mehr reinstecken. Mein A2 hat insgesamt 490.000 km auf dem Tacho.

Neben dem Zahnriemen, der ohnehin dran wär, käme nun die Ölkette und der Turbo on top.

Sobald mein alter Motor samt Getriebe ausgebaut ist, dann könnte das Getriebe zu einem Instandsetzter, aber das wird immer noch ordentlich Geld kosten (gibt es dafür Ansätze?)

Bei all dem Aufwand müsste ich den Motor auch noch zu zerlegen anfangen, wer weiß was da so los ist ...

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Auf die Frage zu den Kosten der Reparatur wird sich kaum ein seriöser Betrieb äußern können, schlicht, weil man von außen nicht sehen kann, was wirklich kaputt ist. Aber mal so als Größenordnung, was bei mir vor zwei Jahren auf der Rechnung stand, Steuer kommt noch drauf:

Getriebe zerlegt: 750€, Aufnahme mit Rillenkugellager : 63€, Synchronkörper mit Schiebemuffe: 119,50€, Synchronring: 27,40€, Rollenhülse: 44,90€, Wellendichtring: 3,60€, Dichtring: 4,30€, Kegelrollenlager: 73,20€, Wellendichtring: 6,05€, Zylinderschraube: 4,55€, Rollenhülse: 4,55€, Kleinmaterial: 7,50€, 2 Liter Top TEC MTF 5100 75W (Getriebeöl): 17,64€.

 

Gruß

 

Uli

 

 

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@Deichgraf63 Eine gute Einschätzung

 

Wir haben bei meinem Getriebe auch die Lager und Synchronringe (und ich glaube auch den 5. Gang) erneuert.

Das waren knapp 900€ nur an Teilen (ohne Differential).

 

Wenn das Budget es hergibt, würde ich eine ordentliche (kostspielige) Überholung empfehlen, da gebrauchte Getriebe einfach immer Glücksspiel sind (Kilomterstände sind doch immer erstunken und erlogen).

Ich kenne einfach zu viele Leute, die bei "günstigen überholten Getrieben" vom "Spezialisten" für 700€ auf die Nase gefallen sind.

 

Und die Kosten für erneuten Aus- und Einbau summieren sich schnell...

 

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Ich bin zwar schon nen paar Jahre raus aus dem Thema, aber möchte dennoch meine Erfahrung loswerden, ehe das Geheule hinterher groß ist: 

 

Das Getriebe wieder rausnehmen, wenn es aufgibt wäre  ja nur zusätzliche Arbeit. 

 

Besser als neu kriegt man es z.B. bei Herrn Grünkorn. Muss man aber 1120 anlegen. 

 

https://www.getriebedienst-altona.de/sites/angebote.html

 

Ich persönlich habe da immer nur 5. Gang umbauen lassen und so Kleinkram und Ersatzgetriebe vom Schrott oder Polen. Da kann es halt manchmal passieren, dass man nochmal umbauen muss. Kostet aber die Hälfte.

 

Bei einem Getriebe vom Schrott ging mal nach 100000 km der 4. Gang K.O.

Blieb in dem Gang stecken. Mit Gewalt rausbekommen. Dann wollte er aber nicht mehr im 3. bleiben. Fing auch an mit Problemen beim Einlegen des 3. 

Beim AMF sind das ja eher die Sperrstücke für die Arretierung des Ganges, die sich kaputtrütteln durch den rauen Motor als der Synchronring selbst. Fühlt sich halt an wie Synchronring. Mein originales Getriebe war auch so gestorben nach 180000 oder so. 

 

Das nächste Getriebe habe ich billig vom Polen mit Garantie geholt. Das hatte die 3. Gang Macke schon nach Einbau.  Der Pole hat mir auch die Werkstatt in einem Gewährleistungsfall gezahlt. Das nächste sang etwas in den Lagern, hat aber bis zum Verkauf bei 340000 problemlos gehalten. Hatte aber ab dem 3. Getriebe auch angefangen mit Zwischengas immer runterzuschalten. 

Auto wurde verkauft, da Kette zur Ölpumpe gerissen und der ADAC Mensch die Karre auf dem Hof trotz ausdrücklichem Verbot meinerseits ohne Öldruck getreten hat. 

 

Und da wären wir beim nächsten Thema: 

Einen AMF mit 300000 km einzubauen, ohne Zahnriemen und Kette der Ölpumpe und Ausgleichswelle vor Einbau zu machen ist einfach Blödsinn. Kostet kaum und man riskiert sonst nur nen Motorschaden nach wenigen km. 

 

Achja: Bei mir gingen die Getriebe besonders gerne wohl auch hops, da ich von Anfang an mit einem unten rum sehr drehmomentstarken Chip gefahren bin. 

 

Gruß

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Noch mal zum Thema Getriebe. Ich habe da gerade mal wieder ein Angebot in Ebay-Kleinanzeigen gefunden.

 

Wichtiger Hinweis: Ich behaupte nicht, daß das genannte Unternehmen in irgendeiner Form unseriös handelt, sondern soll nur zeigen, warum ich mein Getriebe trotz des niedrigen Preises und der Garantiezusage nicht revidieren lassen würde. Diese Anzeigen tauchen unregelmäßig immer mal wieder in Ebay-Kleinanzeigen auf.

 

Auf den ersten Blick sieht das interessant aus, 570€ für ein komplett revidiertes Getriebe, 1 Jahr Garantie, die Adresse wird mit Hamburg beschrieben, da kommt der erste Punkt: Eine genaue Adresse in Hamburg wird nicht benannt. Stutzig macht auch, daß nur Handynummern als Kontaktmöglichkeit angegeben sind. SIM-Karten zu bekommen ist kein Problem. Dann dann man über das Anklicken des Firmenlogos auf eine Internetseite gelangen. Dort findet sich als nächster für mich problematischer Punkt kein Impressum, wie es vorgeschrieben ist. Die Fotos der vermeintlich zufriedenen Kunden sind alle vor demselben Hintergrund gemacht. Leitet man ein Speichern der Bilder ein, steht im Dateinamen immer der Text "team", offenbar sind das die eigenen Mitarbeiter. In der Beschreibung des TAB im Browser findet sich "Regeneracja..." - also polnisch. Was nützt die Garantie, wenn denn nachher keiner mehr greifbar ist?

 

Auf der Ebay-Seite finden sich noch weitere Angaben:

Rechtliche Informationen des Verkäufers:
GEARSHIFT
Mainzer Str. 126a, 64293 Darmstadt
Ust-Id-Nr.: DE325459167
Tel: 00491717861228
E-Mail: info@gearshift.eu
Ansprechpartner: Marlene Schulz
Die EU-Kommission stellt eine Plattform für außergerichtliche Streitschlichtung bereit.
Link auf die Online-Streitbeilegungs-Plattform der EU:
https://ec.europa.eu/consumers/odr/
Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

 

Auch hier keine Festnetztelefonnummer, die Adresse bezeichnet laut Googlemaps eine Stelle, die mitten auf dem Betriebsgelände der Deutschen Bahn zwischen den Gleisen befindet, keine Werkstatt weit und breit. Auch hier wieder nur Mobilnummern und eine Frau als Ansprechpartnerin.

 

Wenn Informationen so spärlich sind, die Abwicklung wohl so läuft, daß ein Kurier das defekte Getriebe abholt und im Gegenzug ein revidiertes Getriebe mitbringt, dann wäre das nichts für mich. Da sind keine Fotos über den Ablauf zu sehen, nicht beschrieben, wo die Überholung des Getriebes erfolgt, keine Angaben zur Herkunft der verwendeten Ersatzteile und des Getrieböls, keine Fotos der Mitarbeiter und ihrer Funktion im Unternehmen.

 

Gerade der Satz, der die Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren einer Verbraucherschlichtungsstelle ausschließt, weist darauf hin, daß es sich nicht um einen Innungsbetrieb des Kfz-Handwerks in Deutschland handelt.

 

Mag sein, daß man hier wirklich für kleines Geld ein brauchbares Getriebe bekommen kann, mir wäre das alles nicht koscher.

 

Gruß

 

Uli

Edited by Deichgraf63
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Völlig klar. 

Den Herrn Grünkorn gibt es aber schon seit Jahrzehnten am gleichen Standort und das ist auch garantiert kein Pole (konnte ich mich persönlich von überzeugen). Die machen auch exzellente Arbeit, nur halt nen bissl "teuer". 

 

Mir war es für die volle Instandsetzung halt immer zu teuer, habe deswegen da nur so Kleinigkeiten machen lassen wie 5. Gang umbauen. Hat aber gereicht, um zu sehen, dass die wissen, was sie tun. 

Edited by gato311
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  • 1 month later...
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Am Wochenende hab ich ordentlich geschraubt. Muss sagen, da hängen schon Stunden dran das alles abzubauen und, so wie ich das mache, zu beschriften. In zwei oder vier Wochen weiß ich nicht mehr welcher Schlauch wo war. Ganz arg aufgehalen hat mich zu Beginn gleich der Krümmer am Turbo. Ich hab mit verschiedenen Ratschen und Aufsätzen und Gelenken die Muttern gelöst. Schwierig waren die oberen beiden Muttern, und ich weiß nicht wie ich die je beim Zusammenbau wieder rein bekomme!
 

Aktuell hänge ich noch bei den Antriebswellen. Ich bekomme die Vielzahn an der Nabe nicht so einfach auf, zumal mein Vielzahn eine Nuss dran hat und die daneben ansteht. Ich werde mir wohl eine Längere Vielzahn zulegen müssen, und eventuell auch, wie in der Wiki beschrieben, die VZN von aussen öffnen. Hoffe nur ich hab so viel Verlängerungen.

 

Aber wenn das vollzogen ist dann stehe ich vor dem großen Thema, wie ich den Motor heraus bekomme., dafür gibt es ja zwei Möglichkeiten:

1. Demontage der Front und Schlossträger, so wollte ich das eigentlich machen. Dazu muss ich die Klima vorher noch entleeren. Es stellt sich mir dann de Frage, wie ich mit meinem Flaschenzug ansetze, und wie sich beim Anheben die Kräfte verteilen. Ich habe die Sorge, das scharrt alles oben am Windabweiser, den ich noch nicht demontiert habe.

 

2. Deshalb bin ich die Ganze Zeit am überlegen, den Motor doch nach unten heraus zu holen. Mir gefällt eigentlich die Variante, das Fahrzeug langsam anzuheben, und der Motor bleibt mehr oder weniger an Ort und Stelle. Platz nach oben müsste ausreichen. Mir fehlt dazu allerdings so ein  Motorhalter, ich denke ohne dem geht es nicht?

 

Was meint ihr dazu? Hat evtl jemand so einen Motorhalter?

 

 

 

Edited by morgoth
Urheberrechtsgeschütztes Bild entfernt
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Guten Morgen -

weiß zufällig jemand die Größe der Innenvielzahn an der Gelenkwelle?

Das ist eine M10 x 20 Schraube. Die VZN-Größe geht für mich daraus leider nicht hevor.

 

Zylinderschraube_Innenvielzahnkopf_N90441103.jpg

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Posted (edited)

Die Innenvielzahn Schrauben sind nach meinem Verständnis genormt. M10 ist immer M10, also immer die gleiche Anzahl Zähne bei einer Gewindegrösse.

 

Nur zur Info, ich hatte mal in einem anderen Thread zum Getriebelager gepostet, dass die falschen Vielzahn Schrauben im Teilekatalog sind. Da sind M12 und M10 vertauscht.

Ob die M10 an der Gelenkwelle richtig ist, weiss ich nicht.

 

Edit: siehe Wikipedia Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/XZN

Edited by karlchen
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Kann Karlchen recht geben, es handelt sich um eine 10er XZN, die auch an der Antriebswelle passt.

 

Habe allerdings ein anderes Problem, das mich grade aufhält:

Die Schrauben der Antriebswelle lassen sich nicht lösen. Ich gehe von außen mit Verlängerung und dem Schlagschrauber ran, aber da bewegt sich nichts. Ich habe einen Hebel angesetzt, damit bewegt sich gar nichts, eher bricht noch der lange XZN durch Torsion.

Jetzt habe ich mal WD40 hingesprüht und lasse das einwirken.  Bin am überlegen, ob ich mit dem Heißluftföhn etwas erreiche?

Ich weiß nicht, ob meine Werkstatt die schon mal offen hatte, und ob da Sicherungsmittel im Spiel ist

Hat evtl. jemand einen Tipp?

 

Gelenkwellen.jpg

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vor 3 Minuten schrieb querido:

Jetzt habe ich mal WD40 hingesprüht

Gut.

 

vor 3 Minuten schrieb querido:

Bin am überlegen, ob ich mit dem Heißluftföhn etwas erreiche?

Temperatur hilft oft.

 

vor 3 Minuten schrieb querido:

Ich weiß nicht, ob meine Werkstatt die schon mal offen hatte, und ob da Sicherungsmittel im Spiel ist

Wenn jemand vor dir da ohne Drehmoment aber mit einem Schlagschrauber dran war, dann kann das manchmal fies werden. Hatte ich auch schon.

Ein Schlagschrauber zum Öffnen wirkt hier aber auch Wunder.

 

Im schlimmsten Fall den Kopf abflexen. Das wäre aber extrem unangenehm falls da jemand so dumm war und Schraubensicherung verwendet hat...

 

 

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Sind offen, hat wohl alles ein bisl geholfen, ja!
Allerdings fallen mir die Wellen jetzt nicht einfach in den Schoß ...

Die sind mit dem Getriebe verzahnt und müssen axial nach außen bewegt werden, oder?

Was ist denn hier noch zu öffnen und wie ist die Vorgehensweise?

 

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Traggelenk lösen oder was außen am Fahrwerk. Ca. 5-10 mm Spiel brauchste schon, um die Wellen innen rauszubekommen, da der Blechdeckel innen am Gelenk leicht sphärisch ist. 

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Hab mir grade die Wiki durchgelesen. Ich möchte die Achswelle ja nicht komplett ausbauen und benötige hoffentlich keinen Abzieher usw.

Muss die Achse nur lösen, damit ich den Motor rausbekomme.

Ok, ich schau mir das nochmal an ...

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Zum Thema Schlagschrauber mit Verlängerung - hast du eine oder gleich 2 verwendet? 

 

Das Problem hatte ich auch schon Rodcraft "The Beast" mit 2 Verlängerungen - da kommt nicht mehr viel an, da die Verlängerungen durch das Spiel den Schlag quasi abfedern.... 

 

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Bei meinem Lupo mit AMF Motor hatte ich die Arbeit (Getriebetausch) damals in einer Mietwerkstatt gemacht, um den Schlagschrauber zur Hand zu haben. Gabs damals noch nicht so günstig in elektrisch. 

 

Da habe ich X Verlängerungen hintereinandergesteckt, um da ranzukommen. Der Schlagschrauber aus der Werke hatte keine zu große Mühe. War aber auch noch die originale Verschraubung ab Werk. 

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Am 7.5.2021 um 19:22 schrieb Superduke:

Zum Thema Schlagschrauber mit Verlängerung - hast du eine oder gleich 2 verwendet? 

 

Das Problem hatte ich auch schon Rodcraft "The Beast" mit 2 Verlängerungen - da kommt nicht mehr viel an, da die Verlängerungen durch das Spiel den Schlag quasi abfedern.... 

 

Das wirds gewesen sein:  Ich hab ja von außen geöffnet und das waren glaub ich drei Verlängerungen. Das Spiel im Vierkant und die Torsion  federn den Schlag ab - korrekt!
Ich hab e gestern dann doch mit der Ratsche und Verlängerung angesetzt und es haben sich dann zum Glück alle öffnen lassen

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So Leute, hier mal ein Zwischenbericht an Tag vier:

 

Nach all den Vorbereitungen die Tage zuvor konnte ich gestern noch die Antriebswellen lösen.

Nervig fand ich die Radhausschalen, die ich zur Demontage des Stoßfängers herausnehmen musste. Die Spreiznieten fielen natürlich der Reihe nach nach innen, und ich weiß noch nicht, wie ich das je wieder einbauen soll.

 

Heute Vormittag wurde noch die Klimabefüllung entleert dank externer Hilfe.

Danach begann ich mit dem Schlossträger, und dann endlich - so oft auf den Fotos von euch hier betrachtet und studiert - der Blick auf diesen Motor!

 

Ich bin ja sehr pragmatisch und dokumentiere jede Schraube. Ich weiß nicht, wie ihr das macht, aber ich wüsste nach zwei Tagen nicht mehr welches Kabel und welcher Schlauch mit welcher Schraube wo hin gehört. Vermutlich dauert das Procedere auch deshalb so lange. 
 

Fahrzeug zurück (geschoben) in die Garage mit Flaschenzug, dann aufgebockt, Räder abmontiert und Antriebswellen gelöst.
Das untergeschobene Schwerlastrollbrett hat sich zum Schluss tatsächlich bewährt, der Flaschenzug diente lediglich zum Entlasten und ablassen, weil ich relativ knapp unterbaut hatte. Zuvor allerdings waren noch die ein oder anderen Leitungen dran, die ich übersehen hatte. Ein enormes Gewicht mit sämtlichen Anbauteilen und Getriebe, muss ich schon sagen (der neue Gebrauchte steht ganz links).

 

Spannend und wahnsinn für mich. Noch weiß ich nicht wie das ausgeht.

 

Die kommenden Tage bzw Wochenenden werden für den Umbau auf den Ersatzmotor draufgehen.
Morgen sehe ich mir die Umbauteile an und dann hab ich sicher jede menge Fragen!

 

01 - Schlossträger.jpg

02 - ohne Schlossträger.jpg

1876784140_03-aufgebockt.JPG

1926471939_04-Flaschenzug.JPG

1421773333_05-geschieden.JPG

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Zum Ausdrücken der Stifte der Spreitznieten empfehle ich einen T25 Bit.... Der hat die richtige Länge und du drückts die Stifte nicht durch. 

Zur Montage wirst du dir aber jetzt wohl neue besorgen müssen.... 

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Bei den ganzen Clips/Spreiznieten empfiehlt sich wirklich, einen dieser günstigen 500er ode 1000er Packs mit allen möglichen Bauarten aus China rumliegen zu haben. Spart ne Menge Gefluche und Geld. 

 

Wenn man es in Ruhe macht, muss man als Laie wohl die Tütchenwirtschaft mit vielen Fotos bzw. Beschriften anfangen. Das war bei mir schon für die simple Getriebeaktion ein weiterer Grund, Die türkische Chaosmietwerkstatt zu nehmen. Da musste ich es in einem Rutsch machen, damit ich denen nicht die Bühne blockiere. Da hat man dann auch nicht das Problem, dass man nicht mehr weiß, was wohin gehört. 

 

Aber auf jeden Fall interessante Aktion zu Hause, von der die eigenen Fähigkeiten an sich nur profitieren können.  

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Hi,

die Schrauben der AW löse ich nie mit dem Schlagschrauber, da kommt durch die Verlängerungen fast nichts mehr an der Schraube an.

Ich hab eine 700mm 1/2" Verlängerung und eine Stahlwille Ratsche mit langen Griff. Schraubenzieher in die Bremsscheibe und am Sattel anstehen lassen dann ist das ganze fixiert. Bisher gingen alle Schrauben mit sehr überschaubaren Kraftaufwand auf.

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Bestandsaufnahme (Tag 5):

 

Vorab für Interessierte:

- Schaltseile erneuert in 2020 (Kosten incl. Einbau ca. 400 Euro

- Stoßdämpfer vorne 2020 neu (ca. 300 Euro). Leider aktuell eine Feder vorn gebrochen

- Bremsscheiben vorn fällig

- Neuer Zahnriemensatz mit Wapu liegt zum Einbau bereit

 

Meine Fragen nachfolgend sind leider nicht wenige und teils auch etwas vorgegriffen, aber irgendwie muss ich mich da durchfragen und hoffe auf eure Infos. Ich danke vorab!

 

1. Kupplung

Soeben nachgesehen. Die Kupplung wurde 2013 bei 288.000 erneuert. Aktuell hat die also 200.000 drauf. Erneuern?

 

2. Gussquerlenker: Über die Querlenker las ich auch schon heftige Sachen. Meine sind glaube ich Guss, und die sollten hoffentlich halten?

 

3. Getriebe:

Getriebe aktuell 490.000 km. Ich schrieb hier schon, mir wurde empfohlen, das überholen zu lassen, weil der dritte Gang tw. "verschluckt" wird. Ich  bin nicht begeistert, hole aber im Moment Angebote ein. Für Tipps dankbar.

Frage hierzu: Wenn ich das Getriebe abflansche läuft das Öl aus?

Benötige ich hier eine neue Dichtung zum Motorblock?

 

4. Turbo:

Beide Turbos gewinnen keinen Schönheitspreis.  Mein alter hat an der Einlassseite die schöneren Schaufeln, auf der Auslasseite jedoch komplett verrust (Foto). Beide haben in Etwa dasselbe Radialspiel.

Fragen hierzu:

- Zerlegen und nachsehen, aus beiden einen besseren bauen, oder ein Rumpfkit für ca. 100 Euro kaufen?

- Welche Dichtungen sind erforderlich?

- Was ist beim wiedereinbau zu beachten? Befüllung mit Öl, oder lohnt sich das Liqui Moly Produkt für Erstbefüllung um 15 Euro?

- Ölleitung zum Turbo: Von anderer Quelle hörte ich, das die V2A-Leitung gern verkokt und der Turbo nicht genug Öl bekommt und ausgetauscht werden sollte. Ist dies erforderlich, oder kann die geg irgendwie gereinigt werden?

 

5. Schläuche:

Einige Schläuchte zum oder vom Turbo enthielten relativ viel Öl, was vermutlich auch dem Motordefekt geschuldet ist. Werden die Schläuche vor dem Zusammenbau komplett entfettet und gereinigt, oder schadet der Ölfilm darin nicht?

 

6. Lichtmaschine und Kompressor:

Sehen aktuell desolat (oxidiert) aus. Ich denke, ein späterer Tausch sollte hier aber möglich sein?

 

7. Tandempumpe:
Die Tandempumpe muss ich umbauen. Ist etwas besonderes zu beachten, außer die Dichtung zu erneuern?

 

8. Kabel:

Beim Ausbau bereits gebrochene Stecker oder verrutschte Isolierungen gefunden. Die Isolierung schrumpft wohl gern zusammen aufgrund der Jahre oder Motorhitze. Mir macht das Sorge, weil ich nach dem Einbau sehr auf elektrische Probleme verzichten möchte.

Fragen hierzu:

- Sind die Stecker austauschbar?

- Schrumpfschläuche an den offenen Stellen verwenden?

 

9. Schrauben, Spreiznieten, Metallklammern:

- Schrauben der Motorlager erneuern?

- Schrauben für Gelenkwellen erneuern?

- Spreiznieten: Hat jemant ein 1000er Pack und kann mir davon 50 zusenden?

 

10. Umrüsten:

- Reihenfolge bei den Anbauteilen beachten,?

- sollten möglicherweise Bauteile nach dem Motoreinbau dran sein?

 

Gussquerlenker.JPG Getriebe.JPG

 

955085331_TurboaltEinla.JPG 1060958133_TurboneuAusla.JPG 1571489686_TurboneuEinla.JPG

 

486655829_ZurboaltAusla.JPG 140039790_DefekterStecker.JPG 1377552899_LimaundKompressor.JPG

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1) Neu machen

2) Die kannst du behalten. Ein Fleißbienchen bekommst du wenn du sie abschleifst und mit Rostschutzlack einschmierst.

3) Es läuft nichts aus wenn du es abflanscht, aber es wird leichter wenn du das Öl schon mal vorher ablässt.

4) Du brauchst keine neue Dichtung zum Motor.

5) Die Turbos würde ich nicht mehr einbauen. Die sind vielleicht nicht kaputt, aber gut keinesfalls. Austauschen!

6) Generator später tauschen ist kein Problem, Kompressor bietet sich aber an wenn du Budget frei hast wenn das Klima-Kühlmittel schon mal draussen ist.

7) Nö. Aber die Kühlschläuche unter der Tandempumpe würde ich neu machen. Die haben in ihrem Leben oft schon etwas Diesel abbekommen und sind leider nicht dieselfest. Die quellen und werden im Alter gelegentlich undicht.

8) Die Stecker sind austauschbar und es gibt bei Audi Reparatursätze (recht teuer) oder du kaufst den Kram einzeln (kleine Sucharbeit im Netz). Auspinnwerkzeug nötig wenn du es nicht bereuen willst. ;) 

9) Ja! / Nicht wenn du sie nicht beschädigt hast / Nein.

10) Einfach so wie du gut ran kommst.

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vor 13 Stunden schrieb FSI-Treiber:

Hi,

die Schrauben der AW löse ich nie mit dem Schlagschrauber, da kommt durch die Verlängerungen fast nichts mehr an der Schraube an.

Ich hab eine 700mm 1/2" Verlängerung und eine Stahlwille Ratsche mit langen Griff. Schraubenzieher in die Bremsscheibe und am Sattel anstehen lassen dann ist das ganze fixiert. Bisher gingen alle Schrauben mit sehr überschaubaren Kraftaufwand auf.

Man kann sich auch aus einem 1/2" Rohr was basteln. Aus einer alten 1/2"Durchsteck - Ratsche den 4 kant entnehmen und in das Rohr in beiden Enden eintreiben und in einem Ende dann stecken lassen. Fertig ist die 1000mm Verlängerung:P

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@Nagah zu Nr 8.

Da ja nur das Gehäuse gebrochen ist, empfehle ich den Schrottplatz. Habe da schon ettliche Stecker mitgenommen. 

Der liegt zum Glück bei mir auf dem Arbeitsweg

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vor 7 Minuten schrieb leypi:

@Nagah zu Nr 8.

Da ja nur das Gehäuse gebrochen ist, empfehle ich den Schrottplatz. Habe da schon ettliche Stecker mitgenommen. 

Der liegt zum Glück bei mir auf dem Arbeitsweg

Das heißt Kabel abzwicken und mit Klemmen (früher Lüster) verbinden, oder lassen sich die Pins direkt im Ersatzstecker wieder anbringen?

 

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(Lüster-)Klemmen sind beim Kfz Pfusch. Ganz besonders im (potentiell feuchten) Motorraum.
Aber wenn du die Pins ordentlich aus dem Stecker auspinnst (Auspinnwerkzeug!), dann kann man diese in einem neuen Stecker auf wieder einklippsen.

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Posted (edited)

Wenn Dir das Auspinnwerkzeug zu aufwendig zu besorgen ist, wenigstens die Kabel löten und mit vernünftigem Schrumpfschlauch drüber. Lüsterklemmen sind im Auto wirklich nix. 

Edited by gato311
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vor 7 Minuten schrieb gato311:

Wenn Dir das Auspinnwerkzeug zu aufwendig zu besorgen ist, wenigstens die Kabel löten und mit vernünftigem Schrumpfschlauch drüber. Lüsterklemmen sind im Auto wirklich nix. 

Deswegen schrieb ich "früher Lüster", das würde ich auch nicht verwenden, heute gibt es die "moderneren" Klemmen. Aber das Werkzeug ist mir wegen ein paar Pins zu aufwändig und Löten kann ich. Also Lösung gefunden, danke!

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Motorarbeiten (Tag 6):

 

Ich habe die Tage ein wenig Reinigungsarbeiten an den Motoren erledigt - ich kann nicht anders, wenn ich den einen als Organspender nehme und die Sachen beim anderen montiere.

 

1. Turbo:

Gestern habe ich die Ölzulaufleitung zum Turbo demontiert und gereinigt, durchgeblasen und festgestellt, da fehlt sich gar nichts! Im Anschluss habe ich die Turbos abgeschraubt und beide geöffnet. Die Schaufeln des neueren sehen abgenutzt aus als die meines Turbos. Ich habe die Teile gereinigt, die Klappe gangbar gemacht und einen daraus zusammengestellt. Ein Austausch ist mir im Moment einfach zu ungewiss, weil ich nicht weiß, ob das Ganze gut ausgeht, auch wenn es aktuell natürlich sehr gut machbar wäre und ich die Hinweise hier im Forum auch zu schätzen weiß.
 

2. AGR:
Das Edelstahl-Flexrohr war schlimm verkokt. Ich versuche ja zumindest, mir die Teile einmal anzusehen und sie zu reinigen. Der Blick in den Flansch unterm AGR ist komplett dich verkokt, das schockiert, das ist der neue gebrauchte. Das kann man zwar reinigen, aber bringt das was? Ebenso das AGR im Inneren. Beide sehen so aus (Foto). Ich werde das so gut wie möglich reinigen und hoffen, das bringt erst mal etwas

 

3. Krümmer:

Bleibt die Frage, ob es sich lohnt, die Krümmer abzunehmen und evtl zu reinigen, zumal ich hier sicherich neue Dichtungen benötige?

 

4. Lichtmaschine und Kompressor:

Heute möchte ich Lima und Kompressor ummontieren. Was mache ich mit dem Rippenriemen, der vermutlich unter Spannung steht?

 

1 Turbo_Schaufel.jpg

1 Turbo_Verschraubung.jpg

2 AGR_Auslass.jpg

2 AGR_innen.jpg

3 Motor_Krümmer.jpg

4 Kompressor_Lima.jpg

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Rippenriemen: 
Spannrolle (steht unter Federdruck) entlasten und abnehmen. 

Ich weiß nach all den Jahren aber jetzt nicht aus dem Kopf, was für Schlüssel das ist. 

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vor 24 Minuten schrieb gato311:

Ich weiß nach all den Jahren aber jetzt nicht aus dem Kopf, was für Schlüssel das ist. 

16er Gabelschlüssel

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Servus nochmal, wer kennt sich mit so einem AGR etwas besser aus?

Ich habe jetzt mal eines recht gut reinigen können. Mich interessiert die funktionsweise, und was bei Ansteuerung des durch den Schlauch (Bild 1) passieren muss.

Ist das Unterdruck- oder überdruck, was hier anliegt? Das Ventil (Bild 2) oder der Mechanismus lässt sich so gar nicht bewegen.

Zuvor habe ich noch vorsichtig mit Pressluft in den Schlauchstutzen geblasen, das Plopt dann.

Sollte ich das Ventil auch per Hand bewegen können? Dann wäre es arg fest. Hat das schon mal jemand gangbar gemacht?

Danke -

 

6 AGR 1.jpg

6 AGR 2.jpg

6 AGR 3.jpg

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