Christoph

Mich hats erwischt ...

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Die ungewollte, ständig im Hinterkopf präsente aber erfolgreich verdrängte Bedrohung hat Gestalt angenommen ...

 

Heute Morgen wurde mein, bis jetzt vollkommen unversehrter A2, beim Rechtsabbiegen von hinten im spitzen Winkel ordentlich angestossen.

 

Getroffen wurde die linke, hintere Ecke auf Stoßstangenhöhe.

Sieht schon recht unschön aus, muss nachher mal Fotos machen. Gutachter der generischen Versicherung beauftragt, der soll erst mal "begutachten".

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Oh Mann, ärgerlich. Aber solange keiner verletzt ist...

Da kann man nur hoffen, dass die Kugel reparabel ist!

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...Gutachter der generischen Versicherung beauftragt, der soll erst mal "begutachten".

 

Vielleicht habe ich das auch nur falsch verstanden, aber den Gutachter solltest Du schon selbst bestimmen.

Und möglichst keinen von der gegnerischen Versicherung...

 

Viel Glück.

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Das ist natürlich nicht schön...

 

Gutachter der generischen Versicherung beauftragt, der soll erst mal "begutachten".

Und danach suchst Du Dir einen eigenen Gutachter, sofern der Schaden den Betrag von ca. EUR 800 voraussichtlich überschreitet. Du willst doch eine "richtige" (vollständige) Reparatur, oder? ;)

 

Vielleicht habe ich das auch nur falsch verstanden, aber den Gutachter solltest Du schon selbst bestimmen. Und möglichst keinen von der gegnerischen Versicherung...

Naja, er muss der gegnerischen Versicherung schon noch die Möglichkeit geben, den Schaden zu begutachten. Man muss aber das Gutachten der gegenerischen Verischerung nicht anerkennen. Insbes. dann nicht, wenn der Schaden die Bagatellgrenze überschreitet und man folglich das Recht hat, den Gutachter selbst zu bestimmen.

bearbeitet von heavy-metal

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Blöd, ich drück die Daumen. Gutachter der gegnerischen Versicherung? Muss das sein? Ich beauftrage da lieber einen unabhängigen Gutachter...

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... Man muss aber das Gutachten der gegenerischen Verischerung nicht anerkennen. Insbes. dann nicht, wenn der Schaden die Bagatellgrenze überschreitet...

 

Da hast Du natürlich Recht. Ich war einfach davon ausgegangen, daß der Schaden größer ist.

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Ja, ich gehe auch mal davon aus. Denn für Bagatellen schickt die gegnerische Versicherung (schon aus Kostengründen) auch niemanden raus.

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Erst mal gut, dass du selber nichts abbekommen hast. Beim Rest findest du hier Hilfe und Unterstützung. Ich drück die Daumen!

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Der Schaden ist mit Sicherheit an die 2000 € (habe genau die gleiche Stelle vor ein paar Wochen nach Parkrempler machen lassen müssen), daher auf jeden Fall eigenen Gutachter nehmen und wenn möglich RA beauftragen, das ist bei nicht selbst verschuldeten Unfällen dein gutes Recht.

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Gut, dass du nur mental geknickt bist.;)

 

Und nimm dir einen Rechtsanwalt. Ich habe es gerade wieder erlebt, wie Versicherungen versuchen zu verzögern und den zu zahlenden Betrag zu drücken. Da war ich froh, dass sich da eine Fachfrau drum gekümmert hat.

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Och Leute: bitte nicht sofort wieder die Rechtsanwaltskeule schwingen... ;) Ich würde ihn - Personenschäden mal außen vor - einschalten, wenn es tatsächlich Probleme bei der Schadenabwicklung gibt - nicht schon "prophylaktisch".

 

Also insbes. dann, wenn es Unstimmigkeiten bzgl. der Schadenhöhe gibt - oder eben bei der abschließenden Regulierung (weil die gegnerische Versicherung die Zahlung verzögert).

 

Ich habe auch schon Blechschäden von nennenswertem Umfang mit der gegnerischen Versicherung reguliert. Ohne Anwalt. Da gibt es Versicherer, die die Sache relativ problemlos und zeitnah abwickeln und andere, bei denen nur (oder schon?) sanfter Zwang - nämlich die Drohung mit dem Anwalt - die Sache zum Abschluss bringt.

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Hallo,

ich bin auch einer, der lieber in Frieden leben will.

Aber im Juni letzten Jahres fuhr mir einer in meinen Oldtimer :(

Sachlage eindeutig.

Anruf bei der gegnerischen Versicherung.

Ich soll einen Gutachter beauftragen und sofort die Reparatur

in Auftrag geben.

Gutachter beauftragt. Reparatur durchgeführt (nur 50 Euro mehr

als im Gutachten).

Werkstatt reicht die Rechnung ein.

Versicherung: wir erkennen nur das und das an. Alles andere war

nicht notwendig.

Also doch noch einen Anwalt eingeschaltet. Versicherung weiterhin stur. Klage eingereicht. Urteil im Januar 2015.

Versicherung muss voll bezahlen.

Mein Rat: sobald die Versicherung zickt, sofort zum Anwalt.

Brutus

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...

 

Und nimm dir einen Rechtsanwalt. Ich habe es gerade wieder erlebt, wie Versicherungen versuchen zu verzögern und den zu zahlenden Betrag zu drücken. Da war ich froh, dass sich da eine Fachfrau drum gekümmert hat.

 

Genau so habe ich es auch erlebt - nachträglich musste ich wegen Kürzungen der Versicherung einen Anwalt hinzuziehen, um zu dem mir rechtlich zustehenden Geld zu kommen.

bearbeitet von Connor

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Erhöht uns aber im Endeffekt leider allen die Beiträge und die Anwaltsbranche freut sich. :(

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Dann aber jetzt mal Bock und Gärtner auseinanderhalten:

es sind die Versicherungen, die hier an den Pranger gehören, nicht die Geschädigten, die ihrem Geld hinterherklagen müssen:WUEBR:

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Erhöht uns aber im Endeffekt leider allen die Beiträge und die Anwaltsbranche freut sich. :(

 

Die Versicherungen werden schon nachrechnen ob es im Schnitt für sie billiger ist bei jedem (zu versuchen) den Betrag zu drücken. Und es scheint nach wie vor billiger zu sein, sprich dadurch senken sich die Versicherungsbeiträge eher (zumindest theoretisch).

 

Verlieren tun bei der Sache nur die Leute mit einem Schadensfall. Diejenigen sich nicht mit allen rechtlichen Mitteln wehren (und nicht die ihnen zustehenden Beträge bekommen) und die Leute die zwar alles bekommen aber den zusätzlichen Aufwand/Ärger haben bis es soweit ist.

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Ist zwar OT,

aber meinem Vater wurde vor ca. einem Jahr sein 5er Kombi vom Parkdeck geklaut. Er hatte sage und schreibe 6 MONATE Ärger mit seiner eigenen Versicherung (!!!), bis diese den Zeitwert des Wagens zahlte.

 

So lange verzögerte die Versicherung die Zahlung, obwohl die Sachlage

Glasklar war. Ohne Anwalt ging monatelang erstmal gaar nix.

So etwas ist eine absolute Frechheit seitens der Versicherung.

 

Die Versicherung verdächtige ihn sogar, an dem Verschwinden des Wagens beteiligt gewesen zu sein...er war deswegen kurz vor nem Herzinfarkt vor Aufregung darüber.

 

@Christoph: Wünsche Deinem A2 vollständige Genesung ohne Komplikationen

bearbeitet von Audia5sport

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Dagegen hat meine Versicherung (die WGV) den Schaden den meine Freundin vorletzte Woche am Wagen der Nachbarin angerichtet hat innerhalb von drei Tagen geregelt. Zwei Bögen für die Schadensmeldung, ein Mietwagen, zwei Tage in der Werkstatt bei BMW, 1500€, fertig.

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So, hab mich mal unters Auto gelegt und genau nachgeschaut.

 

Der Aufprallträger ist leicht verformt, man kann von unten zwischen Unterboden und Stossfänger gut auf den Träger schauen.

Der Stossfänger ist hin, gut eingedrückt und teilweise leicht eingerissen (da wo der Stossfänger um den Aufprallträger gedrückt wurde).

 

An der Karosserie scheint nichts verformt zu sein, zumindest nicht offensichtlich.

 

Wohl nochmal Glück gehabt ... wie gesagt, spitzer Winkel und das andere Auto hat sich quasi vorbeigeschoben.

 

Nach ersten Recherchen sind die Teile gar nicht so teuer, Aufprallträger 100 €, Stossfänger grundiert 270 €, bischen Montagematerial, Lackierung und Demontage/Montage ... simmer irgendwo bei 800 €. Mal schauen was der Gutachter morgen feststellt.

 

Wegen der Versicherung bin ich vollkommen entspannt, bis jetzt habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Der von der HUK beauftragte Gutachter (DEKRA) kommt morgen vorbei und begutachtet den Schaden.

Bei einem zufriedenstellenden Ergebnis werde ich fiktiv Abrechnen und den Schaden selber beheben, wahrscheinlich direkt die AHK und PDC nachrüsten ... schauen wir mal.

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bearbeitet von Christoph

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Dagegen hat meine Versicherung (die WGV) den Schaden den meine Freundin vorletzte Woche am Wagen der Nachbarin angerichtet hat innerhalb von drei Tagen geregelt. Zwei Bögen für die Schadensmeldung, ein Mietwagen, zwei Tage in der Werkstatt bei BMW, 1500€, fertig.

 

Lobenswert.

Bei solchen Beträgen hat die Versicherung auch nichts von einer Verzögerung.

Bei 35.000 EUR schon. Und wenns nur der Zinsvorteil ist.

 

@ Christoph: Sieht in der Tat nicht so schlimm aus.

bearbeitet von Audia5sport

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Genau so habe ich es auch erlebt - nachträglich musste ich wegen Kürzungen der Versicherung einen Anwalt hinzuziehen, um zu dem mir rechtlich zustehenden Geld zu kommen.

 

Ging mir vor 3 Jahren genauso. Nach der Kürzung habe ich erst persönlich die Versicherung kontaktiert um mich zu beschweren. Als Antwort nur arrogantes Geschwalle anhören dürfen, dass deren Regulierung in bisher jeder rechtlichen Prüfung bestätigt wurde.

 

Also habe ich mir einen Anwalt genommen und der hat EINEN! Brief geschrieben und ich hatte den Fehlbetrag innerhalb von wenigen Tagen auf meinem Konto.

Kann mir keiner erzählen, dass hier nicht die weniger Streitlustigen gezielt über den Tisch gezogen werden.

 

Meinen Eltern wurde im November ihr T5 gestohlen. Die Versicherung hat den Wiederbeschaffungswert total unrealistisch tief angesetzt und für die Regulierung auch noch 3 Monate gebraucht. Jedenfalls haben wir jetzt wieder einen Anwalt genommen und er hat über seinen Gutachter einen Fehlbetrag zwischen eigenem Gutachten und dem der Versicherung von 9500€ ermittelt. Das kommt schon hin, wenn man mal vergleichbare T5 bei mobile sucht. Mal sehen wie es da jetzt weitergeht.

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Hatte im Dezember einen ähnlichen Schaden, die Rechnung des Audi-Zentrums belief sich auf ca. 1400 + Mwst., plus Gutachter, plus Anwalt (letzteren schaltet das Audizentrum grundsätzlich ein, weil die auch keine Lust haben, den Versicherungen hinterherzulaufen). In Summe ziemlich übel für den vermeintlich kleinen Schaden...

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aufpassen mit fiktiver Abrechnung - das habe ich gerade hinter mir:

 

Wenn Auto nicht älter als 3 Jahre :janeistklar: oder immer beim Freundlichen gewartet wurde, hast du Anspruch auf die Stundensätze von AUDI !!

 

 

 

https://a2-freun.de/forum/showpost.php?p=1116828&postcount=912

bearbeitet von mamawutz

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Das Problem ist eben, dass die Versicherungen viel zu wenig zu verlieren haben, wenn sie (unrechtmässig) versuchen den Betrag zu kürzen. Ich vermute stark, dass die Versicherungen das mit voller Absicht machen, und da nicht jeweils ein Sachbearbeiter einen unabsichtlichen Fehler macht. Deshalb sollte es eigentlich zusätzliche Strafzahlungen in der Höhe der versuchten Kürzungen geben falls die Versicherung rechtlich scheitert.

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Gerne nehme ich eure Hinweise und Tipps zu Herzen, vielen Dank schon hier.

 

Meiner ist älter als 3 Jahr und nicht Scheckheftgepflegt.

Ich schaue einfach mal was das Gutachten ergiebt, passt es für mich nehme ich es an.

 

Viel wichtiger ist, dass der Kleine nichts an der Karosserie abbekommen hat, der Rest läßt sich austauschen.

Bei einem Karosserieschaden wäre ich allerdings echt sauer ...

 

Ich möchte ihn gerne noch bis zur Rente fahren und die 600.000 km voll kriegen ;) (sprich noch 19 Jahre und 380.000 km). Dem sehe ich eigentlich positiv entgegen, das sollte der Kleine schaffen (mit einer vorsorglichen Revision bei 300.000 km).

 

Dann gehöre ich bestimmt zu den "ältesten" Clubmitgliedern ... hihi! > Ob es dann noch Internet gibt?!

bearbeitet von Christoph

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Dagegen hat meine Versicherung (die WGV) den Schaden den meine Freundin vorletzte Woche am Wagen der Nachbarin angerichtet hat innerhalb von drei Tagen geregelt. Zwei Bögen für die Schadensmeldung, ein Mietwagen, zwei Tage in der Werkstatt bei BMW, 1500€, fertig.

 

Genau diese WGV hat bei meinem Unfall mit Totalschaden letztes Jahr im Januar Zicken gemacht ohne Ende, obwohl die Sachlage glasklar und von Anfang an ein Anwalt eingeschaltet war:

meinen Gutachter angezweifelt, den Restwert gedrückt, Kollateralschäden (Kamera, Handy lagen im Auto und wurden durch den Aufprall beschädigt), erst nach gerichtlicher Klärung alle mir zustehenden Zahlungen geleistet.

Hat alles zusammen 4 Monte gedauert!

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Wer noch an das Gute bei den Versicherungen glaubt, einen habe ich noch:

Meine Frau fuhr, ich Beifahrer.

30ziger Zone, Vorfahrt rechts vor links

Von links kam ein Zeitgenosse mit mindestens 70 km/h

Er erwischte uns zum Glück nur an der Vorderfront.

1 Sekunde später und meine Frau wäre platt gewesen.

Unfall von der Polizei aufgenommen. Schuldfrage ganz klar.

Nächster Tag: ich rufe die gegnerische Versicherung an.

Wollte es gütlich und möglichst harmonisch regeln.

Sachbearbeiterin: gleich in einem rotzfrechen Ton:

Sie haben Schuld, unser Versicherungsnehmer hat an dem

Unfall keine Schuld.

Ich ganz ruhig, o.k. dann hören Sie von meinem Anwalt.

Auf einmal wollte diese rotzfreche Frau mit mir reden.

Habe ich sofort unterbunden und die Angelegenheit wurde

für die Versicherung richtig teuer.

Brutus

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Hmm, meine Anmerkungen zum Anwalt scheinen einige ja kräftig missverstanden zu haben. ;)

 

Zusammengefasst: ich würde immer versuchen, ohne ihn auszukommen. Aber wenn es eben doch nicht anders geht, einen hinzuziehen.

 

Ich teile aber auch die Ansicht nicht, sofort einen Anwalt hinzuzuziehen, wenn die Versicherung beginnt, Zicken zu machen. Denn, wie schon oben beschrieben, ist die Drohung, einen Anwalt einzuschalten, in Bezug auf die Schadenregulierung meistens genau so effektiv. Für mich aber Zeit sparend, denn ich muss mir weder einen Anwalt suchen, noch dahin fahren, noch ihm die ganze Story von A bis Z erklären - und auch nicht drauf warten, bis er das Anschreiben fertig und dem Versicherer zugestellt hat. Drohe ich hingegen mit dem Anwalt, hat die Versicherung meist schon gezahlt, bevor der Anwalt überhaupt das Anschreiben zustellen (lassen) konnte. ;) Insbes. dann, wenn die Schadenhöhe nicht besonders hoch ist.

 

 

Bei solchen Beträgen hat die Versicherung auch nichts von einer Verzögerung.

Naja, bei meinem letzten Unfall - es ging grob um EUR 1.200 - hat die Versicherung auch versucht, 1. den Schaden klein zu reden (um die Reparaturrechnung nicht komplett zahlen zu müssen) und 2. die Regulierung in die Länge zu ziehen. Gezahlt hat sie zum Schluss doch zu 100% - nachdem ich ein Ultimatum bis zur Regulierung des Schadens gestellt und bei Nichteinhaltung dieses Ultimatums die Einschaltung eines Rechtsanwalts angedroht hatte.

 

Fazit: geht doch! :) Wichtig natürlich auch, sich nicht kleinkriegen zu lassen und trotz allen Ärgers sachlich zu bleiben. Wer das nicht kann bzw. es auch nicht hinbekommt, ein Anschreiben orthografisch fehlerfrei zu erstellen, sucht sich dann vielleicht doch besser jemanden, der das kann. ;)

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Manchmal reicht auch die Drohung mit einem Anwalt, wenn die Versicherungen offensichtlich verzögern wollen. Das hatte ich vor etlichen Jahren, eine Frau war auf meinen Golf II gekracht, rund 3.000 DM Schaden. Erst lief alles glatt, ich konnte einen Gutachter beauftragen, Kostenvoranschlag lag vor und nicht passierte. Da rief ich bei der Nürnberger Versicherung an. Angeblich war der zuständige Sachbarbeiter nicht da. Ich sagte, daß das nicht mein Problem sei, es muß ja einen Stellvertretung geben, sonst will ich den Chef sprechen. Also war dann doch jemand "zuständig". Die fing dann an, noch etwas von einem Formular zu faseln. Ich bedeutete, daß sie sich das Fomular vors Knie nageln könne, ich mir nun auch einen Ersatzwagen nehmen würde, was teuer als der Nutzungsausfall wäre, es nun ihre Schuld sei, wenn die Reparatur länger als veranschlagt dauern würde, weil sie meint nun einen Papierkrieg führen zu wollen. Den würde ich dann auch nicht mehr mitmachen, sondern gleich meinem Anwalt übergeben, dann können die sich mit dem dem auseinandersetzen. Sie hätte bis zum selben Abend (es war vormittags) Zeit die Kostenübernahmeerklärung an die Werkstatt zu faxen, sonst geht es morgen früh gleich zum Anwalt, die Kosten hätten sie dann auch zu tragen. Das wirkte, denn die wollten nur Zinsgewinn erzielen, eventuell die Zahlung drücken, wenn sie gleich zahlen würden, aber Ersatzwagen plus Anwalt würde das sicher alles wieder auffressen, also haben sie gespurt. Jedenfalls weiß ich, daß diese Versicherung mich nie als Kunden haben wird.

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Meine persönliche Erfahrung ist: Nicht sofort den Awalt ziehen.

 

Seit nunmehr 26 Jahren habe ich viel mit Versicherungen zu tun. Mal berate ich Großkunden; mal berate ich Versicherungsgesellschaften. Bei der KFZ ist es so, dass hinter einer sofortigen Anwaltsbeischaltung sehr oft vermutet wird, dass der Geschädigte überzogene Forderungen durchsetzen will. Das kann den Prozess dann sogar verlangsamen oder erschweren.

Ob das so vermutet wird oder nicht liegt ganz an den dafür eingerichteten Bearbeitungsprozessen der jeweiligen Gesellschaft.

 

Versucht die Versicherung den Schaden kleiner zu rechnen als er tatsächich ist:

 

Niemand muss das akzeptieren und kann dann damit zum Rechtsanwalt. Dann wiederum wird meist schnell zur Zufriedenheit reguliert, weil nun die Versicherungsgesellschaft keinen ünnötigen Aufwand will.

 

Fälle, die sich dann noch länger hinziehen, haben erfahrungsgemäß durchaus eine Berechtigung. Es gibt nicht nur ehrliche Geschädigte wie es auch nicht nur ehrlich Verursacher gibt; muss man fairerweise auch mal sehen.

 

Leider darf ich die Klageqouten sortiert nach Gesellschaft und Streitwert nicht veröffentlichen...das ist in unserem freien Land verboten.

 

*Räusper*...um welche Versicherungsgesellschaft geht es denn? Wenn das dem Geschädigten via PN an mich rausrutscht dann könnt mir ja ne PN mit Tipp rausrutschen, was wiederum nicht verboten ist ;) ...und für Kugelfahrer kostefrei. Ok?

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Jede Schadensmeldung hier im Forum eskaliert blitzschnell zur Diskussion über den richtigen Umgang mit den bösen Versicherungen, die dann direkt in die Empfehlung mündet, einen Rechtsbeistand zu nehmen.* Ich versteh' das nicht.

Wartet doch mal ab, was passiert, ehe ihr die Keule auspackt.

 

*Es ist sonnenklar, dass es im Versicherungsfall widerstreitende Interessen gibt. Na und? So ist das Leben, da muss man halt durch. Es gibt faire Partner und unfaire, und jeder hat da seine individuellen Lebenserfahrungen.

bearbeitet von cer

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Jede Schadensmeldung hier im Forum eskaliert blitzschnell zur Diskussion über den richtigen Umgang mit den bösen Versicherungen, die dann direkt in die Empfehlung mündet, einen Rechtsbeistand zu nehmen.* Ich versteh' das nicht.

Wartet doch mal ab, was passiert, ehe ihr die Keule auspackt.

 

*Es ist sonnenklar, dass es im Versicherungsfall widerstreitende Interessen gibt. Na und? So ist das Leben, da muss man halt durch. Es gibt faire Partner und unfaire, und jeder hat da seine individuellen Lebenserfahrungen.

Es scheint ein Bedürfnis zu existieren, darüber zu reden.

Das ist der tiefere Sinn eines Forums. Meinungsaustausch. Ich kann nicht erkennen, dass irgendetwas eskaliert ist. Jeder hat seine Erfahrungen gemacht, die er hier einbringt. Und ja, es gibt Fälle in denen ein RA notwendig ist (s.o.)

Die Reparatur meines letzten Parkremplers z.B. lief völlig entspannt ab, ohne RA, meine Werkstatt hat alles mit der Fahrlehrerversicherung abgewickelt. So kann es auch gehen;).

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Bin ich wiklich der erste der zu den Fotos was schreibt?

So wie ich das sehe hast Du nochmals Glück gehabt. Ich vermute dass der Prallträger was abbekommen hat. Sonst nix weiter schlimmes nebst den Kratzern im Kunststoff. Aber eben all der Ärger und ein paar Tage Ersatzwagen wird es schon geben. Sofern Du ein Unfallprotokoll ausgefüllt hast und beide es unterzeichnet haben solltest Du nach meiner Erfahrung (Schweiz, nicht D) keine Schwierigkeiten bekommen.

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Meine persönliche Erfahrung ist: Nicht sofort den Awalt ziehen.
Jede Schadensmeldung hier im Forum eskaliert blitzschnell zur Diskussion über den richtigen Umgang mit den bösen Versicherungen, die dann direkt in die Empfehlung mündet, einen Rechtsbeistand zu nehmen.* Ich versteh' das nicht.

Wartet doch mal ab, was passiert, ehe ihr die Keule auspackt.

Mein Reden: siehe meinen Beitrag #11 hier im Thread... ;)

 

Es ist da schon wichtiger (aber auch nicht imperativ!) *), nach einem Unfall (Parkrempler mal außen vor), die Polizei zu rufen, die den Unfall aufnimmt, um nicht anschließend auf einem Teil des Schadens sitzen zu bleiben - weil die Gegenseite plötzlich auf den Gedanken kommt, den Unfallhergang Tage später plötzlich gaaaaanz anders zu sehen als am Tag des Unfalls. Vielleicht auch deswegen, weil es Leute gibt, die sich im Falle des Falles von irgendwelchen Foren (oder wem auch immer, der den Unfall nicht mitbekommen hat) "beraten" lassen, wie man möglichst glimpflich aus der Sache raus kommt? ;)

 

BTW + BTT: ich habe mir die Fotos auch mal etwas genauer angesehen. Der Stoßfänger an der Seite vor dem Radlauf sah nach einem "mittig" getroffenen Heckaufprall an meinem Auto ähnlich aus. Das Kunststoffteil musste damals ersetzt werden, der metallene Querträger, der m.W. auf einem Längsträger verschraubt ist, war unversehrt. Und wenn, wäre er schnell (und ohne zusätzliche Richtarbeiten) zu ersetzen gewesen. Sich den Querträger genau (!) anzusehen, ist wichtig. Denn wenn er nur ganz leicht verbogen wäre, würde ihn die gegnerische Verischerung nicht ersetzen wollen (kommt ja noch der Plastikstoßfänger mit PU-Prallkörper drüber ;) ), der Eigner des betreffenden Fz. eben schon.

 

 

*) es gibt auch noch Menschen, die einsichtig oder ehrlich zu sich und anderen sind ;)

bearbeitet von heavy-metal

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Der Gutachter von der DEKRA war heute Vormittag da. Er war sehr freundlich und hat sich Zeit genommen. Den A2 im Allgemeinen gelobt, bei meinem den sehr guten Zustand erwähnt, Bereifung geprüft und Profile gemessen, einige Fragen gestellt (ob und wo ich ihn reparieren lassen möchte, Ersthand, Vorschäden, etc.) und den Schaden intensiv begutachtet. Er ist in den Kofferuam gekrabbelt, hat sich alles genau angeschaut und hat die Heckklappe getestet. Er ist unters Auto gekrabbelt, hat zwischen Unterboden und Stossfänger den Aufprallträger und die Karosserie begutachtet und außer dem erneuerungswürdigen Stossfänger nichts wirkliches feststellen können. Der Stossfänger muss neu, beim Prallträger wird er erwähnen, dass erst nach Demontage des Stossfängers die völlige Intaktheit überprüft werden kann und Schäden an der Karosserie entstanden sind.

 

Warten wir mal aufs Gutachten ... im Prinzip aber schonmal hilfreich, da der A2 wohl Glück gehabt hat.

 

Mit der AHK bin ich mir mittlerweile unsicher, ist als original Audi echt teuer, hab ich in den letzten 12 Jahren am A2 nie gebraucht, unser Octavia und der Wagen meiner Eltern hat eine (die haben ja auch den Anhänger) ... PDC ist aber ein Muss.

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Meine persönliche Erfahrung ist: Nicht sofort den Awalt ziehen.

Danke Hardy

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Versicherungen können in vielen Fällen auch ganz einfach unproblematisch sein.

 

Ich hatte ja vor nem guten Jahr ein Fahrrad auf der Motorhaube. Während das Auto stand, da der Park-Nachbar das beim Abladen von seinem Kupplungs-Fahrradhalter da irgendwie drauf geschmissen hat.

 

Haube eingedellt, Frontklappe verschrammt, Stoßstange verschrammt.

 

Er hats bei seiner Versicherung gemeldet, die hat zurück gemeldet, dass sie das zahlt und ich mich an meinen Freundlichen wenden soll. Ohne groß zu fragen.

Ich hab bei Audi die Daten der gegnerischen Versicherung angegeben, der dort sitzende Dekra Mensch hat ein Gutachten geschrieben. Und dann wurde repariert, d.h. komplette Front lackieren und die Klappe neu. Abgerechnet hat das Autohaus dann direkt mit der gegnerischen Versicherung.

 

Aufwand: gering. Ärger: null. Diskussion: null.

Es kann also manchmal auch ganz einfach problemlos gehen.

 

Vor Jahren hat mir jemand meinen damaligen Vento zusammengeschoben. Auto zu VW, Versicherung hat mir einen Leihwagen vors Haus gestellt, einige Zeit später Auto wieder abgeholt, fertig. Auch damals keine Zickerei von Seiten der Versicherung - und der Unfallhergang war zum Glück auch eindeutig...

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Man soll's nicht glauben ...

 

Gutachten ist schon da, die Versicherung bittet um eine Bankverbindung zur Überweisung der Reparaturkosten (will ja fiktiv abrechnen).

 

Schadenhöhe knapp 950 Euro ohne MwSt.

Laut Gutachten muss auch der Aufprallträger erneuert werden, ortsüblicher Fachwerkstattstundensatz ... klingt alles plausibel.

Sehr ordentliches Gutachten, mit zwei netten Anmerkungen :)

3.JPG.62190d73b4b5f8de3441143ccd2c6391.JPG

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Gratuliere -ORDEN-

 

 

Naja, noch ist das Geld nicht auf dem Konto und der Stossfänger nicht ab ... wobei ich hoffe, dass an der Karosserie tatsächlich nix dran ist.

 

Aber bis jetzt fühlt sich alles gut an ;)

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Die Ausfallpauschale in Höhe von 25,-€ geltend machen.;)

 

in meinem aktuellen Gutachten von gestern stehen

 

Nutzungsausfall 43,00 € pro Tag

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Gratuliere -ORDEN-

 

in meinem aktuellen Gutachten von gestern stehen

 

Nutzungsausfall 43,00 € pro Tag

 

... sag ich doch. Geld kommt dann genau so zügig. :)

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Gemeint war vermutlich die Unkostenpauschale, einmalig 25,- für Telefonate, Porto und sonstige Sonderausgaben, die der Unfall verursacht hat.

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Gleich werde ich mal den Stossfänger demontieren, hab dank Karneval heute frei (Katertag ... der Tag nach Altweiber) und das Wetter ist jetzt schon sehr schön :)

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So, Stossfänger ist demontiert ... wenn ich den erwische der dafür den ganzen Inhalt einer großen Schraubenkiste benutzen durfte, abfallen tut da nix, nie! :huh:

 

Prallträger hat auf der äußeren Ecke einen mitbekommen, der Rest ist vollkommen heile. Theoretisch könnte man alles so lassen, beim Stossfänger ein bischen Smartrepair und gut ist.

 

Nicht so schön ist der Rost an den Federmuttern und Schrauben, die werde ich wo nötig direkt erneuern und mit "Mike Sanders" veredeln.

Auch wieviel Dreck sich hinter/unter den Abdeckungen und Verkleidungen abgelagert hat, bei einer Stahlkarosserie hätte ich schon schlechte Laune bekommen.

 

Stellt sich nur noch die Frage ob AHK und/oder PDC ... PDC kostet als Komplettsatz original Audi bei KUNSET 450 €, AHK als original Werksbestückung Audi (nicht der Nachrüstsatz) komplett auch 600 € (den Haken hab ich schon).

 

Ich glaube die AHK reicht mir, wer weiß ob in 10 Jahren der Octavia-Nachfolger eine AHK hat oder meine Eltern noch ein Auto mit AHK haben. Die wollte ich eigentlich schon immer haben, aber mit Bose gabs die nicht, rückwärtsfahren klappte bis jetzt auch ohne PDC.

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6.JPG.9fa7e3e237370325b221d7bb2de515d1.JPG

bearbeitet von Christoph

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Wo? Bei und ist es trüb, aber frohes schaffen.

 

Ganz im Westen im Dreieck Heinsberg/Aachen/Mönchengladbach ... hier scheint richtig fett die Sonne :)

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