herr_tichy

BBY wird nicht so recht warm - Thermostat wechseln

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Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass die Kühlwassertemperatur neuerdings (bei Außentemperaturen zwischen 5°C und 10°C) so etwa bei 85°C aufhört zu steigen und sich tendenziell eher bei 82°C bis 83°C einpendendelt. Ich meine mich von früher an Betriebstemperaturen um die 94°C erinnern zu können - wird mein Thermostat vielleicht halblebig? Und wenn ja, wird das angesteuert oder ist das eine von diesen ganz normalen "Wachsdosen"?

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Gute Frage - das werde ich mal messen, mein VAGCom fährt allerdings gerade mit KwW im Urlaub spazieren...

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Viel Stadt? Heizung hoch gedreht?

 

Die Thermostate funktionieren mit Bi-Metall.

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Jep, habs die letzten Tage auch wieder festgestellt.

 

Wenn man Umluftbetrieb nutzt bleibt der Motor auf 90°, denn dann wird die Wärme aus dem Kühlkreislauf nicht mit frischer Kaltluft entzogen sondern die Wärme bleibt im Fahrzeug. Außerdem wird der Motor und der Innenraum schneller warm. Schneller gehts nur noch, wenn man die Klima GANZ aus hat ;)

 

Setzt allerdings voraus dass man das Fenster n Spalt auf macht oder ECON aus macht, sonst beschlagen die Scheiben - zumindest ist das bei mir viel zu heftig wie ich finde :o

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Viel Stadt? Heizung hoch gedreht?

 

Joa, schon, also, Stadt und Umgebung und auch mal 10km @ 100km/h. Dazu die Heizung auf 21.5°C und "Auto" (bescheuerte Einstellmöglichkeit, sicher will ich das "Auto" warm haben - ich glaub, wenn mal alle VW und Audifahrer diesen Knopf richtig benutzen würden, hätten wir auch keine globale Erwärmung. Das ist nur wegen den ganzen Leute die die Heizung nicht auf "auto" stellen, irgendwo muss die Wärme ja hin.). Ich probiers mal mit Umluft, am Samstag.

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Also, hab mal wieder Nachtdienst und deswegen 40km Strecke hinter mir:

 

Temperatur mit Heizung nach rund 15km@100km/h: 83°C

 

Dann mit Heizung auf "off" und 120km/h etwa 2,5km Steigung hoch - oben waren es dann mit Mühe und Not 93°C. Gas weggenommen und Heizung wieder auf Auto - nach 500m wieder 84°C. Am Ziel angekommen waren es dann 88°C.

 

Kann es sein, dass der Thermostat nicht mehr richtig schließt? Wo sitzt der? Kann ich den daheim auswechseln?

 

Sobal ich mein VCDS wiederhab, werd ich mal die Öltemperatur mit aufzeichnen.

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Interessante Beobachtung:

 

Mein A2 leidet seit der Kolbenringereparatur an Wasserverlust im Kühlkreislauf. Grund ist ein Riss im Thermostatgehäuse, welcher bei kalten Temperaturen größer wird. Sobald das Auto warm ist läuft nichts mehr aus, dann ist der Riss geschlossen. Werd ich demnächst tauschen... habs damals verpennt bei Audi zu reklamieren.

 

Seitdem habe ich häufig nur mit normalem Leitungswasser nachgefüllt. Folge: Mein Kühlwasser wurde ziemlich dünn, es war wenig Frostschutz drin.

 

Nun, da es wieder kalt ist, fiel mir die schlechte Heizleistung meines Autos auf, genau wie hier im Thread beschrieben. Dieses Verhalten kannte ich von früher nicht so extrem. Vor ein paar Tagen war es dann so weit und der A2 wollte wieder mit Kühlflüssigkeit betankt werden.

 

Dieses mal habe ich aber kein Wasser rein geschüttet, sondern puren Frostschutz. Seitdem fällt mir auf, dass die Heizung im Innenraum wieder deutlich wärmere Luft abgibt und der Motor auch wieder auf Temperatur kommt und die 90°C hält.

 

Gibts da einen Zusammenhang?

Tichy hast du zufällig auch zu dünnes Kühlmittel drin?

bearbeitet von A2-D2

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Ich hatte das Problem im Frühjahr diesen Jahres auch, ich habe einfach das Kühlwasserthermostat erneuert. Wie gesagt funktioniert das mit Bi-Metall und die Dinger altern und schliessen irgendwann nicht mehr richtig. Ich habe es original bei Audi geholt und selbst eingebaut. War etwas fummelig, aber geht .. nun wird der A2 in rekordzeit warm und hält seine 90 Grad

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Tichy hast du zufällig auch zu dünnes Kühlmittel drin?

 

Gute Frage - das ist jetzt seit meiner Zahnriemenaktion drin. Ich habs also nicht selbst eingefüllt, müsste also mal messen. Irgendwo hab ich einen von diesen Dichtemessstäben. Mach ich heute abend mal, wenn ich den finde.

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Hallo Manuel,

 

du schreibst das du deine Kolbenringe reparieren hast lassen. Wie hoch war dein Ölverbrauch vor dieser Aktion und was hat das gekostet? Meiner säuft nämlich auch richtig Öl, und ich überlege mir jetzt auf Festintervall umzusteigen wegen der dickeren Konsistenz. Und laut ein paar Posts hier bringt das ja wohl auch was. Über eure Meinungen oder Tips freue ich mich jetzt schon.

 

Danke Gruß Bernhard

 

Interessante Beobachtung:

 

Mein A2 leidet seit der Kolbenringereparatur an Wasserverlust im Kühlkreislauf. Grund ist ein Riss im Thermostatgehäuse, welcher bei kalten Temperaturen größer wird. Sobald das Auto warm ist läuft nichts mehr aus, dann ist der Riss geschlossen. Werd ich demnächst tauschen... habs damals verpennt bei Audi zu reklamieren.

 

Seitdem habe ich häufig nur mit normalem Leitungswasser nachgefüllt. Folge: Mein Kühlwasser wurde ziemlich dünn, es war wenig Frostschutz drin.

 

Nun, da es wieder kalt ist, fiel mir die schlechte Heizleistung meines Autos auf, genau wie hier im Thread beschrieben. Dieses Verhalten kannte ich von früher nicht so extrem. Vor ein paar Tagen war es dann so weit und der A2 wollte wieder mit Kühlflüssigkeit betankt werden.

 

Dieses mal habe ich aber kein Wasser rein geschüttet, sondern puren Frostschutz. Seitdem fällt mir auf, dass die Heizung im Innenraum wieder deutlich wärmere Luft abgibt und der Motor auch wieder auf Temperatur kommt und die 90°C hält.

 

Gibts da einen Zusammenhang?

Tichy hast du zufällig auch zu dünnes Kühlmittel drin?

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Gast Audi TDI

Kosten für Kolbenringtausch ca. 2000€-2300€ mit neuem Zahnriemen und Inspektion. Wir haben es beide auf Garantie erledigen lassen.

 

Gruß Audi TDI

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Audi TDI hat noch Garantieversicherung Carlife Plus da Auto noch keine 6 Jahre und noch unter 100tkm.

 

Meine Reparatur ist schon 2 Jahre her, damals hatte ich auch noch Carlife Plus.

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Was hat das hier nun mit den Kolbenringen zu tun ?

Wenn der Motor seine Temperatur nicht erreicht oder diese nicht halten kann wenn man die Heizung einschaltet, ist es ganz klar ein defektes Thermostat ... was anderes kommt nicht in Frage.

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Keinen Tropfen zwischen dem Longlifeintervall - und den hab ich schon mal mit 30.000km komplett ausgereizt.

 

Jetzt aber Back To Topic bitte :)

 

Falls du noch fragen hast schreib uns ne PN oder such im Forum.

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Interessante Beobachtung:

 

Mein A2 leidet seit der Kolbenringereparatur an Wasserverlust im Kühlkreislauf. Grund ist ein Riss im Thermostatgehäuse, welcher bei kalten Temperaturen größer wird. Sobald das Auto warm ist läuft nichts mehr aus, dann ist der Riss geschlossen. Werd ich demnächst tauschen... habs damals verpennt bei Audi zu reklamieren.

 

Seitdem habe ich häufig nur mit normalem Leitungswasser nachgefüllt. Folge: Mein Kühlwasser wurde ziemlich dünn, es war wenig Frostschutz drin.

 

Nun, da es wieder kalt ist, fiel mir die schlechte Heizleistung meines Autos auf, genau wie hier im Thread beschrieben. Dieses Verhalten kannte ich von früher nicht so extrem. Vor ein paar Tagen war es dann so weit und der A2 wollte wieder mit Kühlflüssigkeit betankt werden.

 

Dieses mal habe ich aber kein Wasser rein geschüttet, sondern puren Frostschutz. Seitdem fällt mir auf, dass die Heizung im Innenraum wieder deutlich wärmere Luft abgibt und der Motor auch wieder auf Temperatur kommt und die 90°C hält.

 

Gibts da einen Zusammenhang?

Tichy hast du zufällig auch zu dünnes Kühlmittel drin?

 

Hej,

wenn du immer munter Leitungswasser nach schuettest,zuechtest du praktisch Kesselstein heran.

Beim ständigen aufheizen und abkuehlen des Wassers kommt es hier zu deutlichen Ausfällungen von Kalk und anderen Mineralien.

Durch ständiges Nachfuellen von frischem Leitungswasser sorgst du immer fuer Mineraliennachschub.

Die Kuehlkanäle und auch die Dichlippe des Thermostates setzen sich dann schnell zu.

Frostschutz unterbindet die Ablagerung von Mineralien.

Wenn du den auch noch weg lässt,kann das sehr schnell problematisch werden und ich meine nicht das Frostproblem.

 

so long

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Gute These!

 

Ich muss mich zwar ein wenig revidieren, denn ich hab nicht immer nur Leitungswasser nachgeschüttet, sondern auch mineralarmes Wasser, aber darauf wird es dann auch nicht ankommen. Auch hab ich das erst getan seit mir im Frühjahr das G12 ausgegangen ist und in der warmen Jahreszeit musste ich auch vielleicht nur 1-2x nach schütten.

 

Kann es aber sein, dass das Glysantine (G12++) schon direkt nachdem ich es eingefüllt habe die Ablagerungen so stark löst, dass ich davon was an der Heizleistung merke?

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Gute These!

 

Ich muss mich zwar ein wenig revidieren, denn ich hab nicht immer nur Leitungswasser nachgeschüttet, sondern auch mineralarmes Wasser, aber darauf wird es dann auch nicht ankommen. Auch hab ich das erst getan seit mir im Frühjahr das G12 ausgegangen ist und in der warmen Jahreszeit musste ich auch vielleicht nur 1-2x nach schütten.

 

Kann es aber sein, dass das Glysantine (G12++) schon direkt nachdem ich es eingefüllt habe die Ablagerungen so stark löst, dass ich davon was an der Heizleistung merke?

 

Das Glykol verhindert nicht die Ausfälung von Mineralien,nur das Festsetzen dieser in den Kuehlkanälen.

Was sich dort einmal festgesetzt hat bekommt man bedingt nur mit einer schwachen Säure (Zitronen-/Essigsäure) wieder los.

Wenn du den Thermosstat tauscht,siehst du ja ,was los ist.

 

Wenn du da nur 3 bis 4 Mal etwas nachgeschuettet hast wirst du vermutlich kein Kalkproblem haben.:)

 

so long

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So, jetzt habe ich gerade mal gemessen, das kommt bei einer Fahrt über Land, 8.5°C Außentemperatur, Fieselregen heraus:

 

jFTq1.gif

 

 

Rohdaten (im XLS-Format) siehe Anhang. Wie man sieht kratzt der Motor immer nur ganz kurz mal an der 90°C-Marke. Ich meine das anders in Erinnerung zu haben. Ist das bei euch auch so?

LOG-01-012-022-1341.zip

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Ich verstehe das Problem nicht. Die Werte sind doch top.

Wasser bei +-90

Öl bei +- 100

Die Öltemperatur ist immer träger als die Wassertemperatur.

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Wasser bei +-90

Ja genau, und das meine ich. Ich meine früher wären das immer so zwischen 94°C und 98°C gewesen. Aber nachdem mir nun a) alle versichern, dass das schon ok ist und b) die Öltemperatur ja wirklich brauchbar aussieht...

 

 

...belasse ich's wohl erstmal dabei. *schulterzuck* Vielleicht sehe ich auch nur wieder Probleme wo keine sind :o

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Ich muss das Thema schon wieder rausgraben. Heute morgen (ok, heute vormittag für Nichtstudenten) zeigte das Scangauge schon 75°C, dann fiel die Temperatur innerhalb von 5 Sekunden auf knapp über 60°C und blieb den Rest der Fahrt da. Na super, dachte ich mir, das wars dann mit dem Thermostat. Also heute abend auf dem Weg zur Arbeit das VAG-COM drangehängt und natürlich, alles sieht wieder super aus. Kann ein Thermostat in dieser Form "halblebig" sein?

temperatur_oel_wasser_-2C.PDF

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Sieht mir eher nach nem defekten Temperatursensor aus (G62 ?!) Hat bei meinem auch mit gelegentlichem Schwanken angefangen, mal gings, dann wieder nicht, dann wieder nur halb...bis die Anzeige schließlich ganz tot war.

Seitdem ich den Sensor erneuern lassen hab (bald 2 Jahre her), funktioniert die Anzeige wieder ganz normal.

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Stimmt, danke, würde auch eher zum Fehlerbild passen. Ich vermute nicht, dass selbst bei einem spontan komplett öffnenden Thermostat die Wassertemperatur in so kurzer Zeit derart springen würde. Ich hab gerade mal die Beschreibung im Wiki-Artikel gelesen - für 15 EUR probiere ich das einfach mal aus.

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zeigte das Scangauge schon 75°C, dann fiel die Temperatur innerhalb von 5 Sekunden auf knapp über 60°C und blieb den Rest der Fahrt da.

Dieses Verhalten zeigt mein KI geregelt. Ich hätte für mich auch auf einen halblebigen Sensor getippt (G62). Was mich stutzig macht, ist dass bei dir das Scangauge das gleiche Verhalten zeigt. Ich meinte dass es seine Werte vom anderen Sensor im Doppelgehäuse (G2?) bezieht. Sind die dann vom gleichen Sensordefekt betroffen? Ich dachte dass das nur für die G62 galt (d.h. Scangauge &co zeigen weiterhin die richtige Temp). Ich hätte gedacht dass man G2 und G62 unter einander vergleichen könnte zwecks Genauigheitsanalyse, aber nach deinen Erfahrungen anscheinend nicht.

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So, ich hab heute kurzerhand das Thermostat gewechselt. Ist gar nicht so wild:

 

 

  • Schalthebel in Leerlauf
  • oberes Schaltseil trennen, vorher Abstand Dichtung/Hülse messen/merken
  • Deckel Ausgleichsbehälter öffnen
  • Temperatursensor hinterm unteren Kühleranschluss ziehen und so das Wasser ablassen, Eimer stehenlassen
  • Deckel vom Kühlmittelregler aufschrauben, Wasser läuft in den Eimer nach
  • Thermostat und Dichtung tauschen
  • zuschrauben
  • Sensor wieder einsetzen, vorher Dichtung aus der Aufnahme popeln und auf den Sensor stecken, analog zum G2/G62
  • Kühlsystem mit Vakuum beaufschlagen, schauen ob das Vakuum hält, dann damit die Kühlflüssigkeit ausm Eimer saugen und somit das Entlüften sparen :D
  • Schaltseil wieder zusammenstecken wie es war
  • fertig.

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  • Kühlsystem mit Vakuum beaufschlagen, schauen ob das Vakuum hält, dann damit die Kühlflüssigkeit ausm Eimer saugen und somit das Entlüften sparen :D

Welches Vakuum-Werkzeug haste benutzt - gibts da eine Empfehlung?

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Hat mir mein Schrauber in die Hand gedrückt als ich anfangen wollte zu befüllen. Ist im Prinzip eine Venturidüse die vom Kompressor gespeist wird und mit der Saugseite am Kühlsystem hängt. Der Anschluss ist einfach ein Gummikegel der wegen des Unterdrucks von selbst im Ausgleichsbehälter steckenbleibt. Wenn der maximale Unterdruck erreicht ist, wird der Anschluss am Kühlsystem abgesperrt und per Schnellkupplung die Venturidüse gegen den Schlauch getauscht, der im Eimer hängt. Müsste man aus Pneumatikkomponenten selbst bauen können.

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Hallo!

 

Habe eben auch an meinem BBY das Kühlmittelthermostat gewechselt. Aber ohne Ausbau / Trennen der Schaltseilmechanik. Das ging relativ gut. Wer aber Hände mit Handschuhgröße deutlich oberhalb von 8.5 oder 9 hat, dürfte Schwierigkeiten bekommen.

 

Benötigtes Werkzeug:

 

1. 8er Ringschlüssel (flach) - für gekröpfte Ringschlüssel oder Knarren mit 8er Nuss ist definitiv kein Platz.

2. Schlauchklemme oder kleine Schraubzwinge

 

Vorgehensweise:

 

1. untere Schraube am Thermostatgehäuse lösen (wenn man das nicht schafft, besser aufhören - oder doch die Schaltseilmechanik trennen ;) )

2. obere Schraube am Thermostatgehäuse lösen

3. Schlauchstutzen noch nicht herausziehen, sondern Zufuhrschlauch vom Kühlmittelausgleichsbehälter abklemmen

4. Schlauchstutzen abziehen - jetzt laufen nämlich nur noch ca. 1.5 l Kühlmittel aus, weil aus dem Ausgleichsbehälter nichts mehr nachlaufen kann! :]

5. alte Flanschdichtung und Thermostat entnehmen und durch Neuteile ersetzen

6. frei nach Loriot den "Schlauchstutzen wieder auf die Schlauchnut schieben" :D und die beiden Schrauben gleichmäßig (nacheinander mal ein wenig oben, mal ein wenig unten) anziehen, bis der Stutzen wieder fest auf dem Thermostatgehäuse sitzt

7. Kühlmittel auffüllen, dabei die Kühlmittelschläuche ein wenig kneten, um schon vor dem Motorstart möglichst viel Restluft aus dem System zu drücken

8. Motor starten, ein paar Minuten im Leerlauf laufen lassen und ggf. noch etwas Kühlmittel auffüllen.

9. Kühlmittelverschlussdeckel auf den Behälter schrauben

10. Probefahrt

11. abschließende Kühlmittelstandskontrolle und -ergänzung

 

FÄRTICH! :) Dauer - ohne Probefahrt: ca. 30 Minuten (für jemanden, der das noch nie gemacht hat).

 

Ich habe übrigens ein Original-Audi-Thermostat verbaut. Wer sich so ein Ding im Aftermarket von einem OEM-Hersteller kaufen möchte: das Thermostat öffnet bei 83°C (ich glaube, die Frage war hier im Forum an anderer Stelle offen).

 

CU

 

Martin

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Meine taufrischen Erfahrungen dazu:

 

Der Thermostadeckel war sehr widerspenstig zum korrekten Sitz im T-Gehäuse zu bewegen - die dicke Gummidichtung wollte einfach nicht reinrutschen. Erstaunlich effektive Abhilfe schaffte eine ordentliche Ladung Silikonspray auf die Dichtung - dann flutschte es fast von allein.

 

(Ausganssituation war ein ebenfalls nicht warm werdender BBY. Der Vorbesitzer hatte das Thermostat selbst mal getauscht allerdings den Deckel nicht richtig draufbekommen (locker 4mm Spalt - das kommt davon wenn man kein Forum liest :) ). Beim auseinanderbauen fiel mir - genau wie bei heavy-metal - eine gequetschte Dichtung entgegen. Die Vorbesitzer-Pappe vorm Kühler hab ich dann auch mal entsorgt ...

 

Fazit: Beim Thermostatwechsel drauf achten dass der Thermostatdeckel vollflächig am Thermostatgehäuse anliegt und nicht verkantet (minimaler Spalt ca. <1mm ist ok). Silikonspray hilft.

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Hallo,

habe heute ebenfalls Thermostat getauscht/tauschen lassen, weil Motor nicht warm wurde. Habe den Dichtring mit Sanitärfett (Armaturenfett der Fa Haas, -40 – 200°C) eingesetzt; fluppte ebenfalls gut.

Problematisch scheint mir allerdings der verwendete Thermostat: Anhand der Fahrzeugspezifikation war zuvor ein (falscher) Thermostat „BEHR - TX 41 87D“ beschafft worden. Nach Ausbau gestern Nachmittag stellte sich heraus, dass der dieser beschaffte Thermostat nicht passte, womit das Auto dann auch wieder über Nacht stehen blieb. Eingebaut war ein Thermostat von VW/Audi mit Nummer 032121110 F, der bei 83 °c öffnet (vergleiche Beitrag 2 von Herrn Tichy - https://a2-freun.de/forum/showthread.php?t=43365 - 2. Bild).

Heute Morgen wurde dann ein anderer Thermostat „BEHR TX 14 87D“, beschafft (alles noch Garantiiiiieeeee:rolleyes:), der wohl passte und deshalb eingebaut worden ist. Da er keine Temperaturangabe hatte –weder auf Gehäuse noch auf Packung- habe ich recherchiert und öffnet dieser Thermostat nach Spezifikation im Internet bei 87°.

In einem anderen Beitrag von Ringfuchs (https://a2-freun.de/forum/showthread.php?t=44074 ) ist zwar angegeben, das es zwei Thermostate mit unterschiedlichen Temperaturbereichen gibt, aber eine konkrete Zuordnung, welcher den nun für welchen Motor richtig ist, erfolgte damals nicht.

Gibt es oder sind nun auf Dauer Probleme zu erwarten, das der Motor mit dem Thermostat dieser Öffnungstemperatur betrieben wird?

Grüße Kalla

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Westmünsterländer Thermostatwechseltage :)

 

4° Unterschied in der Öffnungstemperatur sollten bei sonst intakter Kühlung eigentlich keine Probleme machen. Spekulation: Evtl. ist das die Kaltland-Originalspezifikation.

 

...allerdings wird dein Schuh jetzt noch heißer :rolleyes:

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Ich frage mich auch gerade, wie es mit einem AUA ist. Auch der wird sehr langsam warm und geht meist nicht über 78°C.

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Theoretisch denkbar wäre eine zerfallende/zusammengedrückte Thermostatdichtung die dazu führt tas das Thermostat Spiel bekommt und immer umflossen (=geöffnet) wird. Könnte nach 13 Jahren ja mal sein...

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@ Pater B: wenn es so wäre, dann dürfte aber an der zerfallenden Dichtung auch Kühlmittel entweichen. Bei ansonsten intaktem System würde ich in Normans Fall das Thermostat plus Dichtung ersetzen.

 

Übrigens sah die alte Dichtung (11 Jahre alt) beim Ausbau an meinem A2 aus wie neu. Ich habe sie weiterverwendet, zumal ich ad hoc - die neue Dichtung hatte ja Quetschspuren - keine andere Dichtung da hatte. Bis jetzt ist alles dicht!

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Hallo ,

 

beim 1.4 TDI 66kW ATL blieb die Temperatur seit einigen Wochen dauerhaft unter 90°C. Nach der Anzeige waren es 80 bis 85°C maximal, mit VAG-PCI nur ca. 78°C, tendenz leicht fallend von Woche zu Woche.

 

Nach dem Kühlmittelreglertausch war es wie vorher, die Temperatur erreichte 90°C bei Fahrt.

 

Im warmen/ heißen Wasserbad begann der defekte Regler bereits zwischen 70 und 80°C zu öffnen.

 

Viele Grüße

A2driver22

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Ich habe zum Entleeren des Kühlsystems übrigends diese Absaugpistole benutzt. Zuerst den Ausgleichsbehälter leersaugen, dann den kleinen Schlauch am oberen Kühlerflansch abgezogen und daran weiter gesaugt. So kann man ca 1,5l Kühlmittel sauber entfernen und wiederverwenden und beim Thermostatausbau kleckert nicht soviel raus.

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Hallo,

nachdem außer Pater B. keine Anmerkungen zum wärmeren Thermostaten mit nunmehr 87°C kamen, darf ich annehmen, dass dieser um 4°C wärmere Thermostat bleiben kann.

 

@ Pater B.: Was den heißen Schuh angeht war es heute auf der über 1-stündigen Hinfahrt als auch späterer Rückfahrt schon wesentlich unangenehmer. Gut das der Tempomat (GRA) funktioniert und man den Fuß dort wegnehmen kann. Das wird wohl die nächste Baustelle. Mist, wenn oben so gut wie keine Luft aus dem Luftgitter kommt.

 

Was das Kühlwasser ablassen angeht, ist das für mich „Wassersplenterei“. Würde ja noch gehen, wenn es reines Wasser wäre. Die von Pater B. angeführte Absaugpistole erfordert jedoch Druckluftversorgung, die nicht jeder hat. Auffallend war, dass bei geschlossenem Ausdehnungsgefäß und Ausbau des unten am Kühlerschlauch eingesetztem Temperaturgeber so gut wie kein Kühlwasser austrat. Immer nur etwas und mit gluckern. Erst mit Öffnen des Ausgleichsbehälters kam Kühlwasser dann spritzig aus der Öffnung. Solange also oben keine Luft zugeführt wird, bleibt das Wasser nach dem Prinzip der Hühnertränke ziemlich im System.

Wenn man nun anstelle des Temperaturgebers ein gebogenes Element mit Dichtung einfügen würde, könnte das Kühlwasser sauber ablaufen.

Ich kenne den Durchmesser des Gebers nicht, aber vom Prinzip: ein 3/8 oder ½ Zoll 90° Winkel + Dichtring/band aus dem Sanitärbereich dort eingeführt, mit Draht dort kurz etwas fixiert und mit aufgestecktem Schlauch und Ableitung in Auffanggefäß könnten hilfreich sein.

Grüße kalla

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maul, :D keiner der Wechsler in dieser schönen Sammlung hat mal berichtet, wie es nach dem Thermostatwechsel aussah...

@tichy, war mit dem Neuen das 'unter 90° bleiben' dann wieder weg?

@kalla, haben sich die 87° gegenüber den 83 irgendwie bemerkbar gemacht?

 

Bei mir ist jetzt bei <8° auch so die Tendenz zum unter 90-Anzeige bleiben, schon bei wenig Heizlast, der G62 ist schon gewechselt.

Bei ca 15° hatte ich mal die Passfahrten in Austria geloggt, und der ist nie über 90° gekommen, also das Kühlsystem hat Reserve. Allerdings bei 30° übern Pass, da bleibt der 83er Thermostat dann vielleicht sinnvoll, aber irgendwann ist halt eh auf und heiß.... log mal wer im Sommer :-)

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Nope, immer noch unter 90°C. Habe den Verdacht, dass ich die Dichtung nicht ganz richtig wieder eingesetzt habe und dass deswegen der neue Thermostat auch geschlossen etwas umspült wird. Ist mir aber egal, da hält das Plastezeug länger :)

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