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LED anstelle H7


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Am 16.11.2020 um 15:17 schrieb Wohli_Racing:

der TÜV hat sich auch nur über das weiße Licht gewundert, war aber sonst zufrieden, sprich die Lichtkanten und der Lichtaustrittswinkel, welche im Rahmen der HU geprüft werden haben ohne weitere Einstellungen gepasst.

 

Ich hatte dieses Jahr meinen Oldi zur H-Abnahme, beim TÜV. Im vorhinein hatte ich

jedoch vergessen, die H1-LED aus dem Fernlicht, gegen Glühobst zurück zu tauschen.

Den TÜV hat es überhaupt nicht interessiert...

Meine Frau fährt seit ein paar Monaten mit H7-LED, weil das Glühobst dauernd der Tod

ereilt. In meinem A2 halten die H7 recht lang, warum auch immer der Unterschied ?#kopfkratz

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Nachfolgen ein paar Bilder der Philips in einem nagelneuen rechten Scheinwerfer eingebaut.   Das Leuchtmittel samt Kühlkörper und Vorschaltgerät hat ausreichend Platz um montiert zu werden.

Ein allgemeines Gutachten wird nicht möglich sein, weil solche Gutachten nur für (Klein-)Serien gelten. Dieser Umstand bringt mit sich, dass nur der Inverkehrbringer der Komponenten (also Audi als Qua

Auf die Gefahr hin, dass ich in Ungnade falle: Ausleuchtung find ich super, Gegenverkehr hat bisher noch nie aufgeblendet, weil er sich geblendet fühlte und der TÜV hat sich auch nur über das

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So ich nochmal, gibt es den die Möglichkeit das der A2 Vorstand mal Kontakt mit Osram aufnimmt um zu klären ob sich die Firma Osram darauf einlassen würden in Zusammenarbeit mit dem Club eine TÜV fähige Version auf den Markt zu bringen für den A2 ...

 

Ich denke ja schon da es hier mehr als 20 Personen gibt die es gerne verbauen würden und wenn es Legal wäre kommen auch bestimmt noch mehr dazu...

 

Besten Dank und Gruß 

Kai

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Dazu braucht es nicht umbedingt den Vorstand hier, das kann jeder selbst machen und fragen wie groß die Mindestabnahme sein müsste. So ist z.B. der H&R Stabisatz entstanden und so manch andere Dinge. Also gib dir einen Ruck, die Sammelbestellung kann dann hier über das Forum laufen.

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vor 4 Stunden schrieb Blue Bullet:

So ich nochmal, gibt es den die Möglichkeit das der A2 Vorstand mal Kontakt mit Osram aufnimmt um zu klären ob sich die Firma Osram darauf einlassen würden in Zusammenarbeit mit dem Club eine TÜV fähige Version auf den Markt zu bringen für den A2 ...

 

Ich denke ja schon da es hier mehr als 20 Personen gibt die es gerne verbauen würden und wenn es Legal wäre kommen auch bestimmt noch mehr dazu...

 

Besten Dank und Gruß 

Kai

 

Am 2.10.2020 um 10:27 schrieb morgoth:

Gibt noch keine ABE für den A2, ich habe Osram schonmal kontaktiert, erwarte aber wenig erfolg

 

Am 5.10.2020 um 16:32 schrieb morgoth:

Ich habe eine Antwort von Osram, leider ist die genauso nutzlos wie gar keine Antwort:

 

 

 

Ist ja nicht so als hätte der Vorstand im Namen des A2 Clubs nicht schon Kontakt zu Osram gesucht...

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Hallo,

 

Okay. Das habe ich wohl überlesen das der Club da schon an der Tür geklopft hat. 

 

Werde die Tage aber auch mal eine Email schreiben und sehen ob ich die selbe Antwort bekomme.

 

Gruß Kai 

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Ich vermutet daß es mit einer Freigabe für den A2 noch etwas länger dauert. Denn es fehlt ja aktuell in der Liste eines der meistverkauften Autos in Europa. Und das wäre der Golf. 

Osram muss ja Gewinn erzielen, deswegen werden leider immer erst die Volumenmodelle mit Zulassungen versorgt. Und dazu gehört der A2 nicht. 

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So ist es.

Allerdings schadet es durchaus nicht, Osram individuell mit Anfragen zuzuschmeißen.

Sprich: Jeder der Interesse hat, sollte Osram anschreiben; das könnte auch weiter helfen, wenn sie sehen dass tatsächlich hohes Interesse besteht.

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OSRAM wird aus wirtschaftlichen Gründen den Audi A2 sobald nicht prüfen und freigeben, da so ein Unternehmen wirtschaftlich denken muß.

 

Also wäre der erste Schritt in Erfahrung zu bringen, welche Kosten bei einer solchen Typzulassung für einen einzelnen Fahrzeugtyp entstehen würden, erst dann kann man sehen, inwieweit es darstellbar wäre, so eine Prüfung durch eine, vielleicht auch teilweise Kostenübernahme durch Clubmitglieder zu unterstützen oder zu finanzieren.

 

Kostet so eine Prüfung 1.000€, dann müßte nur 20 Personen 50€ geben, auch 2.000€, also 40 Interessierte hier halte ich für realistisch, unrealistisch ist zu erwarten, daß sich 50 Interessierte finden, die 100€ zusagen und dann auch tatsächlich geben. Das ist nämlich das Problem, erst rufen viele "Hier! Ich auch!", aber wenn es dann zur Sache geht, verhalten sie sich wie die Vorhaut und ziehen sich vornehm zurück.

 

Wir haben hier nun einen erfolgreichen Verbauversuch, der zeigt, daß es vom Bauraum her paßt, das ist schon einmal sehr gut. Das Problem ist, daß der Haltebügel für das Leuchtmittel improvisiert und frei Hand gebogen wurde, das ist nicht die für eine erfolgreiche Abnahme notwendige prozeßsichere Verbauweise. Das muß eine Lösung sein, die ohne Improvisationstalent auskommt. Vielleicht, das wäre zu prüfen, geht es mit dem Adapter für den VW Polo. Ein eventueller Audi A2-spezifischer Adapter macht es sehr unwahrscheinlich, daß es je zu einer Zulassung kommt, egal, wie der Test der Lichtverteilung aussieht. Ein solcher Adapter ausschließlich zum Verbau im Audi A2 geeignet, wäre als Serienprodukt unwirtschaftlich, da die Stückzahl zu klein ist. Mindestens die Konstruktion muß erfolgen, um vielleicht eine Kleinserie im 3-D-Druck zu realisieren.

 

Also sind zwei Fragen zunächst konkret zu beantworten, und zwar in der Reihenfolge:

 

Läßt sich das LED-Leuchmittel mit einem bereits existierenden Adapter (VW Polo?) ohne Biegearbeiten am Haltebügel prozeßsicher im Scheinwerfer des Audi A2 montieren.

 

Ist die erste Frage beantwortet, stellt sich die Frage nach den Kosten der Typprüfung, macht OSRAM das in eigenen Räumen oder gibt es Dienstleister, die das machen und mit denen der Club dann vielleicht auch in Eigenregie die Abnahme durchführen kann? Als Dienstleister kommen eventuell Ingenieurbüros wie EDAG, Bertrandt... Vielleicht kann auch eine Anfrage bei Autobild helfen, die machen ja auch Test von Glühlampen in Lichtkanälen und arbeiten da mit jemandem zusammen, was dort gemessen wird, müßte als Grundlage für ein Gutachten zur Einreichung beim KBA reichen.

 

Ich habe gerade einmal Auto Bild angeschrieben, ob die Adressen und Infos haben, habe auch einmal vorsichtig darauf hingewiesen, daß so ein Zulassungsprozeß doch einmal eine interessante Story für das Blatt und seine Leser wäre und wir aus dem Club gern einen A2 bereitstellen würden, um die Story zu machen.

 

Vielleicht geht ja über die Schiene etwas, für OSRAM wäre es eher eine Werbung und somit dürfe von der Seite kein Einwand zu erwarten sein.

 

Gruß

 

Uli

 

 

 

 

 

 

Ich sage immer "never give up" und bin auf diese Quelle gestoßen, die Infos über die Kosten scheinen aber von 2006 zu sein: https://www.maxrev.de/gutachten-fr-lichttechnische-einrichtungen-am-kfz-t321.htm

 

Darin sind auch zwei Organisationen genannt, die diese Prüfungen durchführen, da ist bei den Kosten etwa 500€ die Rede, das wäre für uns ja ein Lacher.

 

Vielleicht mag sich der Vorstand da ja mal erkundigen, ob die so eine Prüfung für uns durchführen würden, wie die Kosten aktuell dafür sind und ob das dann reichen würde. Das Gutachten sollten wir dann aber nur an die herausgeben, die sich an den Kosten beteiligen und die Clubmitglied sind. Es muß ja auch noch einen Benefit geben, Clubmitglied zu sein.

 

Gruß

 

Uli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So, ich habe nun einmal den Herrn Dr. Trampert vom Lichttechnischen Institut Karlsruhe angeschrieben, wir brauchen Fakten!

 

Sehr geehrter Herr Dr. Trampert,

als Profi und Experte haben Sie sicher schon von der Osram "Night Breaker LED" gehört, einem LED-Leuchtmittel, welches in H7-Scheinwerfer verbaut wird und prinzipiell auch dafür zugelassen ist.

Nun ist es aber erforderlich, daß jeder einzelnen Scheinwerfertyp, in denen dieses Leuchtmittel zum Einsatz kommen soll, lichttechnisch geprüft und einzeln zugelassen sein muß, dazu gibt es dann eine ABE.

Leider sind es derzeit nur sehr wenige Fahrzeuge, die OSRAM in dieser Hinsicht prüfen ließ und mein Fahrzeug, der Audi A2 ist nicht darunter. Es ist aufgrund der geringen gebauten Stückzahl (etwa 170.000 Fahrzeuge) und des hohen Alters (Bauzeitraum 2000 - 2005) nicht besonders wahrscheinlich, daß Osram hier eine Zulassung anstrebt, sondern sich eher auf Volumenmodelle konzentrieren wird.

Ich bin auch Mitglied im Audi A2-Club, dort hat jemand die LED-Leuchtmittel schon einmal auf eigene Kosten in seinen A2 verbaut, dabei mußte lediglich der Haltebügel für das Leuchtmittel geringfügig modifiziert werden, da dieser mit dem neuen Leuchtmittel kollidierte. Auf die Einbaulage hat das keinen Einfluß. Er hat den Wagen damit sogar durch die Hauptuntersuchung bekommen, der TÜV-Prüfer bemerkte zwar das recht weiße Licht, hatte aber keinen Einwand in Bezug auf die Lichtverteilung.

Die Hauptuntersuchung ist natürlich kein Weg, das neue Leuchtmittel in dem bauartgeprüften Scheinwerfer StVZO-konform zu betreiben, die Zulassung des Scheinwerfer und damit den ganzen Fahrzeugs ist nur in Zusammenhang mit den bisherigen H7-Lampen mit entsprechendem Prüfzeichen zulässig.

Nun stellt sich für uns vom Club die Frage, ob es Privatleuten überhaupt möglich ist, so eine ABE vom KBA unter Vorlage eines positiven lichttechnischen Gutachten einer anerkannten Einrichtung zu erhalten und welche Kosten dabei zu erwarten sind.

Es wäre schön, wenn Sie uns da Informationen und Zahlen nennen können ob und zu welchen Kosten so eine ABE zu bekommen ist.

Mit freundlichem Gruß
 
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Den Adapter habe ich gerade bestellt da meine Frau eh was bei Ama.... bestellt hat. Die 13€ machen den Kohl ja nicht fett. Werde den mal sehen ob der passt. Allerdings sind meine Scheinwerfer eingebaut mal sehen wie sich das so gestaltet.

 

Gruß Kai

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vor 5 Stunden schrieb Deichgraf63:

Wir haben hier nun einen erfolgreichen Verbauversuch, der zeigt, daß es vom Bauraum her paßt, das ist schon einmal sehr gut. Das Problem ist, daß der Haltebügel für das Leuchtmittel improvisiert und frei Hand gebogen wurde, das ist nicht die für eine erfolgreiche Abnahme notwendige prozeßsichere Verbauweise. Das muß eine Lösung sein, die ohne Improvisationstalent auskommt. Vielleicht, das wäre zu prüfen, geht es mit dem Adapter für den VW Polo. Ein eventueller Audi A2-spezifischer Adapter macht es sehr unwahrscheinlich, daß es je zu einer Zulassung kommt...

 

So, wie es aussieht, gibt es von Osram nur einen einzigen Adapterring. Heißt also: entweder passt der Retrofit ohne Änderungen in einen vorhandenen Scheinwerfer, oder - bei Problemen mit dem Original-Glühlampenhaltebügel - mit einem einzigen Universaladapter. Ob Osram einen einzelnen (nur für ein einzelnes Fahrzeug passenden) Adapter freigeben wird, der überdies und mit Verweis auf geltendes Produkthaftungsrecht nicht nach deren Vorgaben und unter deren Qualitätskontrolle produziert wird, ist mehr als fraglich. Da wird am Ende aber auch das KBA nicht mitspielen.

 

Dennoch Danke für Deinen Vorstoß beim Lichttechnischen Institut. Ich hätte mir aber die Hinweise auf die Berichte einzelner User hier im Forum gespart: tun nix zur Sache, haben ein wenig "Bildzeitungsniveau" und sind von niemandem Dritten nachprüfbar. Es wäre aus meiner Sicht aber besser, wenn zukünftige Anfragen, an wen auch immer, vom Club koordiniert werden. Insbes. dann, wenn im Rahmen einer Anfrage der Club namentlich erwähnt wird. Darüber hinaus werden Doppelanfragen sicher vermieden.

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Also ich musste nichts am Haltebügel bearbeitet.

Der Einbau ist ne Fummelarbeit, hat aber ganz normal nach universeller Anleitung funktioniert, bei eingebauten Scheinwerfern.

Von was für einen Adapter ist hier eigentlich die Rede. Bei den Lampen wurde alles Benötigte mitgeliefert :$

 

Jeder kann meiner Meinung nach ein lichttechnisches Gutachten erstellen lassen und damit beim TÜV einen entsprechend positive geprüft Umbau eintragen (gleich wie z.B. ein Fahrwerksgutachten erstellt wird).

Ein Gutachten das auf alle A2 übertragen werden kann ich dabei schon schwieriger, da keiner außer Osram den Nachweis bringen kann, dass „alle verkauften Lampen von gleicher Qualität“ sind.

Sprich bei einem übertragbaren Gutachten müsste vermutlich eine mögliche Streuung der LEDs mit begutachtet werden...

 

Aber warten wir mal ab, was für ne Antwort kommt!

Edited by Wohli_Racing
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vor 20 Minuten schrieb leypi:

Die Adapter benötigt man wenn das Fahrzeug über eine Lampenüberwachung verfügt. Aber das hat zum Glück der A2 nicht.

Das stimmt so nicht 100%. A2 mit großem FIS haben eine funktionsfähige Lampenüberwachung verbaut.

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vor 15 Minuten schrieb leypi:

Die Adapter benötigt man wenn das Fahrzeug über eine Lampenüberwachung verfügt. Aber das hat zum Glück der A2 nicht.

Oh doch, immer wenn ein großes FIS verbaut ist, AFAIK. Also ich musste weder einen Adapter verbauen noch hat die Lampenüberwachung bei den LED Leuchtmitteln angeschlagen.  

 

Mache morgen ein paar Bilder für den Vergleich.

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vor 27 Minuten schrieb leypi:

Die Adapter benötigt man wenn das Fahrzeug über eine Lampenüberwachung verfügt. Aber das hat zum Glück der A2 nicht.

 2x nicht richtig. ;)

 

  1. Es geht zuletzt hier im Thread um einen Adapterring zum Einbau der Retrofits in bestimmte Scheinwerfer, also die rein "mechanische" Anpassung. Die hat mit der Lampenfunktionsüberwachung nix zu tun.
  2. @arosist war schneller - und hat zu 100% recht! :)
Edited by heavy-metal
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Da habe ich wieder was gelernt. Wusste nicht das dass große FIS eine Lampenüberwachung hat. 

Danke 

 

Unter Adapter meinte ich die LEDriving smart canbus. Die gibt's in 3 verschiedenen Versionen. Wie z.b. diese hier Adapter Amazon

 

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vor 11 Stunden schrieb Wohli_Racing:

Also meine hat das große FIS und bringt kein Fehler mit den LEDs

Ohne Adapter?! Ich überlege nämlich auch auf die LED umzurüsten. Beide ANYs haben allerdings das große FIS.

 

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Hier mal ein Licht-Vergleich von zwei verschiedenen A2s. Gleiche Blende (3,5) und Verschlusszeit (1/100s). Oben auf dem Bild Halogen, unten LED. Jedoch oben mit 19 Jahre alten Scheinwerfern, unten sind sie ca. zwei Jahre alt. Dem Glühobst gegenüber nicht ganz fair, zumindest was die Leuchtkraft anbetrifft. Die Scheinwerfer gehören auch noch eingestellt, hier bitte ich um Nachsicht.

 

Es geht in erster Linie um die Lichtverteilung der LEDs.  Also mein Eindruck: Erstklassig!

Lichtkegel_im_Vergleich.jpg

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Das sieht auf den ersten Blick gut aus. Die beiden roten Bereiche sind aber nicht so trennschaft, wie man sich das wünschen würde. Links ist die Linie angehoben, und rechts sticht nach schräg rechts oben etwas Licht raus, wo keines sein sollte. Ist die Frage, ob das in der Praxis relevant ist?

grafik.thumb.png.1f9c63f1b4db5c0aa4350ae62c9ca28f.png

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vor einer Stunde schrieb Nagah:

Okay, der Vergleich auf der Straße ist ja quasi eine Offenbarung. Wow!

 

Nicht vergessen: neue Scheinwerfer machen sehr viel aus. Von daher müsste man den Vergleich mal mit identischen Scheinwerfern wiederholen.

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Die Ergebnisse können sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen, doch die Nachrichten, die ich heute in Bezug auf eine baldige Zulassung erhalten habe, sind eher ernüchternd, aber beinhalten die Hoffnung, daß es eines Tages doch eine allgemeine europäische Zulassung geben soll. Wer genug  "Kleingeld" hat, der kann bei der Organisation tatsächlich eine Einzelabnahme machen lassen und sich die dann eintragen lassen; hier ist die Antwort, die ich gerade eben erhalten habe und die uns da klare Rechtssicherheit gibt:

 

Sehr geehrter Herr N.,

 

die Rechtslage ist leider so, dass in diesem Fall nur eine Einzelabnahme möglich ist, d.h. ein In-Etwa-Gutachten erstellt werden muss.

 

Mit diesem Gutachten können sie dann zum TÜV (oder Dekra oder SGS usw.) gehen um die Lichtquelle eintragen zu lassen. Das Gutachten gilt dabei nur für die geprüften Scheinwerfer und ihr Fahrzeug (VIN wird notiert).

 

Wir müssen dazu aber die Scheinwerfer vermessen (die Scheinwerfer müssen hierzu ausgebaut werden).

 

Die Kosten belaufen sich auf 780.- € + Mwst. inklusive In-Etwa-Gutachten.

 

Sollten sie dennoch daran interessiert sein, dann kontaktieren sie mich bitte nochmals, damit wir die Details klären können.

 

International wird derzeit daran gearbeitet für solche LED-Lampen eine ECE-Zulassung zu ermöglichen. Die Arbeiten sind schon recht weit fortgeschritten. Ich rechne damit, dass es noch ein bis zwei Jahre dauern wird bis international Genehmigungen möglich sind, d.h. die entsprechenden Vorschriften in Kraft treten (Wenn man sich auf den endgültigen Text geeinigt hat, dann dauert es nochmals ca. 9 Monate, da man abwarten muss ob es Nationen gibt die Einspruch einlegen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Gremium nur 1/2 -jährlich zusammentritt). Ich gehe dann davon aus, dass die H7-Lampe unter den ersten Lampen sein wird für welche die entsprechenden Vorschriften erarbeitet werden, da hier große Stückzahlen zu erwarten sind.

Da es sich beim Licht um eine sicherheitsrelevante Einrichtung handelt, dauert es leider etwas länger als Osram sich das erhofft hat, weshalb zunächst der Weg über die nationale Genehmigung für einzelne Fahrzeuge gegangen wurde.

 

Für weitere Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

 

zzz

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Lichttechnisches Institut

Engesserstr. 13

76131 Karlsruhe

 

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wie macht dann aber Osram seine Typfreigabe?

Vielleicht sollte man dort nachfragen und sagen das wir bereit wären ggf. die Zertifizierungskosten zu übernehmen. Ist ja eine andere Frage, als wann gibt es die auch für mein Auto. 

Ansonsten ist 2 Jahre warten echt verdammt lang.

 

P.S. Osram schreibt ja sie arbeiten mit einer externen Prüfstelle zusammen, ist dass das KIT?

Edited by Istvan
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vor 2 Stunden schrieb Nagah:

Okay, der Vergleich auf der Straße ist ja quasi eine Offenbarung. Wow!

Jo, ein Unterschied wie Tag und Nacht...  :D JAAAAAAAAAAAAA ich weiß... ich gehe ja schon in die Schämecke aber mein Hirn kann so was nicht liegen lassen. Will so was aber auch haben, für beide Autos. Leider ist der Viano auch nicht dabei. Nachdem ich letztens Slalom durch eine nicht genehmigte Demonstration mit hoher Rehpräsentanz gefahren bin, worunter fast meine Rehputation gelitten hätte, finde ich ausreichendes Licht auf der Straße echt rehlevant... 

Edited by Madcek
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Für das Fernlicht gibt es die bislang nicht, das sind beim Audi A2 H3-Halogenlampen, unwahrscheinlich, das da überhaupt etwas kommt. Das ist ja auch von Xenon ab Werk bekannt, Hauptscheinwerfer als Xenon, Fernscheinwerfer in konventioneller Technik.

 

Man arbeitet nun auch an einer Zulassung für H4-LED-Leuchtmittel, das ist aber komplizierter, da hier Abblend- und Fernlicht vom selben Leuchtmittel abgestrahlt werden.

 

Auch für die betagten H1-Halogenleuchten, wie sie z.B. beim ersten Audi 80 in der GL und GT-Version und im Audi 100 bei besserer Ausstattung verwendet wurden, wird wohl kaum ein Angebot geben, auch wenn so mancher Oldtimer mit diesen Leuchten besseres Licht dringend nötig hätte.

 

Gruß

 

Uli

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vor 7 Stunden schrieb Nagah:

Okay, der Vergleich auf der Straße ist ja quasi eine Offenbarung. Wow!

 

Nun, das ist nur scheinbar eine Offenbarung, weil das menschliche Auge + Gehirn im Gegensatz zu einer (Digital-) Kamera mit feststehender Kombination von Blenden- und Verschlusszeit keine "lineare" Wahrnehmung haben. Es hätten also beide Fotos mit unterschiedlichen Blendenwerten gemacht werden müssen.

 

Wer öfter mal Fotos bei grenzwertiger Beleuchtung macht (Available-Light-Fotografie, z.B. Aufnahme eines Sonnenuntergangs in festgelegten Zeitintervallen), wird so gut wie nie in der Lage sein, die vom eigenen Auge jeweils empfundene Stimmung mit nur je einem Foto (noch dazu mit über den gesamten Aufnehmezeitraum fixen Kameraeinstellungen)  einzufangen und wiederzugeben. Hier versagen sowohl automatische Einstellungen der Kamera als auch eine an nur eine einzige Beleuchtungssituation angepasste (fixe) Kombination von Blende und Verschlusszeit.  Von jedem einzelnen Aufnahmeintervall ist aus einer Belichtungsreihe dasjenige Foto auszuwählen, des dem subjektiven Eindruck am nächsten kommt. Und hier kommt dann der Vorteil der Digicam mit eingebautem Display ins Spiel, weil man nämlich noch vor Ort dasjenige Foto aus der Belichtungsreihe auswählen kann, das dem zeitgleich empfundenen visuellen Eindruck am nächsten kommt.

 

vor 5 Stunden schrieb Deichgraf63:

... die Nachrichten, die ich heute in Bezug auf eine baldige Zulassung erhalten habe, sind eher ernüchternd, aber beinhalten die Hoffnung, daß es eines Tages doch eine allgemeine europäische Zulassung geben soll. 

 

Ich vermute, dass Osram auf genau diese allgemeineZulassung ihrer Retrofits hinarbeitet: man erwirkt zunächst zwar nur Freigaben für bestimmte Volumenmodelle. Stellt man bei den jeweiligen Freigaben fest, dass die lichttechnischen Vorgaben ausnahmslos eingehalten werden, könnte man gemäß dem Gesetz der Serie schlussfolgern, dass es bei bislang nicht geprüften Scheinwerfern auch nicht zu Unregelmäßigkeiten kommt - und man wäre einer allgemeinen Zulassung (natürlich nur des Osram-Retrofits) sehr nahe.

 

Ich frage mich allerdings, warum es derzeit um Philips so ruhig ist, die ja ein ähnliches Produkt entwickelt haben. Vielleicht wartet Philips auf die ECE-Zulassung (unter Umgehung der deutschen Behördengründlichkeit), ohne viel Geld in die Einzelabnahme investieren zu wollen...

 

 

 

Edited by heavy-metal
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vor 5 Stunden schrieb Deichgraf63:

Mit diesem Gutachten können sie dann zum TÜV (oder Dekra oder SGS usw.) gehen um die Lichtquelle eintragen zu lassen. Das Gutachten gilt dabei nur für die geprüften Scheinwerfer und ihr Fahrzeug (VIN wird notiert).

 

Wir müssen dazu aber die Scheinwerfer vermessen (die Scheinwerfer müssen hierzu ausgebaut werden).

Die Kosten belaufen sich auf 780.- € + Mwst. inklusive In-Etwa-Gutachten.

 

Damit ergibt sich dann also grob addiert ein Preis pro Fahrzeug  von..

 

780€ - Vermessung Scheinwerfer

150€ - MwSt. Vermessung Scheinwerfer

130€ - Satz H7 LED Birnen (in diesem Fall Osram Night Breaker LED)

350€ - Satz neue Scheinwerfer für bestmögliche Chancen, die Vermessung zu bestehen

100€ - TÜV Eintragungskosten mit Gutachten

050€ - diverse Versandkosten

---------------------------

1560€

 

 

Leider haben wir trotz dieser immensen Kosten ja nun nur (wenn ich mir die anderen Seiten dieses Threads so durchlese) auch noch immer keine Sicherheit, dass der Test ("Vermessung") überhaupt bestanden würde, selbst mit den  auf ~1500 Lumen limitierten Osram LEDs (geschweige denn den 1760 Lumen Philips Ultinon LED) . Und wenn er nicht bestanden wird, wären halt mal eben 1000€+ (Vermessung+Steuer+VSK+Verluste Wiederverkauf LED &Scheinwerfer) "verbrannt". 

 

Wenn er wiederum bestanden würde, ist die Tatsache, dass das Gutachten nicht allgemeingültig wäre, trotz dass Scheinwerfer und Leuchtmittel aus Serienfertigung verwendet würden, natürlich nicht gerade vorteilhaft - dann gäbe es zwar ggf. die Möglichkeit für "besseres" Licht am A2, aber wie viele hier würden wirklich 1500€+ für besseres Licht an einer "Kugel" ausgeben? (Die größten Enthusiasten hier scheinen mir tendenziell "Mehrfachtäter" zu sein B|

 

Letztlich stellt sich selbst dann noch die Frage, wie spezifisch das Gutachten erstellt wird - gehen Scheinwerfergehäuse/-scheibe oder "Birne" kaputt, ist das Gutachten dann hinfällig? Sind die Osram LEDs mit Seriennummer versehen? Falls nur der Scheinwerfer nicht getauscht werden könnten, müsste man sich 10 Pakete LEDs auf Lager legen, falls diese kaputt gehen und nicht mehr zu bekommen sind?

 

 

Ich persönlich fluche zwar nun auch schon wieder seit 2-3 Wochen über das miserable Licht bei gleichzeitiger Dunkelheit und Nässe und hatte letzte Woche auch erst Fast-Kontakt mit einem Rehaklinik-Aufenthalt, aber 1000€ verbrennen oder 1500€+ für weißere Farbtemperatur sind dann im Geldbeutel doch irgendwie schwierig zu rechtfertigen. (Sind die LEDs bei Nässe überhaupt besser?)

 

 

Das mit der Zulassung in wenigen Jahren habe ich außerdem gefühlt auch schon vor Jahren gelesen - näher gekommen ist man da aber ja nun bis heute leider nur wenig (Fahrer der wenigen Fahrzeuge mit Osram Gutachten mal ausgenommen), wie sind also die Chancen, dass sich da wirklich "bald" etwas tut?

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vor 3 Stunden schrieb Deichgraf63:

Hauptscheinwerfer als Xenon, Fernscheinwerfer in konventioneller Technik.

 

Zum Glück ist dieser Mist schnell vom Bi-Xenon abgelöst worden! ;)

 

vor 3 Stunden schrieb Deichgraf63:

Auch für die betagten H1-Halogenleuchten...

 

Was heißt: "betagt"? Die H1 emittiert einen ähnlich hohen Lichtstrom wie H7. Auch (unwesentlich) mehr als H3. Am Ende wird ein H1-Retrofit auf dem Altar der geringen Verbreitung geopfert werden. Aber die Chinesen werden die Lücke mit ihren Streulichtkanonen schon füllen! xD

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mir ist gestern die 2. H7 innerhalb von 2 Monaten verreckt. Werde die Osram mal bestellen, ob erlaubt oder nicht. Der ständige Wechsel, ca. 2 x im Jahr gegt mir auf die Nerven!

 

habe ich das richtig gelesen?

brauche keinen Adapterring und keine Widerstände für den A2? Grosses FIS hat unserer ja eh nicht!

Nur die Funzeln, Scheinwerfer raus (das mache ich mitlerweile schon mit verbundenen Augen) neue Osram rein und glücklich sein?

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vor 1 Stunde schrieb Wohli_Racing:

Bei mir läuft alles mit großem FIS und ohne Zusatzkrempel. Hab nur die Birnen gegen LED getauscht.

 

Wenn Du die LEDs mit verbundenen Augen rein kriegst, geb ich Dir n Bier aus :warte:

Das ist leider ne andere Hausnummer als ne normale H7 da rein zu kriegen...

 

sch.... warum? wo liegt der Unterschied?

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Der Körper der LED ist wesentlich breiter als die der H7 Birne. Bin der Meinung dass die Klammer dazu komplett aus ihren Halterungen raus und zuerst auf die LED aufgesetzt werden muss. Dann die beiden Teile wieder auf den Platz. Das schafft man am besten im ausgebauten Zustand. Oder du hast so viel Platz wie ich und kannst den Kopf in den Motorraum hängen und mit einem in der Mitte geschlitzten Schraubendreher die Klammer wieder in die Ösen einhängen. Ging aber auch nur am rechten Scheinwerfer, am linken war das ABS im Weg. 

 

vor 5 Stunden schrieb Wohli_Racing:

Die sind zweiteilig

Die LEDs? Bei mir ist das ein Teil.

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@ Wohli_Racing

Könntest du so nett sein und ggf einen Link rein stellen welche LED leuchtmittel du genau verbaut hast, bzw auch wo du sie gekauft hast? Das wäre super.  Ich benötige jetzt eh neue Scheinwerfer, da bin ich aber noch am suchen im Netzt um bezahlbare zu finden , und Dan würde ich gleich auf LED umstellen. Gruß Joachim 

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vor 7 Stunden schrieb Artur:

Der Körper der LED ist wesentlich breiter als die der H7 Birne. Bin der Meinung dass die Klammer dazu komplett aus ihren Halterungen raus und zuerst auf die LED aufgesetzt werden muss. 

 

Wenn es denn so ist, dass der LED-Retrofit nur dann montiert werden kann, indem die Halteklammer erst demontiert werden muss, dann dürfte das so nicht zulassungskonform bzw. -fähig sein. Denn genau für diesen Fall gibt es ja die Adapterringe, die erst wie der Sockel der H7-Glühlampe montiert werden - und in die dann die Retrofits bajonettverschlussartig eingesetzt werden.

 

Es ist zumindest denkbar, dass sich die Ausleuchtung geringfügig ändert, je nachdem, ob der Adapter benutzt wird oder nicht. Das müssten wir mal testen. Wer seine Scheinwerfer nur für einen Test (Lichtverteilung / -pattern, Hell-Dunkel-Grenze...) nicht ausbauen will ( @sliner ;)? ) der möge mit seinen Retrofits und Adapterringen bei mir vorbei kommen: ich habe hier noch einen alten Scheinwerfer rumliegen. Dann machen wir auch nochmal neue Fotos und messen Helligkeitswerte mit einem Luxmeter.

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Ich habe von Voelkner:

Q403402 Osram LEDriving® HL H7

Hier meine Kaufbetätigung:

6494F528-0ECC-49AC-8862-EE375A0405C4.thumb.jpeg.9b63101a72eb7233c391b4569e736ea4.jpeg

 

Leider noch besonders aussagekräftig.

Kann mal schauen ob die Verpackung noch rum fährt...

 

Beim Einbau musste die LED Lampe bajonettartig in den Sockel gedreht werden. —> daran erinner ich mich noch. War nämlich etwas schwergängig und deshalb :bur:


 

 

Übrigens im Nov. 2019 gekauft, also schon ne Weile verbaut :mask:

 

 

 

Edited by Wohli_Racing
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