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Nachrüsten Bremsassistent aus späteren Baujahren?


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Geschrieben (bearbeitet)

Moin,

 

mir geistern wieder seltsame Ideen im Kopf rum.

 

Teves Mark 60 Hydraulikblöcke mit Steuergerät aus den späteren Modelljahren (Version 2 mit Bremsassistent) gibt es im Netz für überschaubares Geld.

 

Kann ich nun einen Teves Mark 60 Hydraulikblock + Steuergerät aus MJ 2002 (Version 1 ohne Bremsassistent) plug-n-play durch ein neueres Modell ersetzen und dann ist der Bremsassistent drin?

 

Weiß jemand was dazu?

 

Gruß,
Martin

Bearbeitet von HellSoldier
Überschrift angepasst.
Geschrieben

Ich denke das wird schwierig bis fast unmöglich. Vergleich alleine die Verkabelung der Steuergeräte. Da gibt es erhebliche Unterschiede. Dann kommuniziert das ABS mit allerhand weiteren Steuergeräten (mindestens MSG) und dann muss sichergestellt sein, dass MK20 und MK60 die selben Telegramme verarbeiten. Wobei ich mich erinnere,  dass es dem MSG egal ist, ob es in einem 2000er oder 2004er A2 Dienst tut.

Nächste Baustelle ist dann mit Sicherheit der Sensor für Drehrate und Querbeschleunigung, die unterscheiden sich. 

Der Sensor am BKV entfällt zu MK60.

 

Das wird schon lösbar sein, aber mal eben tauschen reicht nicht. 

Geschrieben

Nein. Ich will nicht 20 gegen 60 ersetzen. 

 

Sondern den frühen 60 gegen den späteren 60. Da gibt es extern vielleicht gar keine Unterschiede? 

Geschrieben (bearbeitet)

Also, Teilenummern Steuergerät / Hydraulikblock:

 

Mark 20:
8Z0 907 379 B - 8Z0 614 517 C

 

Mark 60 Version 1:

8Z0 907 379 C - 8Z0 614 517 E

 

Mark 60 Version 2:
8Z0 907 379 D - 8Z0 614 517 G

 

 

SOP -> MJ02 und Nummer ~13000 = MK20

MJ02 und Nummer ~13001 -> MJ03 und Nummer ~18750 = MK60 ohne BA

MJ03 und Nummer ~18751 -> EOP = MK60 mit BA

 

MK20 auf MK60 umzubauen ist vielleicht möglich, aber bestimmt kein Spaß. Darüber sind wir uns wohl einig.

 

Die Frage ist, wie ist es mit Mark 60 Version 1 und 2?

Ich gehe davon aus, daß Mark 60 Version 1 ohne BA ist und Version 2 mit BA.

Die Hydraulik ist auch unterschiedlich:
https://a2-freun.de/forum/forums/topic/18694-bremsanlage-ab-mj2004/#findComment-284183

 

Die Frage ist, ob nach außen alles identisch ist. Der BA wird ja meines Wissens durch die Geschwindigkeit mit der man das Bremspedal betätigt aktiviert. Dafür braucht es doch keine äußeren Sensoren.

 

Also im Idealfall SG + Hydraulikblock: 8Z0 907 379 C - 8Z0 614 517 E ausbauen, 8Z0 907 379 D - 8Z0 614 517 G plug'n'play einbauen, Grundeinstellungen durchführen. Fertig ist die Nachrüstung des BA.

 

Geht oder geht nicht? Ich würd spontan sagen, Versuch ist es wert. Aber ich steck auch nicht in der Materie drin.

 

 

Edith:

https://a2-freun.de/forum/forums/topic/18694-bremsanlage-ab-mj2004/#findComment-509827
 

Zitat

In den Bildern von Beitrag 3 ist sehr gut zu erkennen, dass bei MJ2004 G201 in das ESP Steuergerät mit Hydraulikblock integriert wurde. Dieser Bremsdruckgeber ist ab der 2.Generation MK60 nicht mehr separat verbaut

spricht natürlich eher dagegen...?

Bearbeitet von Eumeltier
Geschrieben

Naja, also ich hab beim Wildunfall mit dem A2 und dem anderen Wildunfall mit dem BMW doch deutlich gemerkt, daß beim BMW der Bremsassistent eingegriffen hat. Hat den BMW zwar auch nicht gerettet, aber es war merkbar.

 

Und wenn man jetzt für 100 EUR Gebrauchtteil raus-rein (vielleicht kann man das Teil ohne Notbremsassistent ja auch wieder für 100 EUR verscherbeln :D) einen Bremsassistenten ins Auto bekommt, wäre das doch eine lustige Bastelei...

 

Sicherlich nichts Notwendiges, aber viele Dinge, die hier umgebaut werden, sind sicherlich auch nicht notwendig...

Geschrieben

Du brauchst ja auch noch Technik, die nach vorne schaut. Kamera bzw. Lidar. Das jeweilige System muss die Informationen ja auch erst noch verarbeiten. Wie willst Du das machen?

 

Die Idee ist gut, ich bin ein Freund von sinnvollen Nachrüstungen. Aber ich denke, dass das technisch nur schwer in das System integrierbar ist.

Geschrieben

Es ist der Unterschied zwischen dem Bremsassistent, der Fahrern hilft, die bei einer Schnellbremsung zu zaghaft auf das Pedal treten, der Bremsassistent erkennt am schnellen Treten das Erfordernis einer Schnellbremsung und sorgt für maximale Bremsleistung. Wer je ein Fahrsicherheitstraining gemacht hat, der wird dort auch den "Bremsschlag" geübt habe, bei erforderlicher Schnellbremsung muß so ruckartig und hart auf das Bremspedal getreten werden, als wolle man es abbrechen. Viele Fahrer bremsen in Notsituationen progressiv, also erst wenig, dann mehr und verschenken damit enorm viel Bremsweg.

 

Der Notbremsassistent hat eine Kamera oder Radar und überwacht deren Verkehrsraum vor dem Auto. Erkennt er eine Gefahrensituation, z.B., daß man ungebremst auf ein stehendes Auto zufährt, der Abstand unterschritten wird, bei dem man bremsen sollte, dann übernimmt der Notbremsassistent und leitet eine Schnellbremsung ein. Im Notbremsassistenten ist der Bremsassistent integriert. Teilweise ist es schon zu gefährlichen Zwangsbremsungen durch diese Technik gekommen.

 

Wer Autofahren kann, braucht das Zeug im Grunde nicht, aber da sehr, sehr viele Menschen unterwegs sind, die ihre Autos nicht wirklich ansatzweise beherrschen, sind diese Assistenten für solche Personen schon sehr gut und helfen Unfälle und deren Folgen zu vermeiden oder zumindest deren Folgen zu mindern. Aber im Grunde wäre ein verpflichtendes Fahrsicherheitstraining eine bessere Lösung, Fahren im Grenzbereich, ausbrechendes Fahrzeug, Schnellbremsung, Einsatz des ABS und damit erforderlicher höherer Lenkeinschlag, das sollte man mal erlebt und geübt haben. Das FST wird übrigens von den Berufsgenossenschaften mindestens bezuschußt, also ist das auch keine Geldfrage.

 

Gruß

 

Uli

Geschrieben

Ok. Dann darf gerne jemand den Titel auf "Bremsassistent" anpassen, damit wir hier korrekt bleiben.

 

Darum geht es mir, die späteren A2 hatten das und die Frage ist und bleibt ob man eine Mk60 Version 1 ohne BA einfach mit einer Mk60 Version 2 mit BA ersetzen könnte oder ob man dafür eine große OP starten muss...

  • HellSoldier änderte den Titel in Nachrüsten Bremsassistent aus späteren Baujahren?
Geschrieben

Mich würde in dem Zusammenhang interessieren, ob schon einmal bei Scheibenbremse A2-Hinterachse der Versuch unternommen wurde, die Seilzug-Handbremse durch eine elektrisch betätigte Handbremse zu ersetzen?

Die Bremskraftverteilung mit dem Y-Seilzug ist ein patentiertes Audi-Produkt. Leider hat sich herausgestellt. dass diese Mechanik im Zusammenhang mit der Nachstellung nicht langzeit-tauglich ist.

Geschrieben

Moderator:

 

@Silberteufel

Das hat jetzt aber nichts mit dem Bremsassistent zu tun.

Bitte das Thema nicht verwässern.

 

Sollte dich das wirklich interessieren, dann bist du gerne eingeladen einen eigenen Gesprächsfaden dazu zu eröffnen. Danke!

 

- Nagah

Geschrieben (bearbeitet)

Der Notbremsassistent in meinem 2004er Polo 9N FUN war mit damals viel zu empfindlich. Ich weiß leider nicht mehr ob der das Bosch ABS/ESP hatte oder das von Tewes. Es war auf jedenfall das Notbremssystem über die ABS Elektronik und nicht mechanisch.

 

Das System hat auf jedenfall schon eine Vollbremsung eingeleitet wenn man SEHR schnell vom Gas auf die Bremse gewechselt ist. Dazu musste man die Bremse auch kaum treten und das Ding ging trotzdem erstmal voll in die Eisen. Hatte das mehrfach auf der Autobahn bei flotter Fahrweise (nicht Raserei) und fand das nicht lustig wenn man bei höherer Geschwindigkeit kurz mal das Gefühl hatte, dass da einer von rechts rüberziehen könnte und man schnell vom Gas leicht auf die Bremse gegangen ist und dann plötzlich der Anker geworfen wird...
 

Bearbeitet von avopmap
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Eumeltier:

Hab mich schon gefragt ob dieser Thread die Anzeige ausgelöst hat :D

Ja klar. Bis zu deinem Thread war es ein ganz normaler ESP Block, mir war das mit dem Bremsassistenten nicht bewusst. Hab mehrere da, MK 20 und MK60….

 

Geschrieben (bearbeitet)

Auf freier gerader Strecke, weit und breit niemand vor oder hinter dir. 

Kein Gegenverkehr.

 

Tritt mal SEHR schnell und kurz aber OHNE  viel Kraft auf das Bremspedal.

 

Du wirst es merken.

 

Bearbeitet von mamawutz
Geschrieben

Aber nur wenn das Gaspedal ruckartig losgelassen wird und der Wechsel auf die Bremse sehr schnell erfolgt. Nur "schnell" auf die Bremse treten reicht AFAIK nicht.

Geschrieben

Ich meine, das ist unabhängig voneinander. 

Ich teste den Assistenten immer einige Male nach dem Räderwechsel 'O bis O', ohne Gas bergab rollend mit getretener Kupplung. 

 

 

Geschrieben

Echt? Ich war der Meinung das die "Schrecksituation" ausgewertet wird. Also sehr schneller Wechsel von Gas zu Bremse und dann direkt bis in den ABS-Regelbereich Bremsdruck aufgebaut wird solange das Bremspedal weiter getreten bleibt. Muss ich mal "ohne Gas" testen. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 31 Minuten schrieb McFly:

Echt? Ich war der Meinung das die "Schrecksituation" ausgewertet wird. Also sehr schneller Wechsel von Gas zu Bremse und dann direkt bis in den ABS-Regelbereich Bremsdruck aufgebaut wird solange das Bremspedal weiter getreten bleibt. Muss ich mal "ohne Gas" testen. 

Ich hatte das so verstanden/ bemerkt:

Schneller Wechsel von Gas zu Bremse, beim kurz vor einer Kurve schnell anbremsen und erstaunt, dass (schon)ABS aktiviert wird... zum zackig fahren gewöhnungsbedürftig. 

Müsste ich mal mit Linksbremsen versuchen, so fahr ich manchmal im Stadtverkehr mit zu wenig Abstand, oder mit Automatikautos...

 

Bearbeitet von Granitei
Zusatz
Geschrieben

Ältere Systeme werten einzig und allein das Bremspedal aus:

 

Ältere Verfahren messen mit Hilfe eines Sensors den zurückgelegten Weg des Bremspedals in Bezug zur verstrichenen Zeit und errechnen so Momentangeschwindigkeit und ggf. noch Beschleunigung des getretenen Bremspedals. Der Sensor funktioniert nach dem Potentiometer-Prinzip, d. h. der mechanische Pedalwegwert wird einem äquivalent elektrischen Wert zugeordnet, der dann im nachgelagerten ABS/ESP System ausgewertet wird.

Neuere Systeme funktionieren ähnlich wie oben, nur dass der Sensor sich nicht am Bremspedal befindet, sondern integriert innerhalb des Hauptbremszylinders eingebaut ist.

Charakteristisch für falsch eingeleitete Notbremsungen sind insbesondere Bremsmanöver, die mit hoher Bremspedalgeschwindigkeit beginnen, dann aber noch vor Erreichen des notwendigen Bremsdruckes an Intensität nachlassen (negative Bremspedalbeschleunigung). Der BAS im integrierten ABS/ESP System erkennt dies und baut dann den für die Notbremsung erforderlichen hohen Bremsdruck im Hauptbremszylinder auf. Da die während einer ABS-Bremsung wichtigste Zeit der Bremsbeginn mit möglichst hohem Bremsdruck ist, kann der BAS hier bei einem zu behutsam bremsenden Fahrer den Bremsweg etwas verkürzen.

Geschrieben

Mal gucken. Mir lief inzwischen ein sehr günstiges Exemplar über den Weg und das hab ich mir gesichert. 

 

Wann ich allerdings die Zeit habe zu versuchen das in meinen grünen 3L zu transplantieren, das steht wie immer etwas in den Sternen...

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Kamst du schon dazu? Stehe vor dem selben "Problem" das MK60 Gen I gegen das Gen II mit Bremsassistenten nachzurüsten. 

 

Demnach müsste man ja "nur" die Hydraulikeinheit samt ECU dadran vom C/E auf das D/G umbauen und schon müsste alles auf Anhieb funktionieren? 

Geschrieben

Ne, ich hab hier ganz andere wichtige Baustellen und das Wetter lädt auch gerade nicht zum Schrauben ein.

 

Ja meiner Meinung nach den ABS-Block mit Steuergerät dran wechseln, dann natürlich entlüften und Sensoren neu anlernen, aber dann sollte es vermutlich funktionieren.

 

Wenn Du das machst, dann gerne positive oder negative Rückmeldung geben.

  • 5 Monate später...
Geschrieben

Ich hab übrigens mal KIs mit dem Thema befragt.

Gemini scheint ein sehr umfassendes Wissen zu haben (oder er halluziniert):

 

Zitat

Damit ein Bremsassistent (BAS) weiß, dass er eine Notbremsung einleiten muss, reicht der Drucksensor alleine nicht aus. Er muss erkennen, wie schnell der Fahrer vom Gas aufs Bremspedal wechselt.

  • Bei der neueren MK60-Generation mit Bremsassistent (ab Modelljahr 2004) verbaute Audi einen komplett anderen Bremskraftverstärker (BKV). Dieser hat einen zusätzlichen, internen Löseschalter für Bremsassistenten (F270) oder einen Pedalwegsensor.

  • Das neue Steuergerät hat im Werkscode eine fest einprogrammierte Logik: Es vergleicht permanent den Druckanstieg des internen G201 mit dem Signal dieses neuen Schalters am BKV.

 

Weiterhin ist der G201 bei der neuen Version intern, aber das sollte nicht stören, im Zweifel müßte man den alten G201 abknippsen.
Aber ohne den neuen BKV wird es dann wohl nichts.

Also:ABS-Block mit Steuergerät wechseln, Bremskraftverstärker wechseln (Teilenummer ...106 gegen Teilenummer ...206), Kabel vom BKV zum Steuergerät ziehen.

Ich hab die Infos von Gemini jetzt nicht überprüft. Aber wenn das so ist, ist der Umbau sicherlich machbar, aber unattraktiver als nur mal eben den ABS-Block zu wechseln...
Gemini hat übrigens darauf hingewiesen, daß es im 1.2 TDI einen F270 gibt, aber das sei ein anderer Schalter (fürs Getriebesteuergerät).

Geschrieben

Ja klar. Das war jetzt eher eine Warnung, falls man auf die Idee kommt, das zu machen, daß man sich das vorher nochmal angucken sollte. Nicht, daß man den ABS-Block tauscht und hinterher kommt das böse Erwachen, daß es eben doch nicht reicht.

Es ist ja besser falls die KI halluziniert, daß sie einen zu mehr Vorsicht führt als wenn sie in die andere Richtung halluziniert ("alles kein problem, funktioniert").

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb Eumeltier:

Bei der neueren MK60-Generation mit Bremsassistent (ab Modelljahr 2004) verbaute Audi einen komplett anderen Bremskraftverstärker (BKV). Dieser hat einen zusätzlichen, internen Löseschalter für Bremsassistenten (F270) oder einen Pedalwegsensor.

Bullshit!

Lt. Stromlaufplan gibt es keine weiteren Sensoren. I.A. wird der Notbremsassistent getriggert wenn die Zeit beim Wechsel von Gas auf Bremse unter einen Schwellwert fällt. Dazu wird die Gaspedalstellung und der Bremsschalter ausgewertet, nicht wie schnell das Bremspedal an sich getreten wird. Kann man gut provozieren: Sehr ruckartig vom Gas auf die Bremse, aber nur mit wenig Druck, und schon hängt der Beifahrer im Gurt. :D

Geschrieben (bearbeitet)

ich hab im stromlaufplan auch nichts gefunden. allerdings wird in den ganzen erwin-files der bremsassistent nicht einmal erwähnt. ich bin mir nicht sicher, daß dort immer alles völlig perfekt hinterlegt ist.

Allerdings hab ich nochmal geschaut, tatsächlich scheinen die Nummern von Gemini (106 / 206) die für Mk20 und Mk60 zu sein. Dann hätte er mir tatsächlich Unsinn erzählt. Hm, er war sehr überzeugend.

 

Edith: ich hab ihn damit konfrontiert und jetzt meint er, ja beim Audi A2 sei das alles bißchen anders als bei den übrigen VW-Fahrzeugen und vermutlich müßte es mit Tausch der Hydraulikeinheit + Steuergerät doch gehen.
Man müsse nur prüfen, der G201 ist halt bei der neuen Version intern, ob das stört daß der externe G201 noch angeschlossen ist dann.

Hmja. Bleibt spannnend.

Bearbeitet von Eumeltier
Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb Eumeltier:

Man müsse nur prüfen, der G201 ist halt bei der neuen Version intern, ob das stört daß der externe G201 noch angeschlossen ist dann.

Ist dem ABS Stg vermutlich egal. Das MK60 hat den Drucksensor intern, wird also mit jedem BKV funktionieren. Ist ein BKV mit noch verbauten G201 vorhanden würde ich einfach den Stecker zum Drucksensor ablassen wenn statt MK20 ein MK60 verbaut wird. 

Geschrieben

Nein, der G201 soll erst ab den Mk60-Versionen mit BA intern sein.

https://a2-freun.de/forum/forums/topic/18694-bremsanlage-ab-mj2004/#findComment-509827

Also wenn man die neue Version einbaut, hätte das neue Steuergerät an den entsprechenden Pins ein G201, den es nicht braucht. Frage ob das stört, oder ob man den dann abknipsen muß.

Sinnvoll wäre es ja, wenn die Pins dann nicht verbunden wären...

Geschrieben

image.png.442c36a59b1e1a9433c2b8559621bee5.png

 

Ah, Du meinst es gibt ein MK60 Generation 1 ohne internen G201? Ist dann aber doch dasselbe in grün: MK20 und MK60 Gen I benötigen den externen G201, MK60 Gen II nicht mehr. Falls letzterer mit einem BKV mit G201 harmonieren soll diesen einfach nicht anstecken. Oder stehe ich jetzt auf dem Schlauch?

Geschrieben

Ja genau, das fällt meines Wissens genau mit dem Einbau des Bremsassistenten zusammen.

 

Also:
Mk60 Gen 1: externer G201, kein BA
Mk60 Gen 2: interner G201, BA

Der Stecker am Steuergerät ist aber der selbe. Also bleibt die Frage, wenn man Hydraulikblock + Steuergerät von Gen 1 auf Gen 2 wechselt: externen G201 abschneiden, auspinnen o.ä. oder ist sind die Pins dann am Steuergerät einfach nicht belegt.
Nicht daß es brutzel britzel macht. Halte ich zwar für unwahrscheinlich, aber wer weiß...

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