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a2frager

A2 einmotten oder einwintern

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Liebe Kollegen,

 

aufgrund von Nachwuchs müssen wir uns demnächst ein größeres Auto zulegen. Von den (beiden) A2 trennen möchte ich mich jedoch nicht. Vielmehr soll ein A2 in 10 Jahren das erste Auto meiner Tochter werden. Ich bin an allen Tips interessiert, wie man den A2 ohne Standschäden und günstig für so einen Zeitraum einmotten kann. Hat dies schon mal jemand überlegt oder durchgeführt? Muss ich nach 10 Jahren dann eigentlich eine Vollabnahme machen?

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10 Jahre ohne Bewegung sind schwierig. Viele Teile sind ja nach dieser Zeit allein durchs Rumstehen schon kaputt. Klassische Einwinterungsmaßnahmen wie aufbocken wegen Standplatten in den Reifen, Bremse konservieren usw. kann man sich da glatt sparen, da die Teile nach 10 Jahren dann sowieso hin sind.

 

Ich würde auf jeden Fall vor dem Einmotten alles schön sauber machen, das Motoröl wechseln (Schwefel aus Verbrennungsgasen), und die stählernen Achsteile mit nem Sprühöl konservieren. Außerdem wäre es sicher hilfreich, die Luft im Wagen und um den Wagen herum ein wenig trocken zu halten. Mindestens würde ich dazu ein paar Luftentfeuchtungskissen im Auto verteilen und jedes halbe Jahr trocknen. Die Luxuslösung wäre ein Luftentfeuchter in Verbindung mit ner Zeitschaltuhr in der Garage. Wirkt über den Zeitraum sicher Wunder, wenn man den pro Tag ne Stunde laufen lässt.

 

Wenn du ihn in 10 Jahren wieder auspackst, solltest du auf jeden Fall alle Flüssigkeiten, den Zahnriemen und die Reifen wechseln. Dazu Bremsen und Radlager je nach Zustand.

 

Vollabnahme brauchst meines Wissens danach nicht. Einfach zum TÜV fahren, die erhöhte Prüfgebühr für den überzogenen Termin zahlen und gut ist. Die Frage ist halt, wie du ohne Zulassung zum TÜV kommst, das Kurzzeitkennzeichen wird es dann nur noch mit gültigem TÜV geben.

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Und wegen der Elektronik immer mal wieder Zündung an.

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Weiß nicht wie es bei unserer Alukugel ist, bei jedem anderen Auto würde ich auf jeden Fall den Tank randvoll mit einem ETBE-haltigen Premium-Kraftstoff (z.B. Aral Ultimate 102) machen, das ETBE bindet Rest-Wasser im Tank. Ich weiß von Oldtimer-Sammlern, dass die zusätzlich noch teilsynthetisches Zweitaktöl Divinol FF (FF = Fuel Fresh) 1:100 mit reinmischen, das stabilisiert den Kraftstoff und schützt vor Korrosion. Nach 10 Jahren macht es danach wahrscheinlich trotzdem Sinn, den Tankinhalt abzulassen und frisches gutes Benzin zu tanken.

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was bei nem Kunststofftank aber nicht relevant sein dürfte...

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Ich kann aber bestätigen, dass Benzin nach über 10 Jahren nicht mehr zur Verbrennung im Motor geeignet ist.

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Sorry bei dem Werbetext musste ich gerade feiern. :D

Die Folie wiedersteht der Physik. Geil.:janeistklar:

Ist schwarz und heizt sich nicht auf. :kratz:

Kann man im Freien verwenden aber die Bewegung der Folie auf Lack und Glas versacht keine Schäden. :kratz:

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Vielmehr soll ein A2 in 10 Jahren das erste Auto meiner Tochter werden.

und wenn sie dann 18 ist, will sie ein I3 :)

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Mir fällt noch was ein:

 

Motorinnnenkonservier:

Nein, kein Scherz. Den gibt es und kommt bei mir immer in der Winterpause in mein "Hobby-Auto" rein...

Also Zündkerzen raus, reinsprühen, Motor durchdrehen, noch etwa rein, fertig...

Gibt's von Liqui Moly.

 

Gummichtungen mit Balistol, Vaseline etc. dick einreiben.

 

Luftdruck auf 3 bar erhöhen, ggf. nach ein paar Monaten nachprüfen, dann kannst Du den Wagen zumindest bewegen, wenn's denn sein muss (da die Reifen nicht platt sind).

 

Motor vorher warm waren, dann versuchen, Auspuff mit Lappen etc. dicht zu verschliessen, damit kein Kondenswasser rein kommt. Oder direkt Edelstahlanlage...

 

Gruß Jens

Edited by Powerduck

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oder Du fährst ihn unfallfrei einfach 10 Jahre als Zweitfahrzeug weiter und spendierst damit Deiner Lütten noch einen vertretbaren Versicherungseinstieg.:cool:

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...und schön alle 7 jahre kurz anmelden, sonst brauchts ne Vollabnahme.

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Neben den erwähnten Maßnahmen solltest Du auf jeden Fall den Wagen mindestens 2x/Jahr bewegen, Frühjahr und Herbst.

 

Mache ich bei meinen Autos auch, wenn ich sie sonst überhaupt nicht bewege. Ein Fahrzeug muss im wahrsten Sinne des Wortes auch gefahren werden, um in den 10 Jahren keine größeren Schäden zu erleiden.

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Hm... wenn ich das alles so lese, dann vielleicht doch Saisonkennzeichen und alle 2 Jahre zum TÜV und jährlich im März und September 100km fahren?

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Jep. Oder halt auch nur im August mal 300km am Stück. Wäre für den Wagen sicher besser.

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Ein wichtiges Thema ist auch die Batterieerhaltung. Hier kann ein C-Tek gute Dienste leisten.

Vor dem Abstellen sollte der A2 auch gut gewaschen und dann mit einer ordentlichen Politur versiegelt werden.

 

Den Auspuff verschließt man am besten mit einem ölgetränkten Lappen.

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Hm... wenn ich das alles so lese, dann vielleicht doch Saisonkennzeichen und alle 2 Jahre zum TÜV und jährlich im März und September 100km fahren?

 

oder wie Nachtaktiver schon sagte, ruhig ein paar Kilometer mehr, tut dem Kleinen besser. Versicherungstechnisch liegst Du - glaube ich - bis 6000 km (so bei meiner) eh in der niedrigsten Klasse. Da darfst Du dann auch mal eine Wochenendausfahrt extra machen, ohne dass die Vers-Prämie steigt.

Die paar km machen da den Kohl auch nicht fett, und der Kleine wird bewegt, besser, als dass er Standschäden erleidet.

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Einer unserer A2 (1.4i) stand 6 Jahre unter suboptimalenen Bedingungen. Nach einem Ölwechsel und dem ersten Starversuch sprang er auch gleich an und läuft auch unauffällig. Bremsen kamen neu weil sie runter waren sonst macht alles noch einen guten Eindruck. Lediglich die Frontscheibe hat eine blinde Stelle, da muss irgendwas die ganze Zeit im Wind über die Scheibe geschliffen haben.



Erwähnenswert war noch jede Menge Grünspan an allen Kanten der Karosserie. :D

Jetzt sind auf die 6 Jahre noch 2 Jahre draufgekommen, weil das Auto (noch) nicht wirklich gebraucht wird.

 

Fazit: Viel geht durch langes Stehen nicht kaputt. ;)

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Erwähnenswert war noch jede Menge Grünspan an allen Kanten der Karosserie.
Ahh, dann hast du das Kupfer Sondermodell! :D

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Ahh, dann hast du das Kupfer Sondermodell! :D

... Moos trifft es besser... :)

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Ich habe den A2 übrigens letztes Frühjahr tatsächlich eingemottet. Habe ihn soeben mal wieder angelassen und bin auf dem Hof etwas hin und her gefahren bis der Motor schön warm war...

 

Das einzige, was mich etwas irritiert ist, dass die Preise in dem Jahr eher rückläufig waren... aber egal, Hauptsache in 9 Jahren fährt er noch einwandfrei :)

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Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Entfeuchten/Trockenhalten des Innenraums.

 

Das Fahrzeug steht in einer belüfteten Garage. Alle Fenster, Türen und die Heckklappe sind geschlossen.

Ich benutze diese Kunststoffluftentfeuchter, welche mit diesem sich selbst verbrauchenden Granulatsäckchen bestückt werden.

 

Der A2 ist absolut trocken, kein Wasser im Batteriefach oder irgendwo anders.

 

Trotzdem habe ich alle 6 Monate ca 300ml (Menge schwankt) Wasser im Auffangbehälter.

Wie kommt diese Feuchtigkeit in den A2?? 

 

Schließt sich die Frischluftklappe bei Zündung aus? Oder kann darüber durch Temperatrurschwankungen, frische und feuchte Luft eindringen?

 

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

 

Gruß

arosist

 

 

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ich hatte schimmel... ein Monat mit Fenster zu, schimmel überall. 

 

Fenster offen, keine Probleme. Auch draussen mit fenster zu ist es kein Problem...  also bist du nicht allein. Aber der Warum ist mir etwas rätselhaft.

 

 - Bret

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Ich hatte das Problem auch schon mit einen anderen Auto was ich seit über 10 Jahre einlagere. Ihr bekommt eben die Luftfeuchtigkeitschwankungen auch ins Auto rein. Also warmes Wetter + Regen = sehr viel Wasser in der Luft. Dieses Wetter gelangt auch ins Autoinnere, dann kühlt es ab, die Temperatur sinkt im Auto, aber das Wasser in der Luft ist immer noch im Auto = Luftfeuchtigkeit geht sehr schnell RIchtung 100%. Damit Schimmel, Kondenzwaser,....

Entweder gut lüften (so mache ich es, beide Türen + Kofferraum offen, aber großzügig abgedeckt) oder eine luftdichte Kunststoffgarage zum Reinfahren/-rollen (gibt es für den Oldtimermarkt).

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