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Anleitung: Fahrwerk, Federn, Stoßdämpfer einbauen


A2TDI
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  • 3 weeks later...

Hallo, danke für die Rückmeldung.

 

Kann man die Patrone austauschen/ Dämpfereinsatz oder gibt es diese nur komplett.

 

Kurzer Abriss bitte was die Vor- bzw.  Nachteile zwischen B4 zu B6 sind.

 

Grüße

 

Jojo

Edited by jojo
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Am 9.5.2017 um 22:45 schrieb Pater B:

 B4s hab ich bisher nur durch Kaltverformung kaputtgekriegt ;-) 

Bedingt durch diese Kaltvervormung bin ich auch mit dem 2'ten Satz Bilstein 4 bestens zufrieden. Der erste Satz hatte bis zum  "brmmmm ssssst scheissescheissescheisse rumms!" auch nicht mal ansatzweise Verschleiß angezeigt.:D

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vor 37 Minuten schrieb Tigererbse:

Ich fahre ja die B4 - NORMAL ist das nicht :-) Die sind schon hart - ich habe sie mit 205er, 215er, 195er und jetzt 175er gefahren - weich ist anders :-) Empfindet ja auch jeder anders....

Gegenüber B6 und H&R 25/25 Federn sind B4 in Verbindung mit Spidan Federn butterweich.:jaa:

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Der Ananaseimer mit S-Line Federn und B6 ist auch meilenweit von bretthart entfernt... :D 

 

IMHO bleibt nur probefahren wenn die Empfindungen so unterschiedlich sind.

Edited by McFly
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Nun, die Kugel ist serienmäßig ja auch schon "bretthart". 

Das war so mein Anfangseindruck nach den ersten Kilometern. Wobei ich natürlich vom Xantia komme, und daher sehr verwöhnt war, was Komfort angeht. Die deutschen Fabrikanten haben ja leider in jahrelanger Abstimmung mit deutschen Motor-Journalisten alles, was die Plomben auf Pflasterstraßen an Ort und Stelle läßt, als "zu weich" gegeißelt - und wir dürfen das jetzt ausbaden. 

 

Dennoch würde ich sagen, daß ein eingefahrenes B4-Fahrwerk in etwa dem Originalzustand entspricht, mit einer gewissen Tendenz zu besserer Dämpfung. Was ja nicht verkehrt ist. 

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Schon der Originalzustand ist stark unterdämpft und wirkt dadurch "hoppeliger" und "härter" als nötig. Mit B4 wird das schon besser, obwohl es eigentlich straffer wird.

Klingt komisch, ist aber so.

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  • 8 months later...

Mal 'ne leicht artfremde Frage. Bei unsrem ist hinten diese Abdeckung an der rot markierten Stelle aberissen und hängt nun unten. TÜV steht an.

 

a) Ist das TÜV-relevant?

b) Wollte deswegen, zumal bei den Temperaturen derzeit, nicht den ganzen Stoßdämpfer ausbauen. Kann man das erfolgreich flicken? Kabelbinder scheint mir nicht zu funktionieren. Kleben an der Stelle...? Weiß nicht.

 

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vor 11 Stunden schrieb gaudi:

Mal 'ne leicht artfremde Frage. Bei unsrem ist hinten diese Abdeckung an der rot markierten Stelle aberissen und hängt nun unten. TÜV steht an.

 

a) Ist das TÜV-relevant?

b) Wollte deswegen, zumal bei den Temperaturen derzeit, nicht den ganzen Stoßdämpfer ausbauen. Kann man das erfolgreich flicken? Kabelbinder scheint mir nicht zu funktionieren. Kleben an der Stelle...? Weiß nicht.

 

 

 

Ist bei mir damals auch nur bemängelt worden.

 

Heißer Tipp:

 

neuen Anschlagpuffer besorgen, mit einem Cuttermesser der Länge nach einseitig aufschneiden, über die Kolbenstange friemeln, mit PU-Kleber die Schnittflächen bestreichen zusammendrücken, mit Kabelbinder oder Klebeband fixieren, nach dem Trocknen die Fixierung abmachen und die alte Abdeckung draufstecken ... funktioniert super, hält schon ewig

 

Am Besten direkt beide Seiten machen :) 

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  • 3 years later...

Ich hole den Thread noch einmal nach oben. Bei meinem 1.6 FSI müssen die vorderen Federn erneuert werden (beide Seiten gebrochen, und zwar am Domlager auf einer Länge von etwa 5- 10cm). Bei der Gelegenheit werden Stoßdämpfer und Domlager ebenfalls erneuert.

 

Hier im Thread wird auf die Schwierigkeit auf der rechten Seite hingewiesen (nur FSI), weil die aufliegende  Antriebswelle verhindert, daß die Federbeinaufnahme weit genug nach unten kommt. Wie ich kürzlich feststellen mußte (beim Wechsel des radseitigen Faltenbalgs) läßt sich die Antriebswelle bei mir nicht aus dem Radlager drücken; auch nicht mit dem VAG Abzieher. Die im Werkstatthandbuch beschriebene Methode scheidet also aus.

 

Bevor ich die Modifikation des Federspanner wie hier beschrieben durchführe: hat schon mal jemand versucht die Antriebswelle am Getriebe abzuflanschen? Ist es dann möglich, das Radlagergehäuse die fehlenden 5-8mm nach unten zu drücken um das Federbein zu entnehmen? Erscheint mir logisch, oder mache ich da einen Denkfehler?

 

Willi

 

 

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Ich löse die rechte ATW immer getriebeseitig (allerdings beim BBY). 

Hier funktioniert das wunderbar - die ATW lässt sich so nach oben schwenken und man gewinnt den notwendigen Platz. 

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  • 3 weeks later...

Ich habe die Federbeine gewechselt. Auf der rechten Seite gab es die beschriebenen Probleme. Ich hatte mir einen Federspanner besorgt, der zwar mit 40.-€ deutlich teurer ist als die  hier empfohlenen, aber dafür ragt beim Festziehen  keine Spindel nach oben heraus.  Es handelt sich um 1 Rohr mit Innengewinde, und die Spindel wird in das  Rohr geschraubt; der Spanner kann also nicht an den Radkasten stossen. Ausserdem hält er die Feder fest, so dass der Spanner nicht abrutschen kann.

 

Die hier verwendeten Federspanner sind wohl dafür gedacht, bei ausgebauten Federbein den Dämpfer/ die Feder zu wechseln. Mit demTeil (und dem Spreizer) war der Federbeinwechsel recht schmerzlos. Ich finde die Investition lohnt sich.

 

 

 

 

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Edited by Avalon
Rechtschreibfehler
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  • 2 weeks later...
  • 7 months later...

Vielen Dank für die Anleitung!!! Wieder mal super das A2 Forum.

 

Hab jetzt an Silvester auch einen Federbruch und muss das richten.

Meine Frage die ich noch habe ist ob ich die Spurstangenköpfe auch lösen muss

um das Federbein aus- bzw,  einbauen zu können oder ist dies nicht notwendig?

 

Wäre dankbar für eine kurze Rückantwort!

 

Grüße Patrick

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Am 3.1.2022 um 16:18 schrieb A2-Heck:

Hab jetzt an Silvester auch einen Federbruch und muss das richten.

Meine Frage die ich noch habe ist ob ich die Spurstangenköpfe auch lösen muss

um das Federbein aus- bzw,  einbauen zu können oder ist dies nicht notwendig?

 

Spurstangenköpfe müssen dafür nicht gelöst werden.

Speziell auf der Beifahrerseite kann es mit der Antriebswelle eng werden: diese liegt dann auf dem Aggregateträger auf bevor der Stoßdämpfer vom Radlagergehäuse getrennt ist.

Hier hilft ein Federspanner und/oder das Ausdrücken von Traggelenk/Gelenkwelle aus dem Radlagergehäuse.

 

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Je nach vorhandenem Werkzeug auch eine gute Idee.

Dabei nur beachten, dass nach offiziellem Reparaturleitfaden die Schrauben nach der Demontage eigentlich ersetzt werden sollen (Drehmoment: erst alle Schrauben 10Nm über Kreuz, dann mit 40Nm festziehen).

Das nur als Hinweis.

Aus eigener Erfahrung kann ich schreiben, dass es auch mit den alten Schrauben zur Not funktioniert auch wenn mir dabei nicht ganz wohl war.

 

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Vielen Dank für eure Rückantworten!

Habe den Stoßdämpfer soweit aus den Radlagergehäuse bekommen.

3 Stunden dafür gebraucht da alles fest war und die Außentemperatur ist auch nicht ohne.

Nun habe ich mit den Domlager Probleme. Eine von den drei Schrauben überdreht uns somit kann ich den Stoßdämpfer nicht nach unten heraus nehmen.  Ich denke die umspritze Mutter hat sich im Gummi gelöst. (Fehlkonstruktion!)

Hat jemand so was schon mal gehabt und eine Lösung?  Schraubenkopf wegbohren geht nicht da kein Platz.

Stoßdämpfer von oben Lösen aber dann habe ich immer noch das Domlager drin.

Grüße Patrick

 

Habe jetzt die Ratschläge von ebenso betroffenen im Forum gefunden!!!

 

 

Wäre es eine gute Idee für die Befestigung der Domlager 3 Edelstahlschrauben zu verwenden damit die nicht mehr festgammeln und überdrehen beim Lösen?

 

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vor 7 Stunden schrieb A2-Heck:

Wäre es eine gute Idee für die Befestigung der Domlager 3 Edelstahlschrauben zu verwenden damit die nicht mehr festgammeln und überdrehen beim Lösen?

 

Ich würde bei (neuen) originalen Schrauben bleiben und diese vor dem Eindrehen dünn mit Montagepaste versehen.

Alternativ geht auch Keramikspray was normalerweise für die Bremsenmontage verwendet wird. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

 

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7 hours ago, A2-Heck said:

Hat jemand so was schon mal gehabt und eine Lösung?

Ja ging mir bei 2 Schrauben auch so. Einfach eine Gripzange so fest wie möglich von unten drauf und oben schrauben.

 

Edelstahl ist halt wegen elektrochemischer Korrosion nicht so der Hit. Die Schrauben am A2 sind ja alle grün bzw. die neuen matt grau und haben eine spezielle Beschichtung deswegen. Außerdem löst man dadurch nicht das Problem, dass das Metall im Domlager weggammelt.

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Neue Schrauben bei der Montage verwenden und dannach von unten die Spitzen inkl. "Einschraubhülsen" mit etwas Wachs konservieren - natürlich dann vor erneuter Demontage die Schrauben von wieder säubern. 

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