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Versteh ich das richtig? In Fahrtrichtung vorne den einen Hammer als "Masse" oder "Trägheitsgewicht" press dran halten, mit dem anderen rechts drauf hauen? So qausi das Radlagergehäuse in Schwingung versetzen, damit sich die formschlüssige Verbindung lockert?
Hast du ein Bild von dem Teil? Auswechselbare Gabelenden für unterschiedlich große Gelenverschlusskappen klingt schon nicht schlecht. :-)
So ein Teil hab ich rumliegen. Keine Ahnung grad ob meins ein Markenteil ist oder nicht, jedenfalls ist es noch nicht kaputt gegangen oder hat sich verformt. Aber: Es hat mir schon mal den Gewindezapfen verbogen. Die Mutter war dabei gerade so weit raus geschraubt, dass das Werkzeug auf die Mutter und nicht auf den Zapfen direkt drückt. Ich hab die Schraube vom Werkzeug ordentlich angeknallt und irgendwann hats den Zapfen kaltverformt.
Das doofe bei manchen dieser Werkzeuge ist dann auch noch, dass man beim A2 nicht zwischen Antriesbwellengelenk und Zapfen/Mutter vom Traggelenk kommt, weil da nicht wirklich viel Platz ist und das Werkzeug zu dick. Wenn mans zwischenrein hämmert, macht man sich entweder das Radlager kaputt oder evtl. auch die Klemmschelle von der Manschette. Also muss dann bei solchen Werkzeugen die Antriebswelle raus.
Glaube nicht, dass es ein Problem geben wird. Die Achse wurde schon öfter an einen A2 gebaut. Wenn du dir mal anschaust wieviel Leute trotz 17"-Felgen noch Spurtplatten fahren, sollte das alles kein Problem sein.
Wie kommst du auf die 30mm mehr Spurweite? Wenn, dann ist es insgesamt 15mm bzw. 7,5mm pro Seite.
Der A2 hat keine übliche PQ24-Achse, wie sie bei allen anderen PQ24-Fahrzeugen verbaut ist. Rein technisch, was den Aufbau betrifft, ist es PQ24 wegen des Aggregateträgers und den Alukonsolen rechts und links. Aber die Spurweite beim A2 ist einzigartig für ein Fahrzeug mit PQ24-Achse. Der A2 hat nämlich als Alleinstellungsmerkaml ab Werk die Langversion der PQ24-Querlenker verbaut, was seine Spurweite in Richtung PQ25 verschiebt. Die Querlenker vom A2 gibts nämlich an keinem anderen Fahrzeug im Konzern, weil sie eigens für den A2 in einer Langversion gebaut wurden.
Die typische Spurweite von PQ24, wie z.B. beim Polo 9N, ist 1434mm.
Der Standard-A2 hat 1462mm, der 1.2TDI sogar 1463.
Der Audi A1 z.B., in dem die PQ25-Achse ab Werk verbaut ist, hat 1477mm laut Datenblatt.
Noch dazu kommt: Das Domlager wandert durch den Umbau nicht weiter nach außen. Da die Radlagerachse vielleicht auf 1/3 der Strecke zwischen Traggelenk und Domlager liegt, wird die Spurverbreiterung auf jeder Seite nochmal reduziert.
Und wenn du es genau wissen willst, ist hier die Spureinstellung der Standardfahrwerke ab Werk ohne Modifikation:
Vorderachse
Basis-Fahrwerk
1GA, G07, G22
1.2 TDI-Fahrwerk
1GF, G03
Mechanische Lenkung
1.2 TDI-Fahrwerk
1GF, G03
Servolenkung
Sportfahrwerk
1GL, G08
Sturz
−35' ± 20'
−40' ± 20'
−40' ± 20'
−40' ± 20'
Höchstzulässiger Unterschied zwischen beiden Seiten
30'
30'
30'
30'
Spur pro Rad (Kontrollwert in Leerlage)
4' ± 5'
4' ± 5'
4' ± 5'
4' ± 5'
Spur pro Rad (Einstellwert in Leerlage)
4' ± 5'
4' ± 5'
4' ± 5'
4' ± 5'
Spurdifferenzwinkel bei 20 Grad ¹⁾
1°30' ± 20'
1°18' ± 20'
1°35' ± 20'
1°30' ± 20'
Nachlauf (kein Einstellwert)
4°20'
2°36'
3°36'
4°20'
¹⁾ Der Einschlag des kurvenäußeren Rades ist um diesen Betrag geringer. Er kann im Achsmesscomputer je nach Hersteller auch negativ angegeben sein.
Hinterachse
Hinterachse
Basis-Fahrwerk
1GA, G07, G22
1.2 TDI-Fahrwerk
1GF, G03
Mechanische Lenkung
1.2 TDI-Fahrwerk
1GF, G03
Servolenkung
Sportfahrwerk
1GL, G08
Sturz
−1°25' ± 20'
−1°25' ± 20'
−1°25' ± 20'
−1°25' ± 20'
Höchstzulässiger Unterschied zwischen beiden Seiten
20'
20'
20'
20'
Gesamtspur
20' ± 10'
20' ± 10'
20' ± 10'
20' ± 10'
Max. zul. Laufrichtungsabweichung zur Fahrzeuglängsachse
Und hier gibts ein Spurvermessungsprotokoll mit der PQ25-Achse.
Wenn ich solche Taten von hirnamputierten Asozialen sehe, dann weiß ich, warum mein A2 immer noch vollkaskoversichert ist und eine Dashcam von und hinten mit Parküberwachung installiert ist. So mancher gibt ja viel Geld für "Tuning" aus, eine Dashcam kostet weniger als eine Felge...
Gruß
Uli
Ich habe auf meinem blauen A2 auch so einen Vandalenkratzer. Beim Lackieren des Windschutzscheibenrahmens habe ich dann etwas Restlack aus den Zweikomponentenspraydose mit viel Abstand auf ein Blech gesprüht, so dass der Lack auf dem Blech etwas dickflüssiger war.
Dann habe ich den entfetteten Kratzer einfach mit der Farbe und einem Kunststoffspachtel gespachtelt. Der Kratzer ist nun nicht mehr einfach zu sehen. Jetzt, wo er dreckig ist, finde ich ihn gar nicht wieder.
Um die Kratzer ignorieren zu können, reicht es mir vollkommen aus.
Die Windschutzscheibe ist ärgerlich, hat vor 18 Monaten mit Klebeset bei Leoni in Pforzheim aber nur 220€ gekostet. Und wenn sie schon ewig alt war, lohnt sich der Austausch sowieso.
Die Lackdose habe ich mir bei Friz Autolack in Dortmund als Uni-Lack anmischen lassen, obwohl bei mir Klarlack drauf ist. Der Versuch hat jedenfalls bei mir gut geklappt.
Wirf nicht gleich die Flinte ins Korn. Erstmal ein paar Tage drüber schlafen und dann findet sich auch eine schöne Lösung.
Viele Grüsse,
huebi
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