A2-D2

Leitfaden zum nachfüllen des Getriebeöls

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Da das Thema doch immer mal wieder auftaucht, hier ein kurzer Leitfaden:

 

Wer gerne mal Getriebeöl nachschütten möchte, kann das selbst tun. Getriebeöl muss aufgefüllt werden, wenn man das Getriebeöl vollständig abgelassen hat (dazu gibts ja genug Threads im Forum, vielleicht kann jemand einen verlinken). Es kann aber auch einfach nachgefüllt werden, wenn das Getriebe leckt, Geräusche macht oder einfach nur um den Getriebeölstand zu erhöhen.

 

Dieser Leitfaden funktioniert bei den 1.4TDIs und allen Benzinern und kann überall ohne Auffahrrampe, Grube oder Hebebühne angewendet werden. Zum Beispiel auf jedem Parkplatz. Wie es beim 1.2TDI-Getriebe ist, weiß ich nicht.

 

Ich empfehle grundsätzlich, das Getriebe mit 0,5-1 Liter zu überfüllen. Das Getriebe wird dadurch leiser und es ist sichergestellt, dass alle Lager auch wirklich im Öl stehen. Schäden sind dadurch meiner Meinung nach nicht zu erwarten. Ich selbst habe aus meinem Benzinergetriebe schon mal 3,5-4L abgelassen, weil es undicht war, defekte Lager hatte und ich ständig nachgefüllt hatte. Geschadet hat es dem Getriebe etwa 80tkm nicht.

 

Was man dafür benötigt ist:

- Getriebeöl

--> für MQ200- (Benziner im A2) und MQ250-Getriebe (1.4TDI-Getriebe im A2) hat das Getriebeöl von VW* die Teilenummer: G 060726A2 ; Aktuell 11,52EUR/Liter ; Kommt im 1L-Gebinde

- Schlauch

--> ca.-35cm lang, ca 12mm Innendurchmesser oder siehe Tipp 6

- Einen Trichter, der sich in den Schlauch stecken lässt

- Ggf. einen Lappen und Bremsenreiniger falls was daneben geht

- Ggf. einen neuen Getriebedeckel

 

Die Serienfüllmengen für alle 1.4TDI und Benzinergetriebe sind grob 2L. Manche Benzinergetriebe haben 1,9 angegeben, die TDI-Getriebe 2,1, meine ich. Falls es jemand genau weiß, bitte noch ergänzen.

 

* Es kann auch jedes andere Getriebeöl genommen werden, welches mit dieser Vergleichsnummer identisch ist. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass Getriebeöle vom Zubehör meist teurer sind. Ob sie besser sind, kann ich nicht beurteilen.

 

 

So gehts:

 

Haube runter,

den Deckel von der Entlüftungsöffnung oben am Getriebe abziehen,

den Schlauch mit Trichter am anderen Ende auf die Entlüftungsöffnung stecken,

Getriebeöl einfüllen,

Schlauch Abziehen,

Deckel drauf,

Haube drauf.

 

Fertig.

 

Dauer der Prozedur für nen Liter: ca. 20-30 Minuten.

 

 

Tipp 1: Im Sommer, wenn es warm ist, kann man das Öl so rein schütten. Im Winter sollte man darauf achten, dass man das Öl vor dem einfüllen mindestens in der Wohnung gelagert hatte, weil sonst die Fließgeschwindigkeit gering ist und die Prozedur etwas länger dauern kann. Für ganz ungeduldige lohnt es sich, die Getriebeölflasche vorher im Wasserband aufzuwärmen (vor allem im Winter empfehlenswert).

Tipp 2: Je kürzer der Schlauch, desto besser ist die Entlüftung, deste besser auch die Einfüllgeschwindigkeit. Den Schlauch senkrecht von oben auf die Öffnung stecken, möglichst keine Schlaufen verlegen. Ich stecke den Schlauch samt Trichter immer zwischen die Leitungen der Klimaanlage und mache den Schlauch gerade so lang, dass der Schlauch samt Trichter von selbst im Motorraum stehen bleibt und ich alle Hände frei habe. Die ideale Schlauchlänge ist etwa 35cm.

Tipp 3: Immer nur Stoßweise das Öl einfüllen, maximal bis zur Hälfte des Schlauches, niemals so viel rein füllen, dass es im Trichter steht, sonst lässt sich Tipp 4 nicht anwenden. Wenn der Schlauch oder der Trichter bis oben hin gefüllt sind kann es sein, dass aufsteigende Luftblasen Getriebeöl durch die Gegen spritzen, welches dann auch locker auf die Kleidung oder die Windschutzscheibe spritzt. Unschön.

Tipp 4: Wenn das Öl im Schlauch nicht weiter fließt, weil keine Luft aus dem Getriebe entweichen kann, einfach stoßweise in den Trichter pusten. Dann fließt das Öl wieder ins Getriebe und anschließend steigen Luftblasen auf.

Tipp 5: Der Deckel könnte in den Motorraum fallen und nicht mehr zu finden sein. Keine Panik, das Auto fährt auch erst mal ohne Deckel. Wenn es nicht gerade bindfäden regnet, dürfte durch die Öffnung auch kein Wasser rein kommen. Die Teilenummer vom Deckel lautet 014301485 für Benziner und Dieselgetriebe ; Kost 45cent falls er in den Motorraum fällt.

Tipp 6: Die Entlüftungsöffnung auf dem Getriebe hat einen Außendurchmesser von 13mm. Der Schlauch sollte entsprechend etwas kleiner sein damit er gut drauf klemmt und nicht abrutscht. Vor dem Befüllvorgang vielleicht mal probehalber abziehen und prüfen, wie fest er sitzt. Ich nutze dafür immer einen 10x2mm PVC-Schlauch aus dem Baumarkt mit 35cm Länge. Das Ende vom Schlauch kurz mit dem Feuerzeug erwärmen, dann passt er ganz gut auf die Entlüftungsöffnung.

 

 

Um zu demonstrieren, wie einfach das ist, hab ich ein kurzes Video gedreht. Darin ist zu sehen wie man es nicht macht :D (zu viel in den Trichter gefüllt und den Deckel in den Motorraum beim Griff nach dem Lappen geschmissen) und auch wie es läuft wenn der Trichter leer ist und man erst gar nicht so viel in den Schlauch und Trichter rein füllt.

 

 

bearbeitet von Phoenix A2
Auf Anfrage von A2-D2: Tippfehler korrigiert.
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Danke, aber ich mache lieber die Kontrolöffnung an der rechten Seite vom Getriebe auf, Sonst wird das Getriebe nur überfüllt mit unbekannter Menge. Ablassschraube unten auch 17mm Imbus, nächstes Mal kommt ne Neue rein. Schwitzt Klein wenig am Gewinde vorbei, 25 Nm Drehmomentschlüssel.

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Es gibt eine separate Kontrollöffnung? Vielleicht kannst du da ja mal etwas näher ins Detail gehen?

 

Bis jetzt kenne ich nur die Einfüllöffnung an der Rückseite (BBY) des Getriebes, die gleichzeitig diese Aufgabe übernimmt, und über die man regelmäßig zu wenig Öl ins Getriebe bekommt. In meinem Falle bekam ich da nur 1,7l eingefüllt. Abzüglich der 100ml, die laut der Angabe eines Forenmitgliedes beim Ablassen im Getriebe verbleiben, würden dann immer noch 200-300ml Öl fehlen, um auf die vorgeschriebene Befüllung zu kommen. Die Möglichkeit, wenigstens diese Menge über die Entlüftung nachzutanken, finde ich gut!

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Es gibt offiziell nur die Schrauben am Differential zum ablassen und einfüllen (mal von diversen anderen Öffnungen an der Unterseite vom Getriebe abgesehen). Ich hab über die Einfüllschraube am Differential auch noch nie 2L rein bekommen, aber regelmäßig etwas mehr aus der Ablasschraube, als ich über die Einfüllschraube rein bekommen habe.

 

Hinzu kommt, dass möglicherweise über die Laufzeit auch etwas Öl verdampft und über die Entlüftung in die Umwelt gelangt. Getriebeöl ist zwar nicht wirklich flüchtig, aber über die Jahre geht da sicher ein bisschen was flöten. Schließlich wird das Getriebe auch locker 90° warm oder wärmer.

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Füllmenge nach Herstellerangaben: 2,5L bei 1.2Tdi bei allen anderen 1,9L

bearbeitet von MJ

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Gibt es sonst positive Erfahrungen mit "zuviel " Getriebeöl ?

Wird das nicht aus den Wellendichtringen rausgepresst ?

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Wird nicht ohne weiteres rausgepresst, dafür müsste schon die Entlüftung "dicht" sein.

Öl ist fast immer nen Standart 75W90 beim Schaltgetriebe, ich habe bisher immer das von Febi genommen für knapp 10€ pro Liter (erfüllt auch VW Standart).

Die Getriebeinstandsetzer die ich kenne, machen eigentlich alle "etwas" mehr rein. (nicht übertreiben, aber 0,5L schaden nicht)

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Hatte bei meinem vorletzten Getriebeölwechsel

Werkstatteigenes und deutlich zu viel eingefüllt.

Merkwürdiges Verhalten beim Einlenken war das Ergebnis,

so in Richtung gesperrtes Differential.

Unschön!

War nach weiterem Wechsel mit passender Menge und Qualität weg.

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Wird nicht ohne weiteres rausgepresst, dafür müsste schon die Entlüftung "dicht" sein.

Öl ist fast immer nen Standart 75W90 beim Schaltgetriebe, ich habe bisher immer das von Febi genommen für knapp 10€ pro Liter (erfüllt auch VW Standart).

Die Getriebeinstandsetzer die ich kenne, machen eigentlich alle "etwas" mehr rein. (nicht übertreiben, aber 0,5L schaden nicht)

 

Lag dann eher an der falschen Sorte. Durch bloßes überfüllen können keine mechanischen Sperrmomente entstehen.

 

Habe heute mal am 1.4er Getriebeöl gewechselt. Es kamen so ziemlich 2L durnkelschwarze Brühe raus (Auto auf Auffahrrampe, Unterboden demontiert, Madenschraube unten am Differential ausgeschraubt und abgelassen).

 

Anschließend alles wieder montiert und etwa 2,45L eingefüllt. Davon etwa 2,3L Getriebeöl und 150ml Liqui Moly CeraTec.

 

Unterm Strich ne Sache von 45Minuten, davon etwa 15-20 Minuten für das einfüllen des Öls und des Additivs durch die Entlüftungsöffnung.

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Hallo,

ich hol das nach meiner Sommerfrische mal wieder hoch. Ich möchte auch nachfüllen. Inzwischen gibt es mehrere Beiträge zum nachfüllen und vor allem über diese für mich immer ominösere Entlüftungsöffnung. Hier heißt es nun:" ..den Deckel von der Entlüftungsöffnung oben am Getriebe abziehen,

den Schlauch mit Trichter am anderen Ende auf die Entlüftungsöffnung stecken,...". Wenn ich den Schlauch "auf die Entlüftungsöffnung" stecke, dann muss diese Öffnung doch ein Stutzen sein, "auf" den der Schlauch drauf gesteckt wird. Oder ist das evtl. doch ein Loch im Getriebe, in welches der Schlauch nach Entfernen eines irgendwie gearteten Deckels eingeführt (hereingesteckt) werden muss? Es gibt -meiner Suche nach- hier auch noch kein Bild in einem der früheren Beiträge, wo denn dieses Loch sein soll. Die damaligen Bitten sind auch alle irgendwie nicht beatwortet worden.

Und auch jetzt sieht man im Video Trichter und Schlauch und Öl, aber wo der Schlauch nun genau hingeht, ist durch den Gangsteller/Ganghebelmechanismus wieder schön verdeckt. Schade.

Vielleicht findet sich ja noch mal jemand, der diese von oben bestehende Nachfüllmöglichkeit am Getriebe näher nachvollziehbar erläutert.

Mit Dank dafür verbleibt

Kalla

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Your wish is my order. ;)

 

Im Anhang sind Bilder von einem MQ200 02T Getriebe wie es in den Benzinern verbaut ist. Die Öffnung bei den 1.4TDI-Dieseln sieht so ziemlich ähnlich aus und ist auch an ähnlicher Stelle zu finden.

 

Wie es beim 1.2TDI ausschaut kann ich nicht sagen.

MQ200_02T_Getriebe_von_oben.jpg.565bef1245bd56fd6c49b90a4a8b97cb.jpg

MQ200_02T_Schalteinheit_1.jpg.ac72c0fe528b0c423cd6d4ccc704102e.jpg

MQ200_02T_Schalteinheit_2.jpg.9667995529d29013b1f1da4e299b0035.jpg

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Die Entlüftung sieht beim 1.2er Getriebe etwas anders aus. Ob der Durchmesser allerdings reicht, hierüber halbwegs vernüftigt Öl nachzufüllen? Käme auf einen Versuch an.

 

IMG_1293.JPG.e3648146a93cbbc1d19fb6502f66344f.JPG

 

Weiters wäre es möglich, den G38 (sitzt in Fahrtrichtung links hinten auf dem Getriebe und ist mit einer Schraube befestigt) rauszunehmen und über die Öffnung etwas mehr Öl hineinzubekommen. Der Höhenunterschied zwischen den Unterkanten der originalen Einfüllöffnung und der Öffnung des G38 beträgt so circa 6cm, die der G38 höher liegt.

 

IMG_1291.JPG.61c1d2851ee143f0d24428a39741bfef.JPG

IMG_1292.JPG.efd270bee266ff1eaebaadee1ff6819e.JPG

bearbeitet von DerWeißeA2
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Ja der Nippel reicht. Die tatsächliche Öffnung beim 02T-Getriebe ist auch nicht viel größer. Einziger Unterschied ist: Dadurch dass der Schlauch der auf den Nippel vom 02T gesteckt wird größer sein muss, können die Luftblasen leichter im Schlauch aufsteigen. Beim 1.2TDI-Getriebe wäre es darum vielleicht nicht schlecht, wenn man einen dünnen Schlauch auf diesen Nippel steckt, der nicht viel länger als der Nippel selbst ist und dann einen dickeren langen Schlauch nimmt, den man auf den dünnen stülpt. Oder anders: Wenn man vorne auf einem dicken Schlauch einen kurz gebauten Adapter hat, der vom dicken Schlauch auf den dünnen Nippel adaptiert.

bearbeitet von A2-D2

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Hallo,

vielen Dank an A2-D2 und auch an DerWeißeA2. Jetzt haben wir endlich mal Bilder, wo denn dieser Stutzen sitzt und wie er tatsächlich aussieht.

Man könnte nun den allgemeinen Ölwechsel am Getriebe machen und nur den zusätzlichen Rest über diese spezielle Öffnung aufffüllen. Wenn zuvor abgelassen werden muss, ist man eh unten dabei.

Für den zusätzlichen Rest kann man dann auch eine Perfusorspritze (hat 50 ml) mit Schläuchlein verwenden. Mag zwar etwas dauern, aber dafür sauber und handhabbar.

Grüße Kalla

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Die Ablassschraube am Benzinergetriebe ist in Fahrtrichtung links am Differential.

 

Meine Meinung nach bekommt man das meiste raus, wenn das Fahrzeug im Wasser anhebt oder wenn es vorne angehoben wird, so dass das Öl nach hinten in Richtung Differential läuft.

 

Hebt man das Fahrzeug rechts an bevor man die Ablassschraube öffnet, läuft einiges in Richtung Getriebedeckel und bleibt dort bis man es rechts wieder ablässt. Hebt man das Fahrzeug links an bevor man die Ablassschruabe öffnet, kanns sein, dass ein bisschen was auf der rechten Seite vom Differential zurück bleibt bis man es links wieder ablässt - jedoch nicht so viel wie die Menge, die zurück bleiben kann, wenn man es rechts anhebt. Man müsste idealerweise das Auto hin und her neigen um möglichst viel raus zu bekommen. Der Aufwand steht ab mMn in keinem Verhältnis zu dem, was zusätzlich raus bekommt.

 

Raus bekommt man sowieso nicht alles. Es gibt ein paar Stellen wie den Getriebedeckel, da bleiben locker 50-100ml beim 5-Ganggetriebe drin. Das bekommt man nur raus, wenn man den Deckel demontiert. Die Gefahr, dass dabei der Deckel undicht wird ist nicht gerade gering (Gummidichtung).

 

 

Musste heute wieder mal ans Getriebe - diesmal am anderen Fahrzeug mit dem 6-Gang-Benzinergetriebe. Dort ist der Deckel Funktionsteil und wird mit Flüssigdichtung abgedichtet. Die Dichtung war undicht und musste erneuert werden. Raus geholt hab ich aus dem Getriebe 3,15L (abgemessen). Das Getriebeöl war nun seit dem Umbau etwa 2 Jahre und 20tkm drin und hat schon ziemlich verbraucht ausgesehen. Wollte es eigentlich wieder rein schütten aber nun besorg ich lieber neues.

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Ich komm mir ja langsam schon ein bisschen blöd vor, bei so was einfachem noch mal einen drauf zu setzen, aber ich hab dann doch noch mal die ein oder andere Erkenntnis gewonnen.

 

Wenn man den A2 mit der Vorderachse auf eine Auffahrrampe fährt, kann man das Getriebeöl ziemlich vollständig ablassen. Der Großteil vom Getriebeöl kommt in den ersten 15 Minuten raus. Da ich das bereits am 11.9. gemacht habe und das Getriebeöl nicht mehr nutzen wollte (obwohl es erst 2 Jahre / 20.000km alt war aber schon ziemlich verbraucht roch und aussah ; siehe Bild im Anhang) und ich an dem Tag kein neues Öl da hatte (siehe vorigen Beitrag), stand das Auto anschließend noch einen Tag auf den Auffahrrampen. Als ich dann neues Öl da hatte, hab ich die Ablassschraube noch mal geöffnet und es kamen dann auch noch mal 100-150ml raus. Was ich aber damit sagen will: Das Getriebe war maximal leer.

 

Im gesamten waren etwa 3,3L eingefüllt. Nehme ich das, was im 6-Gang-Getriebedeckel noch drin war und ohne öffnen des Deckels nicht rauszubekommen ist, waren es locker 3,4-3,5L.

 

Ich habe mich dann an die Befüllung gemacht. Dabei wollte ich heraus finden, wie viel Öl man rein bekommt, bis es zur Einfüllschraube am Differential wieder raus fließt wenn das Fahrzeug auf Auffahrrampen steht. Also die Ablasschraube untem am Differential wieder rein gedreht und die Einfüllschraube oben am Differential raus gedreht. Unter das Getriebe habe ich dann einen Auffangbehälter gestellt bei dem man gut hören konnte, wenn es anfängt aus dem Getriebe zu tropfen/laufen.

 

Hier noch ein Video, bei dem man die Ablass- und Einfüllschraube/Öffnung vom MQ200-Getriebe sieht:

 

 

Ich habe dann damit begonnen, das Getriebe durch die Entlüftungsöffnung zu befüllen. Nach nicht mal 1.15-1,2 Litern war der Füllstand vom Getriebe so hoch, dass es durch die Einfüllschraube rausgelaufen ist. Es war zwar klar, dass nicht so viel rein geht wie rein soll, aber dass es so wenig ist hätte ich nicht gedacht.

 

 

Ich habe mich dann auch noch mal schlau gemacht, welches Getriebeöl VW ab Werk in das 6-Gang-Getriebe schüttet. Eigentlich ist dieses Getriebe identisch zum 5-Gang-Getriebe vom A2 1.6FSI. Kurioserweise werden aber ab Werk unterschiedliche Öle eingefüllt.

 

In die 5-Gang-Getriebe kommt: G 052178A2 (ersetzt durch: G 060726A2 zum Preis von aktuell ca. 12EUR/Liter

In die 6-Gang-Getriebe kommt: G 052171A2 zum Preis von aktuell ca. 30EUR/Liter

 

Leider kenn ich den Unterschied zwischen beiden Originalölen nicht. Da mir das Originalöl für das 6-Gang-Getriebe dann doch etwas zu teuer war, hab ich mich für ein Öl aus dem Zubehör entschieden. So wurde es dann Motul MULTI DCTF für 18/L aus dem lokalen Zubehörhandel (geht im Internet sicher noch ein paar EUR billiger). Eingefüllt habe ich 3L. Als Zusatz habe ich auch hier 150ml Liqui Moly Cera Tec eingefüllt.

 

Dabei hab ich dann auch gleich noch die Befüllmethode über die Entlüftungsöffnung optimiert. Diese Methode lässt sich bei Gebinden mit Einfüllrüssel anwenden. Bitte vorher unbedingt sicher stellen, dass der Schlauch der auf die Entlüfungsöffnung gesteckt wird strammt sitzt, sonst kanns sein dass er bei Überdrück runter rutscht und man eine Ladung Getriebeöl im Motorraum verteilt.

 

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bearbeitet von A2-D2
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Den Trick mit der "Druckbetankung" hab ich auch schon angewandt. Ist ja auch naheliegend, wenn man so eine Tülle an der Dose hat (bei meinem Castrol Transaxle zum Bleistift).

 

Ist aber beim Nachfüllen der fehlenden 200ml auch nicht unbedingt nötig. Wenn man einen Schlauch mit 12mm Innendurchmesser verwendet, haben die Luftblasen recht leichtes Spiel, einen Druckausgleich herzustellen. Zumindest bei warmen Temperaturen. Da empfiehlt es sich sogar, immer nur soviel Öl nachzukippen, daß der Ölpegel im Schlauch bleibt. Damit unterbleibt das Glucksen im Trichter, bei dem eventuell Öl im Motorraum querfliegt.

 

Und auch mit dieser Methode sind die genannten 200ml in 5 Minuten nachgefüllt.

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Vorschlag:

Man könnte auch den reinen Entlüftungsvorgang forcieren, indem man bspw mit einem Dreiwegehahn-System und einer angeschlossenen perfusorspritze parallel zum Befüllen Überschüssige Luft schlicht und einfach absaugt... ;)

 

@ Manuel

 

Ich bastel da mal etwas zusammen und werde es Dir bei Gelegenheit zugänglich machen, ok?

 

Gruß

Dirk

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Weiß nicht, ob das sinnvoll ist. Das eigentliche Loch scheint recht klein zu sein. Und letztlich muß beides, Öl und im Austausch Luft da durch. Wir sollten nicht vergessen, daß das keine dafür vorgesehene Öffnung ist, und wir sie eigentlich nur benutzen sollten, um die Differenz zur Sollmenge nachzufüllen.

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Vorschlag:

Man könnte auch den reinen Entlüftungsvorgang forcieren, indem man bspw mit einem Dreiwegehahn-System und einer angeschlossenen perfusorspritze parallel zum Befüllen Überschüssige Luft schlicht und einfach absaugt... ;)

 

@ Manuel

 

Ich bastel da mal etwas zusammen und werde es Dir bei Gelegenheit zugänglich machen, ok?

 

Gruß

Dirk

 

Danke für das Angebot, kannst du gerne machen, aber ich hab aktuell keinen A2 mehr vor der Tür stehen bei dem ich es testen könnte. Hab meine A2s nun alle versorgt und müsste warten bis sich was anbietet.

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Ich habe nur ca. 200 ml nachgekippt. Dauert schon etwas lange bis das Getriebeöl durch ist. Keinen Tropfen verschüttet. Stutzen vorher saubergemacht. Verschluss-Stopfen nicht im Motorraum verlieren.

Das "Wummern" beim fahren ist irgendwie weniger geworden

( Wunschdenken ? ).

Werde noch mal etwas nachfüllen wenn ich Wieder das originale Öl habe.

Schon komisch das man ein Getriebe überfüllen muss, eine Werkstatt macht das nicht ohne weiteres.

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Ich hab mir mal ein Auffüllgerät für's Getriebeöl geleistet. Kam auf dem Münchner Schraubertreffen schon zum Einsatz. Damit entfällt das nervige Befüllen von oben.

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Hallo,

da hat der Vorstandsverstand :D wohl das Problem und den dahinter stehenden Abhilfewunsch nicht so ganz verstanden: Die normale, durch die Höhenlage der Einfüllschraube begrenzte Getriebölmenge soll nicht nur eingehalten, sondern ganz gezielt überfüllt werden. Dies ist aber über die normale Einfüllschraube nicht möglich, weil da dann alles wieder herausläuft.

Selbst wenn das neue Füllgerät einen Schraubverschluß zur Einfüllschraube hat, läuft das Öl beim Lösen des Füllgeräteschlauches und Einsetzen der richtigen Einfüllschraube wieder heraus.

Somit wird das angestrebte Ziel der gezielt gewollten Überfüllung auch mit dem neuen Füllgerät leider nicht erreicht. Es bleibt, so man den A2 nicht auf die Seite legen möchte, nur der Weg über speziellen Getriebestutzen.

Grüße Kalla

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Doch doch, das hab ich schon verstanden. Aber mit dem Einfüllgerät geht das alles viel leichter. Du pumpst es auf/gibst Druck drauf und kannst mit dem Griff genau so viel wie Du willst reindrücken, ohne eine Sauerei zu haben. Das Problem beim Trichter ist immer, dass da halt aufgrund der Schlauchlänge gerne noch was nachkommt. Entweder man drückt dann den Finger drauf oder hat in der zweiten Hand ne Flasche oder es läuft überall hin.

 

Das Einfüllgerät bedienst Du (wenn genug Druck aufgebaut ist) mit einer Hand. In die andere kannst Du die Verschlussschraube nehmen. Du gibst mit Druck nen Schuß rein und setzt direkt die Schraube drauf! :jaa:

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Saubere Sache, dieses Tool. BGS Artikelnummer und Preis?

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Super Leitfaden A2 D2.
Aber die Sache mit den Schrauben ist glaube ich etwas untergegangen, auch in den anderen Freds zu dem Thema.

Also Einlass- und Ablassschraube sind die gleichen, so dicke Madenschrauben mit 17er Innensechkant, korrekt ? Hätte da jemand noch ne genaue Teilenummer oder kann man da "handelsübliche" in der richtigen Größe nehmen ? 
Die haben im Gegensatz zur Ablassschraube fürs Motoröl,  KEINE Dichtung, korrekt ?

 

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Ich Wette ein Normaler Vielzahn passt bei dir nicht :P

 

ist bestimmt ein " Bit-Einsatz 1/2" XZN M16 - mit Bohrung "

 

 

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Gibt keine nennenswerten Unterschiede. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht mal was da der Unterschied sein soll. Wahrscheinlich Müsste man drei Getriebe mit den unterschiedlichen Kennbuchstaben nebeneinander stellen bzw. zerlegen und die Teile vergleichen um da einen Unterschied zu finden.

 

Ich tippe mal, dass da einfach ein paar Ausformungen in den Gussgehäußen unterschiedlich sind oder mehr bzw. weniger Bohrungen drin sind, vielleicht auch mal andere Lager oder ähnliches zum Einsatz kommen.

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Ich habe die Variante von A2-D2 etwas abgewandelt. Mit einer 50ml Spritze kann man auch recht sauber über die Entlüftungsöffnung einfüllen. Wenn man durch "Aufziehen" der Spritze Unterdruck erzeugt, wird das Öl förmlich in das Getriebe gezogen. Habe davon ein Video gemacht - gar nicht so einfach die Spritze zu bedienen und gleichzeitig zu filmen :D

Sicher nicht für eine Komplettfüllung geeignet, aber wenn man nur etwas auffüllen möchte, eine ganz gute Lösung.

MOV_0636.mp4

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Meine 100ml-Spritze war zu dick, die passte nicht am Seilzug vorbei ins Loch. Aber einen vorhandenen dünnen Schlauch konnte ich in die Öffnung einführen und mit der dicken Spritze bequem von oben arbeiten. So sind gerade 350ml Rest-Öl aus ner alten Pulle ins Getriebe gewandert.

 

Cheers, Michael

bearbeitet von McFly

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So, seit heute fahre ich auch mit frischem Getriebeöl. Der Wechsel selbst war kein Problem, die Methode des Befüllens durch die Entlüfterschraube funktioniert einwandfrei (Danke an @A2-D2!).

 

Das alte Öl sah nach 142tkm zwar noch recht gut aus (honigbraun), auch waren keine Späne oder Metallabrieb zu finden. ABER: Es waren nur ca. 1,5L Öl im Getriebe. Das ist deutlich zu wenig, selbst wenn noch 100ml im Getriebe geblieben sein sollten.

 

Die Schaltbarkeit hat sich insgesamt einen Tick verbessert. Sehr deutlich zu spüren ist die Verbesserung aber beim Rückwärtsgang. Der kratze etwas beim Einlegen. Das ist nun völlig weg. Ich vermute das lag am Ölmangel.

 

Drei Ergänzungen hätte ich für den Leitfaden (gilt evtl. nur für den 1.4TDI):

- Die Schallschutzwanne unter dem Motor muss demontiert werden. Das braucht ohne Grube oder Bühne etwas Zeit, vor allem bei der Montage, bis alle Schrauben wieder reingefummelt sind. Also Zeit einplanen oder gleich in die Mietwerkstatt.

- Der vordere Halter der Pendelstütze muss demontiert werden, um an die Ölablassschraube zu kommen. Ich hab ganz schön blöd geguckt, als die Wanne weg war und keine Ablassschraube zu sehen....9_9 Vorher wissen sollte man das vor allem deshalb, weil man für die Schrauben einen Drehmomentschlüssel braucht und weil man sie erneuern soll laut Audi. Nun sind bei mir halt wieder die alten Schrauben drin, ich hoffe das ist kein Problem.

- Meine Ölablassschraube war ziemlich korrodiert. Erst dachte ich, sie wäre schon hinüber, aber dann ging es doch. Wer auf Nummer sicher gehen will, besorgt sich vorher aber gleich eine neue Schraube. In jedem Fall sollte der Schraubenkopf und das Gewinde gut mit Mehrzweckfett gefüllt werden, um (weitere) Korrosion zu verhindern.

 

Wenn die Schallschutzwanne weg ist, ist das übrigens eine gute Gelegenheit, um den Rost-Zustand der Querlenker und des Achsträgers zu checken. Bei meinen QL kam mir schon der Blattrost entgegen, ebenso an den Antriebswellen. Der Achsträger zeigt Rostansätze an den Schweißnähten.

Ich habe alles gesäubert und mit Fluidfilm konserviert. Das hält erstmal eine Zeit lang.

 

bearbeitet von a2diesel

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Am 15.8.2016 um 18:35 schrieb pfaffe1:

Danke, aber ich mache lieber die Kontrolöffnung an der rechten Seite vom Getriebe auf, Sonst wird das Getriebe nur überfüllt mit unbekannter Menge. Ablassschraube unten auch 17mm Imbus, nächstes Mal kommt ne Neue rein. Schwitzt Klein wenig am Gewinde vorbei, 25 Nm Drehmomentschlüssel.

Und hat das schwitzen aufgehört ? mit einer neuen Schraube?

Ich habe das gleiche Problem.

Bitte um kurze Info vielen Dank

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Diese Getriebeschrauben dichten sich selbst ab. Dies wird durch ein Konusgewinde erreicht.

Ein "schwitzen" an den Schrauben würde mich leicht beunruhigen, da sie scheinbar nicht fest genug angezogen sein könnten.

Einen Verschleiß kann man erkennen, wenn das Gewinde vollständig eingeschraubt ist.

Spätestens dann sollte die Ablass- oder Kontrollschraube ersetzt werden.

Wenn man dem Getriebe etwas gutes tun will, kann man eine Ablasschraube mit integriertem Magnet einsetzen. 

Damit werden eventuell angefallener Metallabrieb magnetisch gesammelt.

Im Getriebe ist bereits ein solcher Magnet eingebaut, aber man kann ihn nicht sehen, bzw reinigen.

 

 

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vor 54 Minuten schrieb Papahans:

Diese Getriebeschrauben dichten sich selbst ab. Dies wird durch ein Konusgewinde erreicht.

Ein "schwitzen" an den Schrauben würde mich leicht beunruhigen, da sie scheinbar nicht fest genug angezogen sein könnten.

Einen Verschleiß kann man erkennen, wenn das Gewinde vollständig eingeschraubt ist.

Spätestens dann sollte die Ablass- oder Kontrollschraube ersetzt werden.

 

Wenn an den G-Öl-Verschraubungen etwas "verschlissen" ist, dann doch weniger die Schraube aus Stahl als das Getriebegehäuse aus (weicherem) Guss, oder? Ich hätte also Zweifel, ob eine neue Schraube das Problem lösen kann.

 

Wenn es also rund um die Ablassschraube nässt /schwitzt,  schlage ich vor,  die Ablassschraube erst noch einmal geringfügig (!) zu lösen und erneut mit dem vorgeschriebenen Drehmoment fest zu ziehen. @Fred_Wonz : wir hatten ja den G-Öl-Wechsel seinerzeit zusammen gemacht. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber es kann gut sein, dass wir, um einen Schaden am Gewinde in jedem Fall auszuschließen,  etwas weniger als 25 Nm auf den Schlüssel gegeben haben. An meinem Getriebe ist jedenfalls mit dieser Methode (und auch nach dem zweiten G-Öl-Wechsel) immer noch alles dicht.

 

 

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Vielen vielen dank für den Tipp A2-D2! Hat schon viel Zeit und ärger gespart.

Meine Hinzufügung:


- Nicht ein Trichter in den Schlauch stecken aber die Ganze Flasche

- Ein Entlüftungsloch in die Flasche stecken

- Kaffee trinken und die Schwerkraft die Arbeit machen lassen

 

 

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  • Danke! 1

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An meinem früheren Audi 100 meinte die damalige VAG-Werkstatt auch mal, sie müsse mein Schaltgetriebe überfüllen. Resultat war ein komplett verölter Unterboden, da sich das Getriebeöl über die Entlüfterbohrung schön überall verteilte.

 

Seitdem stehe ich der Überfüllung skeptisch gegenüber und fülle lieber über die offizielle Einfüllöffnung bei gerade stehendem Fahrzeug ein. Der Füllstand sollte so auf der sicheren Seite sein. Mehr Öl halte ich aus technischer Sicht für eher unnötig.

 

Gilt beim Motoröl umso mehr, denn dort wird die Überfüllung sogar gefährlich, da sie zu verstärkter Schaumbildung führt. 

 

Grüße Michael

bearbeitet von Versysdriver
  • Daumen hoch. 1

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vor 6 Minuten schrieb Versysdriver:

Seitdem stehe ich der Überfüllung skeptisch gegenüber

Ich auch,

kenne sogar diverse Getriebe, wo im Rep.leitfaden ausdrücklich davor gewarnt wird.

 

 

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Ich kann mir gut Vorstellen, dass es Getriebe gibt, bei denen das nicht ganz ohne ist.  Beim Motoröl ist das natürlich überhaupt nicht zu empfehlen. Vor Überfüllung  wird bei den A2-Getrieben im Repleitfaden imho nicht gewarnt und und es ist auch noch kein Fall bekannt, bei dem das Getriebe Öl verliert wegen Überfüllung um 0,5-1L - sofern das Getriebe in Ordnung ist.

 

Wenn das A2-Getriebe Öl verliert, dann in den meisten Fällen an den Radialwellendichtringen von den Flanschwellen am Differential oder an der Antriebswelle in der Kupplungsglocke. Vielleicht auch noch am Getriebedeckel. Das ist aber unabhängig von der Füllmenge und das passiert dann auch, wenn das Getriebe mit der vom Hersteller vorgegebenen Menge befüllt ist, denn in solchen Fällen ist dann irgendwas undicht.


CKR überfüllt übrigens auch standardmäßig.

 

 

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