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Querlenker durchgerostet (Blechversion)


Warlord86
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Am 8.11.2020 um 19:39 schrieb Krebserl:

Dachte mir schon dass da Kommentare kommen... aber wer sich die Konsole mal genau anschaut wird  feststellen, dass zum AUSPRESSEN keine andere Möglichkeit besteht als diese Richtung und Art. Andersrum ( also in anderer Richtung) kommt man wegen der Kröpfung nicht mit dem Pressenkopf zentrisch zur Buchse hin. Auflegen des Lagers der Konsole ist auch fast unmöglich, da sind ja nur 3mm Ringfläche vorhanden und da muss das Lager dann vorbei. Wer ne passende Hülse mit Bund hat,  so dass sich diese nicht verschieben kann, kann das gerne nutzen. Aber irgendwelche Leisten unterlegen, die dann wenn die Hülse sie berührt unter Druck entsprechend wegfliegen , das war mir zu gefährlich, sprich zum AUSPRESSEN passt das so!
Zum  EINPRESSEN lag das Lager unten natürlich auf!  Wobei die Einpressfase auch an der anderen Seite ist. Wer hier eine (bessere) Lösung hat das mit einer konventionellen Presse anders zu machen, als ich,  darf mich gerne überzeugen ? mein 2ter A2 steht auch noch an. 

 

Die Buchse lässt sich ohne Presse recht leicht entfernen, indem man das Mittel-Gummiteil mit dem Akkuschrauber ausbohrt und dann die Metallhülse vorsichtig rausmeißelt. Hülse sägen wäre auch eine Option. Habe ich letzte Woche so gemacht.

 

Einpressen geht mit (großem)  Schraubstock mit passenden Backen und einen passnden Rohrtstück, für die Gegenseite.

 

Am 25.3.2021 um 20:52 schrieb arosar:

Nur als Tip

Wem die große Vollgummibuchse zu hart ist kann bedenkenlos auf die Meyle HD Buchse

für den Polo 9n umsteigen.

Komfortunterschied an der Vorderachse wir Tag und Nacht...trotzdem noch sehr direktes

Fahrgefühl.

Und da die Buchsen außen aus Kunststoff sind lassen sie sich easy am Fahrzug aus der Alukonsole aus.- und einpressen.

 

Ich hatte das genau andesrum  gelesen, im Polo und Lupo Forum schwören alle auf das A2 Vollgummilager, weil das serienämßige mit der Kuststoffbuchse wohl nicht besosnders haltbar ist ...  Meyle HD ist da hoffentlich besser.

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Am 10.3.2021 um 21:49 schrieb BernieCAD:

lt. Repanleitung: das Ende des Querlenkerzapfen gerade abfeilen, dann einen Körnerschlag mittig setzen und mit einem entsprechenden Zweiarmabzieher abdrücken.

 

Hat man leider arg wenig Platz zum abstützen

 

Die lange Schraube vorne hatte übrigens Null Rost.

Edited by xrated
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Der erste Querlenker ist gewechselt.

Die Gummibuchse war wirklich sehr zeitaufwendig wenn man die Konsole und alten Lager drin lässt.

Mit einer Kombination aus Kuhfuß ansetzen an Querlenker und Antriebswelle und dann im liegen mit dem Fuß drücken und am Schluss hat hin und herdrehen am Querlenker gereicht zum lockern.

Der Meyle Querlenker ist am Zapfen 1mm größer als der Originale bzw. der von TRW !! Original ist 19.2mm, der Meyle hat 20.2mm.

Ich wollte den schon passend abschleifen aber den hätte man erst wieder lackieren müssen.

Der ging dann nur mit einer Konstruktion aus 2 Gewindestangen und 2 Querblechen rein mit ordentlich Fett. Also raus bekommt man den nicht mehr ohne Presse.

 

Was ich mich gefragt habe ob es eine Rolle spielt in welcher Position der Zapfen vom Querlenker in die Gummibuchse reinkommt.

Weil den alten Querlenker konnte ich auch so hindrehen das er dauerhaft nach unten hing.

Aber man soll doch die Gummilager in einer bestimmten Position einpressen.

 

Fürs ansetzen zum abziehen vom Traggelenk ist auch verdammt wenig Platz, selbst wenn der Blechlenker schon abgeschraubt ist.

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vor 3 Stunden schrieb xrated:

Was ich mich gefragt habe ob es eine Rolle spielt in welcher Position der Zapfen vom Querlenker in die Gummibuchse reinkommt.

Weil den alten Querlenker konnte ich auch so hindrehen das er dauerhaft nach unten hing.

Aber man soll doch die Gummilager in einer bestimmten Position einpressen.

 

Ich kenne es so, dass der Zapfen vom Querlenker einen Außensechskant hat und das Gummilager dazu passend einen Innensechskant.

Daher ergibt sich eigentlich nur eine Position in dem die Querlenker spannungsfrei sind. Dies sollte normalerweise im komplett eingefederten Zustand sein (Querlenker sind dann relativ waagerecht).

Beim Wechsel des Gummilager wiederrum sollte die Positions des alten Lagers/Sechslant angezeichnet werden, damit das neue Lager wieder in gleicher Orientierung einpresst werden kann.

 

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Da stimme ich @Phoenix zu. Aufgrund des Sechskants gibt es für das Lager nur 6 "richtige" Einbaupositionen.

Daher vor dem Ausbau die Lage kennzeichnen.

 

Ich denke , dass wenn der Wagen auf seinen Rädern steht und fahrbereit ist, das die korrekte Lage für den Sechskant ist.

So kann sich der Gummi +/- 30° drehen und damit die Lage des Querlenkers mitmachen, wenn die Stoßdämpfer ein oder ausfedern.

 

Querlenker_Gummi_Metall_Lager.png

 

 

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Ich habe mal ein paar blöde Fragen. Ich habe präventiv für meinen ATL wieder Blech-Querlenker gekauft. Der ATL ist 17 Jahre alt und hat 306 000 km gelaufen, stand aber meist in der trockenen Garage.

  1. Sofern ich die vordere Schraube nicht abreisse beim Querlenkertausch, kann ich das alte Gummilager hinten (mit im vorigem Beitrag beschriebenen Sechskant) weiter verwenden? Bis jetzt läuft alles einwandfrei.
  2. Muss ich mir zwingend einen Kugelgelenkabzieher für das Traggelenk zulegen?
  3. Oder kann ich das alte Traggelenk einfach weiter verwenden (es funktioniert noch).
  4. Muss ich die Achse auf jeden Fall neu vermessen/einstellen lassen?
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1. Ja

2.nein

3. Ja

4. Jein - vorher die Lage des Traggelenkes markieren und dann genau soweit wieder in die neue Querlenker schieben. 

Hierbei empfiehlt es sich aber die 3 Schrauben und die "Dreifahchmutter" neu zu machen.... 

 

Aber bei der Laufleistung würde ich persönlich alles in einem Rutsch erledigen.... 

 

 

Edited by Superduke
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Danke!

Sofern ich das Traggelenk mit austausche, sollte ich dann die Achse vermessen und einstellen lassen?

Brauche ich dann den Abzieher für das Traggelenk (ich frage, um nicht am Reparaturtag ohne benötigtes werkzeug dazustehen)?

Der Aus- und Einbau des hinteren Gummilagers kann mit entsprechendem Wekzeug bei noch eingebauter Konsole erfolgen - richtig?

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Aber ich konnte ja den alten Querlenker inkl. Gummilager im eingebauten Zustand fast 90grad  nach unten drehen und der blieb dort.

Ob sich dann der Aussenring vom Gummilager in der Konsole verdreht hat?

 

Als ich die 3 Schrauben am Traggelenk geöffnet habe war das ganze spannungsfrei, da hängt der Querlenker aber auch runter.

Edited by xrated
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Hallo,

im nachstehenden Beitragsstrang gibt es bebilderte Hinweise zum Wechsel des Gummilagers sowie Angaben zur Lageposition des Sechskantes:

Grüße Kalla

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Hat sich glaube noch nie jemand dazu geäußert wie man die A2 Buchsen ohne Bund mit dem Polo Einpresswerkzeug z.b. BGS8253 reinbekommt.

Das Gewinde von dem Werkzeug ist bei der Noname  Version auch ein Schwachpunkt und sieht generell unterdimensioniert aus.

Edited by xrated
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  • 3 months later...

Hu nicht bestanden, weil  der Querlenker die Hammerschläge nicht überstanden hat.

2018 hatte ich mit Owatrol und Hammerit Lack den Prozess verlangsamen wollen,

aber ich vermute die waren innen schon zu sehr verfault,  obwohl  auch innen mit einem Pumpspray drauf gehalten habe.

Ich habe über Autodoc welche von Meyle für 75 Euro geholt. Natürlich aus Gusseisen.

Den Einbau machen lassen für 200 Euro +Trinkgeld. Die Jungs hatten ganz schön zu kämpfen. Achsvermessung inklu.

 

IMG_20210715_161522.jpg

IMG_20210715_161545.jpg

Edited by famore
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Darf ich mal fragen, wo Du das hast machen lassen?

Bei mir steht das auch an, aber bei 200,- € überlege ich mir das nochmal, insbesondere wenn die Achsvermessung auch dabei ist.

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das ist eine Hobbywerkstat in 85764 Oberschleißheim

Mittenheimer Str. 56 Betreiber ist A.Housni  

Befindet sich direkt nach der Pizza Hut Einfahrt.

Das krasse ist, das an diesen Weg noch 2 weitere Kleine Autowerkstätte sind 

und am Ende noch mal eine andere Hobbywerkstatt. Alle keine 30 Meter entfernt. 

Die durfte ich alle Kennenlernen, weil wie immer Housni nicht vor Ort war

und mein Termin bei seinen Mitarbeitern nicht bekannt war. 

Aber dann hat man doch noch Zeit für mich gefunden und nach 2 Stunden 

(+ Wartestunde bis eine Bühne frei war) Arbeit war alles fertig.

Die Unterbodenverkleidung habe ich selbst ab und wieder drangebaut. 

Wir hatten vor 4 Jahren dort mal ein Schraubertreffen absolviert, aber die 

Hobbywerkstatt hat ziemlich gelitten und von der damaligen Größe und 

Sauberkeit ist wirklich nicht viel übrig geblieben. 

Edited by famore
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Vielen Dank, für die Info.

Bei der Beschreibung wundert mich, daß die sogar eine ordentliche Vermessung hinbekommen haben.

Na egal, dann vertraue ich mal Deinem Urteil.

Bei mir wird es wahrscheinlich einfaher vonstatten gehen, da ich die Konsolen gleich mittauschen möchte.

Die Lenker und Konsolen habe ich sozusagen als Module gekauft, weil ich mir schon vorgestellt hatte, was für ein Gezerre der Tausch der Lenker alleine ist.

Ich werde in jedem Fall berichten.

Edited by w126fan
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... das ist ein Trugschluss..... Was du dir durch den Tausch der Konsolen sparst benötigst du später beim Positionieren der Vorderachse und bei der Vermessung der VA.... zum Tausch muss die nämlich gelöst werden. 

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vor 9 Stunden schrieb Superduke:

das ist ein Trugschluss

Danke für den Hinweis.

Ich werde mir das Ganze mal in situ anschauen und ggfls. den Plan anpassen.

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  • 2 weeks later...

ich habe mir auch etwas gutes gönnen wollen und habe mir vor nicht mal 10tkm die Gussquerlenker eingebaut (ich glaub mahle)  nun ist das linke Traggelenk hinüber, also "es ist nicht alles Gold was glänzt---)  Nun bin ich hier um nachzusehen wie ich die fetten Dinger rausgezogen bekomme ohne die Lager kaputt zu reisen. Natürlich habe ich meine Sechskant nicht kleiner gefeilt (werde ich aber nun machen) . Erst muss der alte raus. Ich vermute die Werkstatt nimmt eine Brechstange  und hebelt das teil raus. Geht ein Abzieher ohne den Fahrschemel los zu schrauben?  Gibt es ein Howto ? 

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  • 4 weeks later...

So,  mich hat es nun auch erwischt.

Eigentlich wollte ich nur prophylaktisch wechseln, da mMn die Gummilager durch waren.

Beim Ausbau mit dem Hammer auf die kritische Stelle von oben drauf geschlagen und gleich durchgebrochen.

 

Also noch ein Fall von "sieht gut aus und ist sicher noch in Ordnung", aber trotzdem von Innen durchgerostet. Regelmäßige Prüfung der Nutzer der Blechversion ist dringend anzuraten!

Interessanterweise war die Beifahrerseite etwas besser in Schuss und hat dem Hammer standgehalten.

 

 

PXL_20210816_140421220.jpg PXL_20210816_140349766.jpg PXL_20210816_140432093.jpg

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  • 2 weeks later...

Hi Leute,

 

hab diese Woche die auch gewechselt. Bin über ein heftiges Schlagloch gefahren und der Querlenker Beifahrerseite ist gebrochen. Aber nicht durch. Danach war er verbogen.

 

Hab dann von Blech auf Guss gewechselt. Mit einem Spanngurt von 25kN geht der Querlenker recht problemlos ins Gummi. Als Gleitmittel hab ich Rapsöl benutzt.

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  • 2 weeks later...

Da dies der längste Thread zum Thema Querlenkerwechsel ist, gebe ich meine Erfahrungen zum Tausch mal hier zum besten.

Nachdem ich im vergangenen Jahr das Schockerlebnis hatte, als ich einen verträumten Blick auf die Lenker tat, war klar, daß die unbedingt gewechselt werden müssen.

IMG_0272.thumb.JPG.c07cb06bc964bfb55f1630229fcd7294.JPG

Ein Tausch gegen Gusslenker war auch klar.

Nach längerem Nachdenken war ich dann zu dem Schluss gekommen, daß es geschmeidiger sein müßte, die Lenker mitsamt den Konsolen/Querlenkerhaltern zu tauschen, weil man dann nicht das Gewürge hat, die QLenker aus den Lagern, bei beengten Platzverhältnissen luxieren zu müssen.

Und als Sparfuchs habe ich dann zwei gebrauchte Baugruppen erworben, deren Silentlager wohl gerade erst gewechselt waren und die insgesamt wenig Km runterhatten.

Gestern nun hatte ich mir ein Herz gefaßt und die Teile in meiner Lieblingsschrauberwerkstatt getauscht.

Wie lief es?

Grundsätzlich war es fast selbsterklärend bzw. es gibt eigentlich nicht viel, was schiefgehen kann.

Vor dem Ausbau der Konsolen sollte man deren Einbaulage mit Sprühfarbe am Unterboden kennzeichnen, damit man die neuen wieder an dieselbe Stelle platziert.

Weiterhin hilft es, wenn man die Mutter am Traggelenk ein paar Tage vor der OP mit Rostlöser behandelt, dergleichen die Muttern an den Haltern der Stabilager.

Der Stabi muss locker sein, sonst bekommt man die Baugruppe nicht herausgewürgt.

 

Die großen Schrauben, die die Konsolen an der Karosserie befestigen, ließen sich mit Schlagschrauber problemlos und zerstörungsfrei lösen.

Ich hatte zwar einen Getriebeheber untergestellt, aber es passiert auch nichts, wenn man den wegläßt, weil man natürlich jeweils nur eine Seite löst.

 

Ein Problem gab es (natürlich) trotzdem: Eine Schraube an einer der Stabilagerhalterungen ist abgerissen. In diesem Fall auch kein Problem, weil ich zum einen die Teile für die Stabilager alle neu gekauft hatte (Puh!) und ja auch eine neue Konsole vorhanden war.

Dennoch ein Schockmoment.

Auch die verrosteten Traggelenksmuttern ließen sich ohne Probleme lösen.

Wenn alle Schrauben + Traggelenksmutter gelöst sind, läßt sich die Konsole relativ einfach herausziehen.

 

Die Austauschkonsole wieder einzufädeln ist auch kein Hexenwerk, es hilft aber, wenn man vier Häne hat. Man dreht die Halteschrauben wieder ein, bis sie ganz leicht "beissen" und richtet die Konsole dann an den Markierungen aus, bis sie übereinstimmen. Dann zieht man die Schrauben fest (Anzugdrehmoment beachten!), bis auf die lange Schraube mit der der Querlenker an der Konsole befestigt wird. Die zieht man erst im belasteten Zustand fest.

Dann baut man ggfls. die neuen Stabilager ein.

 

Tja und da war es dann, das Problem.

Weil ich ja weiß, daß es zwei Versionen davon gibt - 18 oder 22mm - hatte ich die, wie die Schrauben auch, bei VW gekauft.

Ich bin davon ausgegangen, daß die anhand der FIN wissen, welches Lager benötigt wird. Ich hatte meinen Stabi auch nicht nachgemessen, was ich jedem nur raten kann.

NATÜRLICH haben die mir die dünnen Lager verkauft, mein Stabi ist aber ein dicker. Die Lager paßten beim besten Willen nicht um den Stabi, also habe ich wieder die alten Lager verbaut.

Ärgerlich, daß ich da nochmal ran muss.

Räder wieder drauf, über die Grube gefahren, die lange Schraube festziehen, fertsch.

Das war´s.

 

Geplant waren 3h, es wurden dann 4h, was ich aber ok fand.

Ich will mich jetzt nicht mit Federn schmücken, die mir nicht zustehen, ich hatte immer mal wieder zwei Hände mehr durch den Werkstattchef, was wirklich hilfreich war.

Als Gelegenheitsschrauber traut man sich eben teilweise auch nicht, einfach mal beherzt zu reißen, was der Profi einfach macht.

 

Der war auch sehr angetan, daß ich durchgängig neue Schrauben gekauft hatte, was sicherstellt, daß die Anzugsdrehmomente eingehalten werden können.

 

Die Schrauben:

Lenkgetriebe an Aggregateträger 4St. M10 X 1,5 x 84   N10492102 2,68€
♦ Neue Schrauben verwenden!
50 Nm + 90°

Aggregateträger an Karosserie 4St. M12 x 1,5 x 75  N10628601 (Trailing Arm Bolt) 3,57€
♦ Neue Schrauben verwenden! 
70 Nm + 90°

Achsgelenk an Radlagergehäuse 2St. M12 x 1,5 N90808801 1,17€
♦ Neue Mutter verwenden!
20 Nm + 90°

Querlenker Schraube an Aggregatträger 2St. M12 x 1,5 x 100   N10141801 5,10€
♦ Neue Schrauben verwenden!
70Nm + 90° 

Bis auf die Malaise mit der einen abgerissenen Schraube und dem falschen Stabilager war die Aktion eigentlich ziemlich straight forward und jetzt würde ich das auch alleine hinbekommen.

 

Hat sich am Fahrverhalten etwas geändert?

Ich meine, es fühlt sich jetzt etwas straffer an, was an den neueren Silentlagern, aber auch an den steiferen Gusslenkern liegen wird (kann).

Vielleicht ist es aber auch nur Einbildung.

 

 

 

 

Edited by w126fan
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Wenn du die dicken Stabilager brauchst hast du noch die Version mit den Kunststoffhülsen.... Die oft über kurz oder lang auch Probleme machen. (hierzu gibt es auch einen umfangreichen Beitrag)

 

Glückwunsch zur gelungenen OP :racer:

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  • 2 months later...
Am 17.9.2021 um 08:37 schrieb w126fan:

Da dies der längste Thread zum Thema Querlenkerwechsel ist, gebe ich meine Erfahrungen zum Tausch mal hier zum besten.

Nachdem ich im vergangenen Jahr das Schockerlebnis hatte, als ich einen verträumten Blick auf die Lenker tat, war klar, daß die unbedingt gewechselt werden müssen.

IMG_0272.thumb.JPG.c07cb06bc964bfb55f1630229fcd7294.JPG

Ein Tausch gegen Gusslenker war auch klar.

Nach längerem Nachdenken war ich dann zu dem Schluss gekommen, daß es geschmeidiger sein müßte, die Lenker mitsamt den Konsolen/Querlenkerhaltern zu tauschen, weil man dann nicht das Gewürge hat, die QLenker aus den Lagern, bei beengten Platzverhältnissen luxieren zu müssen.

Und als Sparfuchs habe ich dann zwei gebrauchte Baugruppen erworben, deren Silentlager wohl gerade erst gewechselt waren und die insgesamt wenig Km runterhatten.

Gestern nun hatte ich mir ein Herz gefaßt und die Teile in meiner Lieblingsschrauberwerkstatt getauscht.

Wie lief es?

Grundsätzlich war es fast selbsterklärend bzw. es gibt eigentlich nicht viel, was schiefgehen kann.

Vor dem Ausbau der Konsolen sollte man deren Einbaulage mit Sprühfarbe am Unterboden kennzeichnen, damit man die neuen wieder an dieselbe Stelle platziert.

Weiterhin hilft es, wenn man die Mutter am Traggelenk ein paar Tage vor der OP mit Rostlöser behandelt, dergleichen die Muttern an den Haltern der Stabilager.

Der Stabi muss locker sein, sonst bekommt man die Baugruppe nicht herausgewürgt.

 

Die großen Schrauben, die die Konsolen an der Karosserie befestigen, ließen sich mit Schlagschrauber problemlos und zerstörungsfrei lösen.

Ich hatte zwar einen Getriebeheber untergestellt, aber es passiert auch nichts, wenn man den wegläßt, weil man natürlich jeweils nur eine Seite löst.

 

Ein Problem gab es (natürlich) trotzdem: Eine Schraube an einer der Stabilagerhalterungen ist abgerissen. In diesem Fall auch kein Problem, weil ich zum einen die Teile für die Stabilager alle neu gekauft hatte (Puh!) und ja auch eine neue Konsole vorhanden war.

Dennoch ein Schockmoment.

Auch die verrosteten Traggelenksmuttern ließen sich ohne Probleme lösen.

Wenn alle Schrauben + Traggelenksmutter gelöst sind, läßt sich die Konsole relativ einfach herausziehen.

 

Die Austauschkonsole wieder einzufädeln ist auch kein Hexenwerk, es hilft aber, wenn man vier Häne hat. Man dreht die Halteschrauben wieder ein, bis sie ganz leicht "beissen" und richtet die Konsole dann an den Markierungen aus, bis sie übereinstimmen. Dann zieht man die Schrauben fest (Anzugdrehmoment beachten!), bis auf die lange Schraube mit der der Querlenker an der Konsole befestigt wird. Die zieht man erst im belasteten Zustand fest.

Dann baut man ggfls. die neuen Stabilager ein.

 

Tja und da war es dann, das Problem.

Weil ich ja weiß, daß es zwei Versionen davon gibt - 18 oder 22mm - hatte ich die, wie die Schrauben auch, bei VW gekauft.

Ich bin davon ausgegangen, daß die anhand der FIN wissen, welches Lager benötigt wird. Ich hatte meinen Stabi auch nicht nachgemessen, was ich jedem nur raten kann.

NATÜRLICH haben die mir die dünnen Lager verkauft, mein Stabi ist aber ein dicker. Die Lager paßten beim besten Willen nicht um den Stabi, also habe ich wieder die alten Lager verbaut.

Ärgerlich, daß ich da nochmal ran muss.

Räder wieder drauf, über die Grube gefahren, die lange Schraube festziehen, fertsch.

Das war´s.

 

Geplant waren 3h, es wurden dann 4h, was ich aber ok fand.

Ich will mich jetzt nicht mit Federn schmücken, die mir nicht zustehen, ich hatte immer mal wieder zwei Hände mehr durch den Werkstattchef, was wirklich hilfreich war.

Als Gelegenheitsschrauber traut man sich eben teilweise auch nicht, einfach mal beherzt zu reißen, was der Profi einfach macht.

 

Der war auch sehr angetan, daß ich durchgängig neue Schrauben gekauft hatte, was sicherstellt, daß die Anzugsdrehmomente eingehalten werden können.

 

Die Schrauben:

Lenkgetriebe an Aggregateträger 4St. M10 X 1,5 x 84   N10492102 2,68€
♦ Neue Schrauben verwenden!
50 Nm + 90°

Aggregateträger an Karosserie 4St. M12 x 1,5 x 75  N10628601 (Trailing Arm Bolt) 3,57€
♦ Neue Schrauben verwenden! 
70 Nm + 90°

Achsgelenk an Radlagergehäuse 2St. M12 x 1,5 N90808801 1,17€
♦ Neue Mutter verwenden!
20 Nm + 90°

Querlenker Schraube an Aggregatträger 2St. M12 x 1,5 x 100   N10141801 5,10€
♦ Neue Schrauben verwenden!
70Nm + 90° 

Bis auf die Malaise mit der einen abgerissenen Schraube und dem falschen Stabilager war die Aktion eigentlich ziemlich straight forward und jetzt würde ich das auch alleine hinbekommen.

 

Hat sich am Fahrverhalten etwas geändert?

Ich meine, es fühlt sich jetzt etwas straffer an, was an den neueren Silentlagern, aber auch an den steiferen Gusslenkern liegen wird (kann).

Vielleicht ist es aber auch nur Einbildung.

 

 

 

 

Sehr guter Bericht.  Hätte da mal ne Frage:

Habe am Wochenende auch die Querlenker getauscht, bzw. mußte ich beide TÜV-bedingt tauschen. Links lies sich der neue Querlenker eigentlich noch recht geschmeidig einbauen. Auf der rechten Seite ist dann das Problem entstanden. Trotz einer Menge Industrie-Rostlöser ist die Schraube mit der der Querlenker an der Konsole(wenn das Alu- oder Gussteil denn so heißt) befestigt ist, abgerissen. Der alte Querlenker ist mittlerweile unfallfrei entfernt, doch steht nur noch ca. 1 cm Gewinde raus, sodass wohl das aufschweißen  einer Mutter nicht von Erfolg gekrönt sein dürfte.

Nun zu meiner Frage: Wo hast Du die Konsolen() her bekommen und was habewn diese gekostet? Im Zubehör habe ich am WE nichts gefunden . . .

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Neu kosten die Dinger um die 300Eur..... Hatte bei einen meiner A2's das identische Problem. 

Lösung war ein Gebrauchtteil mit intakten Gewinde und neuen Lager.... 

Edited by Superduke
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