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2-Takt-Öl im Dieselkraftstoff, wer hat Erfahrung?

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So ich hab jetzt auch mal gepanscht.

Kaltstart jetzt ohne orgeln und dann auch deutlich leiser :D

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Motoröl! Obenöl!

 

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

Eine ganze Menge ! Da frühere Motorenöle grundsätzlich eine höhere Viscosität hatten, litten die Kolbenringe unter bestimmten Betriebsbedingungen an Ölmangel.Dem konnte man mit der Verwendung von Obenölen, die dem Kraftstoff beigemischt wurden, abhelfen.

Heute verhindern die modernen Motorenöle solche Mangelzustände.

Mischt man Motorenöl dem Dieselöl zu, dürfte das, je nach Zugabemenge eine leicht geänderte Cetanzahl nach sich ziehen, ob das allerdings wesentlichen Einfluss auf den Verbrennungsvorgang hat, kann ich nicht beurteilen.Ein Diesel ist ja praktisch grundsätzlich mit fast jeder Art von niedrigviskosen Ölen zu betreiben.Man denke nur an die Leute, die ihren Diesel mit Salatöl von Aldi betankten.Allerdings verlangen moderne Dieselmotoren für problemlose Funktion eine Cetanzahl von > 50.

Grüße vom

Dieter

Edited by modellmotor

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Mein Ex-Britendiesel lief mit etwas gutem Zweitaktöl auf jeden Fall ruhiger.

Der Motor hat gehalten, nur der Rest leider nicht.

Der hatte allerdings eine Radialkolben-VP (Bosch VP44) und war kein PD.

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Hallo zusammen,

also Zweitaktöl mische ich jetzt seit einem Jahr und ca. 20.000km bei. Hat sich auch bei mir voll bewährt. Den ruhigeren Motorlauf möchte ich nicht mehr missen.

Ein Problem hatte ich mit der Beimischerei aber doch, daß sich bis jetzt nicht 100%ig lösen ließ. Nämlich: Wie bekommt man das Zeug ohne größere Sauerei (wahrscheinlich wird deshalb auch des öfteren von Panschen gesprochen) in den Tank? Wie nimmt man auf längere Fahrt einen angemessenen Vorrat vom Zweitaktöl mit?

Seit längerem habe ich für die Befüllung an der Tankstelle eine 0,5l PET Einwegflasche im Einsatz. Die Flasche ist mit einem Markierungsstrich versehen und wird zuhause am 20l Kanister mit der passenden Menge befüllt, damit man an der Tankstelle ohne großes Abmessen den Inhalt nur noch in den Tank kippen muß. So weit so gut, lediglich das Befüllen aus dem großen Kanister ist des Öfteren im Keller in Sauerei ausgeartet. Der Hahn am Kanister hat bei mir einfach fast den gleichen Durchmesser wie der Hals der PET-Flasche (Klar kann man da einen Trichter nehmen, wenn man nicht zu geizig ist und man sich beim nächsten Befüllen wieder denkt: „wird schon klappen“,…)

Für die längere Fahrt in den Urlaub möchte ich jetzt natürlich auch nicht den großen Kanister ins Auto wuchten. Eine 1,5l Einweg – PET – Flasche soll es sein. Aber auch hier das Problem des sauberen Umfüllens von der großen in die kleine Flasche. Beide haben ja wieder den gleichen Durchmesser am Hals. Heute ist mir die Idee gekommen. Ein Ausgießer für die große Flasche muß her!!

Nachdem es bei uns im Haushaltswarengeschäft Ausgießer für die Essig- oder Olivenölflasche ab 6€ aufwärts gab (wieder das Problem mit dem Geiz), mußte natürlich etwas gebastelt werden. Aus einem alten Fahrradschlauch mit Blitzventil und einem Deckel einer PET-Flasche läßt sich ein perfekter Ausgießer für diese Einwegflaschen bauen.

Wie im Bild das Ventil aus dem Fahrradschlauch herausschneiden und den Ventileinsatz ausschrauben. Der verbliebene Gummirand am Ventil gibt später die Dichtung für den Deckel. Um mehr Durchfluß zu bekommen kann man das Ganze noch entsprechend aufbohren. Der Deckel der PET-Flasche bekommt ein Loch, das Ventil wird durchgesteckt, oben drauf kommt noch eine Unterlagscheibe und das Ganze wird mit der Überwurfmutter, die normalerweise das Ventil an der Fahrradfelge gerade zieht, fest gezogen und gesichert. Wenn man jetzt noch einen Staubdeckel von einem Autoventil hat, kann man das Ganze auch noch dicht verschließen.

Jetzt kann ich auf jeden Fall die kleine 0,5l Pet Flasche aus der großen 1,5l Flasche sauber befüllen. Bleibt noch das Problem „Kanister und große PET-Flasche“. Auch hier gibt`s eine Trichterfreie, kostenlose Lösung. Wieder ein kaputter Fahrradschlauch. Dieses Mal muß er aber vom Rennrad sein. Ein Stück davon über den Zapfhahn gezogen, kann man mit dem anderen Ende kleckerfrei in die PET-Flasche zielen. Nach dem Umfüllen Schlauch umknicken und eine Wäscheklammer drauf. Dann kleckert nichts…

Natürlich ist das Verwenden von PET Flaschen zum Umfüllen von Zweitaktöl nicht ganz unproblematisch. Wir wissen ja, daß man Getränkeflaschen nicht unbedingt für diese Flüssigkeiten umfunktionieren sollte....

Grüße

Hügelflitzer

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Die Zweitaktölflaschen von Kaufland, jedenfalls die aktuellen, die haben so ein kleines Plastikröhrchen integriert, damit tankt es sich gut.

Also mal so eine Flasche besorgen und wenn sie leer ist mit geeigneterem Öl auffüllen.

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Palmolive Flasche. Lässt sich gut dosieren und ein 20l Kanister Zapfhahn passt perfekt zum Befüllen.

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bin grad über den therad gestolpert. letzten winter, wo es so kalt war, habe ich auch experimentiert. hier meine erfahrung mit beimischung an einem 90-psler tdi, atl motor:

 

kaltstartverhalten: gleich

motorgeräusch kalt: evtl. leicht sanfter

motorgeräusch warm: lauter, brummiger

leistung: beschleunigung leicht schlechter

verbrauch: anstieg +0,1l/100

 

also eher einen verschlechterung, allen voran das brummigere motorgeräusch.

 

womit ich sehr gute erfahrung gemacht habe (nicht nur im winter), ist der normale shell diesel. -0,2l, mehr leistung, weniger geräusche.

 

grüsse vom badisch-schwäbischen meer

euer azwole

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Womit wohl bewiesen wäre, dass wir fast alle einer Massenpsychose erliegen. Ich weiß es auch nicht, unsere Diesel laufen ruhiger mit dem 2-T-Öl drin.

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und ich verweise auf Nr. 292.

Meine Frau hatte absolut keine Kenntnis von der Beimischung:)

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Hi Brutus, ich glaube, die Psychologie hat auch dafür eine Erklärung. Du musst es ihr irgendwie nonverbal in den Mund gelegt haben, zu berichten, dass der Diesel ruhiger läuft.

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Ich habe beim Umzug unsere angefangenen Ölflaschen (aus der Küche, darunter war wohl auch ein sau teures Olivenöl) in den Tank gekippt. Man will ja nicht so viele Flaschen und Dosen mit herumschleppen:D. Der Motor lief ruhiger. Ähnliches habe ich auch mit BioDiesel beobachtet.

Den durchschlagensten Erfolg in Sachen Motorgeräuscheminimierung brachte allerdings der tausch des gerissenen Flexrohres.:D

 

Ich bleibe weiterhin bei den Nichtmischern

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Ich kann bei allen meinen Dieselfahrzeugen bei einer Verhaeltnis von 1:250 deutliche zugewinne beim Starten und Fahren feststellen, ich bleibe nach 30tkm bei 2T Öl

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habe letzte Woche zu viel 2Takt Öl dazu gegeben. Kaltstart wunderbar leise, wenn keine Last abgerufen wurde angenehmer Motorlauf, jedoch unter Last sehr brummig und deutlich lauter, V max sehr zäh zu erreichen.

 

verwende übrigens das Öl hier: 5L ADDINOL MZ406 Zweitaktöl teilsythetisches Mischöl 2Taktöl: Amazon.de: Auto

 

meine Erfahrung mit diesem Öl max. 1:250, besser 1:300

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@Azwole

Wieviel hast Du denn beigemixt?

habs erst jetzt gemerkt, dass es hier weiter ging...

1:200. vielleicht liegt es an dem 90psler, dass die beimischung nichts bringt?

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Hmm, wenn ich den Thread nochmal so revue-passieren lasse, stelle ich fest, dass es div. Leute gibt, die inzwischen keinen A2 mehr haben. Ob es am beigemischten 2-Takt-Öl liegt? ;):janeistklar:

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Hmm, wenn ich den Thread nochmal so revue-passieren lasse, stelle ich fest, dass es div. Leute gibt, die inzwischen keinen A2 mehr haben. Ob es am beigemischten 2-Takt-Öl liegt? ;):janeistklar:

 

 

Fahren die jetzt vielleicht „A-Trabi“ ?! ;):D

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Fahre noch und mische auch noch, werde aber um mal wieder "genullt" zu sein das nächste mal eine Ölpause einlegen. Als ich angefangen habe fand ich, dass er deutlich ruhiger "nagelt", mal schauen, was sich nun so einstellt. Mische immer so etwa 1:150 - weniger wäre mir auch lieber, meine 5L Addinol neigen sich dem Ende, werde dann vielelicht mal etwas weniger "fett" anreichern.

 

Gruß, flixe

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....habe bis vor kurzem meinen VW-T4 1,9 auch immer 2 Takt Öl beigemischt und es hat nie geschadet,habe 260TKM mit erster Einspritzpumpe gefahren.

Da der Diesel jetzt mehr Biodieselzugabe enthält als früher, weil günstiger Herzustellen ist(ist aggresiver!) werden die Dichtungen dadurch mehr angegriffen(in der Einspritzpumpe) und mit dem 2Takt Öl wird dies wieder ausgeglichen und somit weggemacht also halten alle Gummi-Teile/Dichtungen länger wo Diesel hinkommt wo ein ÖLzusatz drin ist.Ist übrigens ein Tipp von meinem VW-Schrauber.

Jetzt fahre ich einen 2,0 Pumpe Düse TDI und weiß leider nichts über Beimischen ob es gut ist oder nicht.Ich glaube eher nicht da man die Fiskosität gering verändert.

Auch Winterzusatz ( Fließ Fit von Liquie Moly) JA oder NEIN Keine Ahnung.:confused:

Wer hat Erfahrung damit...Danke für Ratschläge...:cool:

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Nimm Dir einen Tag Urlaub und gehe in das Mercedes Motorenforum mit 564 Seiten zu dem Thema.

Hinterher weisst Du alles, aber nicht was Du machen sollst. Das ganze Thema ist placebogetrieben.

Ich pansche übrigens.

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Zwar steht in diesem Thread und natürlich auch in dem MB Thread eigentlich fast alles, was es zu wissen gibt, eine Kleinigkeit möchte ich euch aber dennoch noch wissen lassen.

 

Zum Hintergrund:

Ich bin in der Vorentwicklung bei einem Stuttgarter Fahrzeughersteller tätig, speziell im Bereich der Abgasnachbehandlung für Dieselmotoren.

 

Einige haben sich hier in diesem Thread besorgt geäußert, dass das 2 Taktöl den Abgasnachbehandlungskomponenten (Oxikat, AGR, DPF bzw. bei den ganz neuen Generationen auch SDPF mit SCR System) schaden könnte.

 

Dem kann ich nur widersprechen! Sofern nicht überdosiert wird (zu erkennen an sichtbaren, bläulichen Abgasen) läuft die Verbrennung bereits innermotorisch sauber statt. Das Öl hat keine thermischen Einflüsse auf Abgasnachbehandlungssysteme. Da es sich auch um eine vollständige Verbrennung handelt, kommt es zu keiner Vergiftung der Katalysatoren (Oxikat, SDPF)

 

Dies sind die Aussagen die ich auf etwaige negative Aspekte mit Sicherheit machen kann. Ob die positiven Aspekte alle zutreffen kann ich aufgrund fehlendem Fachwissen in diesem Bereich nicht sicher sagen. Subjektiv jedoch bin ich der Meinung dass es etwas bringt - d.h. auch ich fahre mit 2 Taktöl. Nicht nur im A2, sondern auch in einer C Klasse (OM 651)

 

 

Ein viel größeres Problem, welches vielen nicht bekannt ist, kommt durch den Biodiesel. Dieser neigt zu einer starken Ölverdünnung. Insbesondere bei Fahrzeugen der neuen Generationen mit DPF.

Diese benötigen z.T. Nacheinspritzungen welche sich letztlich auch am Zylinder ablegen und beim nächsten Kolbenhub ihren Weg in den Ölsumpf finden.

 

Dieser Effekt tritt auch bei älteren Fahrzeugen mit PD Einspritzung auf - auch ohne nachgelagerte Einspritzungen und auch bei normalem Diesel. Die Problematik liegt jedoch darin, dass "normaler Diesel" bei warmen Motor wieder aus dem Öl aussiedet, während Biodiesel im Öl bleibt und die Schmiereigenschaften binnen kürzester Zeit drastisch reduziert. Was das für Folgen hat brauche ich wohl nicht näher schildern.

 

Ich rate daher von der Verwendung von Biodiesel ab. Außer man weiß um die Nebenwirkungen und nimmt eine deutliche Verkürzung der Ölwechselintervalle in Kauf...

 

2 Taktöl im Kraftstoff hingegen ist - zumindest aus der Sicht der Abgasnachbehandlung - unbedenklich.

 

 

In diesem Sinne - fröhliches Panschen allerseits! :)

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Naja, der sieht ohne Öl genau so aus nach 50.000km. Ist der Ring unten eine Parafinablagrung? Hatte schon Filter, da war unten der komplette Deckel zu damit...

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Nach fast 30 Jahren Dieselerfahrung:

Es gibt Filtereinsätze die sehen nach 50.000 km noch heller aus, aber auch welche die noch schwärzer sind, somit guter Durchschnitt. Hängt wohl auch von der Reinheit des Erdtanks und des Vorfilters in der jeweiligen Stammtankstelle ab (alte Regel: nicht tanken wenn gerade der Tanklastwagen dortgestanden hat).

Heizölfilter sind meist deutlich versiffter (der Bodensatzrest aus der Dieselproduktion wird zum Heizöl dazugekippt).

Die Filterwirkung wird mit steigender Einsatzdauer übrigens immer besser, was den Verschleiß an den Einspritzkomponenten durch weniger Filterschlupf reduziert.

 

Zum Zweitakt Öl: Hab mir den MB Thread mal reingezogen.

 

Verschleißmäßig bringt das Zweitaktöl im Normalbetrieb bei PD Motoren recht wenig. Bei No Name Winterdiesel und regelmäißig scharfer Fahrweise mit hohen Kraftstofftemperaturen würde ich es

verwenden, da die Notschmierreserven damit wesentlich besser sind. Ein sehr alter Motor an der Kompressionsverschleißgrenze springt damit wohl auch etwas besser an (Zündet etwas besser - geringerer Zündverzug - weniger Leerlaufnageln; die frühere Durchzündung kann bei warmem Motor dann auch zu Brummen führen).

 

Somit was für Leute, die häfig einen Heißen Stiefel fahren, oft an billig No Name Tankstellen tanken und ihre Aluknolle weit über die 300.000 km fahren wollen.

 

Versuche gerade von Durnesss eines seiner gut 370.000 km gelaufenen PD Elemente zu besorgen um es innen mal anzusehen, wie das Verschleißbild so aussieht.

 

Ansonsten bringt im Normalbetreib ein guter Kraftstoffmarkenfilter fast mehr hinsichtlich PD Verschleiß.

 

Bei den Common Rail Hochdruck-Radialkolbenpumpen Fahrern sieht es schon anders aus. Hier schließe ich mich dem Sterndoktor an mit der generellen Einsatzempfehlung von gutem Zweitaktöl für Langzeit-Besitzer.

Einem Arbeitskollegen hat es vor einigen jahren zweimal die Common-Rail Anlage von seinem 5er BMW zerlegt - fuhr sehr oft einen Heißen Stiefel und den Tank oft fast leer - Dieselkraftstoff sehr heiß und zu dünn - Hochdruckpumpen der ersten Generationen liefen noch ungeregelt auf Vollast.

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.....Bei den Common Rail Hochdruck-Radialkolbenpumpen Fahrern sieht es schon anders aus. Hier schließe ich mich dem Sterndoktor an mit der generellen Einsatzempfehlung von gutem Zweitaktöl für Langzeit-Besitzer.......

Nur damit man nicht vergeblich sucht: Der Typ nannte sich Sterndocktor

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Sag' noch was dazu. Gut oder schlecht? Und ist das nicht der Ölfilter?

Ist der Dieselfilter. Gut oder Schlecht - ich finde es normal.

Naja, der sieht ohne Öl genau so aus nach 50.000km. Ist der Ring unten eine Parafinablagrung? Hatte schon Filter, da war unten der komplette Deckel zu damit...

Kein Parafin, der steht nur im eigenen Saft (Lichtkante).

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Meine beiden Youngtimer (2x Mercedes 250TD, Bj. 1989 und 1992) kriegen beim Tanken jeweils einen guten Schluck "Obenoel" (etwa 0,3 l pro 60 l Diesel) dazu. :jaa:

Ich weiss, dass viele das als blosse Glaubenssache abtun, andere schwoeren darauf.

Der A2 hat ja nun ein ganz anderes Einspritzsystem als die alten Mercedes.

Ist also eine Obenoel-Zugabe schon deshalb weniger sinnvoll?

 

Ciao

Ratoncita

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Zum Obenöl kann ich nichts sagen.

 

Da der Thread aber gerade wieder oben ist, oute ich mich als 2Takt-Öler. Ich habe vom Vorgängerfahrzeug noch einen Kanister LiquiMoly 1052 im Keller, den ich aufbrauchen möchte. Seit dem Kauf des A2 mische ich ca. 150-200ml bei (auf 40L).

Wenn der Kanister leer ist, lasse ich es erstmal mit dem Beimischen und schaue, was sich verändert. Bislang springt der Motor super gut an, schon auf die erste Anlasserdrehung. Vibrationen gibt es unterhalb von 2000 U/Min. zwar etwas, aber man kann das Auto auch gut mit 1500 Touren oder weniger fahren.

Ich bin gespannt ob sich das verändert, wenn ich das 2T-Öl weglasse.

 

Hier gibts übrigens was Interessantes dazu: https://matsch-und-piste.de/zweitaktoel-als-dieselzusatz-sinnvoll-oder-schaedlich/

Demnach ist das Beimischen bei alten Dieseln sinnvoll, bei moderneren überwiegen aber die Nachteile bzw. Risiken.

 

Edited by a2diesel

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vor 15 Stunden schrieb Janin:

Meine beiden Youngtimer (2x Mercedes 250TD, Bj. 1989 und 1992) kriegen beim Tanken jeweils einen guten Schluck "Obenoel" (etwa 0,3 l pro 60 l Diesel) dazu. :jaa:

Ich weiss, dass viele das als blosse Glaubenssache abtun, andere schwoeren darauf.

Der A2 hat ja nun ein ganz anderes Einspritzsystem als die alten Mercedes.

Ist also eine Obenoel-Zugabe schon deshalb weniger sinnvoll?

 

Ciao

Ratoncita

Bitte, Bitte dieses Fass nicht wieder aufmachen. Im Motorenforum von Mercedes ist alles geschrieben worden- übrigens der thread mit den meisten Beiträgen aller Zeiten.

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Ich habe mit meinem Audi A4 2,5 TDI (Sechszylinder) bis jetzt 980 000 km zurückgelegt, und immer mit einem Prozent Zweitaktöl. 

Zweitaktöl schmiert, reinigt und sorgt für weniger Lärm im Diesel. 

Nun habe ich mir einen Audi A2 1,4 tdi (3 Zylinder) gekauft, motorisch ein riesiger Rückschritt. Aber auch dieser kleine Motor wird immer Zweitaktöl dazugekommen :)

Edited by Apissimus

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Am 29.11.2011 um 20:07 schrieb morgoth:

So ich hab jetzt auch mal gepanscht.

Kaltstart jetzt ohne orgeln und dann auch deutlich leiser :D

 

Zweitaktöl ist ja schließlich auch zündwilliger als Diesel :D

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Und damit das Dosieren nicht zum Glücksspiel ausartet, am besten eine super zu handhabende + nachfüllbare Dosierflasche verwenden. 

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Hallo hat jemand Erfahrungen mit dem Beimengen von Zweitaktöl zum Diesel und wenn in welchen Mengen ? Mischverhältnis ?

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Moderator:

Am bestehenden Thema angehängt. Bitte bemüht die Suche und/oder blättert etwas zurück bevor Ihr ein neues Thema startet.

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Ich muss mich dann auch mal als Diesel-Panscher outen...

 

Mache es auch und gebe auf eine Tankfüllung so etwa ein Schnapsglas (also 20 - 25 ml) hinzu. Der Motor läuft damit meines Erachtens ruhiger. Was einige hier beobachtet haben wollen im Hinblick auf Mehrverbrauch, schlechteren Anzug und ähnliche Beobachtungen, kann ich ausdrücklich nicht bestätigen. Ich pansche bestimmt schon seit etwa 100.000 km und werde das auch weiterhin tun. Als Öl verwende ich von Anfang an das 2-Takt-Motoröl (selbstmischend) von Liqui Moly. Ein anderes Öl als dieses habe ich in der ganzen Zeit noch nicht verwendet. 

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Selbst meine 18-jährige Tochter ist bereits leidenschaftliche 2-Takt-Panscherin. Nachdem sie 2x ohne Zumischung von 2-Taktöl getankt hatte, war sie davon überzeugt, dass ihr A2 nun nicht mehr so schön läuft und anspringt wie zuvor. Seitdem pansche sie wieder, und alles sei nun wieder so gut wie zuvor. Was soll man dazu noch sagen? :)

Edited by Versysdriver

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Der Kleine bekommt gelegentlich auch 2Takt-Öl, einer der Gründe war ein statement auf der shell.de Seite:

 

"Im normalen Fahrbetrieb findet beim Diesel-Motor immer ein gewisser Eintrag des Kraftstoffs in das Motoröl statt. Im Gegensatz zu reinem Dieselkraftstoff entweicht jedoch auch bei längeren Fahrten der Biodieselanteil nicht wieder aus dem Motoröl. Das Motoröl kann dadurch verdünnt werden. In der Folge sinkt die Zähflüssigkeit des Motoröls und seine Schmierfähigkeit nimmt ab."

 

https://www.shell.de/autofahrer/shell-kraftstoffe/technische-informationen/b7-diesel-mit-bis-zu-7-biodiesel.html

 

Wenn das stimmt, erhöht sich der Biodieselanteil im Öl kontinuierlich mit immer weiter abnehmender Schmierfähigkeit.  Die Substitution mittels 2Takt-Öl macht für mich daher Sinn.  Des Weiteren veranlasst mich das auch die Ölwechselintervalle (15tkm) nicht wesentlich zu überziehen. 

 

Beim 330D (E91 mit N57-Motor) mit Commonrail hab ich mich wegen DPF bisher noch nicht getraut zu "panschen"... 

Edited by spocksbrain

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Hallo spocksbrain,

 

interessante Information von Shell. Man müsste mal messen, wie hoch der Biodiesel-Anteil im Öl ist am Ende des Wechselintervalls.

 

Ich wäre aber nicht sicher, dass sich diese schleichende Öl-Anreicherung durch 2Takt-Öl ausgleichen lässt. Wichtiger ist, das Öl nicht länger als 15tkm im Motor zu lassen, also kein Longlife zu machen. Oder man ergänzt das Öl nach einer gewissen Laufleistung durch ein Additiv, das die Schmierfähigkeit verbessert.

 

Ist diese Öl-Anreicherung vielleicht eine Antwort auf die Frage, warum Motoren mit Longlife eher Probleme bekommen als mit Festintervall? Ich denke da gerade an den berüchtigten Ölpumpen-Kettenspanner, dessen Kolben sich ja im Gleitstück einarbeitet, anstatt zu gleiten. Eine mangelnde Schmierfähigkeit des Öls würde das erklären.

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